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Monat: Februar 2015

Überfahrt nach Ko Mut (10)

Überfahrt nach Ko Mut (10)

Beim Fährticket war der Transfers zum Pier – nicht Saladan, wo wir angekommen sind – sondern auf der Ostseite der Insel im Örtchen „Old Town“ inbegriffen. Schön, so haben wir noch einen Teil der Insel gesehen, den wir gestern ausgelassen haben. Ist nett – altes Fischerdorf, ziemlich was los weil wohl grade Local-Mark war.

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Der Jeep fährt uns noch über das komplette Pier bis an die Fähre. Ein witziges Teil, ganz schmal und „windschnittig“ und mit ganz niedriger Reling. Gemäß unseren Angewohnheiten sind wir nicht unter Deck gegangen sondern oben geblieben. Schönes Schattenplätzchen gesucht, damit wir bei der ca. 1,5 h Überfahrt keinen Sonnenstich bekommen / uns nicht verbrennen. Es war eine ganz kleine Fähre mit nicht allzuvielen Reisenden. Einige sind auch an Deck geblieben… vorerst… Nachdem wir schon etwas Fahrt aufgenommen hatten und der Wind/die Wellen auf dem offenen Wasser etwas mehr wurden, wurden auch die Bugwellen etwas größer… Bis einige richtig ordentliche Gischt-Wellen über den Bug (über uns hinweg!) bis aufs Heck des Schiffes spritzten. Ein Paar Passagiere hat es voll erwischt – klitsch nass! Bis auf uns haben sich dann alle unter Deck „gerettet“ – Ey, das ist doch nur Wasser!? Aber gut, wir zwei hatten auch gut reden, hatten wir schließlich wirklich Glück und uns so geschützt platziert, dass wir nichts abbekommen haben. Sogar die Crew hat sich zwischenzeitlich ins Trockene geflüchtet 😀

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Den Rest der Fahrt hatten wir das Deck für uns. Wir hatten 2 Stops auf der Strecke – einmal auf Ko Hai auch Ko Ngai genannt und einen auf Ko Kradan. Beides auch sehr nette Inseln mit schönen Stränden. Wären beides auch noch mögliche Reiseziele, falls es dort in der High-Season noch bezahlbare Zimmer gäbe… Das mal nebenbei bemerkt, die Übernachtungspreise sind hier grade überall ganz schön heftig. Sind ja schon deutsche Preise – nur teilweise mit mangelndem Preis- Leistungsverhältnis. Aber gut,… Man hat wohl keine andere Wahl, wenn man die Gegend bereisen, viele verschiedene Orte sehen und nicht am Strand schlafen möchte 🙂

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Letztendlich sind wir am Yao Bay auch Farang oder Charlies Beach genannt angekommen. Allerdings liegt unsere Unterkunft noch um das nächste Kap herum. Entweder ca. 4 km zu Fuß bei der Hitze vollbepackt quer über die Insel laufen, ohne genau zu wissen wohin,.. Oder das Longtail, das uns ohnehin schon zum Strand gebracht hat für den separaten Weg extra zu bezahlen… Ja, dann lassen wir uns doch lieber vor die Haustür fahren .

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Wir wurden unglaublich herzlich empfangen, Gepäck wurde getragen, es gab ein Getränk zur Begrüßung und die Empfangsdame – wir sind uns nicht sicher ob sie sogar Manager oder Inhaber des Ganzen ist… – hat uns gleich das Zimmer gezeigt, alles nötige erklärt, sich vorgestellt, uns nach unseren Namen gefragt und uns anschließend immer mit Namen angesprochen 🙂
Die nehmen wir mit! Sie ist nur nett und witzig, spricht super englisch und weiß irgendwie über alles bescheid. Zimmer sind toll – alles sehr sauber und neu. Haben wohl auch erst letztes Jahr eröffnet. Leider ist die Lage etwas abseits, der Strand ist von Mangroven gesäumt und irgendwie war den ganzen Tag Ebbe, also viel, Steine, Sand, Muscheln, Schlick und somit nicht zum schwimmen geeignet.

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Als nächstes haben wir uns einen Roller gemietet und haben die Insel erkundet. Ist nicht groß, aber zum erlaufen über Stock und Stein um alles zu erkunden mit ca. 4 km Länge und 3,5 km Breite doch zu großflächig – jaaaaa… und wir zu bequem 😉 Die Insel selbst ist noch sehr ursprünglich. Tourismus ja, aber nur das nötigste – sprich einige Hotels & Restaurants – Ende. Keine Bank/ Geld-Automat, man muss schon genug Bares dabei haben. Im Village wohnen die ganzen Einheimischen. Dort sieht es sehr einfach und eher etwas trist aus,… Ein Fischerdorf mit Pier, das Meiste sind Stelzenhäuser, im Schlick, zwischen den Mangroven, und doch etwas vermüllt. Leere Plastiktüten, Flaschen, Unrat,… Leider stellen wir immerwieder fest, dass „ursprünglich“ „untouristisch“ und eiunfach, sehr sehr oft eben zum Teil auch mit schmutzig einhergeht.

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Dennoch ist die Insel süß und echt chillig. Der Farang Beach ist toll und am anderen Ende der Insel gibt es eine kleine Sand-Landzunge, die an die Malediven erinnert. Das „Landesinnere“ ist von Dschungel, Bananenstauden, Palmen- und Kautschukplantagen geprägt.
Wir haben erstmal für eine Nacht verlängert, um uns morgen die bekannte und sehenswerte „Emerald Cave“ zu besuchen und das süße Nichtstun zu genießen. Haben beim Abendessen ein deutsches Pärchen bemerkt, die wohl ähnlich wie wir über die weitere Reiseplanung sprachen. Kurzerhand sprach Jenny die beiden an, was sie morgen vorhätten und haben uns kurzerhand zusammengetan, denn der Trip zur Höhle wir pro Boot berechnet. Ob da nun 1 oder 4 Personen drin sitzen. So wurde – weil zusammen für alle etwas günstiger – aus dem Höhlenbesuch eine Inselumrundung mit Höhlenbesuch und Schnorchelstop’s 🙂

Es ist schon wieder 12 nachts und morgen gehts wieder zeitig los, um vor den ganzen Tagesausflüglern dort zu sein. Daher erstmal nochmal kurz ohne Bilder. Das holen wir morgen nach.

