Sonntag – Tour de Roller – der Südwesten

Sonntag – Tour de Roller – der Südwesten

Da wir gestern recht zeitig ins Bett sind, viel uns das aufstehen heute entsprechend leicht. Es ist Sonntag, da hat die Tauch-Basis zu. Ungewöhnlich – ist aber so. Also Zwangspause vom Tauchen für uns. Montag setzen wir nochmal aus, da uns die Tauchplätze, die angefahren werden sollen nich so dolle interessieren, bzw. wir einen davon nun schon kennen. Allerdings freuen wir uns riesig auf die Ausfahrt am Dienstag „Hai-Safari“ 🙂 allein die Beschreibung der Location klingt toll – wir sind gespannt und werden berichten.
Heute hatten wir überlegt die Westseite entlang in den Süden zu fahren. Allerdings gibt es sehr viele Dinge und Plätze, die uns auf dem Weg interessieren würden – wahrscheinlich alles zuviel für die Strecke und dafür waren wir eigentlich schon zu spät. Wir entschlossen uns trotzdem zu fahren. Müssten ja nicht überall halten – oder würden das ein oder andere vlt. dann doch nochmal mit dem Auto machen – oder Taxi, mal sehen.
Zu allererst bzw. auf alle Fälle wollten wir nach „Flic en Flac“ den Strand angucken.

     

Das Ende vom Lied war, dass wir doch noch weiter in den Süden gefahren sind und insgesamt wieder eine Strecke von 226km zurückgelegt hatten. Wir schauten noch die „Strände von Le Morne“ an und sind einmal um den Berg „Le Morne Brabant“ gefahren.

Von hier aus war es gar nicht mehr weit bis in den Ort, in dem Meggy und Roland den Rest ihres Urlaubes verbringen. „Bel Ombre“ – also kurz die beiden angetextet und spontan in ihrem Resort besucht. Mal gut, dass wir das gemacht haben – abgesehen davon, dass die beiden wirklich toll sind, war der Weg nach Bel Ombre auch absolut den Besuch wert. Landschaftlich super schön, kaum Touristen unterwegs – fast nur einheimische, die mit ihren Familien den Sonntag am Strand verbringen. Im Süden hatte man mit der Raggae- angehauchten Musik ein bisschen Karibik-Feeling.


Gegen 16h mussten wir uns wieder losreissen, wenn wir noch im Hellen ankommen wollten. Also quasi wieder „ab durch die Mitte“ was heute bedeutete: durch die Berge. Was ein tolles Panorama! Und was ein Ritt mit dem Roller – mit zwischenzeitig 30 km/h den Berg hoch 😀

   
Wir hatten heute übrigens wahnsinnig Glück mit dem Wetter. Wie man auf einigen Bilden sehen kann, hingen richtig fette Regenwolken/Unwetter in den Bergen in der Luft. Dadurch, dass wir nicht landeinwärts sondern quasi drum rum – an der Küste lang sind, haben wir von dem Schlecht-Wetter gar nix weiter mitbekommen, als ein paar nasse Straßen in den Bergen und auf dem Weg nach Hause.

   
Also wieder einmal alles richtig gemacht 😉
Im Übrigen wollen wir nochmal am Rande bemerken, dass die Einheimischen unglaublich nett, freundlich, hilfsbereit und fürsorglich sind. Nach dem Weg fragen ist überhaupt kein Problem – schon alleine, weil alle englisch sprechen. Egal ob alt oder jung – man hatte das Gefühl sie freuen sich einem helfen zu können. Andere machten uns darauf aufmerksam, dass wir auf dem hinteren Rad etwas Luft brauchten – oder halfen uns dabei den Luftdruck zu prüfen. Es wirkt alles recht europäisch hier… ja, vlt. auch weil französisch gesprochen wird – aber das alleine ist es nicht. Es ist auch der kulturelle Mix, deren Einflüssen und freundlichem miteinander von Indern, Chinesen, Madagassen und der aus der Kollonialzeit Holländern, Franzosen und Briten, welcher dieses Land so weltoffen erscheinen lässt. Es wird sogar recycelt! Ja! Das machen nicht nur die Deutschen 🙂 bei jedem Supermarkt gibt es Rückgabestellen für Glas/Plastik-Flaschen und Dosen.

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