Letzter Urlaubstag :-(

Öyyy es ist 6:30 Uhr und wir sind vor dem Wecker wach. Gut und erholt von selbst erwacht. Der letzte Tag- da ist er 🙁

Heute steht nix auf dem Programm – außer Pool, Blog schreiben, essen und vor allem mal etwas Bräune sammeln. Wie immer in unseren Urlauben kommt die Farbe zu kurz. Dieses Jahr kam auch noch das immer wieder mal schlechte Wetter dazu. Also sind wir weit entfernt von irgendeiner Farbe – außer weiß! 🙁  Jetzt haben wir nun einen ganzen Tag Zeit daran etwas zu ändern 😀

Also ab mit Kaffee auf unsere kleine Terrasse. Was ist das? Augen aufreiß ! Bewölkt – schwarz bewölkt ! Kurzer Blick in den Wetterbericht ! Aaaaaaah! Es soll Gewittern und den halben Tag regnen! Menno , Gott oder Buddha wa wa warum???

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Schicksal gefügt… Na gut, es soll halt nicht sein! Gut, dass wir so einen schöne Unterkunft gefunden haben, da lässt es sich auch im bewölkten Zustand und im Notfall auch mit Regen aushalten.

Kaffee, 1,2,3 auf dem Balkon. Hier gibt es übrigens Frühstück erst ab 9:00 Uhr, dafür aber den ganzen Tag 😀 da wir eine eigene Küche und Nescafé haben- alles juti.

So verbrachten wir also bis kurz nach 9:00 Uhr mit Blog schreiben von Racha, Bilder hochladen und Musik downloaden den frühen Morgen. Hier wird mit High-Speed-Internet geworben und es ist unser erstes Mal in Thailand. Yeah…  Erstmal Chill-Jazzmusik geladen (haben wir im Mangrove Hotel gehört und für super schön empfunden).

Zum Frühstück gab es Cheese Omlette mit gebratenen Speck und Müsli mit Früchten, Kaffee und eine frische Kokosnuss. Yummi!

Trotz des bedeckten Himmels sind wir nach dem Frühstück auf die Liegen am Pool umgezogen , denn es sind immer noch gute 30 Grad und gefühlte 100% Luftfeuchtigkeit.

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Und kurz nachdem wir lagen- schwupp Sonnenstrahlen… Hui,… Immer mehr und eine Stunde später, keine Wolke, geschweige denn Gewitter in Sicht.  Woooooohooooooooooooo! Danke!

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Schwimmen, Sonnen, chillen, … Schwimmen Sonnen chillen…

Cocktail trinken , und wieder chillen, essen, Sonnen, Baden….Sonnenuntergang…. Herrlich.

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Und viel mehr gibt es nicht zu berichten. Keine besonderen Vorkommnisse, keine Haustiere außer einer Glückskatze. Abend essen viel sehr klein aus- da wir mittags Kleinigkeiten gegessen hatten. Also gab es am Abend Cocktails. Unser Barmann ist mehr als kreativ und begabt. 😉  kurz bevor die Bar um 21:30 Uhr schließt noch eine Runde aufs Haus und ab in unsere Villa.

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Haben wir eigentlich dazu gesagt, dass dieses Resort ca 10 Villas besitzt und unsere wohl noch die kleinste ist? Es gibt noch einige Größere mit eigenen Pool oder mit eigenen Pool  und Guesthouse 🙂

So gibt es nicht viele andere Gäste um einen herum. Im Restaurant kamen wir nie mehr als auf  8 Personen inkl uns. Chillig und herrlich privat. Leider gibt es keinen so richtigen Strand, den  entweder gibt es direkt das Meer, oder es gibt es nicht. 😉

Es ist aber auch so schön! Siehe Bilder… Bis morgen

Abreise Hkt-Bkk-Auh-Fra-Gö

Der letzte Morgen begann entspannt um 7:00 Uhr , Kaffee, Kaffee,Kaffee, Rücksäcke sortieren, frühstücken und schon war es 12:00 Uhr und wir mussten auschecken. Transport zum Pier, mit dem Longtail nach Phuket und

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Taxi zum Flughafen. Da war es wieder unser „Daumendrücken“ !!!

Gepäck durchchecken oder nicht 🙂 Die Schlange bei Bangkok Air war gefühlt unendlich und mit etwas Glück sahen wir ein kleines Hinweisschild auf dem Stand, für codeshare Flüge Terminal 2. Öhm, das sind wir! Auf jeden Fall wir ! Schnell die Beine in die Hand genommen, Terminal gewechselt und siehe da- 2 besetzte Schalter- kein anderer Fluggast zu sehen. Kurz gefragt und tschakka – geklappt! Reeeelax ! Wieder müssen wir nicht erst in Bkk unser Gepäck  holen und neu einchecken, sondern haben aus unseren getrennt gebuchten Flügen einen Connecting fly gemacht! Wooohooo!

Das war auch schon unser letzte Aufregung. Die Flüge waren alle pünktlich – nur die nicht ganz 3 Stunden warten in Abu Dhabi waren etwas anstrengend. Aber auch das haben wir hinter uns. Nun sitzen wir im vollen Zug und freuen uns auf zu Hause.

Vielen lieben Dank an alle Begleiter, für alle Kommentare und auch Nachrichten die wir unterwegs bekommen haben. Auch wenn wir einige Berichte wirklich einfach gehalten haben und schnöde unseren Tagesablauf berichteten, gab es jede Menge Rückmeldungen! Euer Feedback ist immer beeindruckend 🙂

Riesen Danke dafür!

