Heimreise – bye bye Mauritius

Nach dem Essen haben wir uns gestern Abend noch mit den anderen in der Lounge verquatscht. Und wir mussten noch packen…

Als wir auf dem Zimmer waren und anfingen unsere Koffer zu füllen, war es schon gegen halb ein/ eins. Bis wir uns zum schlafen hingelegt haben war es gegen 2 Uhr – somit hatten wir ca. 2,5 Stunden Schlaf als der Wecker klingelte. Um 5.00 Uhr kommt das Taxi zum Flughafen. 8.35 Uhr ging unser Flug in die Heimat. Alles gut geklappt und mittlerweile sind wir schon fast wieder eine Woche Zuhause.

  

Letzter Tag – der Süden mit dem Auto

Eigentlich wollten wir früh los… tatsächlich sind wir erst gegen 8.15 Uhr los gefahren. Wir wollen heute auf den Berg „le Morne Brabant“ daher wollten wir dort sein, solange es noch nicht ganz so heiss ist. Extra einen kleinen Umweg in Kauf genommen um Port Luis wegen Stau zu umfahren. ( Hatten uns die anderen angeraten). Hat leider nix gebracht – hatten dafür an anderer Stelle Stau und kamen erst um 11 Uhr dort an.
Es gibt mehrere Etappen, den Berg, der als Kulturlandschaft von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt ist, zu besteigen. Also los! Mal schauen, wie weit wir kommen 😀
Am Fuße des Bergs muss man sich in einer Liste ein und austragen, daher wissen wir, dass wir ziemlich genau 2 Stunden unterwegs waren. Mittlerweile war es echt heiss – wir hatten vorgesorgt und viel Wasser mit. Zum Glück gab es auch schattige Passagen – in der prallen Sonne wäre es nicht auszuhalten gewesen. So schlängelten wir uns von Schattenplätzchen zu Schattenplätzchen den Berg entlang immer weiter nach oben und genossen die Aussicht.

  

Die letzte Etappe zum Gipfelkreuz haben wir dann aber sein lassen… es war 12 Uhr – die Sonne hat gebrannt und auf dem letzten Stück gab es keinen Schatten. Ausserdem musste ab hier geklettert werden. So eine Art Kletterstieg – eigentlich spannend und machbar – aber nicht in der Mittagssonne. Ausserdem hatten sie in der „Bergstation“ was von Wartungsarbeiten der Kletter-Seile geschrieben… da wir noch viel Programm für heute vor hatten, haben wir das letzte Stück dann sein lassen. Der Blick von hier war schon phantastisch.

    
Wir sind nochmal die schöne Strecke im Süden an der Küste entlang gefahren und weiter in die Berge ins Tal der 23 Farben. Dort gibt es einen Abenteuer-Park mit Zipline, Quad-Fahrten, Nepalesische Hängebrücke, toller Landschaft und Tier-Gehegen. Die Anlage ist echt schön angelegt mit tollem Rundum-Blick – tolle Aussicht und Landschaft. Für uns stand die 3. längste Zipline der Welt (aktuell 1,5 km lang)auf dem Programm. Yeah! Erst ging es bei einer abenteuerlichen Jeepfahrt den Berg hoch zum Startpunkt. Wirklich eine tolle Aussicht. Nach 1-2 Minuten Flugzeit ist es auch schon wieder vorbei. Voller Adrenalin und Glücksgefühle! Auf dem Weg zum Ausgang haben wir uns nich die Landschildkröten angeschaut. Tolle Tiere – wir lieben sie unter Wasser und waren jetzt total fasziniert zum ersten Mal die grossen Landschildkröten zu sehen.

     

Der Heimweg wurde etwas ausgedehnt und wurde um den ein oder anderen Umweg erweitert. So haben wir noch einen kurzen Stop eingelegt am wichtigsten Heiligtum der indischstämmigen Mauritier: dem Tempel am heiligen See Ganga Talao. Alljährlich kommen Tausende Pilger Ende Februar hierher um Shiva zu feiern.


