Tauchsafari Tag 2 – Richelieu Rock

Tauchsafari Tag 2 – Richelieu Rock



Heute ertwartet uns der Richelieu Rock mit 3 Tauchgängen!

Atemberaubende Unterwasserwelt! Eine Artenvielfalt welche wir selten gesehen haben. Fischsuppe trifft es ganz gut. Unfassbar schöner Platz, jede Menge Fischschwärme, grosse, kleine, Barraccudas bis 2m , Seepferdchen, Ghostpipefische, Wasserschildkröte, Snapper, Nemo, Muränen, Boxfische, Napoleon, Trigger, Schnecken, Garnelen, Aale, Seenadeln, riesen Qctopus, Calamaris, Scorpionfische, … Alles in Massen. Allen voran, wunderschöne intakte Weichkrollen und Fächer. Beeindruckend! Leider bin ich ein miserabeler Unterwasser-Fotograf und noch schlimmerer Moviemaker, aber wenn wir mal spitzen Wlan und Zeit haben, reichen wir gerne das ein der andere nicht perfekte Foto nach. Hier erstmal noch mal alles Gute nachträglich an Susen & Jenny

Richeleu Rock'n'Roll roll from TravelExpress on Vimeo.

Wir wollten ja nochmal etwas zu dem Franzosen-Pärchen sagen 🙂 Also die waren auch super nett – Alles in Allem war es eine sehr runde, nette Gruppe an Bord. Allerdings waren die beiden unter Wasser echt anstrengend. Die ganze Gruppe musste ständig auf die beiden warten. Sie tauchten auch nicht wirklich als Buddy-Team zusammen (nahe beieinander) sondern irgendwie jeder für sich und achteten so gar nicht auf Isa – unseren Guide. Der ist gestern dann einmal die Hutschnur geplatzt und sie hat Ihnen nach dem Auftauchen erstmal richtig die Meinung gegeigt. Wie unverantwortlich, zum Teil für sich selbst gefährlich Sie sich verhalten und nicht mit Ihr kommunizieren. Wenn sich das nicht ändert wäre das der letzte Tauchgang mit Ihr gewesen. Offensichtlich haben die beiden diese Ansage gebraucht – anschliessend hat sich das deutlich gebessert 🙂

Zwischen den Tauchgängen gab es wieder reichlich lecker Essen, Snacks und Obst. Bisschen Sonnen, chillen, Logbuch-schreiben. Und langsam wurde uns bewusst, dass unsere Tauchsafari heute Abend auch schon wieder ein Ende haben würde 🙁 Noch schnell mit allen Adressen/Kontakte ausgetauscht um ggf. Bilder/Videos austauschen zu können. Und dann wurde wieder weiter gequatscht – über Gott und die Welt. Hobbies (die Holländer sind passionierte Paraglider – sah toll aus – das würde uns auch mal reizen) Reisen, das gemeinsam unter Wasser erlebte/gesehene – einfach alles.


  
Irgendwann – gegen 20.00 Uhr oderso hieß es dann Abschied nehmen 🙁 die meisten blieben noch auf dem Schiff, da Sie auf der Nachbarinsel Koh Chang abgesetzt würden. Große Umarmung und Veranschiedung – wir sind gespannt ob wir den ein oder anderen tatsächlich nochmal treffen. Im Dunkel sind wir auf Koh Phayam angekommen. Noch gemeinsam mit Frank zurück zur Tauchbasis und von dort in unsere Unterkunft ( die wir schon bei unserer Abreise nochmal gebucht hatten) Auch wieder alles super entspannt. Nach dem einchecken noch eine kühle Cola an der Rezeption mit einigen anderen Gästen und dann ab ins Bett.

Tauchsafari Tag 1 – Surin Inseln

Tauchsafari Tag 1 – Surin Inseln

  
Unsere erste Nacht auf dem Schiff war nett. Also bequem ist anders, aber wir waren so müde, dass es nicht lang dauerte, bis wir eingeschlafen sind. Um 6:00 Uhr sind wir aufgewacht und beschlossen, die Augen auch aufzulassen 😉 Kurz frisch machen, und ab aufs Deck. Die ersten! Erstmal Kaffee und den Vorabend resumieren. Unsere Tauchbegleiter und Mit-Taucher waren alle (- bis auf vielleicht ein junges französischens Pärchen) super nett, entspannt und auch interessant. 
Zu den Franzosen kommen wir noch mal 😉 Spannend sind auf jeden Fall die Berliner, Sie sind so herlich lustig und gechillt, dass wir gestern das ein oder andere Mal deren Witz und  Kreativität mit „Bauch festhalten“ bewunderten. Herrlich! Es gab so geballte lustige Gespräche, dass ich eigentlich nicht eins wiedergeben kann-hahahaa doch eins ist hängen geblieben, dass ultimativste Tattoo aller Zeiten! Leni hat auf Ihre inneren Unterlippe ein Seuftz tätowiert. Also wenn sie – eine meiner lieblings Gesten symbolisiert – ne Schippe zieht – blickt ein „seuftz“ hervor ! So lustig! ich tendiere ja für diese Geste eher ein Hmmmmpf und spiele kurzfristig mit dem Gedanken…. Ähm nein! Autschen! 😉

