Aufenthalt genießen

Aufenthalt genießen

Heut haben wir nichts weltbewegendes gemacht. Im Wesentlichen unsere Unterkünfte genossen.

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Jenny hat paar Drohnen-Aufnahmen gemacht. Wir waren am/im Meer und sind noch kurz in unseren Pool gewechselt. Dann mussten wir doch irgendwann packen und in eine andere Unterkunft wechseln. Zwischendurch nochmal bei der Roller-Vermietung gewesen und dann den Rest des Tages unser Refugium der nächsten Tage gefeiert und genossen.

Besuch hatten wir auch schon 😅 irgendwas rum stehen/liegen lassen ist also nicht. Selbst der Kühlschrank hat wie eine Kindersicherung gegen Affen 🙈 einmal haben sie trotzdem schon den Mülleimer geleert.

Anreise nach Koh Lanta

Anreise nach Koh Lanta

Heute heißt es also Abschied nehmen von unserem Auto. Ein bisschen wehmütig, weil wir uns damit sehr wohl gefühlt haben und Jenny den Linksverkehr oder generell den Verkehr schon wieder wie eine Einheimische meistert. Aber auch mit Vorfreude auf die Insel Koh Lanta und Rollerfahren.


Erstmal wieder Sachen packen, aus-checken und Auto nochmal kurz zum Reinigen. Einmal bitte Innen/Außen. Zuerst haben wir diverse Selbst-Reinigungs-Stellen erwischt, bei dem anderen waren noch 2 vor uns dran und die hatten noch nicht einmal angefangen, bis wir dann fündig wurden. Letztendlich hat alles bestens geklappt 👍

Anschließend ging’s an den Krabi-Flughafen um das Auto abzugeben und den Transfers nach Koh Lanta zu arrangieren. Nach kurzem Nachkarten (oh, Sorry – angeblich war die Fährfahrt nicht inkludiert) der Anbieter und Intervention von uns (wir hatten uns schon vorher schlau gemacht und kannten alle möglichen Vergleichs-Preise) wurden wir uns noch einig und hatten unseren Fahrer inklusive Übersetzen mit der Auto-Fähre nach Koh Lanta in unsere Unterkunft.

Die Anlage war riesig – schon anstrengend gewesen und 10 Minuten laufen von der Rezeption an den Strand 😅 aber wir hatten unseren Bungalow direkt am Strand (Long Beach) also war das dann auch egal. Rückblickend würden wir sagen, wir hatten das schönste Zimmer/Bungalow der gesamten Anlage. Direkter Blick aufs Meer – sehr privat und uneinsichtig, groß, aber süß und mit einem eigenen Pool 🥳😎🤩

So lässt sich‘s aushalten.


 

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

5:30 Uhr. Ja, wirklich. Fünf. Dreißig. Weckerklingeln – Aufstehen!

Heute haben wir wieder etwas getan, das im Urlaub eigentlich verboten sein sollte: Wir sind mal wieder freiwillig im Dunkeln aufgestanden.

Warum?
Weil wir zum Wat Tham Suea – zur Tiger Cave Tempelanlage in Krabi wollten. Und weil man uns gesagt hat: Wenn ihr das macht, dann bitte früh. Sehr früh. Wegen der Hitze.

Also standen wir um 7:15 Uhr vorm Eingang. Noch halb verschlafen. Mit diesem kurzen inneren Dialog:
„Warum tun wir uns das an?“
„Ach ja… 1.260 Stufen.“

Die Tiger Cave ist nicht einfach nur ein Tempel. Sie ist ein kleines Fitnessprogramm mit spirituellem Nebeneffekt. Der Aufstieg besteht aus 1.260 ziemlich steilen Stufen. Keine gemütliche Treppe. Eher Kategorie: Herzfrequenz sofort im gelb-roten Bereich.

Aber genau deshalb wollten wir vor der großen Hitze oben sein.