Bootstour um Ko Mut (11)

Bootstour um Ko Mut (11)

Wir haben die Bootstour für 9 Uhr gebucht. Also 7 Uhr aufstehen, Sachen packen (müssen in einen anderen Bungalow umziehen, da unser schon wieder vergeben war, bevor wir verlängert haben) und um 8 Uhr Frühstück – so mit allem drum und dran, was man gerne haben wollte. Lecker.
Dann ab auf’s Longtail-Boot. Erster Schnorchel-Stop „Mermaid Bay“ das war leider nix – keine Sicht und offensichtlich eh‘ nur wenig Fisch. Egal, kommen ja noch genug andere Plätze. Zweiter Stop „Charlie Beach“ hier haben wir allerdings gleich abgewunken, da unsere Begleiter hier schon schnorcheln waren und Jenny und ich da eh‘ nicht so verrückt drauf sind. Uns allen war viel wichtiger, dass wir so früh wie mögliche an die „Emerald Cave“ kommen, um vor den ganzen Tagesausflüglern und anderen Touren dort zu sein.

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Vor Ort erstmal Nationalpark-Gebühren zahlen müssen und ab ins Wasser. Ja, richtig ins Wasser und schwimmen! Unser Bootsführer mit Rettungsring und Taschenlampe voran. Taschenlampe? In die Höhle schwimmen?? Durch diese kleine Öffnung? Ok,.. Dann mal los! Vor uns lag eine ca. 50m lange Höhle. In diesem Höhlentunnel ist es stockdunkel – daher die Taschenlampe 😉 – bis sich der Blick auf eine kleine, von Felsen umschlossene Sandbucht öffnet. Atemberaubend! Sie wurde einst von Piraten genutzt, die hier ihr Raubgut versteckten. So spannend! Außer uns waren vlt. eine Hand voll Leute da – ein echtes Highlight! Wirklich sehenswert, bzw. eine spannende Erfahrung quasi blind in die Höhle zu schwimmen, ohne zu wissen, was auf einen zukommt um dann einen versteckten Strand zu „finden“. War schon echt cool und sah toll aus, haben uns recht viel Zeit genommen diesen Ort auf uns wirken zu lassen, bis wir den Rückweg, wieder schwimmend zum Boot antraten.

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Quasi um die Ecke war nach einer weiteren Schnorchel-Runde der Sabai Beach unser nächster Stop. Ein kleiner einsamer Strand – ganz für uns alleine! Wow! Wir waren begeistert, viele Fotos gemacht, alle Ecken mal erkundet, gesessen, geguckt und noch mehr Fotos gemacht 🙂 sehr schön! Auch hier haben wir uns recht viel Zeit gelassen, was ja aber ok war, da sich unsere Schnorchelzeiten in Grenzen hielten.

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Mit 1-2 weiteren Schnorchelstationen haben wir die Insel dann letztendlich in ca. 3-4 h einmal umrundet. So haben wir zum ersten Mal auch diese wirklich maledivische Strandzunge gesehen. Wirklich schön!

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Zurück in unserem Resort haben wir uns bei einem kühlen Getränk an unsere weitere Reiseplanung gemacht. Wir haben von einer jungen dänisch-/thailändischen Familie für Ko Lipe eine Unterkunft empfohlen bekommen, was uns dazu veranlasste dann diese auch tatsächlich zu buchen, ebenso die Fähre für morgen. Und nachdem das nun geklärt war, setzten wir uns auf unseren Roller und sind nochmal Richtung diesem Strand gefahren um ihn nochmal zu Fuß zu erleben.

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Haben dort noch zu Mittag gegessen und sind dann erstmal für ne Weile nochmal auf unsere Terasse, bis wir dann wieder im dem Roller Abendessen gefahren sind. Restaurant Hill Top – sehr gute Bewertungen bei Tripadvisor und sehr positiv im Reiseführer erwähnt. Hat sich voll und ganz bestätigt! Essen war klasse – hatten beide grünes Thai Curry, einmal mit Hühnchen Und einmal mit Shrimps zu einem Hammer Preis!
Lassen nun den Abend auf unserer Terasse/im Bungalow ausklingen und sind gespannt wie es morgen weiter geht. Überfahrt nach Ko Lipe dauert ca. 3h, was das Internet betrifft liest man verschiedenes… Also wieder eine Wundertüte, was die Berichterstattung und Bilder betrifft. 😉

Liebe Grüße Jenny&Sue

Anreise nach Ko Lupe (12)

Anreise nach Ko Lupe (12)

Fähre geht gegen 11.30 Uhr, also 8.00 Uhr aufstehen, um genug Zeit für’s Packen und entspannte Frühstück zu haben. Wir haben mit Michael und Yvonne gefrühstückt und uns noch ein bisschen ausgetauscht – unsre Begleiter von Gestern (Bootstrip und zufällig auch beim Abendessen wiedergetroffen). Alles sehr entspannt! Da man den Roller hier nur tagesweise mieten kann hätten wir ihn theoretisch noch bis heute Mittag,… Hatten schon überlegt, ob wir mit dem Roller zur Fähre könnten, um Taxigeld zu sparen. Haben auch ein wenig mit Cartoon (Thai Empfangsdame/Manager) gescherzt und gefragt, ob das denkbar wäre. Sie wollte das abklären, da ohnehin jemand aus dem Ort kommen würde/musste, um den Roller bei ihnen abzuholen könnte ja einer mit dem Mietroller fahren und der andere mit dem Abholer,… 🙂 Letztendlich hat sich der Plan in sofern verändert, dass wir von Cartoon UND dem Restortinhaber begleitet wurden. Chauffiert vom Chef persönlich 😀 keine Ahnung, wie wir zu der Ehre kommen, aber cool! Jenny mit großem Reiserucksack und Cartoon hinten drauf – Sue bei Mr. Dee hinten auf seinen Roller und los gehts. Sehr geil.

