Pool, Muskelkater und Pizza-Notfälle

Pool, Muskelkater und Pizza-Notfälle

 

Gestern haben wir einfach mal nichts gemacht. Also wirklich nichts. Pool, Liege, Wasser, Sonne. Die Anlage ist plötzlich deutlich ruhiger geworden. Keine schreienden Kinder mehr, keine Dauerbeschallung. Ob wohl eine Großfamilie ausgecheckt hat? Man weiß es nicht. Aber wir haben es genossen.

Sue war hochmotiviert. Endlich mal richtig sonnen. Drei Mal dürft ihr raten, wie das am Abend aussah. Sagen wir so: Aloe Vera kam nicht ohne Grund mit zur Massage.

Ich habe tatsächlich ein Buch angefangen. Ja, wirklich. Kein Handy, kein Planen, kein Route-Check. Einfach lesen. Fühlte sich fast ungewohnt an.

Abends ging’s dann zur Massage. Sue Aloe Vera Treatment, ich ganz schlau nur „Back and Shoulder“. Meine Waden schreien nämlich immer noch vom Muskelkater der letzten Session, und ich dachte, ich umgehe das Ganze wie ein Fuchs.

Spoiler: Ich war kein Fuchs.

Die Dame begann exakt womit? Mit Füßen. Und Waden. Genau dort, wo es am meisten weh tut. Ich bin fast zusammengebrochen vor Schmerz – und gleichzeitig musste ich so unfassbar lachen. Dieser absurde Moment, wenn du eigentlich schreien willst, aber stattdessen kichernd auf der Liege liegst, weil dein Körper komplett überfordert ist.

Es war ohne Zweifel die härteste Massage meines Lebens.

Nachdem ich sie überlebt hatte, sind wir zur blauen Stunde den Hauptstrand entlanggelaufen. Dieses Licht, wenn der Tag kippt und alles ein bisschen weicher wird.

Wir haben uns bewusst ein Restaurant ausgesucht, das wir noch nicht kannten. Unser Essen am Vorabend war nämlich ein Totalreinfall – und ich jammere seit einer Woche nach Käse.

Also habe ich es getan.

Pizza.

Thunfisch.

Doppelt Mozzarella.

Mein erstes Stück Pizza in Asien. Zumindest kann ich mich an kein anderes erinnern. Und ja – es war genau das, was ich gebraucht habe

„Unser“ Koh Lanta

„Unser“ Koh Lanta

im Wandel?

Gestern sind wir aus unserer kleinen Villa ausgezogen. Wehmütig.

Wirklich, wirklich nice war es dort. So ein Ort, bei dem man morgens barfuß durch die Küche läuft und denkt: Genau so soll sich Urlaub anfühlen.

Und dann Koh Lanta.

Irgendwie stellt sich die Insel gerade etwas um. Noch mehr Tourismus? Oder vielleicht bin ich es, die sich verändert.

Unser Lieblingsrestaurant bekam zwei Chancen. Früher war es ein kleines Highlight. Dieses sichere „Da gehen wir am liebsten jeden Tag wieder hin“.

Diesmal eher solide. Nicht schlecht. Aber auch nicht mehr dieses besondere Gefühl. Man merkt, wenn etwas nicht mehr ganz mit derselben Hingabe gemacht wird.

Der Strand ist voll. Wirklich voll.

Und unser Lieblingsspot zum Lesen und Chillen – dieser perfekte kleine Fleck mit genau dem richtigen Schatten – ist noch da. Aber anders. Kleiner. Unbequemer. Ein bisschen zusammengerückt zwischen all dem, was neu dazugekommen ist.

Unsere kleine, familiengeführte Lieblingsanlage ist bis auf das letzte Zimmer ausgebucht. Viele Kinder, viel Bewegung. Es ist schön zu sehen, dass es läuft. Und gleichzeitig merkt man, dass man sich Gedanken um Liegen machen muss am Pool und ob man überhaupt dort sein will. Das war früher nicht so. Oder ich erinnere mich nicht. 

Gestern Nachmittag sind wir ein wenig mit dem Roller los. Einfach treiben lassen. Die ersten Strände abklappern, schauen, was sich getan hat.

Dann ein einheimischer Jahrmarkt.

Später Saladan.