Der Weg nach oben ist ehrlich gesagt eine Mischung aus Ehrfurcht, Schweiß und der Frage, ob man wirklich noch alle Tassen im Schrank hat.

Zwischendurch trifft man Mönche, andere motivierte Frühaufsteher – und Affen, die sehr genau wissen, dass sie hier die eigentlichen Chefs sind.

Und dann kommt dieser Moment.
Oben.


Der Blick über Krabi.
Die Felsen, die aus dem Grün ragen.
Die morgendliche Stille.
Und dieses Gefühl, dass sich jede einzelne Stufe gelohnt hat.




Ja, wir haben geflucht.
Ja, es war anstrengend.
Aber genau solche Momente bleiben hängen.

Fazit des Tages:
Manchmal lohnt sich 5:30 Uhr eben doch.

Und nun bitte die 1.260 steilen Stufen auch heile wieder runter 😅🙈


Unten noch kurz in den Wat rein geschaut und danach erstmal 25km gefahren, denn wer 1.260 Stufen hochläuft und wieder runter, darf auch frittierte Teigtaschen essen. Das ist quasi ein Naturgesetz. Denn gestern hat uns eine Thai am Marktstand verraten, wo es die besten Karipap‘S gibt ( frittierte Teigtaschen).
Also saßen wir später mit immer noch leicht zitternden Beinen, aber sehr glücklichen Gesichtern da und haben jede einzelne Kalorie gefeiert.


Viel mehr an Aktivität haben wir heute dann auch nicht gemacht. Wir sind danach die knapp 45 km zurück in den Mini-Yachthafen gefahren. Dort sind wir von unserer kleinen FeWo in einen noch billigeren Cube direkt gegenüber gezogen. Übrigens wirklich nice hier. Häfen haben ja irgendwie einen besonderen Charme. Haben den Rest vom Tag die Ruhe genossen, Füße hoch gelegt und einfach mal nichts getan.

Morgen früh müssen wir unser Auto am Flughafen abgeben und uns einen Weg nach Koh Lanta suchen.

Euch eine schön verschneite Zeit. ❄️

 

 

 

Khao Lak – Phang nga – Krabi

Khao Lak – Phang nga – Krabi


Heute ging es ganz entspannt gegen 10:30 Uhr weiter Richtung Süden. Erst einmal wieder auf den Highway No. 4, auf dem wir seit Bangkok immer mal unterwegs sind. Sozusagen Thailands A7 von Nord nach Süd. Oder eben andersrum. 😉 Haben natürlich aber auch wieder die ein oder andere Nebenstrecke genutzt. An einer Stelle mussten wir tatsächlich das erste Mal kehrt machen, weil die Straße eher einem Feld-/Trampelweg glich, halb durch eine umgefallene Palme versperrt und eher einem ausgewaschenen Flussbett ähnelte. 




Der Tag stand ein bisschen im Zeichen der Tiere. Angefangen hat es heute Morgen schon auf dem Balkon mit einer Indochina-Racke. Wirklich ein wunderschöner Vogel. Danach ging es munter weiter mit Hörnchen, Seeadler, Katzen, Hunden, Kühen, Ziegen, Hühnern, Störchen und einem kleinen Piepmatz, der fast aussah wie ein Kolibri. Man weiß gar nicht mehr, wo man zuerst hinschauen soll.

Ein echtes Highlight der Tour war übrigens der Viewpoint.

Was für ein Blick. Wahnsinn. Seht selbst.

Wir fanden es dort so gut, dass wir einfach mal 1,5 – 2 Stunden geblieben sind. Eigentlich wollten wir ja nur kurz schauen. Ihr kennt das.

Je weiter wir in den Süden kommen, desto mehr merkt man übrigens, dass Malaysia nicht mehr weit ist. Die Tempel werden weniger, die Moscheen mehr, viele Frauen tragen Kopftücher. Es gehört zu Thailand, fühlt sich für uns aber trotzdem ein Stück weit anders an.