 

Edit: Wir sind gut zu Hause angekommen! Yeah!  Nun wird´s wieder 1 Jahr ruhig um den Blog 🙂

Liebe Grüße die Stickstoffjunkies 😀

Anreise in ein kleines Paradies

Nachdem wir am Pier angekommen sind, ging es in ein Sammel Tuk Tuk über den 1km langen Pier bis an den Strand. Von dort wieder zu Fuß zum Umschlagplatz. Da wir 3 Stunden länger unterwegs waren als gebucht – waren alle leicht genervt und jeder wollte als erstes zu seinem Hotel. Kurz zum Guide und ihm erklärt, dass wir noch weiterreisen müssen und ihn gebeten mit viel bitte bitte, dass wir als erstes in einen Minivan gesetzt werden. Geld wollte er nicht- räusper. Tatsächlich – er hat’s organisiert. Endlich im Minivan zum Hotel, und wir werden von den 10 Fahrgästen – als erstes nach „Hause“gebracht. Kurz Rucksäcke einsammeln und auf ein Taxi warten, denn die letzten 2 Nächte haben wir schon gebucht. Auf Ma Prao (Coconut Island- liegt 400m vor Phuket). Wie immer möchten wir uns die letzten Nächte etwas gönnen und haben ein total tolles Last-Minute Angebot auf Booking gefunden. Ob das so toll ist, wird sich im Laufe des Abends noch rausstellen. Wir haben diesen Urlaub ja einige Überraschungen gehabt- von teuer bis billig, von nicht gut bis spitze und oft nicht preisentsprechend. Also sind wir wirklich gespannt… Die letzte Nacht im Mangrove war ja ein gutes Beispiel. Wir haben die letzte freie „Villa“ für 75% günstiger bekommen. Als Normalsterblicher könnte man das ansonsten kaum bezahlen. Aber ich schweife ab. 

Öhm Taxi… Wir völlig verschwitzt, dreckig und ungestylt also ins etwas gehobenere Taxi. Wir müssen ca 15 km fahren und durch den Verkehr sollte es knapp 30 min dauern. Es ist schon dunkel. Wir müssen an einen Kleinen Pier- etwas oberhalb von Phuket Town. Dort sollte ein Pickup zum Hotel sein. Nach etwa 25 min bogen wir in eine wirklich dunkle Gegend ab- vorbei an Wellblechhütten, kleinen- schon geschlossenen Geschäften und es wurde gefühlt immer noch einfacher, bis wir die Teerstrasse verließen um dann im Nirgendwo zuhalten. Ähm, … Unser Fahrer fragte, welches Hotel und war sich sichtlich unsicher, ob wir am richtigen Ort waren. Wir gaben ihm die Nummer vom Hotel und 5 min später standen wir auf einem recht dunkeln Parkplatz – ziemlich !allein! und folgten einem Lichtkegel zwischen den Bäumen. Yeah – ein Mini Mini Pier- inkl 3 Männern die offensichtlich Longtailbootfahrer waren. Einer von Ihnen erhielt – just in Time – einen Anruf und beförderte uns in sein Longtail. Im Dunkeln ging es wieder ins Nowhere. Kein Hotel in Sicht. Nach 5 minutiger Fahrt übers Meer gelangten wir an einen noch dunkleren Mini Pier. Öhm… Nix- kein Pickup- Öhm… Unser Bootsmann schnappte unsere kleinen Rucksäcke und ging… Öhm … Immer noch nichts zu sehen. Strange! Völlig dunkel- nix zu sehen. 5 min Fußmarsch mit den großen Rucksäcken über den langen Steg – Schwitz – stand im Dunkeln ein beleuchtetes Golfcar. Es wartete auf uns. Etwas überrascht, glücklich und lachend stiegen wir ein. Die Fahrt dauerte 10-15 min über die Insel und zwischendurch waren wir gefühlt mitten im Dschungel – bis wir ein kleines Örtchen passierten und es wieder in den Dschungel ging. Zwischendurch fragten wir uns schon ob wir noch richtig sind, aber kaum die Teerstrasse wieder verlassen – hielten wir auch schon. Ziemlich viel Bambus und und Natur und schwups saßen wir in einem kleinen Büro, welches die Rezeption sein sollte. Öhm immer noch etwas geflasht von der urigen Anreise, kurz Pässe scannen, nette Einweisung ( Frühstück, Wlan ect) und die Info, dass die Küche in einer halben Stunde schließt – wir uns aber gern frisch machen können und sie auf uns warten. Öhm,… Nee nee, soviel Aufwand bitte nicht für uns- gehen wir also erst etwas essen. 10 Schritte weiter stehen wir schon an einer Bambusbar, am Pool, am Strand, im Restaurant mit 5 Tischen. Huch… Kurz inne halten… Gucken …. 

Kein Westernstyle, kein überteuertes Designhotel, aber Hui….. Ähm… Joa…. Joaaaa, Ja…. jaaaaaa,…. Yeeeeeah! Es ist irgendwie wunderschön ! Und holt uns ab. Kaputt und sehr positiv überrascht lassen wir uns in die Stühle fallen und werden wirklich nett von 2 Thais bedient. What? Service und recht gutes Englisch in einer Bambusbar, Restaurant, … 

Wir haben Deep Fried Shrimps und Chicken with Cashewnuts gegessen und es war sehr aroy (lecker). 

Nach ausnahmsweise mal 4 Chang – natürlich als Alster – haben wir uns zu unserer „Villa“ bringen lassen. Vorweg – seit Jahren existiert das Wort Bungalow nur noch in den seltensten Fällen. Und wir hatten uns schon alles mögliche ausgemalt von unserem Raum. So richtig konnten wir uns an unsere Buchung inkl Bilder nicht mehr erinnern und da der gesamte Öffentliche Bereich schlicht, sehr sauber und irgendwie doch Thai gestylt aussah (so im dunkeln) – dachten wir wir kriegen einen sauberen einfachen Bungalow mit AC. Kurzer Fußmarsch – kleine Treppe- schwupp da. Viele Fenster – zugezogen mit großen Vorhängen… Tür auf…. Sprachlos! 

