Roadtrip nach Mérida

Roadtrip nach Mérida

Valladolid-Tizimín-Las Coloradas- Rio Lagartos- Izamal- Merida.

Unser Tag steht heute unter dem Motto „der Weg ist das Ziel“. Um näher an Land und Leuten zu sein, nehmen wir Umwege und längere Fahrzeit gerne in Kauf und ziehen kleine Nebenstrecken den größeren Bundesstraßen vor.

Chillig, bei bewölktem Himmel & ab und ein paar Tropfen ging es heute morgen schön entspannt ca 120 km gen Norden. Unser erstes Ziel Las Coloradas in der Nähe vom Fischerort Rio Lagartos.

Hier wird das berühmte Salz aus México hergestellt. Das weiße Gold… spektakulär ist,- wie auch schon auf Bonaire,- die Farbe der Salinen. Pink!

Natürlich gibt es hier auch Flamingos & wir haben 2 Dinge festgestellt, 1.) dass sie uns nicht besonders mögen 😀 sie waren so weit weg, dass wir sie nur als kleine rosa Punkte am Horizont wahrnehmen konnten. 2) wir essen auch gerne Shrimps 😉daher kommt nämlich ihre tolle Farbe. Warum sind wir eigentlich so wenig pink?

Jedenfalls haben sie uns aus der Ferne animiert- Hunger!

Von Las Coloradas ging es nach Rio Largartos zum Mittagessen & was haben wir uns wohl ausgesucht? Genau , Shrimps 😉
Lagartos ist ein kleiner verschlafener Fischerort,- indem auch Touren zu den Flamingos und Mangroven angeboten werden. Wir haben uns solch eine Tour gespart, da uns ein bisschen die Zeit im Nacken hing. Ok, wir haben auch etwas getrödelt auf dem Weg dorthin. Hier ein Foto, da ein Foto… y

Kurz Kommentar noch einmal zu den Straßen. Wir haben das Gefühl, in dieser Teil von Yucatán ist das Ostfriesland von Mittelamerika.
Hier geht es IMMER geradeaus! Immer, immer, immer! Und man kann erahnen, wer einem in 2,3,4,5 Km entgegen kommt. Höhenmeter gibt es übrigens auch null! Dazu sind die Straßen / Autobahnen über Land so gut wie leer,- ab und an kommt mal eins entgegen,…. . das wirklich Wunderlich… ach und windig ist es auch 🙈🤷‍♀

So weiter im Text-
Beeindruckend war auch, wie sich das Landschaftsbild & die Vegetation auf den „wenigen“ Kilometern verändert hat.
Von links und rechts nur Urwald,- ging es zu gestrüppsartigen flachen Bäumen und zu kleinen Feldern über. Wir passierten viele Ranches – Rinderfarmen und zum Schluss gab es hier und da Algavenfelder.

Auf dem „Rückweg“ passierten wir Izamal
( Sie wird auch die „gelbe“ Stadt genannt).

Sie ist eine alte Maya- Stadt, doch die Spanier bauten 1549 ein Franziskaner -Kloster auf der Plattform der wichtigsten vorspanischen Pyramide.
Wir hatten für einen Moment das Glück, das der Himmel sich kurz blau zeigte und so wirkt das ganze einfach noch historischer.

Bei Kaffee und typisch mexikanischer Limonada (Frisch gepresster Limonensaft, Zucker, Wasser) haben wir uns entschieden, direkt nach Merida zufahren.

Direkt heißt natürlich eh immer geradeaus 🙄🤣 Da wir heute dem Regen davon gefahren sind- der Himmel aber immer noch stark dunkel war- kamen wir auch im Dunkeln in Merida an. Welch ein Stress! Hier gibt es wie in fast allen Dörfern & Städten fast ausschließlich Einbahnstraßen. Riesen Getümmel, viele viele Autos, Mopeds, Kutschen,… und sonstige fahrbaren Untersetze… Nach der ganzen Ruhe (im Sinne von wenig Verkehr) schon eine Herausforderung hier mit dem Verkehr im Dunkeln zu schwimmen. Hat natürlich geklappt! Unser Hotel ist ca 800 m vom Stadtzentrum entfernt und wir haben den Hotelparkplatz,-2 Blog weiter etwas suchen müssen.
Nachdem wir unsere Rucksäcke im Zimmer hatten, ging es schnellen Schrittes zum Hauptplatz.
Kaputt,völlig überladen von den Menschenmassen, konnten wir nur noch
kurz Gucamole und ne Klara trinken.

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