Die Zimmersuche heute war tatsächlich etwas zäh. Rund um Krabi und Ao Nang gibt es zwar Hotels ohne Ende, aber die Preise haben es wirklich in sich. Ehrlich, wann ist das bitte passiert? Europäische Hotelpreise – teilweise sogar darüber.

Am Ende haben wir statt eines klassischen Zimmers ein kleines Apartment gemietet, etwas abseits vom Mainstream und vom ganz großen Touristentrubel. Eigentlich eher für Residents gedacht, aber günstiger als jedes Hotelzimmer. 😉

Und jetzt kommt’s: Es kostet ungefähr so viel wie in der Touri-Gegend ein Bett im Schlafsaal. Manchmal gewinnt man eben doch. 😄

Zum Abschluss sind wir nochmal los. Wir sind hier quasi nur unter Thais. So außerhalb – alles nur Einheimische. Wir wollten nur noch was Kleines, also was von den Gar-Küchen/Kleinen Verkaufs-Tuk-Tuks probiert und Obst gekauft. 
Ab ins Bett morgen früh raus.

Full day SPA – Wellnesstag

Full day SPA – Wellnesstag

Wenn wir auch sonst nicht so Wellness/Beauty-Mädels sind, hat es uns hier einfach überkommen und wir haben einen Wellness-Tag im SPA gebucht.
Unser Programm für heute sieht also folgendermaßen aus:


Dampfbad, Peeling, Umschläge, Mittagessen, Rosen-aromatisiertes Milchbad, Thai-Massage, Kopfmassage und eine Gesichtspflege.

Unser Refugium für den Tag und 2 Damen, die sich für die nächsten Stunden um unser Wohlbefinden kümmern.

Essenspause mit Menü-Auswahl am Strand – man gönnt sich ja sonst nichts. Alles lecker – leider zu viel 🙈

 



Und weiter ging’s im Wellness-Marathon. Unsere Haut war noch nie so weich.



oh und Suki hat einen Kumpel getroffen 🤗

Den Sonnenuntergang haben wir noch bei uns genossen – oh man, Wellness ist echt anstrengend. Trotz Nickerchen während der Behandlung sind wir fix und fertig und machen uns heute mal früher ins Bett 😂

Morgen ist Abreise und es geht weiter nach Krabi.

Tauchtag: Koh Tachai

Tauchtag: Koh Tachai

Heute ging es nochmal aufs Speedboat. Abholung wieder gegen 7.35 Uhr vor unserem Hotel. Ziel: Koh Tachai

Die Fahrt dauerte wieder ca. 1 Stunde 15 Minuten. Die See war aber ruhiger – pünktlich vor Ort und einer Insel (Koh Tachai) vorgelagert – somit ist der Platz geschützter – und allgemein war einfach schon weniger Wellengang. Damit war der Aufenthalt auf dem Boot wirklich angenehm und niemandem war schlecht 😅👍

Der erste Tauchplatz „the Dome“ ist der Insel etwas vorgelagert. Man springt ins Wasser, schwimmt zu einer Boje und geht dort am Seil runter. Easy. Unten angekommen: Fischsuppe!
Gleich der erste große Schwarm Baracudas! Wow, wan konnte dich kaum losreißen. Aber dies sollte nur der Anfang sein. Wir haben verschiedene andere Schwärme gesehen – manchmal gingen sie ineinander über. Gelbe Fischi‘s von links – lila/blaue Fischi‘s von rechts und wieder ein enormer Schwarm Baracudas / oder mehre verschiedene Gruppen. Da geriet eine Höhle mit 8-12 Lobstern und danach direkt ein Riff-Hai etwas ins Hintertreffen. Aber sehr selbst:

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Nach dem ersten Tauchgang gab es wieder ne Stunde Oberflächenpause. Sogar mit Essen für mich – Jenny hat lieber noch ausgesetzt. Sicher ist sicher 😅

Der nächste Tauchgang war das Riff direkt an der Insel. Es war etwas weniger los – weniger / kleinere Schwärme – aber eine schöne Korallen-Landschaft mit tollen hart und Weichkorallen-Formationen. Leider ohne Fotos, weil die Kamera beschlossen hat in einen anderen Modus überzugehen. 🤷🏻‍♀️

Zum Abschluss des gelungenen Tages sind wir nochmal schön in unser Lieblingsrestaurant – zum Sonnenuntergang. Unglaublich dass wir doch noch rechtzeitig da waren und nen Tisch in erster Reihe bekommen haben 🤩😎🥳

 

Tauchtag: Richelieu Rock

Tauchtag: Richelieu Rock

Heute: Tauchtag!