Bevor wir zu den anderen kommen, kamen schon verschlafende Gesichter an Deck. Die schweizer Mädels, Isa unser Tauchguide und die liebeswerten Holländer. Zack ging das schnuddeln wieder los, querbeet wird alles erzählt und mit besonderer Aufregung über unseren ersten Dive in einer halben Stunde. Wir sind nach den Holländern die erfahrensten Tauchgäste und fühlen uns schon fast mit eigenem Tauchcomputer overdressed- haha

Da war er auch schon, der Moment des ersten Briefing, Gruppenzuteilung und schon konnten wir uns anziehen. Woohooo wie gechillt. Kein schnell schnell, oder hastige Bewegungen. Ganz in Ruhe und relaxt konnte man  in seiner Tauchausrüstung schlüpfen… Top! 

  
Surin…. Keine Strömung, einfaches Riff im Meer und schon jede Menge Fischi´s. Perfekt um das Jahr Pause wieder aufzufrischen und um zu merken- tauchen ist vermutlich wie eine Droge und zugleich wie Fahrrad fahren! Wir sind geflasht, fasziniert, voller Enerige und Freude zugleich. Ein Nemo hier, ein Nemo da, Boxfische, Moränen, Snapper, …uvm YEah!Mit 67 Minuten in einer Gruppe von 6 Personen- ein ziemlich geglückter Auftakt! Kein Luftyunkie dabei 😉 Super ! Die anderen folgenden 3 Tauchgänge- ja genau richtig gelesen- nochmal 3 waren immer wieder an einer anderen Location und zwischendrin gab es alles was das Herz begehrt- Sonne, Kaffee, Tee, Frühstück, Lunch, Snacks.. alles! Ziemlich runde Sache!!!            

 Springen wir mal gedanklich zum auftauchen beim letzten Dive (Sonnenuntergang)… Nachdem unsere Truppe gerade die Köpfe aus dem Wasser gesteckt hatte und wir dem Boot ein Zeichen gaben, es könne uns holen, hörten wir sie vom weiten freudig kreischen—- waaaaa?? Was los ? Plötzlich sahen wir im hohen Wellengang die Rückenflossen- Delfine!!!! Nicht unweit von uns… Aaaaaaahhhh …. Mit ein paar Flossenschlägen in die Richtung und schon wieder tauchten sie wo anders auf. Was ein specktakel im Wellengang. Kurz Maske auf, Kopf unter Wasser und da war es wieder, dieses vertraute Geräusch, das Schnattern und piepen der Delfine! Aaaaawesome! Fazit: Wir sind Delfine verwöhnte Taucher und kriegen nie genug. Wer will schon Mantas und Walhaie sehen, wenn er fast mit Delfinen schwimmen kann?  Hihi… Okok, wir würden wirklich gerne Mantas oder Walhaie sehen, aber unsere Lieblingssäugetiere zeigen sich einfach immer wieder genädig mit uns und es entschädigt mehr als nur möglich. ;D

Nachdem wir wieder auf dem Boot waren, kurz umziehen, Sonnenuntergang beobachten, Logbücher schreiben, gabs dann auch bald das erste Dekobier in einer tollen Runde. Quatschen, Erfahrungen austauschen und Dinner! Herje was eine schöne Zeit! Völlig zufrieden und mit extremen körperlichen K.O zustand, sind wir in unsere Kabine gewankt. 

Unserer Diveboard zeigte: Wakie wakeup um 6:00 Uhr 😀 Haha, also husch husch ins Körbchen. Diese Nacht war etwas unruhiger, geplagt von der Hitze, wir hatten sogar eine Klimaanlage, haben uns aber nicht getraut sie richtig zu nutzen… Erkältung wäre ja der Supergau auf einer Tauchsafari- dementsprechend haben wir weniger gut durch die Hitze geschlafen,… Dazu kam, dass Jenny mal wieder allergische Reaktion von Quallen hatte. Ihr ganzer Unterarm schien wie ein einziger roter Mückenstich- juuuuckt! Aber was soll´s – shit happends und die Vorfreude auf einen der schönsten Tauchplätze der Welt und den schönsten in Thailand lässt alle nicht geschlafenden Stunden vergessen …  Richeleu Rock! 

Koh Phayam und Tauchsafari

Koh Phayam und Tauchsafari

Bis zum Treffpunkt an der Tauchbasis hatten wir ja nun noch fast den ganzen Tag Zeit. Also sind wir nach dem Frühstück am Strand erstmal noch ein bisschen auf der Insel rumgefahren. Einen Viewpoint aufgesucht um ein paar Bilder zu machen. Und mal den anderen Strand anschauen. Wir waren bisher am Ao Yai (long Beach) im Südwesten der Insel, was für viele der schönste Strand. Pudrig feiner und weißer Sand, recht breit und immer zum Baden geeignet. Das der Ao Yai quasi auch der „Hauptstrand“ merkt man irgendwie gar nicht. Im Schatten der Bäume locken Hängematten und Tische, die Anlagen (meist einfache kleine Bungsalows aus Holz oder Matten) liegen weit verstreut in Palmenhainen oder unter Cashew-Bäumen und sind vom Strand kaum zu sehen. Jetzt wollten wir uns den Ao Khao Kwai (die Büffelbucht) im Nordwesten der Insel anschauen. Hier gibt es viele Schnorchelmöglichkeiten. Der Sand ist zum Teil etwas grobkörniger. 