Anschliessend führte uns der Weg durch Teeplantagen nochmal in den Südosten am Flughafen vorbei nach Blue Bay eine Bucht die uns empfohlen wurde besuchen und dann unsere „Lieblingsstrecke“ die Ostküste hoch und zurück zum Guesthouse.

    
Zum krönenden Abschluss haben wir uns am letzten Abend nochmal ein leckeres Essen im schönen Ambiente in dem tollen Restaurant gegönnt.

 

 

 

Donnerstag – Zweisamkeit und Seele baumeln lassen.

Heute haben wir es nicht nur wegen Jenny’s Hand ruhiger angehen lassen. Freitag ist schon unser letzter Tag und für den steht nochmal ein Tagesausflug in den Süden an. Diesmal mit dem Auto. Also war heute unsere letzter Tag zum entspannen und erholen. Wir haben uns entsprechend für alles mehr Zeit gelassen heute – Frühstück, Lesen, Sonnen, den Pool geniessen. Einfach mal die Seele baumen lassen.


Den Nachmittag sind wir doch nochmal los – Geld wechseln und in der Tauchbasis auschecken. Anschliessend ein letztes Mal zu unserem „Stamm-Imbiss“ am Strand und nochmal lecker Roti und Samosas essen. Wir haben recht spät und so viel gegessen, dass wir Abends nicht einmal mehr essen gegangen sind, sondern im Guesthouse geblieben sind bis sich wieder alle anderen bei uns in der Lobby eingefunden hatten. Es ist schon ein Ritual geworden sich mit allen zu treffen und den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Mittwoch – 1/2 Tages Tauchausfahrt

  • Die heutige Tauchausfahrt ging zur vorgelagerten Insel Gunners Coin. Die letzten 2 Tauchgänge diesen Urlaub. Die Tauchplätze selber waren schon toll. Der erste Tauchgang ging an einer Steilwand entlang. Später sind wir in eine Spalte hinein mit großen Fächerkorallen und gegen Ende kamen wir noch an eine Putzerstation für Thunfische! Das hatten wir auch noch nicht gesehen. Wir kennen Putzerstationen von Manatrochen aber hier kommen zum Teil richtig große Thunfische her und lassen sich mit offenem Maul von kleinen Putzerfischen, die hier leben von Parasiten befreien „putzen“ 😀

  
Der zweite Tauchplatz war sogar noch spannender. Es gab 2 Tunnel zum durchtauchen – das ist immer spannend und macht Spaß. Gegen Ende des Tauchgangs sind wir ein Stück gegen sie Strömung am Riff entlang und haben uns noch etwas festgehalten. In der Strömung liegend konnten wir verschiedene bunte kleine Schwärme Lippfische, Soldatenfische (rot), Fusilierfische ( blau/gelb) beobachten und immer wieder Neues entdecken. Leider hat sich Jenny beim ins Boot steigen an der Leiter die Hand geklemmt und an der Handfläche verletzt 🙁 Haben die Wunde schonmal auf dem Boot und später nochmal gründlich in der Tauchbasis gesäubert und „verbunden“. Aber keine Sorge (mitlerweile sind wir wieder zurück in Deutschland) es hat sich nichts entzündet! Glück gehabt. Jetzt hat Sie erstmal noch ein Andenken an den Urlaub und das Tauchen.
Nach dem Tauchen haben wir ne Kleinigkeit am Strand gegessen und waren noch einkaufen.

Den Abend gab es nochmal lecker Käse, Oliven und frisches Baguette „Zuhause“. Wie üblich trafen wir uns noch mit den anderen im Loungebereich unsres Guesthouses und erzählten uns gegenseitig, was jeder gemach hat oder für den nächsten Tag so geplant ist. Ein schöner Austausch, bei dem man auch immer noch Ideen für die nächsten Tage aufnehmen konnte.

