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Monat: Januar 2026

Tag 1 in Khao Lak

Tag 1 in Khao Lak

Unsere heutige Unterkunft und das Frühstück waren nicht der Rede – oder Fotos wert – ABER zweckmäßig: eine Erste Nacht und den Rest des Tages zum Ankommen.

Heute hieß es erstmal: umziehen.
Und zwar gleich zweimal.

Zuerst in unsere gebuchte Unterkunft für die nächsten Tage – und innerhalb der Unterkunft direkt nochmal das Zimmer gewechselt, weil es roch. Muffig. Ihr wisst schon… Also wieder alles zusammenpacken und rüber ins zweite Zimmer.

Das mufft zwar auch ein bisschen, aber diesmal waren sie offenbar vorher großzügig mit Raumspray unterwegs. Hm. Naja. Muss ja irgendwie gehen.

Also erstmal Stoßlüften.
Klima an. Klima aus.
Einstellungen testen, rumprobieren, bis wir für uns eine halbwegs erträgliche Lösung gefunden haben.

Danach sind wir zum Einchecken in die Tauchbasis gefahren, haben in unserem Lieblingsrestaurant zu Mittag gegessen und ein bisschen gechillt. Bei den vielen Dingen, die sich hier in Khao Lak verändert haben, zu unserem letzen Besuch 2023, genießen wir um so mehr diese Location.

Einkaufen stand auch noch auf dem Programm, Blog schreiben ebenfalls – eine Massage zum Sonnenuntergang und nochmal schnell auf den Markt / ne Kleinigkeit zum Abendessen – zack, war es Mitternacht. 🙈

Früh ins Bett ist hier offenbar relativ.

CHUMPON – RANONG – TAKUA PA –Khao Lak

CHUMPON – RANONG – TAKUA PA –Khao Lak

Erster Blick aus dem Bett aufs Meer und Frühstück mit Aussicht, so lässt es sich in den Tag starten 😊

 

Und dann same procedure as last time …

Vor 3 Jahren sind wir die Strecke ja schon einmal gefahren, ähnliche Situation. Kein direktes Ziel für die nächste Nacht, dennoch ein kleines Etappen-Ziel. Und zwar abseits der Highways, Mainroads, .. eine kleine Passstraße, die wir 2023 auch gefahren sind.  Wir waren damals so beeindruckt, dass wir diesen Landschaftsteil unbedingt nocheinmal sehen wollen. 

Also gegen 10:30 Uhr gestartet, leider erstmal 120 km Highway No.4.  

Auf dem Weg zum Highway

Die Straßen hier in Thailand sind vorbildlich und 90% besser als in Deutschland. Kaum zu glauben, oder? Selbst die Provinzstrassen sind um einiges besser… aber wollen wir nicht politisch werden. 😉 

1,5 Stunden später haben wir den Highway verlassen und tauchen tief ins Landesinnere ein. Abseits von jeglichen Tourismus, direkt in die Natur. Ab & an ein kleines Dorf, eine „Farm“ – es ging vorbei an Kokosnuss-, Bananen-, Kautschuk-, Kaffeeplantagen und viel Dschungel. Unsere Strecke von der Ostküste- zur Westküste um fast ca 65km.  Wir haben fast 4 Stunden gebraucht 😉 

Nicht etwa, weil die Strasse so schlecht ist, sondern eher weil wir so langsam waren und immer mal wieder angehalten & gestaunt haben. 🙂 Bilder halten diese magisch imposante Strecke leider gar nicht so fest, aber wir haben es natürlich versucht 😉 

Seht selbst. 

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Kurz vor Ranong haben wir noch einmal einen kleinen Abstecher zurück in die Berge gemacht, da mir der Highway einfach zu bieder ist. Durch unser trödeln waren wir recht spät auf der Andamanensee-Seite und Hunger führte uns hinter Ranong in ein kleines Dörfchen zum Essen. 

Während wir aufs Essen gewartet haben, kurzer Hotel-Check. Uff…. 