Das ist der Burner! Burner! Burner! Burner! 

Villa, – dieses Mal hat dieses Wort auch seine Berechtigung. 50 qm inkl Küche. Einfach nur schick! Wir freuen uns nen Keks – öffnen auf 2 Ebenen je eine Tür und treffen uns im Stufenbad wieder- ziemlich witzig und stylisch. Es ist alles mehr als sauber und wir glücklich. 2 Nächte heißt es jetzt erholen und runterkommen. Die Reise Revue passieren lassen und sind uns einig – wo wenn nicht hier, ist das perfekte kleine Paradies für uns gefunden zu haben 🙂 

   
    

   

Ko Racha und der Zahn der Zeit

Irgendwann ging’s wieder auf’s Boot und zum Mittagessen – Massenabfertigung mit Buffet – aber lecker. 

Jenny hat mit unserem „Reiseführer“ gesprochen,wegen unserer Pläne, uns auf Racha etwas individueller zu bewegen. Er arrangierte, dass wir mit dem nächsten Boot mit können, dass wir früher dort sind und mehr Zeit haben anstatt zu schnorcheln. Er würde uns dann aber wieder mit zurücknehmen – Uhrzeit abgesprochen und ab auf’s andere Boot.

Voller Erwartung und Spannung Richtung weissem, maledivischem Sandstrand… Aber was war das?! Unmengen an Schiffen und Booten in der Bucht. Große, kleine, Speedboote, Katamarane, und und und… Wie auf einer Schnur aufgereiht, Reihe um Reihe hintereinander Weg – einzeln, anlegend, ablegend, wartend. Gefühlte 100 Schiffe in dieser malerischen Bucht. Die schiere Menge an Booten versetzte uns in Staunen. Wir waren so geschockt, dass wir vergessen haben ein Bild zu machen. Ok,.. Tagesausflüge gab es damals auch schon aber DAS sind GANZ andere Dimensionen. Dieses extreme Ausmaß ist zwar irgendwie Chinese New Year geschuldet, aber selbst wenn man sich 1/3 weg denken würde wäre es noch unfassbar. Jedenfalls gibt es noch die beiden Resorts an diesem Strand – ein kleines am Hang gelegen mit kleinen, einfachen Hütten und dieses riesige, teure, schicke  Resort „The Racha“. Das ist ja der Burner. Da zahlen die ein schweine-Geld, um an einem wunderschönen, paradisischen Strand, Ruhe und Erholung zu suchen und dann werden dir jeden Tag unzählige Tagesausflügler an den Strand gesetzt?! Krass…

Na gut, The Rache war ja nun auch nicht unser Ziel. Jenny wollte Sue die anderen Strände auch zeigen und wir wollten ja auch den heutigen Stand/Zustand der Unterkünfte anschauen. Wir haben kurz überlegt zu laufen – Jenny meinte sich zu erinnern, dass ginge alles zu Fuß. Bei sengender Hitze und kaum Schatten ist sie aber spontan umgeschwenkt und hat (Gott sei Dank) das nächste Mopedtaxi mit Beiwagen gechartert. Ab zur anderen Seite der Insel, wo damals eine Tauchschule war mit einzelnen kleinen Bambushütten. Leider gibt es hier keinen Sandstrand sondern eher Kies und die Bungalows sind zwar mehr aber nicht unbeding schöner geworden. Also nix für uns. Unser Fahrer führte uns noch auf einen Hügel mit schöner Aussicht. Danach fuhren wir zum nächsten Strand. Hier war früher gar nix ausser einer Steinbude – die gab es nicht mehr, alledings die Stein-Überreste breit verteilt. Neu waren Liegen und ein Kiosk… Leider auch recht schmutzig..

   

 Auf zu unserem Hauptziel – einer zweiten Bucht auf der Insel mit tollem Sand und türkisblauem Wasser – die Siam Bay. Hier hat es auch ein Resort, ein recht grosses sogar – aber es verläuft sich alles irgndwie und so waren wir fast alleine an diesem Traumstrand.   

  Die Zeit vergeht wie im Flug – müssen schon wieder zurück zum Bootsanleger. Auf dem Rückweg hat uns der Fahrer noch einen Varan gezeigt, der den Müll nach Fressbarem durchsucht hat. Der hatte auf jeden Fall seine 2 Meter Länge. Zurück am „The Racha“-Strand sind wir noch in ein kleines Restaurant am Ende äussersten Ende am Hang und haben resumiert. Also die Insel Racha hat sich natürlich seit Jenny’s letztem Besuch verändert. Wie überall, ist auch hier alles mehr geworden. Das ist wohl einfach der Lauf der Dinge in der heutigen schnellebigen Zeit. Man kann nur hoffen, dass wenn alle Tagesausflügler inkl. uns, die Insel wieder verlassen- sie Ihren Charm für ein paar Stunden am Tag zurück bekommt. Aber eine kleine Trauminsel ist sie nach wie vor. Schade ist, dass es immer noch Müllprobleme gibt. Der Haufen auf dem Bild ist im inneren der Insel und uns tut der Varan etwas Leid. Nun denn…. Wer Ruhe sucht ist sicher in der Siam Bay gut aufgehoben. 

