Sonntag – Tour de Roller – der Südwesten

Sonntag – Tour de Roller – der Südwesten

Da wir gestern recht zeitig ins Bett sind, viel uns das aufstehen heute entsprechend leicht. Es ist Sonntag, da hat die Tauch-Basis zu. Ungewöhnlich – ist aber so. Also Zwangspause vom Tauchen für uns. Montag setzen wir nochmal aus, da uns die Tauchplätze, die angefahren werden sollen nich so dolle interessieren, bzw. wir einen davon nun schon kennen. Allerdings freuen wir uns riesig auf die Ausfahrt am Dienstag „Hai-Safari“ 🙂 allein die Beschreibung der Location klingt toll – wir sind gespannt und werden berichten.
Heute hatten wir überlegt die Westseite entlang in den Süden zu fahren. Allerdings gibt es sehr viele Dinge und Plätze, die uns auf dem Weg interessieren würden – wahrscheinlich alles zuviel für die Strecke und dafür waren wir eigentlich schon zu spät. Wir entschlossen uns trotzdem zu fahren. Müssten ja nicht überall halten – oder würden das ein oder andere vlt. dann doch nochmal mit dem Auto machen – oder Taxi, mal sehen.
Zu allererst bzw. auf alle Fälle wollten wir nach „Flic en Flac“ den Strand angucken.

     

Das Ende vom Lied war, dass wir doch noch weiter in den Süden gefahren sind und insgesamt wieder eine Strecke von 226km zurückgelegt hatten. Wir schauten noch die „Strände von Le Morne“ an und sind einmal um den Berg „Le Morne Brabant“ gefahren.

Von hier aus war es gar nicht mehr weit bis in den Ort, in dem Meggy und Roland den Rest ihres Urlaubes verbringen. „Bel Ombre“ – also kurz die beiden angetextet und spontan in ihrem Resort besucht. Mal gut, dass wir das gemacht haben – abgesehen davon, dass die beiden wirklich toll sind, war der Weg nach Bel Ombre auch absolut den Besuch wert. Landschaftlich super schön, kaum Touristen unterwegs – fast nur einheimische, die mit ihren Familien den Sonntag am Strand verbringen. Im Süden hatte man mit der Raggae- angehauchten Musik ein bisschen Karibik-Feeling.


Gegen 16h mussten wir uns wieder losreissen, wenn wir noch im Hellen ankommen wollten. Also quasi wieder „ab durch die Mitte“ was heute bedeutete: durch die Berge. Was ein tolles Panorama! Und was ein Ritt mit dem Roller – mit zwischenzeitig 30 km/h den Berg hoch 😀

   
Wir hatten heute übrigens wahnsinnig Glück mit dem Wetter. Wie man auf einigen Bilden sehen kann, hingen richtig fette Regenwolken/Unwetter in den Bergen in der Luft. Dadurch, dass wir nicht landeinwärts sondern quasi drum rum – an der Küste lang sind, haben wir von dem Schlecht-Wetter gar nix weiter mitbekommen, als ein paar nasse Straßen in den Bergen und auf dem Weg nach Hause.

   
Also wieder einmal alles richtig gemacht 😉
Im Übrigen wollen wir nochmal am Rande bemerken, dass die Einheimischen unglaublich nett, freundlich, hilfsbereit und fürsorglich sind. Nach dem Weg fragen ist überhaupt kein Problem – schon alleine, weil alle englisch sprechen. Egal ob alt oder jung – man hatte das Gefühl sie freuen sich einem helfen zu können. Andere machten uns darauf aufmerksam, dass wir auf dem hinteren Rad etwas Luft brauchten – oder halfen uns dabei den Luftdruck zu prüfen. Es wirkt alles recht europäisch hier… ja, vlt. auch weil französisch gesprochen wird – aber das alleine ist es nicht. Es ist auch der kulturelle Mix, deren Einflüssen und freundlichem miteinander von Indern, Chinesen, Madagassen und der aus der Kollonialzeit Holländern, Franzosen und Briten, welcher dieses Land so weltoffen erscheinen lässt. Es wird sogar recycelt! Ja! Das machen nicht nur die Deutschen 🙂 bei jedem Supermarkt gibt es Rückgabestellen für Glas/Plastik-Flaschen und Dosen.