Hotel in Ranong und Umgebung ist ja so eine Sache. Die Provinz-Stadt kurz vor Myanmar ist nicht wirklich Touristisch. Und da viel uns ein… ach mist, dass hatten wir schon mal. Wir haben vor 10 Jahren zwar mal hier geschlafen, aber nicht schön .. eher praktisch. Kurz alle Möglichkeiten gecheckt, hm,… nichts was uns überzeugt. Günstig,… hm,… dafür sind wir zu früh hier, aber auch nicht kaputt genug um den Abend in einer „hässlichen“ Kleinstadt zu verbringen… hm,.. vielleicht noch etwas weiter gen Süden fahren…. Ach herrje…. Da gibt es nichts… außer homestays,… und so 1-2 guesthouse. Khao Lak ist aber noch gut 190km entfernt, Navi sagte 3 Stunden Highway… Was? Boah, die gleiche Erfahrung 2x machen und sich erst beim „2ten dran zu erinnern, ist irgendwie doof-lach. 

Na gut, dann gucken wir uns halt hier etwas an und essen irgendwo eine Kleinigkeit. In einem kleinen Dorf hinter Ranong, gabs eine Pension am Fluss und direkt gegenüber ein Thai-Style Restraunt- perfekt. Erstmal was essen. 

Vor Ort noch einmal Hotels gecheckt, weil das Guethouse geschlossen aussieht und dann entschieden, ach was soll´s. Fahren wir halt heute Abend noch bis Khao Lak! Vielleicht haben wir Glück und unser Guesthouse hat für heute noch etwas frei…

Gesagt getan, also sind wir gegen 19 Uhr den Highway bis Khao Lak runter gebügelt. 3 Stunden! Was ein Ritt! Im Dunkeln.. allerdings sind 2/3 der Fahrbahn hell erleuchtet auf der Strecke, also machbar. 

Angekommen war leider nichts mehr frei bei uns, aber nebenan. „Tui“ Bunker 4 Sterne war übrigens auch das günstigste & letzte Zimmer ….

Eingecheckt ins letzte Zimmer fern ab, irgendwo so weit hinten… ins „letzte“ Zimmer halt 😀 Zimmer ist riesig, sauber, aber mufft.. grml.. dieser typisch feuchte Gestank.. bäh! Aber es ist zu spät, ohne Alternative oder ggf für weit über 200 Euro irgendwo… ehm! Nein! Dann halt mal muff ertragen. 

Nach dem wir unser Zimmer bezogen haben ging’s nochmal an die Mainroad,- irgendwo einen kleinen Happen/ Dessert finden… und tatsächlich, nachts um 23:15 Uhr gibts noch ein kl Restaurant, welches uns Mango-Sticky Rice serviert! Yeah! 

Hua Hin – Phraya Nakhon Cave

Hua Hin – Phraya Nakhon Cave

Heute ging es gegen 8:15 Uhr zur Phraya Nakhon Cave.

Schon der Start hatte es in sich. Eigentlich wollten wir ganz entspannt los, stattdessen begann der Tag mit einer kleinen, ungeplanten Abenteuer-Einlage. Eine Umleitung, irgendwo im Nirgendwo, inklusive provisorischer Brücke. Holzplanken, ein bisschen Schiefstand, viel Klappern. So ein Moment, in dem man instinktiv die Luft anhält und denkt: „Puh… wird schon halten.“ Spoiler: Sie hielt. Aber elegant war anders.

Der Plan war klar: spätestens um 10:00 Uhr an der Höhle sein. Denn genau dann, so heißt es, ist das Licht zwischen 10:00 und 11:00 Uhr am schönsten. Was das konkret bedeutet, seht ihr gleich auf den folgenden Bildern. Und ja: Es stimmt wirklich.

Bevor es allerdings so weit war, kam der sportliche Teil. Erst einmal zu Fuß einen steinigen, rund 450 Höhenmeter hohen Berg hoch. „Hochgehen“ wäre geschmeichelt – eher ein ambitioniertes Erkrackseln. Steine, Stufen, Wurzeln, Schweiß. Mein Kopf & Körper melden sich relativ früh mit der Frage, ob das wirklich nötig ist,…

Oben angekommen – ging es nach einer Plattform auch schon wieder bergab. Als kurze Belohnung ein kurzer Spaziergang durch einen Palmenhain an einem kleinen, eingeschlossenen Strand entlang. Kurz durchatmen, Meer anschauen, so tun, als wäre man gar nicht außer Atem. Spoiler Nummer zwei: lange hält diese Pause nicht.