  

   

Chinese New Year – Jahrmarkt auf Chinesisch

Guten Morgen zusammen – es ist 6.30 Uhr – heutiger Plan:

Fertigmachen, Frühstücken, Auschecken – Gepäck an der Rezeption lassen (holen wir heute Abend nach unserem Ausflug wieder ab). Abholung gegen 8.30 Uhr zur Bootstour nach Ko Racha. Jenny war ja vor Jahren schonmal dort und Sue sollte diese Insel auch mal sehen und mal Unterkünfte auskundschaften. Vlt. würden wir ja in einem künftigen Urlaub irgendwann hier nochmal den Urlaub ausklingen lassen 🙂

Abholung war Pünklich. Wir haben die Tour online gebucht, weil – nach Rücksprache mit der Rezeption – deutlich günstiger und mit Speedboot statt Longtail. Tour beinhaltet auch Schnorcheln und Mittagessen. Unser Plan war es uns auszuklinken und uns einfach auf Racha absetzten zu lassen und unsere Zeit selbst zu gestalteb, wenn das denn geht. Wir werden sehen – ansonsten schnorcheln wir mit. Der Mini-bus mit dem wir abgeholt wurden war noch nicht ganz voll – paar weitere Leute einsammeln und ab Richtung Pier.. denkste… Zwischenstation am „Umschlagsbahnhof“. Name auf der Liste finden, farbigen Aufkleber (pink) bekommen, „please wait here – we call you“. Hm,.. Das ist wohl eine etwas grössere Company. Wir fanden uns in einer Wartezone mit 90 % Chinesen. Von Zeit zu Zeit kam ein Thai á la „meine Gruppe zu mir!“ blue group here, blue group, glue group – please follow me. Irgendwann waren wir dran Gruppe Pink, Boot 57. Der Guide begrüsste uns auf Thai, English und Chinesisch und beließ es dann bei etwas englisch und viel chinesisch. Witze über chinesische Prominente und natürlich Happy New Year – das Jahr des Affen. Kurzer Fussmarsch die Straße lang zum Boot. Der Guide wusste seine wuseligen Chinesen zu unterhalten und zu „leiten“ mit Trillerpfeiffe, Chinesischen Komandos und eindeutigen Gesten. So dauerte es nicht lange bis unsere Gruppe mit ca. 30 Personen im Speedboot Platz nahmen. 

   
   Zuerst geht es nach Coral Island. Oh, ok öhm diese Tour hatten wir extra nicht gebucht- aber so sehen wir halt noch eine weitere Insel, kann ja nicht schaden. Nach ca. 15 Minuten waren wir da. Laute Ansage für die pinky Gruppe im Boot : alles mitnehmen – nichts auf dem Boot lassen und bitte alle am Strand warten- und wichtig auch die Schwimmwesten (!) -bleiben an Bord. Es ging auf einen Luftkissensteg im Entenmarsch an den Strand. Dort wartete unser Guide (Drillinstructor) mit Trillerpfeife auf uns.   Ansagen: Aufenthalt auf der Insel bis Uhrzeit X dann geht es weiter. Es gibt Getränke und Essensstände, WC/Dusche – man kann schwimmen, Liegen mieten, Relaxen, Bananaboot fahren, Paragliden, Tauchen, Jetski-fahren oder mit Tauchglocke/Helm Unter-Wasser-Laufen… Wir sollen die Toiletten für das größere Geschäft benutzen und Pi können wir auch im Meer machen…Zwischendurch immer mal Trillerpfeife für schon abgelenkte Chinesen. Bitte was??? Das ist ja wirklich der Burner. Und nu verteilte sich die Pinkygruppe auf dem gesamten Strand.

Was sich jetzt hier an diesem wunderschönen, weissen, feinpudrigen Sandstrand mit fürkisfarbenem Wasser abspielte überforderte uns für einen Augenblick – wir hoffen es in Worte fassen und annähernd wiedergeben zu können. Geflasht! Wir fühlten uns wie im faschen Film und waren aber so überrannt von dem Schauspiel, dass es schon wieder urkomisch war. Der Strand war voll! Voll, voll voll mit Chinesen. Das ist ja wohl das Letzte, was wir suchen – überfüllte Strände und Massentourismus…Überall wuselte es, posierte für Fotos, kreischte vor Freude, Plantschte im Wasser und und und. Wohlgemerkt die meisten in Rettungswesten 😀 die wenigsten Chinesen können schwimmen – sind aber nicht vom Wasser fernzuhalten – daher geht nix ohne Rettungsweste. Selbst wenn Mann/Frau nur bis zum Knöchel im Waser steht *grins* 

   

 Wo sind wir denn hier gelandet?? Die Akustik hatte etwas von einem riesigen Spassbad und die Atmosphäre glich eher einem Jahrmarkt als einem idyllischen Strand zum entspannen und geniessen. Also schön ist anders – aber eine Erfahrung 😀 Wir haben uns selbst dabei erwischt wie wir mit offenem Mund auf einer Bank sassen und fassungslos, gleichzeitig aber fasziniert und belustigt das rege Treiben beobachteten. Es war zu komisch um überhaupt gegrähmt zusein. Wir mussten so lachen! Herrlich… 

Bye Bye Lanta- Phuket is calling…

Es wird tatsächlich doch immer früher, das Aufstehen! Die Uhr zeigt 05:45 Uhr Und das ohne Wecker – Iiiiih !!!! Unsere Nacht war furchtbar kurz, jede Menge Moskitos machten eine ruhige Nacht zur einer „summenden“-völlig genervten Nacht. Ständig hatten wir dieses super unangehmen hohe, nicht auszuhaltende Geräusch in und an den Ohren. Licht an, Licht aus- Klatsch….
Komisch also, dass wir recht fit waren. Leider war unser Instantkaffee nicht zu finden, so beeilten wir uns und fuhren wieder mit den gesamten Gepäck auf dem Roller zum Pier. Kurz Sue abgesetzt und Jenny ist den Roller wegbringen. Keine 5 min später, wurde sie vom Rollerverleih (grosses Wort) zurück ans Pier gebracht. Kaffee!Mangoshake! Relax! Um kurz vor 8 Uhr ging es dann auf die Fähre.