   

   
  Hauptanziehungspunkt in der Büffelbucht ist vermutlich die Hippie Bar aus Treibholz am nördlichen Ende des Strandes. Die einst keine Bar wurde im Laufe der Zeit zu einem waren Kunstwerk und fast „Piraten-Lager“ mit Bootsrumpf ausgebaut. Komplett aus Schwemmholz gezimmert erhebt sich ein Baumhaus mit mehreren Platformen und dem ins Meer ragende Bootsrumpf. Super witzig und faszinierend. Was es hier alles zu entdecken gibt, wenn man entspannt einen Cocktail, Frucht-Smoothie oder sonst etwas zu sich nimmt.    

     

  
 So, jetzt haben wir die Insel im Wesentlichen erkundet. Also noch ein bisschen relaxen bis wir zum Treffpunkt müssen. Dafür sind wir an das südlichste Ende des Long Beach gefahren. Dort haben wir eine kleine Bar/Restaurant für uns entdeckt. Super chillig mit familiärer Atmosphäre und schönen Liege- und Sitzmöglichkeiten. Noch ein bisschen Sonne Tanken und lesen bis wir den Roller am Pier abgeben mussten. Von dort aus mit Moped-Taxis zum Tauch-Shop. Hier trudelten alle nach und nach ein. Und es ging los – mit Gepäckkarre zum Strand, wo wir (mitlerweiel im Dunkeln) von einem kleinen Motorschlauchboot abgeholt und auf das Schiff gebracht wurden.

Bis alle an Bord waren wurde ohne Ende gequatscht und sich gegenseitig vorgestellt. Nette Runde und recht klein mit 11 Tauchern plus 2 Dive-Guids. Es gab ein kurzes Bootsbriefing, Essen und nach und nach Anprobe der Ausrüstung, damit es morgen früh schneller ins Wasser geht. Die My Merith ist ein wirklich charmantes, noch mit viel Holz ausgestattetes ‚traditionelles‘ Tauchboot. Über Nacht würden wir zu den Surin Inseln fahren und sind dann morgen gleich vor Ort zum Tauchen. Die Überfahrt gestaltete sich recht wellig, wodurch der ein oder andere- unter anderem dann auch wir – mit Seekrankheit zu kämpfen hatte , was über Nacht aber bei allen verflog. 

  

Sawadee Ka 

Sawadee Ka 

Guten Morgen! Als Erstes möchten wir Susen und Jenny ganz herzlich zum Geburtstag gartulieren! Happy Bithday euch Zweien! Wir wünchen euch jede Menge Glück, Liebe und Gesundheit- habt einen tollen Tag – und lasst euch feiern!

Wir sind gegen 08:30 Uhr aufgestanden und haben etwas mit dem Packen der Rucksäcke getrödelt 😉 Kurze SMS zum Divecenter wie es mit dem Boot/Kompressor aussieht und antwort kam eine Stunde später- ja es geht heute abend los! Wooohoooo…  Kurz ausgecheckt und auch gleich für 2 Nächte wieder gebucht, wenn wir von der Safari zurück kommen. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt uns vom Tauchboot aus auf einer anderen Insel oder am Festland absetzten zu lassen. Aber Koh Phayam gefällt uns echt gut und haben auch noch nicht alles gesehen. Die Nachbarinsel Koh Chang soll zwar auch sehr schön sein, aber … Was man so liest spricht uns das jetzt nicht all zu sehr an, als dass wir da hin müssten. Eigentlich gibt es dar im Wesentlichen Dschungel, kaum Unterkünfte, Sandfliegen und man müsste die Insel zu Fuß erkunden, da es wohl keine Roller gibt… Wir sind uns einig, dass wir dann lieber noch ein paar Tage auf Koh Phayam bleiben und bisschen relaxen. Wohin danach wissen wir noch nicht genau. Auf jedn Fall Richtugn Phuket – dann mal schauen – Krabi / Prang Nga ? Vlt. auch nur als Tagesausflug. Nochmal Phi Phi ? Koh Lanta? Ne andere Insel? Wir wissen es noch nicht.


Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf unsere erste Tauchsafari. Ein sogenannter Liveaboard. 2 Tage / 2 Nächte mit 7 Tauchgängen.  Route: Koh Surin Inslands (Marine Nationalpark) und Richelieu Rock. Richelieu Rock ist wohl einer der bekanntesten Tauchplätze Thailands- und gestern wurden Manta´s beim Tauchen gesichtet und vom Boot ein kleiner Orca *huihuihui* Ob wir dieses Mal so viel GLück haben? Bis jetzt hatten wir ja mit Großfischen beim Tauchen immer etwas Pech.  Dafür sind wir bei den ganz kleinen immer recht erfolgreich gewesen 😀  Seepferdchen vs Manta… Also wir würden dann jetzt gern unseren ersten Manta sehen *hoff* haha…. Okay wahrscheinlich wirds erst was, wenn wir die Hoffnung aufgeben. Hmpf… Wurst! Wir freuen uns aufs tauchen!