Denn danach geht’s direkt weiter. Noch einmal etwa 420 Höhenmeter, diesmal gefühlt steiler, beschwerlicher und mit der zusätzlichen Würze „Rauf UND wieder runter“.

Knie, Waden und Lunge führen inzwischen sehr ehrliche Gespräche mit dem Rest des Körpers. Motivation kommt nur noch in kleinen Portionen… 😀

Kurz vorm Ziel kommt der Gedanke, Jurassic Park Teil … Thailand und es hüpft ein Dino aus dem Grün. Eine irre Formation, kurz bevor man den Tempel erreicht.

Und dann steht man plötzlich drin. In einer riesigen Höhle, offen nach oben, fast wie eine Tropfsteinhöhle ohne richtige Decke. Alles ist ruhig, kühl, fast feierlich. Ruhig steht er da, in der Mitte, der kleine königlichen Kuha Karuhas Pavilion der extra für einen Besuch von Rama V. gebaut wurde.


Und schlagartig ist klar: Genau dafür macht man das alles.

Kurz gesagt: schweißtreibend, anstrengend, absolut nicht „mal eben“. Aber einer dieser Orte, bei denen man hinterher sagt: Dieser körperliche Einsatz lohnt sich 😉 !

Die Phraya Nakhon Cave ist so ein Ort, bei dem man kurz vergisst, dass man noch auf derselben Welt ist. Und wenn dann die Sonne einfällt, wird man fast verzaubert! Kein Spot der Welt könnte das besser.

Nach gut einer Stunde verweilen und 1000 Fotos und immer mehr Besuchern, haben wir uns auf den Rückweg begeben. Kurze Stärkung am Strand und dann ins Longtailboot. Einen Auf- und Abstieg kann man sich nämlich via Boot sparen und vom Meer aus den Berg umfahren 😉

Gegen 12;30 Uhr waren wir am Auto. Heute gibt es kein weiteres Ziel, ausser „Strecke Richtung Süden machen.

So gut wie möglich ohne Schnellstraße an der Küste entlang. Abseits der nicht vorhanden Touristenwege 😀 Fischerdörfer, Palmen-Plantagen, leeren Stränden, leeren Hotels, … Hier ist der internationale Tourismus noch nicht angekommen. Man erkennt, dass es Versuche gab,- aber es scheint, als seien diese irgendwie gescheitert.


Wir wollten eine Kleinigkeit essen und haben ewig gebraucht um ein Local Restaurant zu finden. Mal wieder Pad Thai, dieses Mal mit Shrimps. LECKER!

Gegen 18 Uhr haben wir ein wirklich abgelegenes, aber sehr schönes Resort gefunden (ca 60 km vor Chumphon)
Wir haben vielleicht 6 andere Gäste gesehen… und mit einem guten Discount auch einen guten Preis ergattert. NICE! Und viel Cooler war, Sie konnten uns 2 Thaimassagen organisieren. Also Kurz Klamotten aufs ZImmer, abduschen und ab zur Massage! Wow, Endlich!

Hunger hatten wir leider kaum noch und so gab es ein paar Starter nach der Massge, die waren aber nicht erwähnenswert 😉

So,.. morgen ist der Weg das Ziel. Wir müssen am Freitag um 17;00 Uhr spätestens in Khao Lak am Dive-Center sein zum einchecken.

Also haben wir noch gut 2 Tage und eine Nacht bis wir da sein müssen.

In Khao Lak haben wir schon eine Unterkunft für 4 Nächte. Es geht Samstag und Sonntag zum Tauchen 😉

Bis Morgen 🙂

Sawadee Ka Thailand / Bangkok

Sawadee Ka Thailand / Bangkok

Schon der „zweite Tag“.

Ein bisschen etwas müssen wir wohl nachholen. 🙂

Unsere Anreise über Gö.-MUC.-Abu Dhabi-BKK war so ziemlich reibungslos. Auf der ersten Hälfte des Fluges hatten wir mal wieder Glück – dreier Reihe für uns. Viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen. Evtl. dass wir in unserem Economy Ticket Priority Entrace hatten. Das war ziemlich cool, denn wir durften sowohl bei Check-In als auch beim Boarding die Buisness line nutzen. Nice to have 😉

Gelandet sind wir um 17:30 Uhr gestern in BKk, wir waren fix mit Koffer und Co, aber die Taxifahrt bis ins Zentrum hat gefühlt eine kleine Ewigkeit gedauert. Ich glaube wir waren erst um 20:00 Uhr am Hotel.