Unser Speedboat nach Ko Lipe geht vom Charlie Beach aus. Es gibt schlechtere Orte zum warten 😀

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Ein Schattenplätzchen am feinen, weißen Sandstrand an die Rucksäcke gelehnt mit Blick auf türkisfarbenes Wasser und mit Einkaufsmöglichkeiten (Beach-Restautant und kleiner Shop). So gleich sollte es los gehen, dann kurze Ansage: aufgrund des Wetters – starker Wind und daher große Wellen – wird das Boot ca. 1 h Verspätung haben, weil es langsamer fahren muss. Na gut – also Buch lesen, gemütlich machen, Blog schreiben und Nickerchen am Strand. Warten geht auch schlechter 😉
Nach etwas über einer Stunde kam das Speedboot auch tatsächlich an und nahm uns direkt am Strand auf.

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Zur Fahrt mit dem Speetboot gibts nicht viel zu berichten. Es ist schnell, laut und trotzdem nice. Kurz vor Ko Lipe gab es noch ein Treffen mit 2 anderen Speedbooten der gleichen Kompanie und ein Umsteigen für die anderen. Keine 5 min und weiter ging es.

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30 min später kamen wir auf Ko Lipe an – am Pattaya Beach mitten auf einer Plattform, die dem Strand vorgelagert ist.

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Von dort wurden wir in kostenlose Longtails verfrachtet und ab ging’s zur Beach!
Wow! Eine Beach mit feinem weißem Sandstrand, Palmen und mit türkisem Wasser.
Es reiht sich eine kleine Anlage an der anderen – vlt 10/12 Stk. zwischen drin Massage, und Restaurants… Chic! Wir haben nicht das Robinson Cruso Feeling- wie auf Ko Muk, aber auch nicht einen überlaufenden Strand a la Phuket.

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Es ist einfach nur schön! Unser Reiseführer erwähnt, dass Ko Lipe nicht mehr das ist, was es einmal war – aber das was wir vorfinden, gefällt uns wirklich gut. Es ist ein Mix aus Backpacker und Kleinen Luxus Botique Resorts. Unsere Anlage ist ziemlich genau in der Mitte und unser Room – nagelneu – etwas zu groß – wir könnten locker Walzer tanzen.

Er liegt etwas weiter hinten, trotzdem können wir das Meer sehen.
Kurz frisch gemacht, und auf Erkundungstour gegangen. Strand rauf und runter rauf und runter und gleich nach weiteren Unterkünften geschaut. Leider alle einfachen Huts ausgebucht für die nächsten Tage. Wir sollen täglich wieder kommen und fragen. Äh,… Nee,, vlt morgen nochmal… Der Strand gefällt uns richtig gut. Es stellt sich „Wohlfühlen“ ein.

Beim Drink – Original Thai Ice Tea, was auch sonst, – lernen wir Apple kennen. Sie ist die Besitzerin des Restaurants von unserer Anlage. Sie hat neu eröffnet im Dezember und setzt sich gleich zu uns. Gefühlte Stunde reden wir über alles mögliche- sie ist so eine herzliche Person und Buddhistin, dass sie mich zu Tränen rührt. Sie wirkt wie eine Big Mama und hat uns offensichtlich ins Herz geschlossen.

Zum Abend endlich mal wieder eine Thaimassage gegönnt und zum Ausklang in einer chilligen Bar aus Strandgut mit Live-Musik hängen geblieben. Was eine schöne Insel, tolle Atmosphäre und nette Menschen.

Strandtag auf Ko Lupe (13)

Strandtag auf Ko Lupe (13)

Gegen 9.00 Uhr sind wir losgezogen am äußeren Ende des Strandes gelegene Bungalows am Hang anzusehen, um eventuell dorthin umzuziehen – aber egal wo wir gefragt haben, war nix mehr frei. Also sind wir in unsere Anlage zurück und sind „intern“ umgezogen – in einen etwas älteren Bungalow aber näher am Wasser. Guten Preis verhandelt und gleich für 3 weitere Nächte gebucht. Banana-Pancake gefrühstückt und erstmal Blog geschrieben mit den Bildern gekämpft,… Aber mit viel Zeit und Geduld klappt es das ein oder andere doch noch hochzuladen.
Nochmal kurz in den Bungalow – strandfein machen und eincremen. Bisschen Buch lesen, Sonnenbaden, im Meer etwas abkühlen und wieder zurück an den Strand und relaxen – sehr schön
Irgendwann sind wir aufgebrochen uns den Sunrise Beach anzusehen. Einmal die komplette ‚walkingstreet‘ mit Bars, Restaurants, Shops und Supermärkten entlang, einmal abbiegen und schon waren wir nach ca. 1 km Fußmarsch da. Auch nett! Mit Blick auf zwei vorgelagerte Inseln, aber der Sand ist nicht ganz so weich wie bei uns und gefühlt ist hier sogar mehr los.

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Es gibt noch den Sunset Beach, den werden wir uns wohl morgen ansehen. Roller gibt es genügend – auch welche mit Beiwagen als Taxi’s, aber selber mieten/fahren ist hier irgendwie nicht 🙁 dazu ist die Insel wohl doch zu klein. Somit also zu Abwechslung mal alles zu Fuß 🙂 Auf dem Rückweg noch kurz einen lecker Thai Banana-Pancake auf die Hand und wieder zurück zu unserem Strand.

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Wir kamen grade zurück, da sahen wir vom Strand her einen Mann mit einem riesen Schwertfisch zu unserem Restaurant laufen. Die kamen wohl gerade vom Hochseefischen. Was ein Tumult, alle guckten und machten Fotos, während dieser eindrucksvolle Fisch auf der BBQ Auslage auf Eis gelegt wurde. Ok, ich glaube, wir wissen, was es heute Abend bei uns zu Essen gab 😉 Gegrillten Thunfisch und Schwertfisch. Beides sehr lecker gewesen! Auf den Punkt und toll gewürzt.