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Die Fahrt war recht unspektakulär. Also das (für uns übliche und gewohnte) „Abfertigen“ in Ko Lanta auf – die Fähre, gute Plätze mit Möglichkeit zum setzen/anlehnen sichern, auf keinen Fall unter Deck wegen Seekrankheit. Kurz vor Phi Phi mussten wir auf ein anderes Boot umsteigen – also gucken, dass unser Gepäck mitkommt und wieder gute Plätze sichern. Unterwegs immer drauf achten, dass wir uns keinen Sonnenbrand holen und genug trinken.

Gegen 11.30 Uhr erreichten wir in Phuket das Pier. Alle vom Boot – unser Gepäck gesichert und Fahrt zu unserem Hotel organisiert. Dort angekommen : Überraschung! Das Teil ist total schön! Alles toll! Fühlen uns pudelwohl und sind völlig angekommen und relaxed. Lecker essen, bisschen sonnnen und ne Runde im Pool abkühlen. Das schöne Zimmer – bzw. „Villa“ mit eigenem Balkon genießen und ab zur Massage, Maniküre/Pediküre 🙂 Ist das Leben nicht schön!?

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Nur schade, dass wir morgen schon weiter müssen – aber hoffentlich abends zur nächsten schönen Unterkunft. Den Tag über haben wir eine Tour nach Ko Racha gebucht – solange kann unser Gepäck noch im Hotel bleiben und abends holen wir es ab und checken auf der Coconut Island ein 🙂 eine kleine Insel ca. 400 m westlich von Phuket. Für Ruhesuchende mit nur wenigen Resorts. Wir sind gespannt und werden berichten.

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Koh Lanta – auschecken / einchecken – relax

yeah 7:30 Uhr – Auuuuufstehen! Ab auf unseren Mini-Balkon, Kaffee, Kippe, Ipad… So, was machen? wie immer sind wir eigentlich zu planlos. Koh Lanta, oder andere Inseln… Nach ein bisschen googlen und quatschen, finden wir hier es hier eigentlich ganz nett und unser Roller ist ja auch noch vollgetankt bis morgen 😀 Also 1 Nacht bleiben, zacki Hotelsuche erwies sich mal wieder schwierig. 🙁 Chiniese New Year – wtf… Echt? Die meisten Hotels, Pensionen und Resorts sind recht voll und eigentlich auch recht teuer für das was man bekommt. Was ein Ärger! Aber nach einigen hin und her, haben wir tatsächlich noch eine unterkunft gefunden. Positiv, sie liegt unweit vom Pier (2-3km) und an einem der Hauptstrände. Da wir ehrlich gesagt zu faul waren, uns von einer Anlage in die nächste zu schleppen… Haben wir bei booking gebucht. Nun hiess es, Rucksäcke packen, und überlegen wie wir alles die 15km ins Resort kriegen. Öhm,… Gefühlt sind wir ja schon halbe Thais ( sprechen mehr als 10 Worte) – also dann auf Thaistyle! Yeah!  Morgens um erheblichen 10:00 Uhr auf Koh Lanta.

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So witzig! Check!

Die 15 minütige Fahrt ist angenehmer als gedacht. Easy Peasy!

Leider sind wir etwas zu früh um direkt einchecken zu können und müssen die ca 2 Stundenam Pool / Restaurant / Beach verbringen.Öhm, gibt schlimmeres 😉

Nachdem wir unser „grossen – zu grossen Bugalow“ bezogen hatten, stellten wir recht schnell fest, sauber ist anders. Jede Menge Flecken ziert das Bettlaken und es herrrscht ein recht muffiger Geruch. Dieser typische feuchte Geruch. Bäh! Aber für eine Nacht wirds gehen. Geht wirklich schlimmer! Und da er so gross und hell ist, gehts. Frisch machen, lesen und schon lagen die nächsten Aufgaben vor uns. Tauchcenter- Tauchgänge bezahlen, Fährticket nach Phuket am Peer buchen und die Dame von der “ Rollervermietung“ kurz ansteuern, da die Fähre gegen 8:00 Uhr losfährt und wir fragen müssen, ob wir so früh schon den Roller abgeben können. Klappt! Yeah! Kurz darauf plagte uns der Hunger und wir haben den nächsten Strand angesteuert. Ui das aber schön hier. Recht breit, Pulversand und kleine Bambusrestrant aneinander. Cool.

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Zum Abendessen gab es Massaman Curry in young coconut und white Snapper vom BBQ. Yummi- sher lecker beides! Mehr gibt es nicht zu berichten, wir haben den Abend dort ausklingen lassen- bis die Staff uns gebeten hat zu zahlen. Mit dem Roller zurück in unseren Bungalow. Auf dem Balkon noch ein Pläuschen und ab in die Falle.

Tauchen auf Ko Lanta

Da wir gestern – noch bevor wir überhaupt unser Hotel bezogen hatten – schon zum Tauchen eingecheckt haben, mussten wir heute wieder früh raus 🙂 insbesondere, da wir ja nicht grade um die Ecke wohnen,… Aber das hatten wir glaube ich schon erwähnt 😀

Noch schnell im 7/11 Muffins zum Frühstück besorgt und ab ging’s auf’s Speedboot. Unterwegs noch mal eben an einem anderen Strand paar Gäste einsammeln und ab zu den Tauchplätzen. Das ist schon wirklich nett mit dem Speedboot – man hat kürzere Anfahrtszeiten und ist somit vor allen anderen dort. Sehr cool. Wooooohoooooo Tauchen!

Wir hatten 2 wirklich tolle Tauchgänge. Wir waren zu dritt und unser spanischer blonder Guide war klasse. Haben eine Schildkröte beobachtet, unzählige Muränen gesehen, tolle farbige Weichkorallen, viele Fische gesehen und die Location selbst ist einfach toll.