Tauchen und relax ;)

Tauchen und relax ;)

Samstag – eine Woche um! Wahnsinn!
Heute Vormittag haben wir uns nichts vorgenommen, Buch lesen, Blog schreiben… evtl ne Runde Pool,.. und heute Nachmittag noch einmal ein Tauchgang mit Macro-Stuff * Yeah*

Der Tag begann mit einem kleiner Schauer vor dem Frühstück und seither klettert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit Stunde für Stunde nach oben. Fast unerträglich.
eigentlich soll es ja laut Wetterbericht ständig und immer regnen- seit Tagen. Nichts – bis auf 5 min heute morgen.

Unser Guesthouse ist einfach ein kleiner Traum und wir fühlen uns hier wirklich Pudel wohl. Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass unsere kleines Grüppchen sich aufgelöst hat und das bis auf einen einzelnen Reisenden heute alle Neuankömmliche sind und es herrscht etwas Unruhe. Aber gegen 11 Uhr wurde es wieder ruhiger und wir konnten die gewohnte Ruhe genießen.
Zum Tauchen ging es gegen 13:30 Uhr völlig relaxt, ein ganz chilliger Tauchgang ohne Strömung und mit hübschen Fischies.

  

Wir waren zu 4 + Guide. Eine junge Frau aus Belgien und ein franz. bumpy Man dabei, er war überall und überall da- wo man nicht sein kann. Ein ständiges auf und nieder… inkl. Flossen im Sand… etc.
Als Insider würde ich sagen, dass war der erste Real Haiopei 😀
Er hat einfach alles falsch gemacht, was man so falsch machen kann *augenroll*
Komisch, es war kein Chinese- haha

   

Nach einem wirklich relaxten Tauchgang sind wir mit unserem Einheimischen Guide, der netten Belgierin und noch einem anderen Möchtegern-Franzosen am Strand ein Dekobier trinken gewesen und den Abend ausklingen lassen.
Es war wirklich nice, etwas über’s tauchen zu fachsimpeln 🙂

 

P.S. Wie durch einen kleinen Fluch ist das Internet seit 2 Tagen langsam und wir bekommen die Bilder nicht geladen 🙁

Sobald es besser wird, reichen wir sie nach.

Freitag – endlich tauchen – yeah yipieh

Freitag – endlich tauchen – yeah yipieh

Der Zyklon machte es vorher nicht möglich und gestern war leider das Boot schon voll.
Treffen an der Tauchbasis war um 08:20 Uhr, kurze Formalitäten und schwups bekommen wir unser restliches Equipment und es ging auf zum Boot. Mit dabei beim ersten TG, das Pärchen( Therese & Hendrik) mit dem wir die letzten Tage jeden Abend verbracht haben

Wir haben 2 Tauchgänge gebucht, morgens und nachmittags.

Beide TG waren recht relaxt, wobei der Nachmittags TG noch spannender war.
Jede Menge Micro-Stuff und wir hatten einen einheimischen Guide nur für uns, die restlichen Taucher gingen spontan mit einem anderen Guide. Trotzdem waren wir Unterwasser immer in Sichtweite.

Hier wimmelte es von Riesen Feuerfischen, Muränen, Schnecken, kleinen Fischen- es gab keine kleine Höhle die unbesetzt war… wirklich nice!