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Nach dem Essen sind wir nochmal Richtung Walking Street den Strand abgelaufen – angelockt von Feuer- Künstlern 🙂 hängen geblieben sind wir aber wieder in unserer Bar von gestern. Livemusik ist einfach unglaublich anziehend. Am Stand liegend, den Blick abwechseln Richtung Musik oder Himmel/Meer gerichtet haben wir gestern schon Fledermäuse und Ihre großen Brüder beobachten

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können. Wow, Flughunde sind ganz schön groß!
Morgen werden wir wohl einen ähnlich entspannten Tag verleben und noch etwas für unseren Teint tun können. Tauchen könnten wir hier auch – werden wir vlt. auch noch, das hängt ein wenig von Jenny’s Gesundheit ab. Sie schnupft etwas,… was sich ja nich so gut mit Tauchen verträgt… und hat noch dazu wieder einen gemeinen Mückenstich, der sich entzündet hat 🙁 Nicht dramatisch, aber nicht schön. Warten wir morgen mal ab – Reiseapotheke ist gut bestückt und ansonsten gibt es hier auch noch mehrere Apotheken.

Chillen und Sunset Beach (Hat Born) (14)

Chillen und Sunset Beach (Hat Born) (14)

Guten Morgen Welt! Koh Lipe! Unser kleiner Traum, für viele Backpacker vielleicht schon zu crowdy, aber für uns – wohl eher Flashpacker – ein kleiner Traum. Der Strand ist aus Puderzucker, selbst die Malediven können mit diesem weichen Weiss nicht ganz mithalten. Immer wieder buddeln wir mit den Zehen in dem Sand. Für uns ist die Insel fast perfekt. Türkises Wasser, feiner Sand, Longtailboote, Thailand und Sonne – doch alles da was man brauch. Es gibt keine Autos, nur Mopets für Einheimische, alles fußnah und verschiedene kleine Anlagen für jede Preisklasse. Trotz der aufkommenden Aussagen im Internet ,im Loose das diese Insel boomt – fühlen wir uns nicht im Massentourismus angekommen. Die kleinen Strände sind schon noch mit einfachen Huts bestückt und haben auch ihren Charme. Also, was haben wir heute gemacht? Was gibt es spannendes zu berichten? Im Prinzip nichts 😀 Faulenzen! Na gut, nicht den ganzen Tag. Mittags sind wir Anlagen abgeklappert mit dem Hintergrund vielleicht unserer Familie etwas zu empfehlen. Danach ging es für knapp ne Stunde aufs Handtuch an den Strand, ab ins Wasser. Gegen 17 Uhr sind wir auf die andere Seite ( Sunset beach) und haben dort den Sonnenuntergang mit frischer Kokosnuss und Cappuccino genossen. Sehr sehr nice und alles – aufgepasst- EASY PEASY 😀

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Zum Abendessen waren wir dieses Mal bei einem kleinen Inder – direkt in der Walking Street. Wir hatten Ihn die Tage zuvor schon gesichtet und nun mussten wir einfach Tandori Chicken, Dahl und Naan essen! Perfekt – überdurchschnittlich lecker!

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Beim nach Hause schlendern – fing es doch an zu regnen, tzzz frech! Okay, okay ganze 5 Min Nieselregen und das wars – ha! Anstelle in unsere kleine Reggaebar einzukehren, sind wir direkt zur Massage ( Kokosnuss-Streichel-öl 😀 ) und danach ab in unseren Bungi. Wir haben mit Apple die Tage gesprochen und sie erzählte uns, dass morgens um 6:30 Uhr die 6 hier lebenden Mönche Ihren Almosengang machen. Wir würden gerne diesen spirituellen Moment erleben, also hopp ins Bett. Ach halt, es gibt auch jede Menge Familienzuwachs! In unseren 5 Jahre alten Bad – es sieht eher aus wie 15 Jahre – leben 2 Micro Geckos. Im Zimmer ab und an Moskitos – riesig! 1 Gecko unter dem Bett und ne Hummel! Es soll ja nicht langweilig werden! Bei der ersten Sichtung des Micro micro Geckos im Bad – bin ich fast von der Schüssel gefallen, so hab ich mich vom „huschen“ erschrocken. Okay, keine Spinne – alles super!

Sonnenbad am Pattaya Beach (15)

Sonnenbad am Pattaya Beach (15)

06:15 Brrrruuummm…. Wecker! Pah! Was ein unschönes Geräusch. Aber die Vorfreude und Neugierde besiegt den Schweinehund und wir stellen ihn nur 3x weiter 😀 Mit leicht verquollenen Augen und nur Zahnpflege gehen wir die 10 m zur Beach. Apple steht schon gut gelaunt mit ihren „Almosen“ (Reis, speziell für die Mönche gekochtes Essen, etwas Geld,..) wartend am Strand – am Anfang der Bucht sieht man schon die Mönche, gut zu erkennen in Ihren orangenen Gewände. … Ein bisschen wird es noch dauern bis sie hier sind… Kurz Zeit um „typisch Deutsch“ zu sein und doch eigentlich gar nicht. Wir schleppen und besetzten Strandliegen! Es gibt insgesamt 6 Stück! Jaaahahaaa ihr lest richtig! Alles muss man mal gemacht haben, und in mir steigt leicht eine total tolle Schadensfrohheit auf! Aber das muss ich erklären. Nachdem wir die letzten Tage am Strand gelegen haben und genau 3 Pärchen aus anderen Ländern (!) jeden Tag morgens Ihre Liegen mit Handtüchern, Sonnencreme und TShirts belagert haben, ja fast verteidigt haben um dann einen halben Tag unterwegs zu sein oder mehr auf den Handtüchern am Strand in der Sonne zu liegen. Lediglich das dritte Pärchen schien schon verwachsen mit Ihren Liege n- so freute ich mich später auf Ihre Gesichter! Die fünf Strassenhunde, die an unserem Strandabschnitt leben, haben unsere Liegen auch gleich als Schattenspender in Beschlag genommen und belagert 🙂

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In der Zwischenzeit sind die 6 Mönche bei uns eingetroffen. Nacheinander erhalten Sie ihre Gaben, wofür Sie sich mit einem gemeinsam angestimmten Gebetsgesang ‚bedanken‘. Gänsehaut! Diese Zeremonie in den frühen Morgenstunden ist immerwieder faszinierend und fesselt uns jedesmal auf’s neue. Für uns jedes Mal eine ganz besondere Atmosphäre/ Stimmung.