Es gibt hier den sogenannten „Schornstein“ ein Tunnel den man hoch oder Kopfüber hinunter tauchen kann. Wir sind ihn hoch getaucht. Wie spannend! Ins „Dunkle“ Ungewisse durch Fischschwärme hindurch – wirklich toll! Hier gibt es noch eine kleine Geschichte… Sue war als letzte an der Reihe in die Höhle zu tauchen, den anderen hinterher… Wenn da nicht diese freischwimmende riesen Muräne von rechts gekommen wäre und ebenfalls auf den Eingang zugesteuert wäre… Jenny war schon drin…Riesen Muräne hinter Ihr…Oh,.. Ok,.. Öhm,… Jenny!? Vorsicht!? Da da… Macht man sie nun aufmerksam und macht ihr vlt. Angst!? Hm.. Der Weg ist eh versperrt und Rufen ist nicht… Aber ok.. halb so wild – Muräne wartet artig am Eingang und stellt sich in die Reihe. Kaum das Jenny weiter den Tunnel hoch ist – Muräne rein und nach rechts ins Dunkel abgebogen. Puh… Da hatte doch jemand etwas Respekt und hat kurz überlegt aussenrum zu tauchen 😀 aber so isse einfach hinterher mit genug Abstand und dann zügig an der Muräne vorbei. Alles gut.

An der Oberfläche zwischen den Tauchgängen hatte der ein oder andere wegen des starken Wellengangs mit seinem Magen zu kämpfen – sobald man zurück im Wasser ist, ist aber alles vergessen uns in Ordnung.

Der zweite Tauchgang hatte auch ein Special: eine Höhle, den „Dom“ weil man darin sogar auftauchen kann und sich die Höhlendecke anschauen. Am Höhlenausgang hatten wir eine seltene Begegnung mit einem sog. „Bäumchen Lippfisch“ – total süß! Beim Auftauchen merkten wir schnell, dass das Wetter nicht mehr so gut war – und es fing zu regnen an. Speedboot und Wellengang… Das ist jetzt nicht sie allerbeste Kombination – geht dann nur sehr langsam voran. Aber wir waren trotzdem deutlich schneller als alle anderen. Gegegen 14 Uhr waren wir schon wieder zurück – man hat einfach viel mehr Zeit vom Tag. Mit einem anderen Boot wären wir vor 16/17 Uhr sicher nicht zurück gewesen. 

Eigentlich wollten wir nur kurz die nassen Klamotten im Hotel abladen und uns frisch machen, um dann irgendwo schön in ne Bar oderso, aber Sue hatte einen leichten Anflug von Magen/Darm und war so kaputt, dass sie eingeschlafen ist. Also bisschen unseren Zimmer-Balkon und die tolle Aussicht genossen, bis wir dann später zum Abendessen los sind.

Als wir zurückkamen wollten wir eigentlich 2 Nächte verlängern. Mussten aber leider feststellen, dass das süsse kleine Hotel  komplett ausgebucht ist 🙁 oh nein! Warum? Chinese New Year! Ach Mist…  Die Chinesen verreisen für ne Woche oder so und danach ist wieder Alles frei. So was doofes. Also geht das ganze Spiel von vorne los…wieder Unterkunft suchen… Aber das machen wir morgen früh… Stehen wir mal frühauf 😀

Bilder müssen wir leider wieder nachreichen

What a crazy yesterday….

What a Crazy Day…Kein Mensch glaubt uns, was das für ein verrückter Tag war! Mittlerweile sitzen wir gechillt auf unserem Balkon – aber starten wir mal von ganz vorne! Jesus!

Wake up @ 7:30 h By Sue. 😀 Wir mussten relativ früh aufstehen, unsere Reiseplanung war noch nicht fix- und da wir luxuriöser Weise mal Frühstück inklusive hatten- sind wir zeitig aufgestanden um zu frühstücken und zum zu planen. Unser Hotel liegt direkt am Berg und das Frühstücksbuffet wird auf dem Dach serviert- Yeah! Öhm bedingt…. Riesen Buffet mit O-Saft, Milch, alten Kaffee, Tee, optischen Eiern von gestern, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, …Toast, Butter, Marmelade …. Und 3 schlafende Thai- Mädels hinter einem Tresen. : D wir waren quasi „alleine“. Nachdem wir die ersten Toastscheiben getoastet haben, hab ich laut Sawadee Ka gesagt und schwups standen sie wie die Orgelpfeifen alle nebeneinander 😀 😀 herrlich! Hab gesagt, sollen sich wieder hinlegen- gesagt getan! Haha..

 
Während wir unseren ultra alten abgestandenen Kaffee schlürften – Tagesplanung – sie dauerte ca 2 Stunden, denn ja wohin denn bloß ?! Insel, keine Insel, tauchen, nicht tauchen, einsame Strände, oder etwas Trubel ? Roller fahren oder zu Fuß – hier bleiben ist jedenfalls keine Option. Aber Wooohooo Luxusprobleme !!! 

Nach einigen Recherchen wollten wir eigentlich nach Koh yao yai- bis wir in einem anderen Blog gelesen haben – es gibt dort nur Muslime… Hm, am besten nur langärmliche T-Shirts usw. Mist ! Dabei hätten wir das so gern gemacht und unser grober Plan von gestern war hin 🙁 Uiuiui und was nu? Okay, kurz in alle Richtungen drehen, Tauchschule in Koh Lanta angerufen, welche Spots auf dem Plan stehen und Tschakka Ko Ha 1-5 (nette Divesites). Dann halt Koh Lanta – nur wie von hier? Also Rucksäcke packen, auschecken, Tuk Tuk zum nahe gelegenen Pier. Denkste! Am Pier angekommen- so so sorry, Ferry leave for 15 minutes- no häb today – youuu can go By Taxiii. 

What? Eine Fähre nur am Tag ? Öy, das haben wir anders gelesen. Speedboot? Yes, häääb- but wrong Peer and to Late. 