Die einzige Herausforderung heute bestand darin, den hin und Rückweg ohne Seekrankheit zu überstehen. 😀
Kleines Boot- große Wellen 🙂

      
Da wir gestern Abend Meggy & Roland schon mit einem gemeinsamen Abendessen verabschiedeten- sie gehen noch ca 10 Tagen in den Süden der Insel- waren heute Therese und Hendrik dran – sie fliegen morgen zurück. So haben wir gemeinsam Abendgegessen und im Guesthouse wieder den schon ritualen Absacker getrunken 🙂

   

Hey wir haben übrigens wieder ein Haustier, es ist Horst ( Namensgebungen kam von Therese) und ist ein durchsichtiger Gecko, der von einer Wand zur anderen in Windeseile flitzt. Jegliche Fangversuche missglückten und nun freuen wir uns, über den natürlichen Mückenschutz. 🙂

Hindu-Prozession und relaxen

Hindu-Prozession und relaxen

Junge, junge… heute taten wir uns doch etwas schwer mit aufstehen und in die Gänge kommen… die Rollertour war wohl doch etwas anstrengender als gedacht 😀
Wir wussten, dass heute ein Hindu-Feiertag ist. Beim Frühstück wurden wir nochmal daran erinnert, dass es heute in Grand Baye eine Zeremonie/Prozession am Strand geben würde – beginnend um 10 Uhr.
Ursprünglich wollten wir heute eventuell tauchen, waren aber zu spät, sodass die Gruppe schon voll war. Das war aber überhaupt nicht schlimm – so würden wir uns einfach einen gemütlichen Tag machen und das Spektakel am Strand ansehen.
Bis wir uns sortiert haben und am Strand ankamen war es 11 Uhr. Und es schien, als sei alles schon vorbei… 🙁 wie??? Die groß angekündigten Feierlichkeiten gehen nicht mal ne Stunde? Und wir haben alles verpasst, schade.
Na gut, dann ist das halt so – dann suchen suchen wir uns irgendwo ein nettes Plätzchen am Meer. Auf dem Weg durch den Ort wurden wir von Polizei gebremst – der Verkehr wurde wegen einem Strassenumzug umgeleitet / polizeilich geregelt. Cool! Jetzt können wir es doch noch erleben:-) Einmal am kompletten Zug vorbei, parken, ein Plätzchen am Strassenrand gesichert und warten bis die Prozession an uns vorbei zieht.


Es war ein deutlich ruhigerer Umzug als erwartet, nur ab und zu Musik und viele hatten den Mund verbunden, oder Nadeln / Spieße quer durch die Wange/ den Mund gestochen -manche Männer auch durch Brust und Rücken. Also schien es um schweigen zu gehen und darum Buße zu tun. Einige trugen mit ausgebreiteten Armen schwere Blumen-Konstruktionen / Schreine über dem Kopf. Das sah unglaublich anstrengend aus und erinnerte ein wenig an den Leidensweg Christi als er sein Kreuz tragen musste…
Alle – Frauen, Kinder, Männer trugen ihre traditionellen indischen, bunten Saris.

   

Nach der Prozession haben wir im Ort am Hafen noch zu Mittag gegessen und haben den Rest des Tages sehr entspannt verbracht. Wir haben uns über das Kitesurfen in unserer Nähe informiert und ein bisschen am Pool gelegen. Abends haben wir uns mit 2 Pärchen vom Guesthouse zum essen verabredet.

Jakobsmuscheln mit Chorizo
Hummer-Ravioli
Schokotörtchen mit Vanilleeis

 

Tour de Roller enttlang der Ostküste bis in den Süden

Tour de Roller enttlang der Ostküste bis in den Süden

Nachtrag: Text zum Video:

Wir haben uns recht spontan dazu entschieden mit dem Roller an der Ostküste entlang zu fahren. Wir hatten eine bestimmte Küstenstrecke im Süd-Osten im Kopf, die besonders schön sein soll. Allerdings wussten wir nicht, ob uns das vielleicht zu weit sein würde. Also sind wir einfach drauf los – man kann diese Entfernungen und Dauer schwer einschätzen. Wenn wir auf dem Weg genug haben es zu weit oder zu anstrengend ist fahren wir halt zurück.
Am Ende des Tages sind wir die komplette Ostküste von unserem Hotel im Norden aus abgefahren. Wir waren ca. 6,5h unterwegs und haben ca. 200 km auf dem Roller zurück gelegt 😀 uns tat zwar mittlerweile der Po ganze schön weh aber wir hatten unseren Spaß und die Landschaft hat sich echt gelohnt!
Wir können die Strände und Buchten, die wir gesehen haben nicht mehr zählen. Zu Beginn war wieder recht schade, dass die Küsten wieder so abgeschirmt waren durch private Luxusvillen und Nobel-Anlagen. Nur ab und an mal ein öffentlicher Bereich. Diese wurden allerdings zum Süden hin häufiger und weitläufiger.

     

Bei einigen waren grade die Putzkolonnen unterwegs und haben Müllbehälter geleert und von losen Blättern, Ästchen und Nadeln befreit.
Wir machten hier und da Fotopausen, haben irgendwo unterwegs Mittag gemacht
und waren von der Landschaft und Leuten einfach so begeistert, dass uns die Strecke mit dem Roller gar nix ausmachte. Ausserdem kamen wir ganz gut voran – kein Verkehr und anständige Fahrbahnen.

   
Am meisten beeindruckt hat uns tatsächlich die Strecke im Süd-Osten. Die Strasse verläuft dort direkt an de Küste entlang durch kleine idyllische Ortschaften und Fischerdörfchen, abgewechselt von Zuckerrohr-Feldern eingerahmt von Bergen. Ein tolles Panorama – hatte schon fast was mystisches.

      
Endstation war Mahebourg. Von dort aus sind wir dann aber auf direkterem Weg nach Hause. Also keine Umwege an der Küste lang sondern „ab durch die Mitte“ schliesslich wollten wir im Hellen ankommen.

  
Schlussendlich hat alles prima geklappt. Wir haben unseren Ausflug genossen sind uns aber nicht sicher, ob wir alle Eindrücke überhaupt schon verarbeitet haben – Einblicke hattet ihr ja schon durch das Video. Auf der Karte sieht man nochmal unsere Route. Mal schauen, zu was / wohin es uns morgen so treibt 🙂

Sonne! Port Louis und Strände

Sonne! Port Louis und Strände

Heute morgen sind wir tatsächlich mit mäßig bewölktem Himmel und Sonnenschein erwacht – welch Wohltat! Der Zyklon hat sich wohl aufgelöst und das was davon übrig ist (Tropensturm) schon vorbei / in eine andere Richtung. Aber so ganz koscher war uns das Wetter noch nicht.
Allerdings hat es den ganzen Tag nur ganze 1x 5 min genieselt ansonsten wurde es stündlich besser, einzig es herrschte noch etwas Wind. Aber eine willkommene Prise bei knapp 28 Grad 🙂

Für heute Vormittag/Mittag stand die Hauptstadt Port Louis auf dem Programm, allem voran der Centre Market.

Wir finden Märkte ja immer spannend und sehenswert. Dies war er auch, es gibt verschiedenen große Hallen, getrennt in Geflügel, Fleisch, Fisch, Gemüse, Textilien und Souvenirs.

Für Fisch und Fleisch waren wir leider wohl etwas zu spät, es waren nur noch wenige Händler da. Aber die Halle selbst war schon bisschen cool – die Gänge rechts und links gemauerte, feste Auslageflächen für Eis und Fisch mit Ablauf. Schon alles schön ausgespritzt mit Ablaufrinnen auf dem Boden… oh süß ne Katze und husch… Öhm Jenny .. Huch! Ne Ratte! In der Rinne lang gehuscht *direkt* neben uns! Ok, genug gesehen wir gehen in die Gemüse-Halle auf der anderen Straßenseite 🙂

   

Wir verweilten noch etwas zwischen den Straßen und Märkten und gingen dann gen Neubau-Hafen. Hm… alles sehr modern, Port Louis kann man keineswegs als schön bezeichnen. Für uns gibt es in der Inselhauptstadt keine nennenswerten Sehenswürdigkeiten und auch keine besonders sehenswerten Gebäude aus der Kolonialzeit.