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Etwa 30 min später standen die anderen Anwärter auf die Strandliegen schon völlig verwirrt am Pool – 2 Liegen wir, 2 von Angestellten belegt, die immer noch schliefen und die anderen beiden Liegen waren von einem uns unbekannten Pärchen belagert!

Herrlich!

Den Rest des Tages verbrachten wir mit wechselweisem Eincremen, Sonnen, im Meer oder Pool abkühlen, Sonnentrocknen, Eincremen, Schattenliegen, Lesen und ab und an was kühles trinken. Es war auch recht amüsant das bunte Treiben am Strand zu verfolgen. Ankommende und abfahrende Boote, Abreisen, Neuankömmlinge. Einfachen Backpacker-Pärchen, die auf der Suche nach einer Unterkunft schwere bepackt wie Mulis den Strand ablaufen. Die asiatische Großfamilie mit Sonnenhüten und Schirmchen oder Tüchern über den Kopf aufgespannt haltend um jaaa keine Sonne abzubekommen. Jüngere Pärchen der etwas gehobenerer Klasse – Sie nur drauf bedacht schick zu sein und bereits jetzt schon braun zu werden – er alleine mit dem Gepäck kämpfend (die Versuche Trolley’s/Rollkoffer im weichen Sand zu Rollen scheitern kläglich und das schwere Gepäck muss schlussendlich doch getragen werden). Und dann gibt es da noch die besser betuchten älteren Pärchen, die es geschafft haben und sich alles von mindestens einem Hotelbediensteten schleppen lassen oder alternativ mit Strandtauglicher Gepäck-Karre vorfahren lassen.

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Der Tag fand seinen Ausklang wieder auf der Walkingstreet. Die Auslage der Shops begutachten, was Essen, in der ein oder anderen Travel-Agency mal nach Rückreisemöglichkeiten/Preise nach Phuket abklären und auf dem Weg in unser Zimmer Absacker in unserer chilligen Beach-Bar.

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Tauchen auf Ko Lipe (16)

Tauchen auf Ko Lipe (16)

Was wir noch gar nicht erwähnt haben, ist,dass wir uns gestern zum Tauchen angemeldet haben. 9.00 Uhr Treffpunkt am Dive-Shop in der Walking Street.Vorher mussten wir allerdings nochmal packen, weil wir in unserer Anlage nochmal um 2 Nächte verlängert haben – allerdings den Raum tauschen müssen.
2 Tauchgänge mit Option – wenn wir möchten – auf einen 3. Tauchgang.Auf dem Plan Standen Big Rocks, Lancha und Tarue, welches mit die schönsten Tauchplätze sein sollen, was mit der Grund war, dass wir gebucht haben. Denn irgendwann die Tage hat uns ein Tauch-Guide unserer Schule eben verschiedene Tauchplätze besonders angepriesen und von 1-2 eher abgeraten, weil nicht so spannend und er sie selber nicht gerne mag. Explizit nannte er Ko Yang, wohin sie vor Kurzem ausgewichen sind – Planänderung wegen ungünstigen Wetterbedingungen.

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Als alle da waren ging es mit Equipment und Verpflegung erst auf ein Longtail, welches uns dann auf das Tauchboot brachte. Echt süß! Nicht so ein ganz typisches Tauchboot – Holzplanken, Sonnendeck mit chilligen Kissen und Teppichen ausgelegt und Schattendecks auf 2 Etagen.

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Erster Tauchgang steht an – wir in unsere Klamotten… Öhm,.. Jenny’s Anzug hatte seine besten Zeiten wohl schon hinter sich,.. Am Rücken aufgeribbelt und am Bauch so weit von diversen Vorgängern ausgeleiert, dass noch eine Zweite Person Platz drin gehabt hätte… – egal, geht schon. Flossen an! Oh, eine kaputt 🙁 hoffentlich haben Sie Ersatz in der passenden Größe !? Ja! Na dann ist ja gut. Erster Tauchgang wurde uns als Strömungstauchgang zwischen Felsen angepriesen. Wir sollten immer darauf achten wo man hinschwimmt und aufmerksam bleiben, dass man sich nicht verliert oder durch Strömungen an die Oberfläche befördert wird usw. – auf jeden Fall immer auf den Guide achten! Wir schon etwas Respekt bekommen – aber alles gut – haben ja jetzt schon etwas Erfahrung und sind ohnehin immer vorsichtig. Beim Tauchen selbst haben wir ins erst gefragt, ob wir etwas falsch verstanden haben – oder ob es eine Planänderung gab?!
Es stellte sich heraus, dass wir richtig waren, allerdings ohne die angekündigte Strömung und mit bescheidener Sicht. Hm,.. Ein Tauchplatz, der erst durch die Strömung und das Vorbeidriften an Felsen interessant wird,… Ist ohne Strömung bei schlechter Sicht relativ unspannend. Aber wir können uns zumindest vorstellen, dass es bei besserer Sicht und Strömung nett gewesen wäre. Aber was soll’s, sowas kommt vor und die beiden kommenden Tauchplätze sollen ja noch besser sein.