Tauchen am Sharkpoint

Heute war es endlich soweit, die Hai-Safari stand auf dem Programm. Es wie wir im Nachhinein mitbekommen haben wohl DAS Highlight wenn man auf Mauritius taucht. Die Stellen werden wegen der rauhen See und starken Strömung nur zu bestimmten Zeiten im Jahr (Oktober bis März) angefahren. Ausserdem dürfen auch nur erfahrene Taucher mit – stolz sind 🙂

Es standen also 2 Tauchgänge im Fulldaytrip auf dem Plan. Um 7:45 Uhr zum Frühstück und siehe da- wieder eine Anreise morgens um 7:00 Uhr mit Eurowings. 2 junge Männer, die wie wir vor gut 10 Tagen auf ein Zimmer warteten. Kurz ins Gespräch verwickelt- huch spät – dann aber schnell gen Tauchbasis- Equipment packen, Briefing, und dann auf ein, von der Tauchbasis, gemietetes Hochseefischerboot. Anfahrt zum Tauchplatz ca 1 Stunde 20 Minuten.

Der erste Tauchgang war ein sehr intensives Training für Wellen-strömungs-Tauchen unter anderem mit white-tips Haien. Anstrengend aber spektakulär. Stichwort “ Waschmaschine“ die Wellen/Strömung hat uns etwas durchgerüttelt. Wir waren an einer Stelle zwischendurch mehr mit festhalten beschäftigt als mit Haie gucken. Die Location ist schon spektakulär eine ehemalige Höhle, bei der die Decke eingebrochen ist. Somint wie ein Grube nach oben offen aber die Seiten erhöht mit leichtem Überhang. Hier halten sich fast immer Haie auf! Meist welch dabei mit bis zu 1 – 1,5 Meter Länge! Es waren auch einige da und haben ihre Kreise gezogen aber die Strömung war zu stark, dass wir hier nicht bleiben konnten sondern uns auf den Weg zum Boot machten.

Der zweite Tauchgang war etwas leichter und auch mit jeder Menge Haien. Mit einem kleinen Tunnel durch den man – ohne Strömung – hindurchtauchen konnte. Dahinter öffnet sich kuppelförmig mit Lichtdurchfluteten Durchbrüchen wieder eine Art Höhle/Grube. Tolles Lichtspiel und wieder viele Haie – Mega! Also die zwei Plätze wurden ihrem Namen definitiv gerecht.

Mit allem drum und dran, waren wir gegen 16 Uhr wieder in der Basis. Kurz einkaufen und ab nach Hause. Übrigens haben wir unsere Gopro-Kammera leider geflutet. Nein, sie ist nich ins Wasser gefallen – irgendwie war das Gehäuse undicht oderso… wir wissen es nicht – nass halt  🙁 daher leider keine Bilder :-((((

  

Kaffee und Dekobier und siehe da- die beiden Jungs ließen nicht lang auf sich warten. Und so ratschten und tratschten wir so lange, dass wir schlussendlich zusammen essen gegangen sind um dann den Absacker wieder zu Hause zu trinken. Ja was sollen wir schreiben, nun saßen wieder alle zusammen. Der einzelne Herr, die Jungs und sogar die Österreicher waren dazu gestoßen. So ließen wir den Abend chillig ausklingen. Morgen sind unsere letzten 2 TG.

Monday, Monday…

Der Tag danach… 🙂

Vorab – Bilder Folgen – scheiss Internet ist zu langsam…

Heute stand nicht viel Action auf dem Plan, frühstücken, chillen, Geldwechseln… Kurzer Besuch im Hafen und wieder mit dem Roller rumcruisen.

Kurze Anekdote 😉
Neben uns wohnt seit gut einer Woche ein österreichisches Paar – um die 40. Sie sind nicht sehr offen und mieden auch unsere kleine Runde. Es war so auffällig, dass Sie schon Gesprächsstoff waren 😉 sie fuhren mit eigenen Helmen auch tagsüber mit dem Roller durch die Gegend.