Wohl das ein oder andere Museum, so zum Beispiel mitten Port Louis größter Shoppingmall, der Caudan Waterfront, befindet sich das Blue Penny Museum.Das Museum ist nach der bekannten Briefmarke benannt: der Blauen Mauritius.

  

Da einmal in der Stunde, der Tresor geöffnet wird und man für 10 min Sie sehen kann…hätten wir noch 40 min warten müssen, so haben wir uns entschlossen, den Eintritt zu sparen und sind Richtung Chinatown. Sehr sehr klein und eigentlich nur noch sichtbar durch 2 große Tore, Ein-und Ausfahrt. Die Mainroad hielt nichts spannendes bereit, außer 1-2 Häuschen und ein Souvenirshop.

     
So sind wir gemütlich wieder Richtung Busbahnhof in der Nähe des Hafens geschlendert,haben einheimische Roti’s und irgendwelche frittierten Bällchen gegessen und sind dann wieder ins Guesthouse gefahren.
Hier kurz Kaffee getrunken, Roller gemietet und los ging es auch schon wieder. Man liest, dass hier der Straßenverkehr recht turbulent ist – was wir aber nicht wirklich bestätigen können.
Okay Busse und Taxi’s fahren schnell- aber wo in der Welt ist das eigentlich nicht so??
Auf dem Roller ging es etwas in den Süden- weitere Strände (Mon Choisy und Trou aux Biches) begutachten 🙂 es macht Spaß und so cruisen wir ca 50km an der Küste entlang.

     

Zyklon,Regen,Sturm,Regen,Relax

Zyklon,Regen,Sturm,Regen,Relax

Heute morgen wurden wir von trommelndem Regen und Wind geweckt.
Wir haben noch gar nicht richtig erwähnt,
das es eine Zyklon-Warnung gibt.
Er kreist ca 200km vor Mauritius rum und bringt jede Menge Regen und Wind mit sich. Bis gestern Abend war Warnstufe I und wurde heute morgen auf II gesetzt.
Aber kein Grund besorgt zu sein, bis auf jede Menge Regen wird hier wohl nichts ankommen.

Die blaue Linie zeigt den mutmaßlichen Verlauf an. Alle Einheimischen sind völlig relaxt und guter Dinge, dass heute Abend/Nacht der meiste Wind und Regen hinter uns liegt.
Dem Wetter geschuldet, sitzen wir nun bei Dauerregen völlig gechillt an unserem Lieblingsplatz , schreiben Blog, lesen und unterhalten uns mit Mitreisenden… alle recht entspannt und etwas planlos 🙂
Gut, dass der leckere Kaffee und Tee gratis ist 🙂
Wir tingeln den ganzen Tag zwischen Zimmer und Lieblingsplatz-
Kurz entschlossen dachten wir evtl noch eine Massage zu bekommen, aber natürlich sind wir viel zu spät und jegliche Spa’s sind ausgebucht… gut, dass es Bücher gibt und hier das Internet so gut ist, dass wir uns Homeland-Folgen laden konnten. Zwangsrelax 🙂 krass 🙂

17:00 Es regnet und regnet… und regnet und regnet


18:00 Eigentlich wollten wir heute Creolisch oder Indisch essen, aber irgendwie haben nicht alle Restaurants durch die Warnung geöffnet. Nun haben wir uns mit einem Taucherpärchen um 19:00 zum Essen verabredet…
Und die nette Guesthouse Besitzerin bringt uns persönlich zum Restaurant..