Früher war jede Nacht die Straße zum Hafen gesperrt. Marktstände, Lichter, dieses leichte Durcheinander, das man so mochte.

Heute liegt der Nacht-Food-Markt auf einem eigenen Gelände, schräg gegenüber. Alles etwas strukturierter. Es nennt sich jetzt Walking Street.

Und ganz ehrlich:

Gott sei Dank keine Bars wie in Patong.

Keine Neonlichter, kein Dauer-Party-Modus, keine laute Musik.

Stattdessen unspektakuläre Essensstände mit Pancakes, Crêpes, Döner, Saft-Smoothies und Pad Thai. Daneben Hosen, T-Shirts, Souvenirs.

Alles nett. Alles okay. Nichts besonderes. 

Wir sind jetzt zum sechsten Mal hier.

Und wenn man ehrlich ist, haben wir hier insgesamt fünfmal mehr Zeit verbracht als in den letzten 16 Jahren auf Ibiza.

Das muss man sich mal vorstellen.

Vielleicht ist es genau das.

Man kennt einen Ort irgendwann zu gut. Man merkt jede kleine Veränderung. Man vergleicht mit Erinnerungen, nicht mit der Realität.

Und trotzdem – es ist immer noch Koh Lanta und immernoch schön. 

Die Sonnenuntergänge sind dieselben – magisch.

Das Licht ist weich.

Das Meer rauscht wie immer.

Und wir fühlen wir uns wohl.

Vielleicht ist es einfach dieses Gefühl von Vertrautheit.

Nicht alles ist wie früher. Aber es ist auch nicht fremd

Oder es braucht einfach nur einen neuen Lieblingsplatz.

Im Moment sitze ich am Pool und sehe zwei Backpacker auschecken.

Alles passt in ihre Rucksäcke. Schultergurte festgezogen, noch schnell die Sonnenbrille verstaut, dann los.

So wie wir.

So, so oft.

Und ich ertappe mich bei einem Gedanken: Unsere Backpacks sind besser.

Diese Kofferrucksäcke, die man nicht von oben stopfen muss, sondern wie einen Koffer aufklappt. Kein Wühlen von unten nach dem einen Shirt. Ein kleines Upgrade des Backpacker-Lebens.

Wobei?!

Haben wir eigentlich erwähnt, dass wir dieses Mal mit Koffern unterwegs sind?

Koffer.

Weil wir die ersten zehn Tage sowieso ein Auto hatten. Weil unser Reiseverlauf kein klassisches Backpacking war. Kein wildes Inselhopping, kein Fähren-Marathon, kein „Wir schauen mal, wo wir morgen schlafen“.

Wir wussten ja, wo wir hinwollten. Koh Lanta. In diese kleine Anlage.

Dass wir hier trotzdem dreimal umziehen mussten, lag einfach daran, dass bei unserer Anfrage schon die ersten 3 Tage alles voll war. Ähnlich wie in Khao Lak. Am Anfang fand ich es doof, Gott und die WElt reist nach Thailand, dass man schon vorbuchen muss, selbst in einer Anlage die „weiterweg“ vom Strand ist…

Im Nachhinein muss man sagen: Zum Glück.

Die letzten beiden Unterkünfte waren wirklich schön. Anders als geplant. Aber vielleicht sogar besser.

Und während die beiden Backpacker jetzt mit ihren Rucksäcken vom Hof laufen, sitze ich hier mit und denke:

Oh Gott, ich bin ein bisschen froh, dass wir nicht weiterziehen, denn ich habe noch nicht die Ruhe um ein Buch anzufangen, immer treibt mich etwas… Der Blog, die Natur, die Zeit… Früher wären die ersten 5 Bücher schon durch… heute schauen wir abends „Serie“ … verrückt! 

Es ist vom Gefühl wie Lanta, vertraut, aber verändert…. Trotzdem 

Backpacker im Herzen. 😉

Mittlerweile mit leichtem Upgrade.

😉   

Aufenthalt genießen

Aufenthalt genießen

Heut haben wir nichts weltbewegendes gemacht. Im Wesentlichen unsere Unterkünfte genossen.

