Hua Hin – Phraya Nakhon Cave
Heute ging es gegen 8:15 Uhr zur Phraya Nakhon Cave.
Schon der Start hatte es in sich. Eigentlich wollten wir ganz entspannt los, stattdessen begann der Tag mit einer kleinen, ungeplanten Abenteuer-Einlage. Eine Umleitung, irgendwo im Nirgendwo, inklusive provisorischer Brücke. Holzplanken, ein bisschen Schiefstand, viel Klappern. So ein Moment, in dem man instinktiv die Luft anhält und denkt: „Puh… wird schon halten.“ Spoiler: Sie hielt. Aber elegant war anders.
Der Plan war klar: spätestens um 10:00 Uhr an der Höhle sein. Denn genau dann, so heißt es, ist das Licht zwischen 10:00 und 11:00 Uhr am schönsten. Was das konkret bedeutet, seht ihr gleich auf den folgenden Bildern. Und ja: Es stimmt wirklich.
Bevor es allerdings so weit war, kam der sportliche Teil. Erst einmal zu Fuß einen steinigen, rund 450 Höhenmeter hohen Berg hoch. „Hochgehen“ wäre geschmeichelt – eher ein ambitioniertes Erkrackseln. Steine, Stufen, Wurzeln, Schweiß. Mein Kopf & Körper melden sich relativ früh mit der Frage, ob das wirklich nötig ist,…
Oben angekommen – ging es nach einer Plattform auch schon wieder bergab. Als kurze Belohnung ein kurzer Spaziergang durch einen Palmenhain an einem kleinen, eingeschlossenen Strand entlang. Kurz durchatmen, Meer anschauen, so tun, als wäre man gar nicht außer Atem. Spoiler Nummer zwei: lange hält diese Pause nicht.
Denn danach geht’s direkt weiter. Noch einmal etwa 420 Höhenmeter, diesmal gefühlt steiler, beschwerlicher und mit der zusätzlichen Würze „Rauf UND wieder runter“.
Knie, Waden und Lunge führen inzwischen sehr ehrliche Gespräche mit dem Rest des Körpers. Motivation kommt nur noch in kleinen Portionen… 😀
Kurz vorm Ziel kommt der Gedanke, Jurassic Park Teil … Thailand und es hüpft ein Dino aus dem Grün. Eine irre Formation, kurz bevor man den Tempel erreicht.
Und dann steht man plötzlich drin. In einer riesigen Höhle, offen nach oben, fast wie eine Tropfsteinhöhle ohne richtige Decke. Alles ist ruhig, kühl, fast feierlich. Ruhig steht er da, in der Mitte, der kleine königlichen Kuha Karuhas Pavilion der extra für einen Besuch von Rama V. gebaut wurde.


Und schlagartig ist klar: Genau dafür macht man das alles.
Kurz gesagt: schweißtreibend, anstrengend, absolut nicht „mal eben“. Aber einer dieser Orte, bei denen man hinterher sagt: Dieser körperliche Einsatz lohnt sich 😉 !
Die Phraya Nakhon Cave ist so ein Ort, bei dem man kurz vergisst, dass man noch auf derselben Welt ist. Und wenn dann die Sonne einfällt, wird man fast verzaubert! Kein Spot der Welt könnte das besser.
Nach gut einer Stunde verweilen und 1000 Fotos und immer mehr Besuchern, haben wir uns auf den Rückweg begeben. Kurze Stärkung am Strand und dann ins Longtailboot. Einen Auf- und Abstieg kann man sich nämlich via Boot sparen und vom Meer aus den Berg umfahren 😉
Gegen 12;30 Uhr waren wir am Auto. Heute gibt es kein weiteres Ziel, ausser „Strecke Richtung Süden machen.
So gut wie möglich ohne Schnellstraße an der Küste entlang. Abseits der nicht vorhanden Touristenwege 😀 Fischerdörfer, Palmen-Plantagen, leeren Stränden, leeren Hotels, … Hier ist der internationale Tourismus noch nicht angekommen. Man erkennt, dass es Versuche gab,- aber es scheint, als seien diese irgendwie gescheitert.




Wir wollten eine Kleinigkeit essen und haben ewig gebraucht um ein Local Restaurant zu finden. Mal wieder Pad Thai, dieses Mal mit Shrimps. LECKER!
Gegen 18 Uhr haben wir ein wirklich abgelegenes, aber sehr schönes Resort gefunden (ca 60 km vor Chumphon)
Wir haben vielleicht 6 andere Gäste gesehen… und mit einem guten Discount auch einen guten Preis ergattert. NICE! Und viel Cooler war, Sie konnten uns 2 Thaimassagen organisieren. Also Kurz Klamotten aufs ZImmer, abduschen und ab zur Massage! Wow, Endlich!
Hunger hatten wir leider kaum noch und so gab es ein paar Starter nach der Massge, die waren aber nicht erwähnenswert 😉
So,.. morgen ist der Weg das Ziel. Wir müssen am Freitag um 17;00 Uhr spätestens in Khao Lak am Dive-Center sein zum einchecken.
Also haben wir noch gut 2 Tage und eine Nacht bis wir da sein müssen.
In Khao Lak haben wir schon eine Unterkunft für 4 Nächte. Es geht Samstag und Sonntag zum Tauchen 😉
Bis Morgen 🙂