Zum Essen müssen wir nicht viel erzählen, leider ein Italiener – nichts besonderes, wir vier sind jedenfalls satt geworden 🙂

Im Restaurant ein Taxi rufen lassen und schwubs für ein Auto vor. Zuhause beim bezahlen wurde es unruhig- denn der Fahrer wollte mal gleich mehr als das doppelte Geld für die Fahrt. Im Auto kurz Diskussion- und ich war nicht bereit das zu zahlen. Er gehörte zu dem Restaurant und ist privat gefahren… die anderen 3 hatten schon fast nachgegeben – der Ruhe wegen… ich nicht! Mit Androhung der Touristenpolizei ( weiß gar nicht, ob es sie gibt) und schlechte Einträge bei TripAdvisor- war der Fahrer sauer- nahm das Geld welches wir ihm bezahlen wollten und verschwand ! Puh 😀
Hat er sich die falschen Touri’s ausgesucht 😛 Den Rest des Abends haben wir gemeinsam mit noch einem anderen Pärchen bei Kaffee, Rum und Wein ausklingen lassen.

Mittlerweile ist Carlos der Zyklon „nur“ noch ein tropischer Sturm und heute Nacht um 04:00 Uhr soll alles vorbei sein.
Wir sind gespannt. Im Moment regnet und stürmt es immer noch.

Bis morgen

Rollertour im Norden

Rollertour im Norden

Wir waren gegen 9h schon wach. Erstmal Kaffee und Internet im Lounge-Bereich. Frühstück ist überschaubar aber für uns ausreichend. Vlt. Holen wir uns vom Supermarkt bisschen Käse/Wurst, das haben ein paar andere auch so gemacht.
Super chillig und entspannt in den Tag gestartet – wir saßen bestimmt bis 12h mit anderen Gästen zusammen und haben uns ausgetauscht, wer was machen will, schon gemacht hat usw. Bis wir uns entschlossen haben mal wegen einem Roller nachzufragen und einfach mal drauf los den Norden abzufahren. Trotz Schlechtwetter-Ansage (es hatte den ganzen morgen höchstens mal getröpfelt) sind wir losgezogen. Werden schon ein Plätzchen zum unterstellen finden sollte es regnen.

Bain Boeuf public beach

Hauptziel war die Küste Lang an das Cap de Malheureux mit einer kleinen Kirche mit rotem Dach. Beliebter Fotostop insbesondere für asiatische Touristen 🙂

Red church cap de Malheureux

cap/bay de malheureux

Ein „vergessenen Strand“ den wir entdeckt haben war auch spannend – das Gebiet ist eigentlich eine kleine Insel nur durch einzelne kleine Brücken mit dem Festland verbunden.

Butte á l’Herbe Beach, Calodyne Island

Der nördliche Teil von Mauritius ist flach und neben den vielen schönen Stränden vom Zuckerrohranbau geprägt. Wir haben immer wieder gelesen, dass der Norden mehr touristisch erschlossen sei als der Rest der Insel,… also vielleicht lag das am Sonntag, aber davon haben wir heue nix gemerkt 😀 wir suchten den ganzen Nachmittag vergeblich eine Strandbar, Kneipe, Pinte, IRGENDWAS wo wir schön hätten einkehren können… Selbst in Grand Baie – der Hochburg des Tourismus – nix. Und der vermeintlich „starke Verkehr“ der nicht ganz ohne sein sollte… eher nicht vorhanden / harmlos 🙂
Ach, was auch absolut erwähnenswert ist sind die Bushaltestellen… es gibt verschiedene Varianten: seltenst die Luxusversion, geschützt aus Stein gemauert. In der Regel doch eher Blechverschläge… meistens aber einfach nur ein Schild „Bus Stopp“ irgendwo an der Mauer am nicht vorhandenen Strassenrand ;-p


Letzten Endes sind wir irgendwo an einer 4-5 Sterne Anlage angehalten und haben es uns hier gutgehen lassen. Ein bisschen Ibiza-Feeling mit chilliger Loungemusik, aufwendig angelegtem Pool, schicker Bar. Während dem Essen bekamen wir einen Vogel,… odere mehrere… 😀