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Jenny hat paar Drohnen-Aufnahmen gemacht. Wir waren am/im Meer und sind noch kurz in unseren Pool gewechselt. Dann mussten wir doch irgendwann packen und in eine andere Unterkunft wechseln. Zwischendurch nochmal bei der Roller-Vermietung gewesen und dann den Rest des Tages unser Refugium der nächsten Tage gefeiert und genossen.

Besuch hatten wir auch schon 😅 irgendwas rum stehen/liegen lassen ist also nicht. Selbst der Kühlschrank hat wie eine Kindersicherung gegen Affen 🙈 einmal haben sie trotzdem schon den Mülleimer geleert.

Anreise nach Koh Lanta

Anreise nach Koh Lanta

Heute heißt es also Abschied nehmen von unserem Auto. Ein bisschen wehmütig, weil wir uns damit sehr wohl gefühlt haben und Jenny den Linksverkehr oder generell den Verkehr schon wieder wie eine Einheimische meistert. Aber auch mit Vorfreude auf die Insel Koh Lanta und Rollerfahren.


Erstmal wieder Sachen packen, aus-checken und Auto nochmal kurz zum Reinigen. Einmal bitte Innen/Außen. Zuerst haben wir diverse Selbst-Reinigungs-Stellen erwischt, bei dem anderen waren noch 2 vor uns dran und die hatten noch nicht einmal angefangen, bis wir dann fündig wurden. Letztendlich hat alles bestens geklappt 👍

Anschließend ging’s an den Krabi-Flughafen um das Auto abzugeben und den Transfers nach Koh Lanta zu arrangieren. Nach kurzem Nachkarten (oh, Sorry – angeblich war die Fährfahrt nicht inkludiert) der Anbieter und Intervention von uns (wir hatten uns schon vorher schlau gemacht und kannten alle möglichen Vergleichs-Preise) wurden wir uns noch einig und hatten unseren Fahrer inklusive Übersetzen mit der Auto-Fähre nach Koh Lanta in unsere Unterkunft.

Die Anlage war riesig – schon anstrengend gewesen und 10 Minuten laufen von der Rezeption an den Strand 😅 aber wir hatten unseren Bungalow direkt am Strand (Long Beach) also war das dann auch egal. Rückblickend würden wir sagen, wir hatten das schönste Zimmer/Bungalow der gesamten Anlage. Direkter Blick aufs Meer – sehr privat und uneinsichtig, groß, aber süß und mit einem eigenen Pool 🥳😎🤩

So lässt sich‘s aushalten.


 

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

Tiger Cave Tempel und Füße hoch

5:30 Uhr. Ja, wirklich. Fünf. Dreißig. Weckerklingeln – Aufstehen!

Heute haben wir wieder etwas getan, das im Urlaub eigentlich verboten sein sollte: Wir sind mal wieder freiwillig im Dunkeln aufgestanden.

Warum?
Weil wir zum Wat Tham Suea – zur Tiger Cave Tempelanlage in Krabi wollten. Und weil man uns gesagt hat: Wenn ihr das macht, dann bitte früh. Sehr früh. Wegen der Hitze.

Also standen wir um 7:15 Uhr vorm Eingang. Noch halb verschlafen. Mit diesem kurzen inneren Dialog:
„Warum tun wir uns das an?“
„Ach ja… 1.260 Stufen.“

Die Tiger Cave ist nicht einfach nur ein Tempel. Sie ist ein kleines Fitnessprogramm mit spirituellem Nebeneffekt. Der Aufstieg besteht aus 1.260 ziemlich steilen Stufen. Keine gemütliche Treppe. Eher Kategorie: Herzfrequenz sofort im gelb-roten Bereich.

Aber genau deshalb wollten wir vor der großen Hitze oben sein.

Der Weg nach oben ist ehrlich gesagt eine Mischung aus Ehrfurcht, Schweiß und der Frage, ob man wirklich noch alle Tassen im Schrank hat.

Zwischendurch trifft man Mönche, andere motivierte Frühaufsteher – und Affen, die sehr genau wissen, dass sie hier die eigentlichen Chefs sind.

Und dann kommt dieser Moment.
Oben.


Der Blick über Krabi.
Die Felsen, die aus dem Grün ragen.
Die morgendliche Stille.
Und dieses Gefühl, dass sich jede einzelne Stufe gelohnt hat.