6:15 Uhr klingelt der Wecker.
Kaffee auf dem Balkon.
Tauchgerödel packen.
7:00 Uhr Frühstück.
7:35 Uhr Abholung vom Dive Center.

Ab zum Boot. Am „Strand“ noch ein kurzes Briefing, dann eigentlich 1 bis 1 Stunde 15 Minuten Fahrtzeit. Eigentlich.

Wir waren 1 Stunde 40 unterwegs.
Mit ordentlich Wellengang.

Die meisten Mitfahrer haben ihr Frühstück recht großzügig den Fischen gespendet. 🙈🤣
Wir halten uns tapfer… aber man, man, man… diese Wellen.

Und dann: Abtauchen.

Unter Wasser ist die Seekrankheit wie weggeblasen. Wirklich. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Dafür etwas Strömung – also kurz wieder dran gewöhnen. Aber ja, es ist wie Fahrradfahren. Ein paar Minuten – und alles fühlt sich wieder selbstverständlich an.

Richelieu Rock ist und bleibt einer der schönsten Tauchplätze, die wir kennen.
Und ganz klar der schönste in Thailand.

Oberflächenpause: gute Stunde.

Es gab Mittagessen.
Wir haben nichts gegessen.
Wir haben eher… überlebt.

Sue ist leider etwas anfälliger. Sie hat sich wirklich lange tapfer gehalten – richtig gut sogar. Aber auch Sie hat 2 x die Fische gefüttert. 🙈🙈🙈

Wie ich das alles überlebt habe – X kotzende Menschen um mich herum, ordentlich Seegang – ist mir selbst ein Rätsel. Ich bin eigentlich der Typ, der bei jedem Würg-Geräusch sofort mitmachen möchte. 🙈
Ich glaube, es war reine Vorfreude auf den zweiten Tauchgang, die mich mental stabilisiert hat.

Der Ein- und Ausstieg war übrigens wirklich sportlich. Mit Wellen, Timing und Festhalten – nichts für Zartbesaitete.

Aber dann:

Der zweite Tauchgang.
Richelieu Rock. 🎸

Würdig.

Kaum Strömung, riesige Fischschwärme und ziemlich alles, was man so sehen möchte. Barrakudas, Leben überall, Bewegung, Farben. Genau so muss das sein.

Und plötzlich war das ganze Geschaukel vergessen.

Auf der Rückfahrt hatte sich das Meer zum Glück beruhigt. Kein extremes Geschaukel mehr, kein kollektives Frühstück-Reload.

Aber das Boot war auffällig still.

Normalerweise wird auf dem Rückweg wild durcheinander erzählt:
„Hast du den gesehen?“
„Und der Schwarm dort hinten!“
„Und die Barrakudas!“

Heute?
Ziemlich ruhig.

Alle saßen da, mit sich beschäftigt, leicht erschöpft, körperlich einfach durch. Zwei Tauchgänge, Strömung, Wellengang, Ein- und Ausstieg – das zieht.

Und wir?
Wir übrigens auch. 🙈😆

Müde, salzig, durchgeschaukelt – aber glücklich.

So ein Tag kostet Kraft.
Aber Richelieu Rock ist es einfach wert.

Tag 1 in Khao Lak

Tag 1 in Khao Lak

Unsere heutige Unterkunft und das Frühstück waren nicht der Rede – oder Fotos wert – ABER zweckmäßig: eine Erste Nacht und den Rest des Tages zum Ankommen.