Fähre und Speedboot verpasst? Nee, oder? Hatten wir doch vor dem auschecken schnell noch ein Zimmer in Lanta gebucht- letztes Jahr war ja ständig alles voll und damit wir wirklich günstig schlafen- schnell ne Nacht im günstigen, aber nett aussehendes Hotel gebucht. Unnnd nu? You can go By Bus from Krabiiiii. Herrje das ja mal nen Start in den Tag. Unseren Tuk Tuk Driver ( sehr redselig) schnell überzeugt uns zum Busbahnhof in Krabi zubringen ( ca 15-18km). 

Woohooo Tuk Tuk mit Vollgas (50kmh) abgehts…. Am Busbahnhof die erste nette Überraschung- kein big big Bus – sondern Minivan. 300 Thb für 2,5 Stunden und in 10 min Abfahrt. Tschakka! 

  
 Auch diese Überraschung sollte sich nach kurzer Zeit ändern 🙂 nach ungefähr 30 min und 2 weiteren Stops – mit immer neuen Fahrgästen, saßen wir hinten,zusammen gepfercht zwischen Koffern und anderen Menschen-Sehr eng aneinander 😀 Öhm welch Luxus ! Gott sei Dank und ausnahmsweise keine kotzenden Chinesen an Bord 😀   Nun hieß es ca 2 Stunden Fahrt inkl. 2 Autofähren bis wir da sind. Nach knapp ner Stunde fing es auch noch an zu regnen! Hmmmpf… Die erste Fähre passierten wir mit einer halben Stunde Wartezeit , der Burner war allerdings die Zweite( von Koh Lanta Noi nach Koh Lanta).Es ging ein Raunen durch den Minivan und es dauerte ein wenig bis die Info auch bei uns in der letzten Reihe ankam. Die Schlange von den Autos war von unseren Fahrer geschätzte 2 km lang und würde so 2,5 Stunden dauern. Whaaaaat? Wie? Wir sollen jetzt 2,5 Stunden so eingepfercht sitzen? Dabei sind wir Luftlinie nur 2-3km entfernt? Nö, nö, nö, nö… Also ein kurzes Sorry Guys – i like to Go out of the bus – und schwups kletterte Jenny über alle Taschen, Koffer, Menschen und öffnete den Van. Luft- mit mittlerweile nur noch Nieselregen… Yeah! Rauchen! Nachdenken !   Okay Plan! Schnacken mit dem Fahrer- wo er uns rauslassen würde auf Koh Lanta,da wir kein Hotel genannt haben, antwortete er -auf der Mitte ! Hm, hm, hm… Erstmal 50m neben dem Bus herlaufen- überlegen- kurz telefonieren (Hotel) für Taxi ans Pier- Ähm zu teuer- die Geo-Lage im Kopf des Autopier checken (auf der ankommenden Seite) – ich erinnerte mich leicht- ca 2 -3 km von der „Stadt“ entfernt- Okay, ich wieder ab zum Fahrer- gebe dir 200 Thb – wenn du unser Gepäck ins Hotel bringst und wir jetzt aussteigen. Er hat die 200 Baht eingesteckt 😉 Kurz mit Sue durchs kleine Fenster gequatscht – okay… Sie muss auch klettern! Hihi. Alle starrten uns an wie Außerirdische ;D ca 1,5 km Fußmarsch zur Autofähre! Zack drauf, übersetzen- Öhm – kein Tuk Tuk in Sicht, also laufen! Jeeetzt meinte natürlich auch die Sonne rauskommen zu müssen- Schwitz! Hui, Tuk Tuk in Sicht -Wink- den letzten Kilometer dann per Fahrt. Wir erkannten sofort alles wieder und lotsten den Fahrer zur Tauchschule. Einchecken für morgen, kurzer Schnack übers Tauchen, Wetter & Equipment checken. Ready. Jetzt brauchen wir nur noch einen Roller! Da war er wieder, dieser Moment der heute über uns hing- kein Roller! Shop für Shop – überall kam die Antwort- no häb, all Full. 

Bitte? Hatte uns doch vorhin unser Tauchguide erzählt, die Insel ist gar nicht so voll?! Hm, … Irgendwann am „Stadtende“ haben wir gefühlt den letzten Roller auf der Insel bekommen. 😀 Dafür ist er chic, hat erst 25.000 km runter und läuft perfekt für 200 Thb statt 250-300thb. Yeah! Ab geht’s… Wir müssen ungefähr 20 km zu unserer Unterkunft fahren. Wir schlauen Füchse haben nämlich nicht nachgedacht, sondern nur nach Bildern und Preis gebucht. Kleiner Trost, letztes Jahr haben wir noch weiter weg gewohnt – hihi

Die Fahrt war anfangs recht unspektakulär- bis sich der Himmel ganz zu zog und es anfing zu regnen. Boah what a shit… Kurze Pause, etwas trinken…Regencapes raus und weiter ging es. Ey… Was haben wir heute eigentlich verbrochen? Brrr…. Haha Jetzt fehlt nur noch, dass die Rucksäcke nicht ankommen und das Zimmer die letzte Baracke wäre. :O 

ABER nein, alles top! Die Rucksäcke sind 10 min vor uns angekommen und das Hotel ist ein wenig Entschädigung für alles. Es ist ein Hotel, keine Bungalowanlage mit Pool- aber es liegt auf der anderen Straßenseite direkt vom Strand und es hat erst vor EINEM Monat geöffnet. Unser Zimmer sieht aus, als wenn noch niemand drin geschlafen hätte und das Personal ist wirklich nett. Und das für nen Spitzen -günstigen Preis! Opening Rate?! Tschakka ! Trotz ein paar Kieselsteinen heute alles richtig gemacht!!! Kurz gegenüber im Thai-restaurant gegessen und nun sitzen wir auf unserer kleinen Terrasse und resümieren mit Blog schreiben den Tag! Hejhejhej… Prost 😀     

