Chinese New Year – Jahrmarkt auf Chinesisch

Chinese New Year – Jahrmarkt auf Chinesisch

Guten Morgen zusammen – es ist 6.30 Uhr – heutiger Plan:

Fertigmachen, Frühstücken, Auschecken – Gepäck an der Rezeption lassen (holen wir heute Abend nach unserem Ausflug wieder ab). Abholung gegen 8.30 Uhr zur Bootstour nach Ko Racha. Jenny war ja vor Jahren schonmal dort und Sue sollte diese Insel auch mal sehen und mal Unterkünfte auskundschaften. Vlt. würden wir ja in einem künftigen Urlaub irgendwann hier nochmal den Urlaub ausklingen lassen 🙂

Abholung war Pünklich. Wir haben die Tour online gebucht, weil – nach Rücksprache mit der Rezeption – deutlich günstiger und mit Speedboot statt Longtail. Tour beinhaltet auch Schnorcheln und Mittagessen. Unser Plan war es uns auszuklinken und uns einfach auf Racha absetzten zu lassen und unsere Zeit selbst zu gestalteb, wenn das denn geht. Wir werden sehen – ansonsten schnorcheln wir mit. Der Mini-bus mit dem wir abgeholt wurden war noch nicht ganz voll – paar weitere Leute einsammeln und ab Richtung Pier.. denkste… Zwischenstation am „Umschlagsbahnhof“. Name auf der Liste finden, farbigen Aufkleber (pink) bekommen, „please wait here – we call you“. Hm,.. Das ist wohl eine etwas grössere Company. Wir fanden uns in einer Wartezone mit 90 % Chinesen. Von Zeit zu Zeit kam ein Thai á la „meine Gruppe zu mir!“ blue group here, blue group, glue group – please follow me. Irgendwann waren wir dran Gruppe Pink, Boot 57. Der Guide begrüsste uns auf Thai, English und Chinesisch und beließ es dann bei etwas englisch und viel chinesisch. Witze über chinesische Prominente und natürlich Happy New Year – das Jahr des Affen. Kurzer Fussmarsch die Straße lang zum Boot. Der Guide wusste seine wuseligen Chinesen zu unterhalten und zu „leiten“ mit Trillerpfeiffe, Chinesischen Komandos und eindeutigen Gesten. So dauerte es nicht lange bis unsere Gruppe mit ca. 30 Personen im Speedboot Platz nahmen. 

   
   Zuerst geht es nach Coral Island. Oh, ok öhm diese Tour hatten wir extra nicht gebucht- aber so sehen wir halt noch eine weitere Insel, kann ja nicht schaden. Nach ca. 15 Minuten waren wir da. Laute Ansage für die pinky Gruppe im Boot : alles mitnehmen – nichts auf dem Boot lassen und bitte alle am Strand warten- und wichtig auch die Schwimmwesten (!) -bleiben an Bord. Es ging auf einen Luftkissensteg im Entenmarsch an den Strand. Dort wartete unser Guide (Drillinstructor) mit Trillerpfeife auf uns.   Ansagen: Aufenthalt auf der Insel bis Uhrzeit X dann geht es weiter. Es gibt Getränke und Essensstände, WC/Dusche – man kann schwimmen, Liegen mieten, Relaxen, Bananaboot fahren, Paragliden, Tauchen, Jetski-fahren oder mit Tauchglocke/Helm Unter-Wasser-Laufen… Wir sollen die Toiletten für das größere Geschäft benutzen und Pi können wir auch im Meer machen…Zwischendurch immer mal Trillerpfeife für schon abgelenkte Chinesen. Bitte was??? Das ist ja wirklich der Burner. Und nu verteilte sich die Pinkygruppe auf dem gesamten Strand.

Was sich jetzt hier an diesem wunderschönen, weissen, feinpudrigen Sandstrand mit fürkisfarbenem Wasser abspielte überforderte uns für einen Augenblick – wir hoffen es in Worte fassen und annähernd wiedergeben zu können. Geflasht! Wir fühlten uns wie im faschen Film und waren aber so überrannt von dem Schauspiel, dass es schon wieder urkomisch war. Der Strand war voll! Voll, voll voll mit Chinesen. Das ist ja wohl das Letzte, was wir suchen – überfüllte Strände und Massentourismus…Überall wuselte es, posierte für Fotos, kreischte vor Freude, Plantschte im Wasser und und und. Wohlgemerkt die meisten in Rettungswesten 😀 die wenigsten Chinesen können schwimmen – sind aber nicht vom Wasser fernzuhalten – daher geht nix ohne Rettungsweste. Selbst wenn Mann/Frau nur bis zum Knöchel im Waser steht *grins* 

   

 Wo sind wir denn hier gelandet?? Die Akustik hatte etwas von einem riesigen Spassbad und die Atmosphäre glich eher einem Jahrmarkt als einem idyllischen Strand zum entspannen und geniessen. Also schön ist anders – aber eine Erfahrung 😀 Wir haben uns selbst dabei erwischt wie wir mit offenem Mund auf einer Bank sassen und fassungslos, gleichzeitig aber fasziniert und belustigt das rege Treiben beobachteten. Es war zu komisch um überhaupt gegrähmt zusein. Wir mussten so lachen! Herrlich… 

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