Wir sind dann bis Dienstag abend ca 20.00 Uhr Ortszeit offline- also keine Sorge, wenn wir nicht schreiben 🙂

Entspannung auf Koh Phayam am Aow yai / Long beach

Entspannung auf Koh Phayam am Aow yai / Long beach

Guten Morgen, alle gut geschlafen !? Wir auch 🙂

Hier noch ein paar Bilder von unserem Zimmer: einem Loft-Bungalow – hatten wir so auch noch nicht.

   
    
   
Aufstehen, gaaaanz  in Ruhe fertig machen und an den Strand zum Frühstücken. Läuft: Banana-Pancake und Mango-Shake. Im Halbschatten sitzend und die gemütliche und schöne Umgebung aufsaugen. Irre, was eine beruhigende Wirkung Meeresrauschen hat 🙂 Den restlichen Mittag verbrachten wir mit lesen, dösen und einfach nix tun. 😀 Urlaub! 

   
   
Gegen Nachmitag kam dann doch etwas mehr Elan auf kurz noch 1-2 andere Strände und einen Viewpoint angeschaut.

   
   
Und so ganz läßt uns diese Tauchgeschichte nicht los.Es gibt hier 3 Anbieter, davon macht eine erst Mitte Febuar wieder eine Safari. Also ab auf den Roller und noch mal die anderen Basen anfahren, (gestern hatte eine geschlossen) vielleicht hat sie ja heute auf. Tatsächlich,.. Auf! Und auch der gleich den Besitzer erwischt. Wir hatten ja schon erwähnt glaub‘ ich, dass wir gerne ins Myanmar – Merigu Archipel gehen würden, aber auch hier wirds nix. Wenn dann gegen Ende nächster Woche und dann 7 Nächte-für uns zulang. Wir wollen ja erstmal nur Schnuppern- aber es gibt andere Safari/Tauchgebiete ( zwischen koh Phayam und Khao Lak) die interesant sind.  Einen davon haben wir sogar vor 3 Jahren schon mal betaucht und fanden Ihn gut. Das war allerdings von Khao Lak und nur ein Daytrip- die gibts ja so fast kaum noch 🙁 Aber das hiesige Angebot hört sich nicht schlecht an. 2 Tage / 2 Nächte, es würde morgen Abend losgehen – wenn da nicht gerade gestern einer von zwei Kompressoren (zum füllen der Sauerstoffflaschen) kaputt gegangen wäre und sie mit Hochdruck an der Repartur wären. Frank ( Der Basisbesitzer ) meinte, man könne auch mit einem Kompressor fahren, aber wie das manchmal so wäre, wenn der auch kaputt gehe, könnten wir nur schnorcheln- wäre ja auch doof 😀 Recht hat er. Nun wissen wir erst, ob das Teil bis morgen Mittag repariert ist und ob die Tour dann startet. Es würde um ca 18 Uhr hier losgehen. Und dann haben wir solange wir weg sind halt kein Internet mehr. Aber soweit ist es ja noch nicht. Erstmal lecker essen gehen und den Abend ausklingen lassen.

  

Anreise nach Koh Phayam

Anreise nach Koh Phayam

Ein Mini-Van hat uns abgeholt uns uns direkt zum Pier gebracht, von wo aus das Speedbaot nach Koh Phayam fahren würde. Sehr einfach. Am Pier wurden gerade diverse Bündel von gummiartigen Matten gewogen und verladen. Wir erst so – was ist das bloß? Dann kam die Erleuchtend: Kautschuk! Witzig.

 

  

Es dauerte nicht lange und es ging los – ab alle an Board. Ungewöhnlicher Weise war das Boot fast ausschließlich voll mit Farangs – also keine Einheimischen. Die Fahrt dauerte ca. 45 Minuten und endete an einem langen Steg auf Koh Payam. Wir machten uns darauf gefasst, dass jetzt wieder eine ganze Meute Taxifahrer auf uns einstürmen und fragen wo wir hin wollen… Haben uns schon abgesprochen, dass wir – wie immer – erst ein ein Restaurant / Café oder ähnliches in der Nähe gehen, um die Lage zu peilen. Nun,… wir kommen am Ende des Piers an… Eine Hand voll Taxifahrer waren an grünen Hemdchen mit Aufschrift zu erkennen – aber sie schenkten uns keinerlei Beachtung 😀

Wie ungewohnt! Nachdem wir uns kurz gestärkt hatten mussten wir uns überlegen, wie es weiter gehen soll. Es gibt hier im übrigen nur Rollertaxis. Jenny hat schon auf dem Pier Roller mit Anhängern gesehen und wollte uns jetzt so ein Ding organisieren. Roller mieten werden wir sowieso – also warum sich nicht das Taxi sparen und gleich so zusammen eine Unterkunft suchen. So muss nich einer beim Gepäck bleiben während der andere sucht. Als sie zurück kam hatte sie eine noch eine super Alternative. Also sie hätte den Anhänger bekommen aber nun würden wir es so machen, dass wir unsere Reiserucksäcke im Shop der Roller-Vermietung lassen würden und Ihr Mann würde uns dann die Rucksäcke zu unserer Unterkunft bringen.