Heute hieß es erstmal: umziehen.
Und zwar gleich zweimal.

Zuerst in unsere gebuchte Unterkunft für die nächsten Tage – und innerhalb der Unterkunft direkt nochmal das Zimmer gewechselt, weil es roch. Muffig. Ihr wisst schon… Also wieder alles zusammenpacken und rüber ins zweite Zimmer.

Das mufft zwar auch ein bisschen, aber diesmal waren sie offenbar vorher großzügig mit Raumspray unterwegs. Hm. Naja. Muss ja irgendwie gehen.

Also erstmal Stoßlüften.
Klima an. Klima aus.
Einstellungen testen, rumprobieren, bis wir für uns eine halbwegs erträgliche Lösung gefunden haben.

Danach sind wir zum Einchecken in die Tauchbasis gefahren, haben in unserem Lieblingsrestaurant zu Mittag gegessen und ein bisschen gechillt. Bei den vielen Dingen, die sich hier in Khao Lak verändert haben, zu unserem letzen Besuch 2023, genießen wir um so mehr diese Location.

Einkaufen stand auch noch auf dem Programm, Blog schreiben ebenfalls – eine Massage zum Sonnenuntergang und nochmal schnell auf den Markt / ne Kleinigkeit zum Abendessen – zack, war es Mitternacht. 🙈

Früh ins Bett ist hier offenbar relativ.

CHUMPON – RANONG – TAKUA PA –Khao Lak

CHUMPON – RANONG – TAKUA PA –Khao Lak

Erster Blick aus dem Bett aufs Meer und Frühstück mit Aussicht, so lässt es sich in den Tag starten 😊

 

Und dann same procedure as last time …

Vor 3 Jahren sind wir die Strecke ja schon einmal gefahren, ähnliche Situation. Kein direktes Ziel für die nächste Nacht, dennoch ein kleines Etappen-Ziel. Und zwar abseits der Highways, Mainroads, .. eine kleine Passstraße, die wir 2023 auch gefahren sind.  Wir waren damals so beeindruckt, dass wir diesen Landschaftsteil unbedingt nocheinmal sehen wollen. 

Also gegen 10:30 Uhr gestartet, leider erstmal 120 km Highway No.4.  

Auf dem Weg zum Highway

Die Straßen hier in Thailand sind vorbildlich und 90% besser als in Deutschland. Kaum zu glauben, oder? Selbst die Provinzstrassen sind um einiges besser… aber wollen wir nicht politisch werden. 😉 

1,5 Stunden später haben wir den Highway verlassen und tauchen tief ins Landesinnere ein. Abseits von jeglichen Tourismus, direkt in die Natur. Ab & an ein kleines Dorf, eine „Farm“ – es ging vorbei an Kokosnuss-, Bananen-, Kautschuk-, Kaffeeplantagen und viel Dschungel. Unsere Strecke von der Ostküste- zur Westküste um fast ca 65km.  Wir haben fast 4 Stunden gebraucht 😉 

Nicht etwa, weil die Strasse so schlecht ist, sondern eher weil wir so langsam waren und immer mal wieder angehalten & gestaunt haben. 🙂 Bilder halten diese magisch imposante Strecke leider gar nicht so fest, aber wir haben es natürlich versucht 😉 

Seht selbst. 

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Kurz vor Ranong haben wir noch einmal einen kleinen Abstecher zurück in die Berge gemacht, da mir der Highway einfach zu bieder ist. Durch unser trödeln waren wir recht spät auf der Andamanensee-Seite und Hunger führte uns hinter Ranong in ein kleines Dörfchen zum Essen. 

Während wir aufs Essen gewartet haben, kurzer Hotel-Check. Uff…. 