Gestern Abend war es nun so weit, nach unserem Roundtrip. Er wirkt sehr distanziert und etwas machohaft, dennoch kamen wir kurz ins Gespräch.
Er wollte unter anderem wissen, ob wir auch kein Licht am Roller haben- er hätte schon gewechselt und der neue hätte auch kein Licht.
Spontanes grinsen- komm ich zeig dir dein Licht 😛 mir erging es am ersten Tag ähnlich und daher wusste ich, dass es einen sehr großen nicht unübersehbaren Schalter gab 😀 Herrlich! Wir gingen zum Roller und ich schaltete sein Licht an. Vorher gestand er noch mit festgehaltenen Fernlicht abends zu fahren. Und das alles vor „seinem Mädchen“ – wir kringeln uns heute noch!

Es war ein rundum schöner, entspannter Tag 🙂

Sonntag – Tour de Roller – der Südwesten

Da wir gestern recht zeitig ins Bett sind, viel uns das aufstehen heute entsprechend leicht. Es ist Sonntag, da hat die Tauch-Basis zu. Ungewöhnlich – ist aber so. Also Zwangspause vom Tauchen für uns. Montag setzen wir nochmal aus, da uns die Tauchplätze, die angefahren werden sollen nich so dolle interessieren, bzw. wir einen davon nun schon kennen. Allerdings freuen wir uns riesig auf die Ausfahrt am Dienstag „Hai-Safari“ 🙂 allein die Beschreibung der Location klingt toll – wir sind gespannt und werden berichten.
Heute hatten wir überlegt die Westseite entlang in den Süden zu fahren. Allerdings gibt es sehr viele Dinge und Plätze, die uns auf dem Weg interessieren würden – wahrscheinlich alles zuviel für die Strecke und dafür waren wir eigentlich schon zu spät. Wir entschlossen uns trotzdem zu fahren. Müssten ja nicht überall halten – oder würden das ein oder andere vlt. dann doch nochmal mit dem Auto machen – oder Taxi, mal sehen.
Zu allererst bzw. auf alle Fälle wollten wir nach „Flic en Flac“ den Strand angucken.

     

Das Ende vom Lied war, dass wir doch noch weiter in den Süden gefahren sind und insgesamt wieder eine Strecke von 226km zurückgelegt hatten. Wir schauten noch die „Strände von Le Morne“ an und sind einmal um den Berg „Le Morne Brabant“ gefahren.

Von hier aus war es gar nicht mehr weit bis in den Ort, in dem Meggy und Roland den Rest ihres Urlaubes verbringen. „Bel Ombre“ – also kurz die beiden angetextet und spontan in ihrem Resort besucht. Mal gut, dass wir das gemacht haben – abgesehen davon, dass die beiden wirklich toll sind, war der Weg nach Bel Ombre auch absolut den Besuch wert. Landschaftlich super schön, kaum Touristen unterwegs – fast nur einheimische, die mit ihren Familien den Sonntag am Strand verbringen. Im Süden hatte man mit der Raggae- angehauchten Musik ein bisschen Karibik-Feeling.


Gegen 16h mussten wir uns wieder losreissen, wenn wir noch im Hellen ankommen wollten. Also quasi wieder „ab durch die Mitte“ was heute bedeutete: durch die Berge. Was ein tolles Panorama! Und was ein Ritt mit dem Roller – mit zwischenzeitig 30 km/h den Berg hoch 😀

   
Wir hatten heute übrigens wahnsinnig Glück mit dem Wetter. Wie man auf einigen Bilden sehen kann, hingen richtig fette Regenwolken/Unwetter in den Bergen in der Luft. Dadurch, dass wir nicht landeinwärts sondern quasi drum rum – an der Küste lang sind, haben wir von dem Schlecht-Wetter gar nix weiter mitbekommen, als ein paar nasse Straßen in den Bergen und auf dem Weg nach Hause.