So – wo fahren wir denn jetzt zuerst hin? In dem Augenblick kam eine Dame auf uns zu und zeigte uns Bider einer kleinen Anlage. Sah‘ nett aus – das gucken wir uns an! Sie hat uns noch bisschen was zur Umgebung erzählt und wir waren startklar. Übrigens fahren hier irgendwie alle ohne Helm. Als wir nach Helmen fragten war die Antwort: wir haben welche, aber die braucht ihr nicht – es gibt hier keine Polizei 😀 Zu eurer Beruhigung – wir haben uns trotzdem welche geben lassen 😉 Aber ernsthaft wir sind absolut die EINZIGEN auf der ganzen Insel, die den Helm aufsetzten 😀

Ab jetzt sind wir von Bungalow zu Bungalow und von Strand zu Strand und haben uns 2-3 Stunden einen Überblick verschafft aber irgendwie noch nicht DAS gefunden, was uns vorschwebt. Jede Menge verschiedene Anlagen, zu verschieden Preisen und fast überall nur noch 1 Zimmer/Raum/Bungalow frei… Hmm, was nehmen. Wir haben ja im Internet vorgestern schon mal geguckt, was uns erwartet und es gab eins welches total cool aus sah, aber leider wars ausgebucht. Wie es so ist, sind wir dran vorbei gefahren und …. Ach gucken wir mal, fragen kostet ja nichts… Es liegt übrigens so gar nicht am Strand, sondern eher auf´nem Berg im „Dschungel“ 😀 Tschakka, Preis ist auch einer der günstigen.  Ach wer braucht schon einen Bunglow in 5ter Reihe Strand, wenn er auf nem Berg wohnen kann -haha Wir haben erstmal 2 Nächte genommen und hoffen, Euch bald die Bilder zu zeigen. Leider ist das Internet hier bisher wirklich nicht der Brüller. So what, wo waren wir? Ach ja, eingecheckt. Schnell noch den nächsten Strand (ca 5 min mit dem Roller) angeguckt, was getrunken und ab zum Rollerverleih, Gepäck ins Guesthouse bringen lassen. Es ist so chillig!!!  Wirklich.

Nachdem wir uns frisch gemacht haben, ab zum Sonnenuntergang an den Strand! YEAH wie schöööööön! Echt! Kurze Fotosession und danach ein Chang Beer ::) Wir empfinden Koh Phayam jetzt schon als kleinen Traum 😉 Hoffentlich finden wir morgen ein Plätzchen, wo wir ein paar Bilder hochladen können.


Danach ab zum Essen. Irgendwo im Inseln inneren- Thai Red Curry (welches eher gelb war) und Masaman Curry.. Yummi! Hot hot hot…

Und nun cruisen wir mit unserem Roller auf´n Berg. Bis morgen Ihr Lieben. Ach ja, das kommentieren ging ja immer noch nicht. 🙁 Ich habe noch einmal etwas verändert und es versucht wieder in Gang zu bekommen-  könnte es mal eine versuchen? 🙂

P .s. Mehr Bilder folgen 🙂

Erwachen in Ranong 

Erwachen in Ranong 

Guten Morgen, 

Hui ist das warm hier!!! yeeeeeeah! Blick aus unser Backpackerunterkunft zeigt uns blauen Himmel, Hauptstraße und eine Schule – was laut. Aber Wurst, es ist warm *tschakka* Jetzt erstmal duschen! Nochmal Woooooohoooooo 😀 

 
Es war tatsächlich recht spät gestern ( 1:00 Uhr) trotzdem sind wir fit für neue Taten. Also kurz duschen, Rucksäcke umpacken, KURZE Sachen anziehen und zack – im Hauseigenen „Café“ Cappuccino trinken. 

Tagesplanung. Durch unsere Internetrecherche ist es mit den Diving Shops hier nicht ganz so einfach, es gibt keine “ Hauptstraße, oder Pier“ wo sich alles tummelt, sondern sie sind quer durch die Stadt verteilt. Also was machen? Telefonieren! Wir haben versucht, den ein oder anderen Shop zu erreichen, ohne Erfolg. Und alle Liveaboards verraten uns, es gibt im Moment keine 4Tage-3Nächte Tour ins Merigu Archipel zum Tauchen. Hmmmpf… Übermorgen stehen 2 Tauchschulen mit 6 Tage/5Nächte auf dem Programm. Tja was machen? Wir haben alle Möglichkeiten abgewogen und sind zu dem vorläufigen Entschluss gekommen, wir sollten erstmal eine kleine Safari ausprobieren, bevor wir uns eine ganze Woche aufs Schiff begeben. Da von hier zu diesem Zeitpunkt keine „kleine“ Tour startet, haben wir gleich die Überfahrt inkl. Pickup am Guesthouse nach Koh Payam gebucht.

Unser Speedboat soll um 12:00 Uhr ablegen, bis dahin sind noch einige Dinge zu erledigen. Uns haben Sie unser Deo und Sonnenschutz am Flughafen abgenommen ( jaja lacht nur-Insider: für Mum ja es war das aus dem Netto 🙁 ) Geld wechseln, denn es gibt auf der Insel noch kein ATM (Geldautomat) oder wie der Loose uns verrät nur schlechte Wechselkurse. 