Ja, wir haben geflucht.
Ja, es war anstrengend.
Aber genau solche Momente bleiben hängen.

Fazit des Tages:
Manchmal lohnt sich 5:30 Uhr eben doch.

Und nun bitte die 1.260 steilen Stufen auch heile wieder runter 😅🙈


Unten noch kurz in den Wat rein geschaut und danach erstmal 25km gefahren, denn wer 1.260 Stufen hochläuft und wieder runter, darf auch frittierte Teigtaschen essen. Das ist quasi ein Naturgesetz. Denn gestern hat uns eine Thai am Marktstand verraten, wo es die besten Karipap‘S gibt ( frittierte Teigtaschen).
Also saßen wir später mit immer noch leicht zitternden Beinen, aber sehr glücklichen Gesichtern da und haben jede einzelne Kalorie gefeiert.


Viel mehr an Aktivität haben wir heute dann auch nicht gemacht. Wir sind danach die knapp 45 km zurück in den Mini-Yachthafen gefahren. Dort sind wir von unserer kleinen FeWo in einen noch billigeren Cube direkt gegenüber gezogen. Übrigens wirklich nice hier. Häfen haben ja irgendwie einen besonderen Charme. Haben den Rest vom Tag die Ruhe genossen, Füße hoch gelegt und einfach mal nichts getan.

Morgen früh müssen wir unser Auto am Flughafen abgeben und uns einen Weg nach Koh Lanta suchen.

Euch eine schön verschneite Zeit. ❄️

 

 

 

Khao Lak – Phang nga – Krabi

Khao Lak – Phang nga – Krabi


Heute ging es ganz entspannt gegen 10:30 Uhr weiter Richtung Süden. Erst einmal wieder auf den Highway No. 4, auf dem wir seit Bangkok immer mal unterwegs sind. Sozusagen Thailands A7 von Nord nach Süd. Oder eben andersrum. 😉 Haben natürlich aber auch wieder die ein oder andere Nebenstrecke genutzt. An einer Stelle mussten wir tatsächlich das erste Mal kehrt machen, weil die Straße eher einem Feld-/Trampelweg glich, halb durch eine umgefallene Palme versperrt und eher einem ausgewaschenen Flussbett ähnelte. 




Der Tag stand ein bisschen im Zeichen der Tiere. Angefangen hat es heute Morgen schon auf dem Balkon mit einer Indochina-Racke. Wirklich ein wunderschöner Vogel. Danach ging es munter weiter mit Hörnchen, Seeadler, Katzen, Hunden, Kühen, Ziegen, Hühnern, Störchen und einem kleinen Piepmatz, der fast aussah wie ein Kolibri. Man weiß gar nicht mehr, wo man zuerst hinschauen soll.

Ein echtes Highlight der Tour war übrigens der Viewpoint.

Was für ein Blick. Wahnsinn. Seht selbst.

Wir fanden es dort so gut, dass wir einfach mal 1,5 – 2 Stunden geblieben sind. Eigentlich wollten wir ja nur kurz schauen. Ihr kennt das.

Je weiter wir in den Süden kommen, desto mehr merkt man übrigens, dass Malaysia nicht mehr weit ist. Die Tempel werden weniger, die Moscheen mehr, viele Frauen tragen Kopftücher. Es gehört zu Thailand, fühlt sich für uns aber trotzdem ein Stück weit anders an.

Die Zimmersuche heute war tatsächlich etwas zäh. Rund um Krabi und Ao Nang gibt es zwar Hotels ohne Ende, aber die Preise haben es wirklich in sich. Ehrlich, wann ist das bitte passiert? Europäische Hotelpreise – teilweise sogar darüber.

Am Ende haben wir statt eines klassischen Zimmers ein kleines Apartment gemietet, etwas abseits vom Mainstream und vom ganz großen Touristentrubel. Eigentlich eher für Residents gedacht, aber günstiger als jedes Hotelzimmer. 😉

Und jetzt kommt’s: Es kostet ungefähr so viel wie in der Touri-Gegend ein Bett im Schlafsaal. Manchmal gewinnt man eben doch. 😄

Zum Abschluss sind wir nochmal los. Wir sind hier quasi nur unter Thais. So außerhalb – alles nur Einheimische. Wir wollten nur noch was Kleines, also was von den Gar-Küchen/Kleinen Verkaufs-Tuk-Tuks probiert und Obst gekauft. 
Ab ins Bett morgen früh raus.

