Durchsuchen nach
Tag: 28. Januar 2026

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

5:30 Uhr. Ja, wirklich. Fünf. Dreißig. Weckerklingeln – Aufstehen!

Heute haben wir wieder etwas getan, das im Urlaub eigentlich verboten sein sollte: Wir sind mal wieder freiwillig im Dunkeln aufgestanden.

Warum?
Weil wir zum Wat Tham Suea – zur Tiger Cave Tempelanlage in Krabi wollten. Und weil man uns gesagt hat: Wenn ihr das macht, dann bitte früh. Sehr früh. Wegen der Hitze.

Also standen wir um 7:15 Uhr vorm Eingang. Noch halb verschlafen. Mit diesem kurzen inneren Dialog:
„Warum tun wir uns das an?“
„Ach ja… 1.260 Stufen.“

Die Tiger Cave ist nicht einfach nur ein Tempel. Sie ist ein kleines Fitnessprogramm mit spirituellem Nebeneffekt. Der Aufstieg besteht aus 1.260 ziemlich steilen Stufen. Keine gemütliche Treppe. Eher Kategorie: Herzfrequenz sofort im gelb-roten Bereich.

Aber genau deshalb wollten wir vor der großen Hitze oben sein.

Der Weg nach oben ist ehrlich gesagt eine Mischung aus Ehrfurcht, Schweiß und der Frage, ob man wirklich noch alle Tassen im Schrank hat.

Zwischendurch trifft man Mönche, andere motivierte Frühaufsteher – und Affen, die sehr genau wissen, dass sie hier die eigentlichen Chefs sind.

Und dann kommt dieser Moment.
Oben.


Der Blick über Krabi.
Die Felsen, die aus dem Grün ragen.
Die morgendliche Stille.
Und dieses Gefühl, dass sich jede einzelne Stufe gelohnt hat.




Ja, wir haben geflucht.
Ja, es war anstrengend.
Aber genau solche Momente bleiben hängen.

Fazit des Tages:
Manchmal lohnt sich 5:30 Uhr eben doch.

Und nun bitte die 1.260 steilen Stufen auch heile wieder runter 😅🙈


Unten noch kurz in den Wat rein geschaut und danach erstmal 25km gefahren, denn wer 1.260 Stufen hochläuft und wieder runter, darf auch frittierte Teigtaschen essen. Das ist quasi ein Naturgesetz. Denn gestern hat uns eine Thai am Marktstand verraten, wo es die besten Karipap‘S gibt ( frittierte Teigtaschen).
Also saßen wir später mit immer noch leicht zitternden Beinen, aber sehr glücklichen Gesichtern da und haben jede einzelne Kalorie gefeiert.


Viel mehr an Aktivität haben wir heute dann auch nicht gemacht. Wir sind danach die knapp 45 km zurück in den Mini-Yachthafen gefahren. Dort sind wir von unserer kleinen FeWo in einen noch billigeren Cube direkt gegenüber gezogen. Übrigens wirklich nice hier. Häfen haben ja irgendwie einen besonderen Charme. Haben den Rest vom Tag die Ruhe genossen, Füße hoch gelegt und einfach mal nichts getan.

Morgen früh müssen wir unser Auto am Flughafen abgeben und uns einen Weg nach Koh Lanta suchen.

Euch eine schön verschneite Zeit. ❄️

 

 

 

Khao Lak – Phang nga – Krabi

Khao Lak – Phang nga – Krabi


Heute ging es ganz entspannt gegen 10:30 Uhr weiter Richtung Süden. Erst einmal wieder auf den Highway No. 4, auf dem wir seit Bangkok immer mal unterwegs sind. Sozusagen Thailands A7 von Nord nach Süd. Oder eben andersrum. 😉 Haben natürlich aber auch wieder die ein oder andere Nebenstrecke genutzt. An einer Stelle mussten wir tatsächlich das erste Mal kehrt machen, weil die Straße eher einem Feld-/Trampelweg glich, halb durch eine umgefallene Palme versperrt und eher einem ausgewaschenen Flussbett ähnelte. 




Der Tag stand ein bisschen im Zeichen der Tiere. Angefangen hat es heute Morgen schon auf dem Balkon mit einer Indochina-Racke. Wirklich ein wunderschöner Vogel. Danach ging es munter weiter mit Hörnchen, Seeadler, Katzen, Hunden, Kühen, Ziegen, Hühnern, Störchen und einem kleinen Piepmatz, der fast aussah wie ein Kolibri. Man weiß gar nicht mehr, wo man zuerst hinschauen soll.

Ein echtes Highlight der Tour war übrigens der Viewpoint.

Was für ein Blick. Wahnsinn. Seht selbst.

Wir fanden es dort so gut, dass wir einfach mal 1,5 – 2 Stunden geblieben sind. Eigentlich wollten wir ja nur kurz schauen. Ihr kennt das.

Je weiter wir in den Süden kommen, desto mehr merkt man übrigens, dass Malaysia nicht mehr weit ist. Die Tempel werden weniger, die Moscheen mehr, viele Frauen tragen Kopftücher. Es gehört zu Thailand, fühlt sich für uns aber trotzdem ein Stück weit anders an.

Die Zimmersuche heute war tatsächlich etwas zäh. Rund um Krabi und Ao Nang gibt es zwar Hotels ohne Ende, aber die Preise haben es wirklich in sich. Ehrlich, wann ist das bitte passiert? Europäische Hotelpreise – teilweise sogar darüber.

Am Ende haben wir statt eines klassischen Zimmers ein kleines Apartment gemietet, etwas abseits vom Mainstream und vom ganz großen Touristentrubel. Eigentlich eher für Residents gedacht, aber günstiger als jedes Hotelzimmer. 😉

Und jetzt kommt’s: Es kostet ungefähr so viel wie in der Touri-Gegend ein Bett im Schlafsaal. Manchmal gewinnt man eben doch. 😄

Zum Abschluss sind wir nochmal los. Wir sind hier quasi nur unter Thais. So außerhalb – alles nur Einheimische. Wir wollten nur noch was Kleines, also was von den Gar-Küchen/Kleinen Verkaufs-Tuk-Tuks probiert und Obst gekauft. 
Ab ins Bett morgen früh raus.