Die nähere Umgebung

Die nähere Umgebung

nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, haben wir uns erstmal kurz gesammelt. Wir waren fit und neugierig die nähere Umgebung zu erkunden. Hier herrscht Linksverkehr – dem wollten wir uns so übernächtigt und unkundig nicht stellen, wodurch sämtliche unserer üblichen Fortbewegungsmittel Roller/Fahrrad ausfielen. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg – erstmal Strand /Meer sehen. Sollte nur 10 Minuten dauern nach Perebyere an den öffentlichen Strand. Einige Strand/Küstenabschnitte sind den dortigen Hotelanlagen vorbehalten. Nach bestimmt 20 Minuten … hmm falsche Richtung eingeschlagen. Mist. Mittlerweile waren wir in Grand Baie… dem grössten Ort / Touristenzentrum im Norden der Insel. Na gut, dann gucken wir uns hier den Strand zuerst an 🙂 muss doch irgendwann kommen? Jenny kurzerhand nen Taxifahrer gefragt – noch 300 Meter – ok – schaffen wir noch. Am la Cuvette, dem kleinen beliebten öffentlichen Strand angekommen, fanden wir einen kleinen aber feinen Strandabschnitt mit türkisfarbenem Wasser und ein paar Imbissbuden und hauptsächlich Einheimischen, die hier ihren freien Tag verbringen, vor. Kurz wirken lassen – eine frische Kokosnuss getrunken und den jungen Mauritiern beim Tanzen zugeschaut.

  

So – nun wollten wir aber doch noch gerne zu unserem eigentlichen Ziel… aber bestimmt nicht zu Fuß wieder alles zurück 😀 Taxi!

Na ein paar Minuten und ca. 5 km in entgegen gesetzter Richtung (so weit sind wir vorhin gelaufen?!?!) setzte uns der Taxifahrer am richtigen Strand ab. Er ist etwas länger und ein bisschen bevölkerter. Auch hier trafen sich viele Mauritier und machten zusammen Musik, machten Picknick und badeten im türkis farbenen Wasser. Da wir langsam echt Hunger bekamen, sind wir in ein nahes, beliebtes kleines Restaurant direkt am Strand. Süß, aber jetzt nix, wo wir uns hinlegen oder mehr aufhalten würden.

 

In unserem Guesthouse gibt es nur Frühstück, daher begaben wir uns nun auf die Suche nach dem nächsten Supermarkt für ein paar Getränke am Abend. In weiser Voraussicht, dass wir Abends zu müde sein würden um Essen zu gehen, schlug Jenny vor ein bisschen Käse mitzunehmen zum Abendessen. Gesagt, getan – frisches noch warmes Baguette, grüne Oliven und dreierlei Käse. Auf dem Weg noch im Tauchshop informiert – nächster Termin wahrscheinlich erst am Donnerstag, weil ein Zyklon in der Nähe ist. Da wäre das Wasser zu unruhig und bei schlechter Sicht bringt es auch nix. Jetzt erstmal „nach Hause“ bisschen entspannen – kurze „Abkühlung“ im warmen Pool und informieren, was wir die Tage noch so machen könnten – auch bei schlechtem Wetter. Wie vermutet sind wir nicht mehr essen gegangen 😀 haben es uns aber mit Südafrikanischem Merlot und unserem Einkauf richtig gut gehen lassen.
Nun war der Tag aber auch lang genug – ab ins Bett! … Denkste Puppe .. es wurde nochmal kurz aufregend – wir hatten ungebetenen Besuch im Badezimmer … von dem uns leider der Security befreien musste. Sorry, aber ne riesen Tarantulla so groß wie ein Handteller zu beseitigen… das war heute echt nicht mehr drin …
Jetzt aber – auf ein Neues – gute Nacht 😉