Full day SPA – Wellnesstag

Full day SPA – Wellnesstag

Wenn wir auch sonst nicht so Wellness/Beauty-Mädels sind, hat es uns hier einfach überkommen und wir haben einen Wellness-Tag im SPA gebucht.
Unser Programm für heute sieht also folgendermaßen aus:


Dampfbad, Peeling, Umschläge, Mittagessen, Rosen-aromatisiertes Milchbad, Thai-Massage, Kopfmassage und eine Gesichtspflege.

Unser Refugium für den Tag und 2 Damen, die sich für die nächsten Stunden um unser Wohlbefinden kümmern.

Essenspause mit Menü-Auswahl am Strand – man gönnt sich ja sonst nichts. Alles lecker – leider zu viel 🙈

 



Und weiter ging’s im Wellness-Marathon. Unsere Haut war noch nie so weich.



oh und Suki hat einen Kumpel getroffen 🤗

Den Sonnenuntergang haben wir noch bei uns genossen – oh man, Wellness ist echt anstrengend. Trotz Nickerchen während der Behandlung sind wir fix und fertig und machen uns heute mal früher ins Bett 😂

Morgen ist Abreise und es geht weiter nach Krabi.

Tauchtag: Koh Tachai

Tauchtag: Koh Tachai

Heute ging es nochmal aufs Speedboat. Abholung wieder gegen 7.35 Uhr vor unserem Hotel. Ziel: Koh Tachai

Die Fahrt dauerte wieder ca. 1 Stunde 15 Minuten. Die See war aber ruhiger – pünktlich vor Ort und einer Insel (Koh Tachai) vorgelagert – somit ist der Platz geschützter – und allgemein war einfach schon weniger Wellengang. Damit war der Aufenthalt auf dem Boot wirklich angenehm und niemandem war schlecht 😅👍

Der erste Tauchplatz „the Dome“ ist der Insel etwas vorgelagert. Man springt ins Wasser, schwimmt zu einer Boje und geht dort am Seil runter. Easy. Unten angekommen: Fischsuppe!
Gleich der erste große Schwarm Baracudas! Wow, wan konnte dich kaum losreißen. Aber dies sollte nur der Anfang sein. Wir haben verschiedene andere Schwärme gesehen – manchmal gingen sie ineinander über. Gelbe Fischi‘s von links – lila/blaue Fischi‘s von rechts und wieder ein enormer Schwarm Baracudas / oder mehre verschiedene Gruppen. Da geriet eine Höhle mit 8-12 Lobstern und danach direkt ein Riff-Hai etwas ins Hintertreffen. Aber sehr selbst:

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Nach dem ersten Tauchgang gab es wieder ne Stunde Oberflächenpause. Sogar mit Essen für mich – Jenny hat lieber noch ausgesetzt. Sicher ist sicher 😅

Der nächste Tauchgang war das Riff direkt an der Insel. Es war etwas weniger los – weniger / kleinere Schwärme – aber eine schöne Korallen-Landschaft mit tollen hart und Weichkorallen-Formationen. Leider ohne Fotos, weil die Kamera beschlossen hat in einen anderen Modus überzugehen. 🤷🏻‍♀️

Zum Abschluss des gelungenen Tages sind wir nochmal schön in unser Lieblingsrestaurant – zum Sonnenuntergang. Unglaublich dass wir doch noch rechtzeitig da waren und nen Tisch in erster Reihe bekommen haben 🤩😎🥳

 

Tauchtag: Richelieu Rock

Tauchtag: Richelieu Rock

Heute: Tauchtag!

6:15 Uhr klingelt der Wecker.
Kaffee auf dem Balkon.
Tauchgerödel packen.
7:00 Uhr Frühstück.
7:35 Uhr Abholung vom Dive Center.

Ab zum Boot. Am „Strand“ noch ein kurzes Briefing, dann eigentlich 1 bis 1 Stunde 15 Minuten Fahrtzeit. Eigentlich.

Wir waren 1 Stunde 40 unterwegs.
Mit ordentlich Wellengang.