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Erstmal gab es Mittagessen – Reis mit Hühnchen und Gemüse – und das Boot fuhr den nächsten Tauchplatz an. Kurzes Briefing zum nächsten Tauchgang und unsere Frage – an welchem von den beiden ausstehenden Tauchplatz sind wir jetzt? Ko Yang! Hö?!? Ja – richtig Ko Yang, wovon uns eigentlich abgeraten wurde. Weil Wind und Wellen zu stark sind, gab es eine Planänderung und es werden 2 andere Plätze angefahren. Sehr Schade aber gut – die Beschreibung Korallengarten klang gar nicht schlecht.
Ab ins Wasser- abtauchen. hm,… unser Tauchguide ( Spanier) ist übrigens auch am Land alles andere als aufgeschlossen und witzig. Nun denn unter Wasser war eher… na was war er denn? Hm, schwer zu beschreiben. Als wir unseren 2 Tauchgang als umgekehrtes Profil tauchen ( ohne vorher beim Briefing daraufhin gewiesen zu werden) und auf knapp 26m abtauchten, an einem wirklich völlig unspannenden Platz kam mir das schon komisch vor. Der Typ der uns führt taucht mit uns so weit runter, um was zu sehen? Nix! Sand! Korallengärten befinden sich bei ca 10-15m. Dazu beträgt die Sichtweite max. 5m. Er versuchte auf 26m seine Bubbles zu fangen und klotze alle paar Sekunden auf seinen Computer! – da kam mir der Gedanke: Stop! Der Arsch verschwendet hier unten nur unsere Luft! Er geht mit uns extra so weit runter, hat wohl kein Bock – warum sonst gucken wir uns nicht die Korallengärten an und müssen mit zusehen wie langweilig ihm ist?! Boah! Zur Info für die Nichttaucher unter den lieben Mitlesenden- vereinfacht: Um so länger man in der Tief ist, um so mehr Luft verbraucht man, das bedeutet wiederum, dass es die Tauchzeit verkürzt. Der Tauchgang dauerte inkl. 3 Minuten Saftystopp ganze 39min. Grrrrr! Gesehen haben wir 2 Boxfische und einen total unmotivierten Tauchguide.
Ab aufs Boot – Rückfahrt. Kurz im Divecenter bezahlt und ins etwas bessere Resort am Strand um Wifi zu haben- Essen und Blog schreiben.

Innerlich war ich ( Jenny) seit langer langer Zeit nicht mehr so agro, enttäuscht und sauer.
Ey und schon mal gar nicht im Urlaub! Da ist immer alles easy Peasy und es gibt für alles auch eine positive Seite. Hier fand ich keine!
Das war der schlechteste Service aller Zeiten. Tauchplätze unangekündigt gewechselt, Equipment schrott, und dann dieser unmotivierte Mensch als Guide….. boah! Es ist ja nicht so, als wenn tauchen spotbillig wäre -grrrrr

Nach langen überlegen und hin und her, sind wir dann zur Basis am Strand – wo wir den netten Tauchlehrer einige Tage zuvor getroffen haben. Gleiche Kompanie…
Als er uns sah, freute er sich und fragte, ob wir nun doch tauchen wollen.
Wir haben ihm erzählt, dass wir im Headoffice gebucht hätten und heute mit tauchen waren.
Sein erster Kommentar- Oh shit!!! Er hatte schon gehört, dass das wohl weniger erfolgreich war und die Plätze gewechselt worden seien und das Boot tatsächlich Ko Jung ansteuerte.
Nachdem er so reagierte hatte, und ich gerade ansetzen wollte, ihm nur ansatzweise etwas zu erzählen -holte er seinen Basesleiter (saß hinter ihm) und sagte auf Deutsch zu uns- sagt es bitte Ihm- die müssen das endlich auch mal von Kunden hören! Da platze es aus mir heraus! und wie! Puuuh 5 min nonstop auf englisch habe ich nicht aufgehört zu schimpfen :/
Sue sagte im nach hinein, so hätte sie mich noch nie erlebt. Öhm!

Nachdem wir uns nun in alle Richtungen Luft gemacht hatten, hat sich der Basisleiter wegen der Änderung erklärt/entschuldigt und aber garantiert, dass es morgen keine Änderungen geben werde. Da morgen unser letzter Tag ist, wollten wir ihn ungern komplett dem Tauchen widmen und gaben dem ganzen für einen Nachmittagstauchgang noch eine Chance und buchten extra für uns ein Longtail zu DEM Superspot der hiesigen Tauchgebiete.

Letzter Tag auf Ko Lipe :( (17)

Letzter Tag auf Ko Lipe :( (17)

Da ist er also unser letzter Tag auf dieser schönen Insel *schnief*. Wir haben uns extra den Wecker gestellt, dass wir nochmal richtig viel von ihm haben.
Für die Rückreise nach Phuket hatten wir die verschiedensten Möglichkeiten. Ursprünglich hatten wir ja noch eventuell im Kopf auf dem Rückweg noch woanders einen Stop zu machen. z.B. Krabi am Railey Beach. Hatten das aber schon verworfen und uns für mehr Zeit hier auf Ko Lipe entschieden. Nun hieß es 1.)Mindestens 8 h (je Seegang) und erst Abends im Dunkeln in Phuket mit der Fähre ankommen. 2.) Speedboot in ca. 5,5 h – schon 14.30 Uhr ankommen und man hat noch was vom Tag 3.) 1 h nach Lankawi, Malaysia und dann nach Phuket mit dem Flugzeug, allerdings über Kualalumpur …. 4.) Mit der Fähre nach Pak Barak, mit Bus nach Trang und nach Phuket fliegen über Bangkok… Und die letzte Variante 6.) mit der Fähre nach Pak Barak, Bus nach Trang, Minibus nach Krabi und nach erneutem Umsteigen mit dem Bus nach Phuket…. Nach langem Abwägen von Preis, Komfort und Reisezeit haben wir uns dann letztendlich natürlich für das Speedboot entschieden.

Während unserem erstem, Kaffee auf dem Balkon – hielten wir unseren Dortigen Untermieter in ständiger Beobachtung. Einer handtellergroße, schwarze Spinne mit bunten Sprenkeln hatte dort ihr Netz. Jetzt erstmal an den Strand! Nochmal das am Strand Liegen, Lesen, Gucken und Zeit haben genossen.

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Bei diesem „verleben“ der Zeit ist auch dieses Bild entstanden,… Wir konnten es uns nicht verkneifen. War das ein Tumult und Diskutieren – schon am Pool – bis sich diese asiatische Familie zum gemeinschaftlichen Schnorcheln versammelt und in Montur geworfen hatte. Dieses lautstarke hin- und herlaufen, weil man den Schnorchel, die Brille oder sonstiges vergessen hatte und dass, das Kind noch die Schwimmhilfe braucht, war nicht zu ignorieren 🙂 Und dieses farbenfrohe Bild wenn die Familie Schnorcheln geht musste einfach festgehalten werden.