Allgemein soll Koh Payam zwar schon einige Resorts/Huts/Hotels haben, jedoch die meisten sehr einfach. Die einen sagen Insider Insel, die anderen sagen nicht. Wir werden sehen. Bis jetzt wissen wir, dass es Strom meist nur nachts geben soll und es keine Autos gibt. Wenn man sich fortbewegen möchte, gibt es Mopedtaxi oder man mietet selbst eins. Unser Plan ist klar, oder? Haha

Eine Unterkunft haben wir bisher nicht gebucht. Also mal sehen, wo wir heute Abend landen. Internet soll es nur bedingt geben und wenn dann schlecht- also wird´s bestimmt nichts mit Fotos, aber vielleicht reicht es ja für Texte.

   Sue am Blog schreiben 🙂 

  

Auf in den Süden – der Sonne entgegen

Auf in den Süden – der Sonne entgegen

Heute ist also unser letzter Tag in Chiang Mai. Hat uns alles in allem gut gefallen, nette Stadt – insbesondere Altstadt und viele tolle Möglichkeiten Dinge zu unternehmen. Sei es nun in sportlicher, landschaftlicher oder kultureller Hinsicht. Landschaftlich eine tolle Gegend, der wir, dem Wetter geschuldet eigentlich nicht ganz gerecht geworden sind. Mit mehr Zeit bzw. besserem Wetter wäre sicher noch der ein oder andere Ausflug mit dem Roller oder sogar ne Trekking-Tour drin gewesen. Der Junge Holländer, den wir beim Ziplining kennen gelernt haben, hat z.B. von einem Cannyon ca. 30 Min. Entfernung von Chiang Mai geschwärmt – Bilder waren echt toll. Sue haben die Elefanten wieder so beeindruckt, dass Sie auch jederzeit wieder eine Elefantentour dort machen würde. Wenn wir ausliegende Flyer richtig verstanden haben, gibt es auch die Möglichkeit im Rehabilitation-Center der Elefanten selbst mitzuhelfen… Ihr seht – Möglichkeiten gibt es viele 😀 

Für heute Vormittag haben wir uns noch den Doi Suthep Tempel vorgenommen. Er ist der bedeutendste Tempel des Nordens und auf dem Berg gelegen, bietet er auch eine tolle Aussicht auf das Tal des Mae Ping Flusses und die Stadt Chiang Mai. Erstmal mit dem Sammeltaxi zum Zoo – dort umsteigen in ein anderes Sammeltaxi und hoch zum Tempel. Die Sammeltaxis sind ne witzige Sache. Man ist nah‘ an den Leuten und hat ein günstiges Transportmittel. Allerdings fahren Sie einen zum Teil halt erst, wenn Sie voll sind und das kann dauern 😀 Wir hatten Glück und konnten uns 2 Chinesinenen anschließen, die mit deutlichem Aufpreis das ‚Sammeltaxi‘ kurzerhand für sich zum Taxi umfunktionierten.

Vom Zoo aus ging es noch ca. 20. Minuten Fahrt bergauf und wir hatten unser Ziel erreicht. Nunja,…Also theoretisch… das was man davon sehen oder erahnen konnte. Der gesamte Berg befand sich in einer einzigen, riesigen, fetten Wolke – oder anders gesagt – wir standen zwar vor dem Tempel, konnten aber vor lauter Nebel NIX sehen. Sichtweite max. 20-25 Meter – was eine Suppe. Nun denn, jetzt sind wir einmal hier – dann gehen wir auch gucken. Dafür mussten wir allerdings ersteinmal 320 Treppenstufen hoch und später auch wieder runter.  Also insgesamt 640 Treppenstufen in den Nebel 😀 Der Tempel war übrigens trotz dem Wetter und der Tageszeit schon richtig gut besucht. Bei unserem Rundgang haben wir letztendlich auch die Tempelanlage und was dazu gehört gesehen  – außer der Aussicht. Obwohl wir den Tempel nicht in seiner Gesamtheit auf uns wirken lassen konnten, so zog uns dieser spirituelle Ort dennoch voll in seinen Bann. Einige von euch kenne vielleicht diese bedächtige Ruhe die Tempel ausstrahlen können – meditierend Mönche, es werden Blumen und andere Dinge gespendet/aufgestellt, ab und zu klingt eine einzelne Glocke… Schön 🙂 Unsere Ruhe wurde heute nur durch 2 Dinge gestört: das war zum einen diese alte Chinesin, die allen Ernstes meinte alle – ausnahmslos alle – Glocken läuten und jeden Gong schlagen zu müssen – hintereinander weg! Das war ein komisches Gebimmel und Gebammel was hier einfach nicht hingehörte 🙁 und Nummer 2 war das durchdringende Geräusch eines Pressluffthammers mit dem alte Boden-Fliesen gelöst wurden… Ok dann doch lieber die Alte mit den Gong 😀

   
    
    
    
   

Langsam war es an der Zeit wieder ins Hote zurück zu kehren – schließlich müssen wir noch zum Flughafen. Hier ein Sammeltaxi zu bekommen war aufgrund der vielen Menschen einfach – insbesondere da unser Hotel an einem bekannten Temple in der Altsatdt ist – praktisch. Bisschen Zeit hatten wir noch – also nochmal nebenan in das nette Café mit dem guten Internet. 