Hotel in Ranong und Umgebung ist ja so eine Sache. Die Provinz-Stadt kurz vor Myanmar ist nicht wirklich Touristisch. Und da viel uns ein… ach mist, dass hatten wir schon mal. Wir haben vor 10 Jahren zwar mal hier geschlafen, aber nicht schön .. eher praktisch. Kurz alle Möglichkeiten gecheckt, hm,… nichts was uns überzeugt. Günstig,… hm,… dafür sind wir zu früh hier, aber auch nicht kaputt genug um den Abend in einer „hässlichen“ Kleinstadt zu verbringen… hm,.. vielleicht noch etwas weiter gen Süden fahren…. Ach herrje…. Da gibt es nichts… außer homestays,… und so 1-2 guesthouse. Khao Lak ist aber noch gut 190km entfernt, Navi sagte 3 Stunden Highway… Was? Boah, die gleiche Erfahrung 2x machen und sich erst beim „2ten dran zu erinnern, ist irgendwie doof-lach. 

Na gut, dann gucken wir uns halt hier etwas an und essen irgendwo eine Kleinigkeit. In einem kleinen Dorf hinter Ranong, gabs eine Pension am Fluss und direkt gegenüber ein Thai-Style Restraunt- perfekt. Erstmal was essen. 

Vor Ort noch einmal Hotels gecheckt, weil das Guethouse geschlossen aussieht und dann entschieden, ach was soll´s. Fahren wir halt heute Abend noch bis Khao Lak! Vielleicht haben wir Glück und unser Guesthouse hat für heute noch etwas frei…

Gesagt getan, also sind wir gegen 19 Uhr den Highway bis Khao Lak runter gebügelt. 3 Stunden! Was ein Ritt! Im Dunkeln.. allerdings sind 2/3 der Fahrbahn hell erleuchtet auf der Strecke, also machbar. 

Angekommen war leider nichts mehr frei bei uns, aber nebenan. „Tui“ Bunker 4 Sterne war übrigens auch das günstigste & letzte Zimmer ….

Eingecheckt ins letzte Zimmer fern ab, irgendwo so weit hinten… ins „letzte“ Zimmer halt 😀 Zimmer ist riesig, sauber, aber mufft.. grml.. dieser typisch feuchte Gestank.. bäh! Aber es ist zu spät, ohne Alternative oder ggf für weit über 200 Euro irgendwo… ehm! Nein! Dann halt mal muff ertragen. 

Nach dem wir unser Zimmer bezogen haben ging’s nochmal an die Mainroad,- irgendwo einen kleinen Happen/ Dessert finden… und tatsächlich, nachts um 23:15 Uhr gibts noch ein kl Restaurant, welches uns Mango-Sticky Rice serviert! Yeah! 

Hua Hin – Phraya Nakhon Cave

Hua Hin – Phraya Nakhon Cave

Heute ging es gegen 8:15 Uhr zur Phraya Nakhon Cave.

Schon der Start hatte es in sich. Eigentlich wollten wir ganz entspannt los, stattdessen begann der Tag mit einer kleinen, ungeplanten Abenteuer-Einlage. Eine Umleitung, irgendwo im Nirgendwo, inklusive provisorischer Brücke. Holzplanken, ein bisschen Schiefstand, viel Klappern. So ein Moment, in dem man instinktiv die Luft anhält und denkt: „Puh… wird schon halten.“ Spoiler: Sie hielt. Aber elegant war anders.

Der Plan war klar: spätestens um 10:00 Uhr an der Höhle sein. Denn genau dann, so heißt es, ist das Licht zwischen 10:00 und 11:00 Uhr am schönsten. Was das konkret bedeutet, seht ihr gleich auf den folgenden Bildern. Und ja: Es stimmt wirklich.

Bevor es allerdings so weit war, kam der sportliche Teil. Erst einmal zu Fuß einen steinigen, rund 450 Höhenmeter hohen Berg hoch. „Hochgehen“ wäre geschmeichelt – eher ein ambitioniertes Erkrackseln. Steine, Stufen, Wurzeln, Schweiß. Mein Kopf & Körper melden sich relativ früh mit der Frage, ob das wirklich nötig ist,…

Oben angekommen – ging es nach einer Plattform auch schon wieder bergab. Als kurze Belohnung ein kurzer Spaziergang durch einen Palmenhain an einem kleinen, eingeschlossenen Strand entlang. Kurz durchatmen, Meer anschauen, so tun, als wäre man gar nicht außer Atem. Spoiler Nummer zwei: lange hält diese Pause nicht.

