Koh Phayam und Tauchsafari

Koh Phayam und Tauchsafari

Bis zum Treffpunkt an der Tauchbasis hatten wir ja nun noch fast den ganzen Tag Zeit. Also sind wir nach dem Frühstück am Strand erstmal noch ein bisschen auf der Insel rumgefahren. Einen Viewpoint aufgesucht um ein paar Bilder zu machen. Und mal den anderen Strand anschauen. Wir waren bisher am Ao Yai (long Beach) im Südwesten der Insel, was für viele der schönste Strand. Pudrig feiner und weißer Sand, recht breit und immer zum Baden geeignet. Das der Ao Yai quasi auch der „Hauptstrand“ merkt man irgendwie gar nicht. Im Schatten der Bäume locken Hängematten und Tische, die Anlagen (meist einfache kleine Bungsalows aus Holz oder Matten) liegen weit verstreut in Palmenhainen oder unter Cashew-Bäumen und sind vom Strand kaum zu sehen. Jetzt wollten wir uns den Ao Khao Kwai (die Büffelbucht) im Nordwesten der Insel anschauen. Hier gibt es viele Schnorchelmöglichkeiten. Der Sand ist zum Teil etwas grobkörniger. 

   

   
  Hauptanziehungspunkt in der Büffelbucht ist vermutlich die Hippie Bar aus Treibholz am nördlichen Ende des Strandes. Die einst keine Bar wurde im Laufe der Zeit zu einem waren Kunstwerk und fast „Piraten-Lager“ mit Bootsrumpf ausgebaut. Komplett aus Schwemmholz gezimmert erhebt sich ein Baumhaus mit mehreren Platformen und dem ins Meer ragende Bootsrumpf. Super witzig und faszinierend. Was es hier alles zu entdecken gibt, wenn man entspannt einen Cocktail, Frucht-Smoothie oder sonst etwas zu sich nimmt.    

     

  
 So, jetzt haben wir die Insel im Wesentlichen erkundet. Also noch ein bisschen relaxen bis wir zum Treffpunkt müssen. Dafür sind wir an das südlichste Ende des Long Beach gefahren. Dort haben wir eine kleine Bar/Restaurant für uns entdeckt. Super chillig mit familiärer Atmosphäre und schönen Liege- und Sitzmöglichkeiten. Noch ein bisschen Sonne Tanken und lesen bis wir den Roller am Pier abgeben mussten. Von dort aus mit Moped-Taxis zum Tauch-Shop. Hier trudelten alle nach und nach ein. Und es ging los – mit Gepäckkarre zum Strand, wo wir (mitlerweiel im Dunkeln) von einem kleinen Motorschlauchboot abgeholt und auf das Schiff gebracht wurden.

Bis alle an Bord waren wurde ohne Ende gequatscht und sich gegenseitig vorgestellt. Nette Runde und recht klein mit 11 Tauchern plus 2 Dive-Guids. Es gab ein kurzes Bootsbriefing, Essen und nach und nach Anprobe der Ausrüstung, damit es morgen früh schneller ins Wasser geht. Die My Merith ist ein wirklich charmantes, noch mit viel Holz ausgestattetes ‚traditionelles‘ Tauchboot. Über Nacht würden wir zu den Surin Inseln fahren und sind dann morgen gleich vor Ort zum Tauchen. Die Überfahrt gestaltete sich recht wellig, wodurch der ein oder andere- unter anderem dann auch wir – mit Seekrankheit zu kämpfen hatte , was über Nacht aber bei allen verflog. 

  

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