   
Also wieder einmal alles richtig gemacht 😉
Im Übrigen wollen wir nochmal am Rande bemerken, dass die Einheimischen unglaublich nett, freundlich, hilfsbereit und fürsorglich sind. Nach dem Weg fragen ist überhaupt kein Problem – schon alleine, weil alle englisch sprechen. Egal ob alt oder jung – man hatte das Gefühl sie freuen sich einem helfen zu können. Andere machten uns darauf aufmerksam, dass wir auf dem hinteren Rad etwas Luft brauchten – oder halfen uns dabei den Luftdruck zu prüfen. Es wirkt alles recht europäisch hier… ja, vlt. auch weil französisch gesprochen wird – aber das alleine ist es nicht. Es ist auch der kulturelle Mix, deren Einflüssen und freundlichem miteinander von Indern, Chinesen, Madagassen und der aus der Kollonialzeit Holländern, Franzosen und Briten, welcher dieses Land so weltoffen erscheinen lässt. Es wird sogar recycelt! Ja! Das machen nicht nur die Deutschen 🙂 bei jedem Supermarkt gibt es Rückgabestellen für Glas/Plastik-Flaschen und Dosen.

Tauchen und relax ;)

Samstag – eine Woche um! Wahnsinn!
Heute Vormittag haben wir uns nichts vorgenommen, Buch lesen, Blog schreiben… evtl ne Runde Pool,.. und heute Nachmittag noch einmal ein Tauchgang mit Macro-Stuff * Yeah*

Der Tag begann mit einem kleiner Schauer vor dem Frühstück und seither klettert die Temperatur und Luftfeuchtigkeit Stunde für Stunde nach oben. Fast unerträglich.
eigentlich soll es ja laut Wetterbericht ständig und immer regnen- seit Tagen. Nichts – bis auf 5 min heute morgen.

Unser Guesthouse ist einfach ein kleiner Traum und wir fühlen uns hier wirklich Pudel wohl. Ein kleiner Wehmutstropfen ist, dass unsere kleines Grüppchen sich aufgelöst hat und das bis auf einen einzelnen Reisenden heute alle Neuankömmliche sind und es herrscht etwas Unruhe. Aber gegen 11 Uhr wurde es wieder ruhiger und wir konnten die gewohnte Ruhe genießen.
Zum Tauchen ging es gegen 13:30 Uhr völlig relaxt, ein ganz chilliger Tauchgang ohne Strömung und mit hübschen Fischies.

  

Wir waren zu 4 + Guide. Eine junge Frau aus Belgien und ein franz. bumpy Man dabei, er war überall und überall da- wo man nicht sein kann. Ein ständiges auf und nieder… inkl. Flossen im Sand… etc.
Als Insider würde ich sagen, dass war der erste Real Haiopei 😀
Er hat einfach alles falsch gemacht, was man so falsch machen kann *augenroll*
Komisch, es war kein Chinese- haha

   

Nach einem wirklich relaxten Tauchgang sind wir mit unserem Einheimischen Guide, der netten Belgierin und noch einem anderen Möchtegern-Franzosen am Strand ein Dekobier trinken gewesen und den Abend ausklingen lassen.
Es war wirklich nice, etwas über’s tauchen zu fachsimpeln 🙂

 

P.S. Wie durch einen kleinen Fluch ist das Internet seit 2 Tagen langsam und wir bekommen die Bilder nicht geladen 🙁

Sobald es besser wird, reichen wir sie nach.

Freitag – endlich tauchen – yeah yipieh

Der Zyklon machte es vorher nicht möglich und gestern war leider das Boot schon voll.
Treffen an der Tauchbasis war um 08:20 Uhr, kurze Formalitäten und schwups bekommen wir unser restliches Equipment und es ging auf zum Boot. Mit dabei beim ersten TG, das Pärchen( Therese & Hendrik) mit dem wir die letzten Tage jeden Abend verbracht haben

Wir haben 2 Tauchgänge gebucht, morgens und nachmittags.