  
Planung für heute Abend steht: Wir wollen heute noch direkt weiter nach Ranong. Da wir voraussichlich sehr spät ankommen werden haben wir uns im Internet ein Hotel ausgesucht und gebucht. Jetzt aber hopp zum Flughafen! 

Ihr werdet es nicht glauben, wen wir am Fughafen gesehen haben!! Die Sonne hat sich tatsächlich wieder raus gewagt! Etwa 30 Minuten vor Abflug – wie gemein 🙁 Aber Wurst – wir fliegen ja jetzt auch ins Warme – in den Süden – der Sonne entgegen. Haha… Denkste Puppe… Wir kommen an – alles toll – kaum sitzen wir im Taxi zieht der Himmel zu und wird rabenschwarz. Prompt fängt es auch an zu Regnen… Nicht im Ernst! Doch! Hat aber zum Glück nicht lange angehalten. Richtung Ranong blieb es dann trocken.

  
Wir müssen nochmal kurz auf das Taxi zurück kommen… Jenny hat ja schon viel gehandelt und hat zum Teil auch echt Spaß daran aber das heute war wohl die heftigste Preisverhandlung für eine Fahrt die sie je hatte. Es wurden ALLE Register gezogen. Sämtliche Preise verglichen, nicht gleich zum ersten gegangen – erstmal den großen Touri-Ansturm vorbei ziehen lassen, wir hatten ja Zeit. Vorher im Reiseführer und Internet Preise erlesen. Zwischendurch hatten Sie uns durch  Ihre unverschämten Preisvorstellungen sogar soweit, dass wir ein Auto mieten und selbst fahren wollten. Also ständig auch mit Autovermietungen gequatscht. Was aber leider daran gescheitert ist, dass die renomierten alle eine Mindest-Mietdauer von 3 Tagen wollten und die anderen auf einmal keine Autos mehr vermieteten, weil sie uns das Taxi andrehen wollten. Die nächste Variante war, dass es in Ranong keinen einzigen Rückgabeort gab. Nach gut 1,5 Stunden haben wir dann doch noch unseren Preis durchgedrückt. Ab ins Taxi und los ging’s- 4,5 Stunden nach Ranong. Nach ca 2,5 Stunden haben wir einen Localbus überholt und unser Fahrer meinte, er wäre schon 6,5 Stunden unterwegs- hui, da waren wir mal kurz froh, Flashpacker zu sein 😀  wenn den nicht immer die Zeit so enge wäre, könnte man ja…. Aber lassen wir das. Die Fahrt war eher unspektakulär, da es ja schon dunkel war. Man hat nur gemerkt, das nachdem wir  Khao Lak passierten die „Touri“Geschichten weniger bis gar nicht mehr existierten. Völlig müde sind in dem Guesthouse angekommen. Es ist bei weitem nicht, das Zimmer war wir gedacht hatten- es riecht nach dieser typischen muffigen Nässe, aber eine kurze Nacht werden wir es überleben und teuer ist es auch nicht. Morgen werden wir die Tauchbasen abklappern und danach evtl. nach Koh Payam übersetzen… Aber richtig fest steht es nicht. 

Tagestour Chiang Mai / One Daytrip

Tagestour Chiang Mai / One Daytrip

Heute holten wir also unsren Tagesausflug nach. Dieser sollte folgende Dinge enthalten: Besuch eine Karen Bergdorfes und sogenannten ‚long-neck‘ Frauen. Bei Ihnen ist es Teil der Kultur, vom 5. – 25. Lebensjahr spiralförmigen  Hals-Schmuck anzulegen und diesen gemäß dem Wachstum alle 2-3 Jahre durch ein schwereres Exemplar mit mehr Windungen auszutauschen. Diese deformieren die Schultern und der Hals wirkt scheinbar verlängert. Weiter stand auf dem Programm Elefantenreiten, Rafting, Bambus-Rafting und ein Wasserfall.

Wir waren von Beginn an heute Morgen etwas skeptisch – der Fahrer eines Pickups kam und fragte nach 3 Personen.. Und erzählte unter anderem etwas von einer Orchideen- und Schmetterlingsfarm,… Nach kurzer Rücksprache mit der Agency, bei der wir gebucht hatten stand fest, dass wir gemeint sind. Hm,.. Was uns da wohl erwarten wird? Wir wissen nicht einmal wie groß unsere Gruppe sein wird – das haben wir beim Buchen gar nicht gefragt! Oh Gott! Was, wenn wir den ganzen Tag in einem voll besetzten Reisebus mit 50 Leuten sitzen?!? Warum haben wir eigentlich nicht nach einer invividuellen Tour gefragt – oder das Ganze mit einem Fahrer direkt verhandelt, wie wir es sonst immer tun? Waren wohl zu abgelenkt von Regen und Kälte… Nun denn mal schauen was uns erwartet 😀

Nach ca 15 minütiger Fahrt wussten wir es – 4 jüngere Personen ( 2 Ami´s & 2 Kanadier) und es bleibt beim Pickup. Puuuuh 😀 Die erste Station hieß tatsächlich Orchideen/Schmetterlingsfarm – oh my god – nee nee nee das lassen wir mal aus. Während die 4 für ca 15min verschwunden waren, haben wir uns mit dem Fahrer unterhalten. Okay, der Rest der Tour besteht aus „fast“ dem gebuchten Ausflug. Haha… Als nächstes Waterfall – öhm, jeder der uns schon etwas im Blog begleitet, weiß, dass alle besuchten Wasserfälle bisher eher Pfützen waren und wir wirklich-ganz-doll-so-gar-keine-Fans sind, doch mit dem Gedanken, dass es jetzt 2 Tage geregnet hat, hoffen wir, es wird mehr als ein Rinnsaal.