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Dann war es langsam soweit, dass wir uns Richtung Sunrise Beach machten. Dort sollten wir zum Tauchen abgeholt werden. Nach ca. 1 km Fußmarsch in brütender Hitze sind wir an der Tauchbasis angekommen. Allerdings schickten sie uns wieder zurück zum Pattaya Beach, weil die Wellen auf dieser Seite so hoch sind. Also das ganze wieder zurück. An der Tauchbasis warteten wir noch auf einen anderen Taucher und dann ging’s los zu den anderen auf’s Schiff. Wir waren gespannt ob es gleich wieder heißt Planänderung, aber das hatten sie sich wohl diesmal nicht getraut. Auf dem Tauchboot trafen wir auf die anderen Taucher, die schon den 1. Tauchgang am Morgen mitgemacht hatten. Die meisten meinten, wir hätten es richtig gemacht, dass wir morgens nicht dabei waren. Die Wellen wären so hoch gewesen und die Fahrt so unruhig, dass sich etwa die Hälfte der Taucher am Heck übergeben musste… Der Tauchgang selbst war wohl ok, Sicht war nicht überwältigend – aber sie konnten schon das ein oder andere sehen dennoch hätten wir nichts verpasst.

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Der Tauchgang der uns jetzt erwartete klang schon beim Briefing wieder aufregend. Die Vorfreude stieg. Sobald man im Wasser ist muss man sich sofort an einem Tau einer Boje festhalten, um von der Strömung nicht abgetrieben zu werden. Das Abtauchen erfolgt am Tau entlanghangelnd – und bloß nicht loslassen! Aber das sind Dinge, die uns eigentlich echt schon Spaß machen. STONEHENGE wurde uns als ganz toll angepriesen – und es wurde nicht zuviel versprochen. Sicht war ok und wir haben einen tollen Tauchgang gehabt und vieles gesehen – unser neu zugeteilter Guide war echt klasse, wir fühlten uns sehr gut aufgehoben bei ihm. Der Herausforderung mit der Strömung waren wir gewachsen, zumal unten in den meisten Bereichen keine mehr war. Hat echt Spaß gemacht. Haben 3 riesige STEINFISCHE gesehen, 3-4 Schnecken einer ganz speziellen/besonderen Art und verschiedene Shrimp-Sorten. Die Location war toll – Wie der Name schon sagt z.T. aufgetürmte Steine, bedeckt mit vielen Weichkorallen verschiedenster Farben und Formen! Auftauchen auch wieder über das Tau – wir waren begeistert. Abgesehen davon war unser Equipment diesmal top! Wir waren rundum glücklich und zufrieden. Was ein schöner Abschluss!

Zurück auf der Insel haben wir den restlichen Nachmittag/Abend in Ruhe ausklingen lassen. Nochmal Curry und gebratene Nudeln gegessen und einfach – inzwischen wehmütig – nochmal den Strand, die Leute und die Atmosphäre genossen.

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Zurück nach Phuket – was ein Ritt (18)

Zurück nach Phuket – was ein Ritt (18)

Der Morgen war recht gediegen, früh genug aufgestanden, Kaffee, Packen und runter zum Restaurant noch schnell von Apple verabschieden und nochmal kurz nen Kaffee.

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Speedboot geht um 9.00 Uhr, heißt um 8.30 Uhr am Strand sein für Transfers mit dem Longtail.
Heutige Strecke: Ko Lipe nach Ko Lanta (mit kurzen Zwischenstopps auf Ko Kradan, Ko Muk, Ko Ngai) auf Ko Lanta Umsteigen nach Phuket.

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Soweit so gut. Aber kaum, dass wir aus der Bucht raus gefahren sind hat man den heftigen Wellengang gemerkt. Krass! Was ein Wind! Und ohne Übertreibung Meterhohe-Wellen! Bei so einem Geschaukel und mindestens 3h Fahrt – ist es nur eine Frage der Zeit bis jemand Seekrank wird. Normal sind wir ja Bootserprobt und hatten noch keine Probleme, aber wenn wir mitbekämen, dass sich jemand anderes übergibt,… wären wir unter Umständen doch anfällig. Jedenfalls waren wir ständig bemüht den Horizont zu fokussieren, Augen offen zu behalten, also nix mit schlafen und die anderen Mitfahrenden im Auge behalt, dass man ggf. Helfen oder in Deckung gehen kann. Zu Anfang war es irgendwie noch ganz witzig – fasziniert aufs Meer und die Hohen Wellen geschaut… Bis eine riesen Gischt-Welle die Passagiere, die im vorderen Bereich des Speedbootes saßen, regelrecht nach hinten durchgespült hat. Sie sind von den Sitzen gefallen und mussten sich auch wehgetan haben. Klatschnass verteilten sie sich auf einzelne freie Plätze oder kauerten auf dem Boden. Niemand verletzt – Gott sein Dank.

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(Auf den Bildern kommt es übrigens nicht wirklich rüber, wie hoch die Wellen waren und wie unruhig die See)

Jetzt bekamen wir allerdings schon etwas Respekt. Was für Schläge dieses Boot aushalten musste! HOFFENTLICH – schließlich waren wir mittlerweile auf hoher See. Erstmal Rettungswesen ausgespäht und gesichert. Und dann hieß es wohl Augen zu und durch. Wir saßen ganz gut, so konnten wir die heftigen Schläge zum Teil kommen sehen oder dann auch ganz gut abfedern – sind zwar immer mal wieder auch nass geworden aber sonst alles ok. Es dauerte nicht lange, dass auch die ersten Seekrank wurden. Das wünscht man wirklich keinem. Eine war allerdings auch echt unbelehrbar. Alle sagten ihr, die solle die Augen auf und den Kopf oben lassen – Horizont fokussieren. Sie machte das Gegenteil… Eine Tablette von uns gegen Übelkeit half dann auch nix mehr. Erst als wir Ko Lanta in Sichtweite hatten und den Pier durch einen Kanal anfuhren wurde die See ruhiger.