Die meisten Mitfahrer haben ihr Frühstück recht großzügig den Fischen gespendet. 🙈🤣
Wir halten uns tapfer… aber man, man, man… diese Wellen.

Und dann: Abtauchen.

Unter Wasser ist die Seekrankheit wie weggeblasen. Wirklich. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Dafür etwas Strömung – also kurz wieder dran gewöhnen. Aber ja, es ist wie Fahrradfahren. Ein paar Minuten – und alles fühlt sich wieder selbstverständlich an.

Richelieu Rock ist und bleibt einer der schönsten Tauchplätze, die wir kennen.
Und ganz klar der schönste in Thailand.

Oberflächenpause: gute Stunde.

Es gab Mittagessen.
Wir haben nichts gegessen.
Wir haben eher… überlebt.

Sue ist leider etwas anfälliger. Sie hat sich wirklich lange tapfer gehalten – richtig gut sogar. Aber auch Sie hat 2 x die Fische gefüttert. 🙈🙈🙈

Wie ich das alles überlebt habe – X kotzende Menschen um mich herum, ordentlich Seegang – ist mir selbst ein Rätsel. Ich bin eigentlich der Typ, der bei jedem Würg-Geräusch sofort mitmachen möchte. 🙈
Ich glaube, es war reine Vorfreude auf den zweiten Tauchgang, die mich mental stabilisiert hat.

Der Ein- und Ausstieg war übrigens wirklich sportlich. Mit Wellen, Timing und Festhalten – nichts für Zartbesaitete.

Aber dann:

Der zweite Tauchgang.
Richelieu Rock. 🎸

Würdig.

Kaum Strömung, riesige Fischschwärme und ziemlich alles, was man so sehen möchte. Barrakudas, Leben überall, Bewegung, Farben. Genau so muss das sein.

Und plötzlich war das ganze Geschaukel vergessen.

Auf der Rückfahrt hatte sich das Meer zum Glück beruhigt. Kein extremes Geschaukel mehr, kein kollektives Frühstück-Reload.

Aber das Boot war auffällig still.

Normalerweise wird auf dem Rückweg wild durcheinander erzählt:
„Hast du den gesehen?“
„Und der Schwarm dort hinten!“
„Und die Barrakudas!“

Heute?
Ziemlich ruhig.

Alle saßen da, mit sich beschäftigt, leicht erschöpft, körperlich einfach durch. Zwei Tauchgänge, Strömung, Wellengang, Ein- und Ausstieg – das zieht.

Und wir?
Wir übrigens auch. 🙈😆

Müde, salzig, durchgeschaukelt – aber glücklich.

So ein Tag kostet Kraft.
Aber Richelieu Rock ist es einfach wert.

Tag 1 in Khao Lak

Tag 1 in Khao Lak

Unsere heutige Unterkunft und das Frühstück waren nicht der Rede – oder Fotos wert – ABER zweckmäßig: eine Erste Nacht und den Rest des Tages zum Ankommen.

Heute hieß es erstmal: umziehen.
Und zwar gleich zweimal.

Zuerst in unsere gebuchte Unterkunft für die nächsten Tage – und innerhalb der Unterkunft direkt nochmal das Zimmer gewechselt, weil es roch. Muffig. Ihr wisst schon… Also wieder alles zusammenpacken und rüber ins zweite Zimmer.

Das mufft zwar auch ein bisschen, aber diesmal waren sie offenbar vorher großzügig mit Raumspray unterwegs. Hm. Naja. Muss ja irgendwie gehen.

Also erstmal Stoßlüften.
Klima an. Klima aus.
Einstellungen testen, rumprobieren, bis wir für uns eine halbwegs erträgliche Lösung gefunden haben.

Danach sind wir zum Einchecken in die Tauchbasis gefahren, haben in unserem Lieblingsrestaurant zu Mittag gegessen und ein bisschen gechillt. Bei den vielen Dingen, die sich hier in Khao Lak verändert haben, zu unserem letzen Besuch 2023, genießen wir um so mehr diese Location.

Einkaufen stand auch noch auf dem Programm, Blog schreiben ebenfalls – eine Massage zum Sonnenuntergang und nochmal schnell auf den Markt / ne Kleinigkeit zum Abendessen – zack, war es Mitternacht. 🙈

Früh ins Bett ist hier offenbar relativ.