  Leider leider hängen wir einen Tag mit dem schreiben, aber shit happends 😀 

Und das I-net reicht mal wieder nicht für Bilder 🙁 

Lakon (Tschüss) Koh Phayam – definitiv Aufwiedersehen

Heute hiess es mal wieder früher aufstehen, so gegen 7:00 Uhr. Warum? Wir verlassen heute tatsächlich Phayam mit dem Speedboot um 10.00 Uhr. Wo es hingeht? Tja, gute Frage. Irgendwie mehr Süden, Khao Lak, Phuket, Racha, Krabi, Lanta, Phi Phi, Ko Yao yai… Who knows… Wir wissen es noch nicht ganz genau- aber wahrscheinlich gen Krabi, da Sue die Phang Nga Bay noch nicht gesehen hat und diese so ziemlich auf dem Weg liegt. Und von dort aus kommen wir ja auf fast jede Insel. Also organisiert ist noch nichts, daher etwas früher aufstehen, Rucksäcke wieder packen und beim Kaffee mal mit Jay sprechen.

Gesagt getan …. Kurz noch ein Schnack mit den neuen Bekanntschaften und Jay. Er hat alle Telefone heiss telefoniert, uns 5 min vor Abfahrt ans Speedboot bringen lassen und gesagt, bis wir in Ranong sind- weiss er mehr und meldet sich. Das ist einer dieser Thais, die wirklich sich ins Zeug legen und das zu guten Konditionen, wenn man die überhaupt ins Spiel bringen mag. Die halbe Stunde Speedboot fahrt ging wie im Fluge und kaum in Ranong angekommen, drückte uns der Bootsmann sein Handy in die Hand! Jay… Wir sollen noch 5 min warten, er ist an unserem Plan dran und schickt jmd vorbei. Ein paar Minuten später kam ein Mädchen mit Handy auf uns zu- wieder Jay- wir sollen dem Mädchen folgen und ja, wir können von Ranong, über Phang Nga nach Krabi fahren. Wooohoo! Also ab an einen wirklich chilligen Bus-Taxistand, schnell einen Ice Tea trinken und dem Treiben am Peer zu gucken. Nice!  Gegen 11:15 Uhr fuhren wir dann im Privatwagen los Richtung Phang Nga. 

  

   
 Wir sind ganz gut durchgekommen und tatsächlich gegen 15.30 Uhr am Pier. Sämtliche Agenturen, wo man eine Bootsrundfahrt buchen kann waren zu und ringsum niemand zu sehen. Keine Reisebusse, andere Touristen, Minibusse oder TukTuk’s… Mist haben die schon Feierabend!? Dann kam doch einer auf uns zu. Oh wir können die Tour doch noch machen – sehr cool! Er uns zu seinem Longtail gelotzt und ab gings. Statt 2h allerdings in einer, da  wir ja noch weiter müssen.

Die Region zwischen Phang Nga und Krabi ist geprägt von höhlendurchzogenen, dschungelbewachsenen Kalksteinmassiven. Diese Karststeinlandschaft ist einfach unglaublich beeindruckend. Ein bisschen schade war, dass uns die Sonne wieder verlassen hatte – es war diesig und wolkenbedeckt. Vom Tha Dan-Pier durch einen kleienen Kanal, dessen Ufer mit Mangroven bewachsen sind, Richtung Meer. Es ging vorbei an vielen bizarr aussehenden Inseln (die Namensgebung erfolgt in der Regel über die Form des Felsen,… Die jedoch viel Interpretationsspielraum lässt 🙂 z.B. „Eier-Insel“ oder „Insel des kleinen Hundes“. Irgendwann fuhren wir an einem Dorf vorbei, das mit seinen ca. 200 Häusern auf Pfählen ins Meer gebaut wurde. Hauptziel unserer Bootstour war der Khao Phingan – besser bekannt als der James-Bond Felsen. Roger Moore hat in den 70igern hier einen Bondfilm gedreht und genau an diesem Felsen ist er wohl gelandet in einer seiner bekannten Stunts. Wie dem nun sei- Auch zu Wasser waren wir fast alleine… FAST 😀 von weitem war kaum zu erkennen, dass ein Felsen an einer Stelle so ausgehölt war, dass es einen kleine Öffnung gab. Bei genauem hinsehen erkannte man unzählig viele Kanus im Wasser. Auf dem Rückweg kamen wir dieser Stelle näher. Was ein Gewusel im Wasser – sooo viele Chinesen, die alle versuchten durch diese Öffnung zu paddeln um DAS Bild zu machen 😀 wir haben uns totgelacht und waren froh, dass wir schon im Vorfeld auf die Kanufahrt verzichtet haben. Zurück ans Pier und wieder ab ins Auto – weiter gehts.

   
         
   
 Es war schon dunkel, als wir am Hotel am Strand von Ao Nang ankamen. Unser Hotel war am Hang – etwas Abseits von dem ganzen Trubel. Ao Nang ist ein seit Jahrzehnten komplett erschlossener Strand (der meist entwickelte der Region) und hat damit jeglichen Charme verloren. Man kam sich ein bisschen vor wie am Ballerman 🙁 Der Strand ist zum Baden wenig geeignet und eher ein Parkplatz für Longtails. An der Promenade stehen dicht an dicht Restaurants, Touranbieter, Shops und und und…. Also nix wo wir uns wohlfühlen.Schnell irgendwo was essen, nochmal Geld wechseln und zurück ins Hotel. Das war übrigens echt nett – morgen beim Frühstück müssen wir dann die Weiterreise planen. 
P.S. Wie durch Zauberhand reicht das Internet gerade nicht für weitere Bilder- soweit es besser wird, tragen wir sie nach. 

  


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