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Die Strecke nach Phuket verlief dann ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Am Pier angekommen, ab ins Taxi. wir werden übrigens wirklich alt. haha
Nach langem hin und her, haben wir gestern Abend schnell die letzte Nacht noch über das Internet gebucht. Ganz kleines Hotel in Phuket Patong (zum shoppen) und wirklich cheap cheap.
Nach gut einer halben Std mit dem Auto sind wir angekommen. Mitten an einer mächtig grossen Kreuzung und genau dort unser Hotel. Zack eingecheckt,.. Zimmer…. oh… öhm boah was stinkt das hier? Es sieht alles sauber aus, gibt sogar einen kleinen Pool… aber auch nachdem der Mensch der uns das Zimmer gezeigt hat, eine Dame mit Raumspray geschickt hat – nichts zu machen – es stinkt! Auf dem Flur haben wir 1 Schild gelesen:

Morgen früh wird ab 8:00 der Strom abgestellt

Da sassen se nun, völlig gestresst, mitten auf ner Kreuzung, billiges Zimmer, morgen kein Strom und das schlimmste es stank fürchterlich.
Nicht gerade die schönsten Vorraussetzungen für den allerletzten Urlaubstag 😀
Also das mit dem vorbuchen, lassen wir mal. Und dann auch noch am falschen Ende gespart… Hm,…. Hunger…
Also erstmal raus hier, ab in den Aufzug- neues Schild:

Wifi ist für die nächsten 5 Tage aus!

Na Bravo! Kein Blog… grml… auf dem Weg nach unten, haben wir schon überlegt wieder auszuchecken. Gedacht und getan. So kam es, dass wir ne viertel Std später mit unserem Refund (Zimmer war schon bezahlt – haben es erstattet bekommen) wieder mit unseren Rucksäcken auf der Strasse saßen. haha
Also dass wir das mal machen? Auch krass! Mussten kurz an Budapest denken ( Insider- und damit grüsse an die Reisegruppe Panoptikum 😀 ).

Was nun? Wir hatten gestern 2 Hotels zur Auswahl, das zweite war fast doppelt so teuer… Egal! Hauptsache den letzten Tag noch genießen und wohlfühlen! Und nicht am falschen Ende sparen.
Ab ins Taxi und an die Adresse!

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Was uns dort erwartete war einfach ein Traum. Nach kurzen Eincheck-Problemen sind wir im Restaurant Thai essen gewesen ( satay spiesse, tom ka gai und pad thai) mit den Tuk tuk in den Bungalow gefahren worden 😀

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Das Resort liegt am Hang und verfügt über einen kleinen Shuttle-service mit dem Tuk Tuk.
Was ein atemberaubender Blick vom Balkon. Zimmer ist super- angekommen!

Den restlichen Abend verbrachten wir in Patong mit Bummeln, Shoppen und das bunte Treiben zu bestaunen.

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Rückreise nach good old Germany (19)

Rückreise nach good old Germany (19)

Wir waren so glücklich über unser Zimmer, dass wir es bis zuletzt ausnutzen und genießen wollten. Daher haben wir uns früher den Wecker gestellt. Aufwachen und so einen Ausblick zu haben ist ja wohl auch traumhaft! Da fällt es nicht weiter schwer aufzustehen und erstmal schön nen Kaffee auf der zum Zimmer zugehörigen Terrasse zu trinken. Einfach schön!

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Gemütlich fertig machen, packen, Blog schreiben und Planung für die restliche Zeit. unser Flug nach Bangkok geht um 16.45 Uhr – 1,5h eher da sein, 1h Fahrt. Also gegen 13.30 – 14 Uhr haben wir noch Zeit. Sind nochmal nach Patong für die letzten Besorgungen und eine letzte Massage und Maniküre/Pediküre. Notiz an uns (!): sowas nicht mehr erst am letzten Tag machen! Ist nur stressig/anstrengend wenn man schon innerlich unruhig wegen dem Flug ist und man ständig die Uhrzeit im Auge hat. UND die Wahrscheinlichkeit, dass man enttäuscht ist ist irgendwie zu groß und man hat keine Möglichkeit es zu ändern. Jenny’s Maniküre war nämlich echt miserabel! Sie haben ihr Schweinchen-rosa Nagellack verpasst, obwohl sie sich einen anderen ausgesucht hat. Und Sue’s Thai-Massage im 2. Stock mit Klimaanlage war wohl die schmerzhafteste von allen. Gut, eine Thai-Massage ist keine Streichelmassage, das tut schon mal weh – aber das war schon hart. Es war so schön, als der Schmerz nachließ, dass sich tatsächlich so etwas wie Entspannung einstellte. Zwischendurch fragte sie sich aber ernsthaft, wie man wohl auf die Idee kommt sich solche Schmerzen zufügen und sich so verdrehen zu lassen und dafür auch noch Geld zu bezahlen. Hoffentlich weiß diese Masseurin war sie da tut! …

Nun gut – wir lernen daraus, dass Massagen am letzten Tag in der Stadt im geschlossenen, klimatisierten Raum nicht so entspannend sind, wie am Strand. Und dass die Maniküre nicht am letzten Tag erfolgen sollte, um eventuell noch Schadensbegrenzung leisten zu können 😀

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Mit der Fahrt zum Flughafen hat alles gut geklappt. Bis zur Sicherheitskontrolle beim Einchecken. Wir werden es nie lernen! Natürlich haben wir wie immer irgendwo im Rucksack eine Flasche Wasser und im Verbandszeug ne kleine Schere. Jeden Urlaub das gleiche! Unmöglich! Nachdem wir beides schmunzelnd abgegeben haben stehen nun 1 Std Flug nach BKK – 2 Std Aufenthalt- 7 Std nach Doha- 2 Std Aufenthalt- und noch mal knapp 7 Std nach FRA vor uns.
Das wars! Das war unser kleiner Reiseblog 2015. wir möchten uns noch mal bei allen die mitgelesen haben bedanken. Jedes Kommentar oder eine Nachfrage hat uns gefreut und wir sind immer ganz überrascht wer uns alles begleitet. Dieses Mal war es wohl nicht so spannend wie die Male zuvor, doch für uns etwas beschwerlich durch das wirklich oft schlechte Internet vor Ort. Bitte verzeiht daher, dass wir weniger auf Kommentare eingegangen sind. Vlt holen wir das ja noch nach.
Wir fliegen nun gleich los und hoffen auf nicht ganz so viele Zwischenfälle 🙂
Horidoo und so! Und immer dran denken:

If you smile to the World, the World will smile back to you!

P.S. sind zwischenzeitlich wieder gut Zuhause angekommen


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