Denn danach geht’s direkt weiter. Noch einmal etwa 420 Höhenmeter, diesmal gefühlt steiler, beschwerlicher und mit der zusätzlichen Würze „Rauf UND wieder runter“.

Knie, Waden und Lunge führen inzwischen sehr ehrliche Gespräche mit dem Rest des Körpers. Motivation kommt nur noch in kleinen Portionen… 😀

Kurz vorm Ziel kommt der Gedanke, Jurassic Park Teil … Thailand und es hüpft ein Dino aus dem Grün. Eine irre Formation, kurz bevor man den Tempel erreicht.

Und dann steht man plötzlich drin. In einer riesigen Höhle, offen nach oben, fast wie eine Tropfsteinhöhle ohne richtige Decke. Alles ist ruhig, kühl, fast feierlich. Ruhig steht er da, in der Mitte, der kleine königlichen Kuha Karuhas Pavilion der extra für einen Besuch von Rama V. gebaut wurde.


Und schlagartig ist klar: Genau dafür macht man das alles.

Kurz gesagt: schweißtreibend, anstrengend, absolut nicht „mal eben“. Aber einer dieser Orte, bei denen man hinterher sagt: Dieser körperliche Einsatz lohnt sich 😉 !

Die Phraya Nakhon Cave ist so ein Ort, bei dem man kurz vergisst, dass man noch auf derselben Welt ist. Und wenn dann die Sonne einfällt, wird man fast verzaubert! Kein Spot der Welt könnte das besser.

Nach gut einer Stunde verweilen und 1000 Fotos und immer mehr Besuchern, haben wir uns auf den Rückweg begeben. Kurze Stärkung am Strand und dann ins Longtailboot. Einen Auf- und Abstieg kann man sich nämlich via Boot sparen und vom Meer aus den Berg umfahren 😉

Gegen 12;30 Uhr waren wir am Auto. Heute gibt es kein weiteres Ziel, ausser „Strecke Richtung Süden machen.

So gut wie möglich ohne Schnellstraße an der Küste entlang. Abseits der nicht vorhanden Touristenwege 😀 Fischerdörfer, Palmen-Plantagen, leeren Stränden, leeren Hotels, … Hier ist der internationale Tourismus noch nicht angekommen. Man erkennt, dass es Versuche gab,- aber es scheint, als seien diese irgendwie gescheitert.


Wir wollten eine Kleinigkeit essen und haben ewig gebraucht um ein Local Restaurant zu finden. Mal wieder Pad Thai, dieses Mal mit Shrimps. LECKER!

Gegen 18 Uhr haben wir ein wirklich abgelegenes, aber sehr schönes Resort gefunden (ca 60 km vor Chumphon)
Wir haben vielleicht 6 andere Gäste gesehen… und mit einem guten Discount auch einen guten Preis ergattert. NICE! Und viel Cooler war, Sie konnten uns 2 Thaimassagen organisieren. Also Kurz Klamotten aufs ZImmer, abduschen und ab zur Massage! Wow, Endlich!

Hunger hatten wir leider kaum noch und so gab es ein paar Starter nach der Massge, die waren aber nicht erwähnenswert 😉

So,.. morgen ist der Weg das Ziel. Wir müssen am Freitag um 17;00 Uhr spätestens in Khao Lak am Dive-Center sein zum einchecken.

Also haben wir noch gut 2 Tage und eine Nacht bis wir da sein müssen.

In Khao Lak haben wir schon eine Unterkunft für 4 Nächte. Es geht Samstag und Sonntag zum Tauchen 😉

Bis Morgen 🙂