Beide TG waren recht relaxt, wobei der Nachmittags TG noch spannender war.
Jede Menge Micro-Stuff und wir hatten einen einheimischen Guide nur für uns, die restlichen Taucher gingen spontan mit einem anderen Guide. Trotzdem waren wir Unterwasser immer in Sichtweite.

Hier wimmelte es von Riesen Feuerfischen, Muränen, Schnecken, kleinen Fischen- es gab keine kleine Höhle die unbesetzt war… wirklich nice!

Die einzige Herausforderung heute bestand darin, den hin und Rückweg ohne Seekrankheit zu überstehen. 😀
Kleines Boot- große Wellen 🙂

      
Da wir gestern Abend Meggy & Roland schon mit einem gemeinsamen Abendessen verabschiedeten- sie gehen noch ca 10 Tagen in den Süden der Insel- waren heute Therese und Hendrik dran – sie fliegen morgen zurück. So haben wir gemeinsam Abendgegessen und im Guesthouse wieder den schon ritualen Absacker getrunken 🙂

   

Hey wir haben übrigens wieder ein Haustier, es ist Horst ( Namensgebungen kam von Therese) und ist ein durchsichtiger Gecko, der von einer Wand zur anderen in Windeseile flitzt. Jegliche Fangversuche missglückten und nun freuen wir uns, über den natürlichen Mückenschutz. 🙂

Hindu-Prozession und relaxen

Junge, junge… heute taten wir uns doch etwas schwer mit aufstehen und in die Gänge kommen… die Rollertour war wohl doch etwas anstrengender als gedacht 😀
Wir wussten, dass heute ein Hindu-Feiertag ist. Beim Frühstück wurden wir nochmal daran erinnert, dass es heute in Grand Baye eine Zeremonie/Prozession am Strand geben würde – beginnend um 10 Uhr.
Ursprünglich wollten wir heute eventuell tauchen, waren aber zu spät, sodass die Gruppe schon voll war. Das war aber überhaupt nicht schlimm – so würden wir uns einfach einen gemütlichen Tag machen und das Spektakel am Strand ansehen.
Bis wir uns sortiert haben und am Strand ankamen war es 11 Uhr. Und es schien, als sei alles schon vorbei… 🙁 wie??? Die groß angekündigten Feierlichkeiten gehen nicht mal ne Stunde? Und wir haben alles verpasst, schade.
Na gut, dann ist das halt so – dann suchen suchen wir uns irgendwo ein nettes Plätzchen am Meer. Auf dem Weg durch den Ort wurden wir von Polizei gebremst – der Verkehr wurde wegen einem Strassenumzug umgeleitet / polizeilich geregelt. Cool! Jetzt können wir es doch noch erleben:-) Einmal am kompletten Zug vorbei, parken, ein Plätzchen am Strassenrand gesichert und warten bis die Prozession an uns vorbei zieht.

Es war ein deutlich ruhigerer Umzug als erwartet, nur ab und zu Musik und viele hatten den Mund verbunden, oder Nadeln / Spieße quer durch die Wange/ den Mund gestochen -manche Männer auch durch Brust und Rücken. Also schien es um schweigen zu gehen und darum Buße zu tun. Einige trugen mit ausgebreiteten Armen schwere Blumen-Konstruktionen / Schreine über dem Kopf. Das sah unglaublich anstrengend aus und erinnerte ein wenig an den Leidensweg Christi als er sein Kreuz tragen musste…
Alle – Frauen, Kinder, Männer trugen ihre traditionellen indischen, bunten Saris.

   

Nach der Prozession haben wir im Ort am Hafen noch zu Mittag gegessen und haben den Rest des Tages sehr entspannt verbracht. Wir haben uns über das Kitesurfen in unserer Nähe informiert und ein bisschen am Pool gelegen. Abends haben wir uns mit 2 Pärchen vom Guesthouse zum essen verabredet.

Jakobsmuscheln mit Chorizo

Hummer-Ravioli

Schokotörtchen mit Vanilleeis

 


Hit Counter provided by laptop reviews
© Jennifer Best