Dieses haben wir uns ausgesucht, weil es „Insider“ Rooftop-Bar hatte und nahe unser Mietwagenstation für den nächsten Tag war.

Das Hotel war wirklich wirklich NICE. Ich möchte meinen, man könnte unser Zimmer auch Suite nennen .. Schmunzel.

Das hauseigene Restaurant war uns dann aber doch etwas zu „Chic“ und auch mehr Western Style, sodass wir kurzer Hand entscheiden haben, einfach „Thai“ aufs Zimmer zu bestellen. Noch schnell Tisch und Stühle auf den kleinen Mini-Balkon geräumt und schwubs Skyline Dinner – woohooo

Zimmer-Service

Der Rooftop-Bar konnten wir aber später, so kaputt wir auch waren (von der Anreise), nicht widerstehen. Absacker! NICE!

Bangkok 

Heute hieß es früh raus aus den Federn. Noch einmal Pool checken,  Frühstücken ( Top ) und ab mit dem Taxi & Gepäck zur Mietwagen-Station. 

Alles hat geklappt, und so waren wir gegen 10:45 Uhr schon auf der Road. Einmal quer durch Bangkok, im Linksverkehr. Man hätte sich für den Einstieg wirklich eine einfachere Strecke aussuchen können – aber gut.

Und erstaunlicherweise lief das Ganze dann doch ziemlich rund. Klar, hin und wieder gingen die Scheibenwischer an, wo eigentlich der Blinker hinwollte. Auch der kurze Griff ins Leere, um sich anzuschnallen, durfte nicht fehlen. Aber gemessen an den Umständen war das alles absolut im Rahmen und definitiv weniger dramatisch als erwartet.

Also ab durch Bangkok. Unser heutiger Zwischenstopp: der berühmte Meklong Railway Station Market.

Rund 90 Kilometer von Bangkok entfernt, was auf dem Papier nach etwa anderthalb Stunden klingt – und  ohne Stau und ein oder zweimal falsch abbiegen wohl auch möglich, kamen wir 3 Stunden später an … hust. 

Wir kannten es nur aus etlichen  Reiseberichten und irgendwie ist er uns bei unser letzten Reise mit dem Auto durch Thailand durchgerutscht. 

Vor Ort dann das volle Programm: unzählige kleine „Shops“ direkt auf den Gleisen. Rollt ein Zug heran. Zack – Stände einpacken. Zug fährt durch. Zack – alles wieder aufgebaut, als wäre nichts gewesen.

Ein völlig absurdes, perfekt eingespieltes Chaos. Und ja: definitiv ein echtes Spektakel.

Siehe Bilder ggf auch später Videos. 

Von dort ging es dann über Land ( nicht die Schnellstraßen ) Richtung Süden. Unser Ziel für morgen ist die Phraya Nakhon Cave zwischen Hua Hin und Prachuap Khiri Khan. 

Die ersten Stunden wurden wir ausschliesslich durch Salinenbecken umringt, schöne entschleunigende Kulisse. Jede Menge verschiedene Vogelarten und was darf natürlich am Himmel nicht fehlen? Na? 

Natürlich Störche 🙂 

Nach Cha-am an der Küste wurden die Salinen weniger bis Sie ganz verschwanden und sich langsam am Horizont schon die Karstfelsen im Abendrot zeigten. Wir haben in Hua Hin ein kleines Restaurant gefunden, zu Abend gegessen und sind dann noch im Dunkeln ca 40 km weitergefahren. Unser heutige Unterkunft ist klein, günstig und wirklich niedlich. Zur Lage können wir nur sagen, es muss ein Katzensprung zur Beach sein ( 50m?) aber wir gucken morgen früh mal wie sie aussieht. Jetzt sitzen wir mit Chang Beer auf unser Mini- Veranda, sortieren noch Bilder und schreiben Blog!