Nun, um es Kurz zu machen nach ca. 10 Minuten Marsch sind wir bei dem Wasserfall angelangt… Doch ein Rinnsal – was soll’s. War trotzdem nett weil er über mehrere Plateaus ging und halt einfach ein netter Spaziergang. Auf dem Rückweg trafen wir die ersten Elefanten – das sind einfach wundervolle und faszinierende Tier. Ab zum Mittagessen.  

Nachdem Lunch ging es zum Rafting – Anweisung des Guides – bitte alle kurze Sachen anziehen und Schuhe aus. Am Ufer angekommen, mussten wir Helm und Schwimmweste anlegen und bald drauf saßen wir auch schon im Schlauchboot. In den ersten 5 Min haben wir 6 uns noch darüber lustig gemacht, was das für ein Rafting sein soll 😀 so paddelten wir auf einem ruhigen Fluss hinunter. Bis die ersten kleinen Schluchten kamen- ach du Laden- ein Jubelgekreische und schwups saßen wir das erste mal fest. Vor lauter Lachen ging erstmal nichts. Herrlich! Unser neuer Rafting Guide war der englischen Sprache nicht mächtig, mehr als Stop und Go Go Go – gab es keine weiteren Anweisungen. Was ein Spaß- kaum vom ersten Stein befreit hingen wir wieder fest, entweder zwischen Steinen, auf Steinen, im Gebüsch, einfach überall. Herrlich! Ständig schwappte das Wasser ins Boot, übers Boot, flog einer von uns durchs Boot oder ruderte in die falsche Richtung. Es war zum brüllen komisch! Als wenn das nicht schon reichen würde, wurden wir ständig von anderen Booten überholt- selbst von den Chinesen. Kaum zu glauben,denn in Prinzip waren wir eine wirklich sportliche Truppe – doch wir waren wohl trotzdem das ungeschickteste Team aller Zeiten! Schätzungsweise wird der Guide nach dieses Tour noch Jahre davon seinen Kindern erzählen 🙂 

Ehrlich wir waren wirklich grauenvoll und vor lauter Lachen ging einfach nix. Die Helden des Rivers ! Nach dieser völlig irren Fahrt ging es direkt vom Schlauchboot aufs Bambus Floss – welches erstmal ca. 30 Zentimeter im Fluss versank und wir bis an die Kniekehlen im Wasser standen. Kein Floss mehr in Sicht – und schon wieder war das Gelächter laut- damit können wir doch nicht weiterfahren- Ähm doch ! Mit nicht mehr sichtbaren Floss unter den Füssen, versuchte jeder von uns das Gleichgewicht zuhalten- was ein undenkbares Szenario. Es war so urkomisch – stehend auf dem nicht sichtbaren Floss den Fluss entlang zu fahren!! Gott sei Dank war nach 10 min diese Fahrt vorbei- sonst wäre noch jemand baden gegangen. 😀 

Leider mussten wir unser komplettes Fotoequipment im Wagen lassen und konnten keine Bilder von diesen unvergesslichen Erlebnissen machen 🙁  
Nach dem Raften ging es zu den Elefanten. Das Camp war gleichzeitig das Bergdorf. Und es war wirklich schön. Beim vorbeifahren waren schon die ersten grauen Riesen zu sehen. Das Camp war auf einer Wiese am Fluss – im Hintergrund die Berge – ein tolles Bild. Eine schöne Umgebung für die Tiere, die übrigens sehr ausgeglichen wirkten – keine Gitter, Ställe, Betonbauten oder Ähnliches – eine natürliche Umgebung und ein typisches Dorf aus Holz, Bambus usw. Zum Reiten wurde hier auf einen Sitz-Aufsatz verzichtet. Man sitzt direkt auf Nacken und Rücken der Elefanten. Wir waren alle völlig verliebt – insbesondere in ein Jungtier von ca. 5 Jahren. Jeder war am Bilder machen, Füttern, Zugucken, das Camp auf sich wirken lassen, die wunderschöne Landschaft genießen,  und und und – das war schon alles beeindrucken. Und den Elefanten scheint es wirklich gut zu gehen. Und dann ging’s los – über eine Holzplattform nahmen wir Platz auf dem Rücken einer Elefanten-Kuh (Mama von dem Baby). Wir drehten eine Runde um/durch das Camp – es war toll und soooo aufregend. Fotografieren, fotografiert werden, genießen und realisieren auf einem so großen und sanften Tier zu sitzen und gleichzeitig zu versuchen das Gleichgewicht zu halten und nicht abzurutschen war dann schon eine Herausforderung 😀

   
    
    
    
   
Im Hotel angekommen mussten wir uns erstmal umziehen ( immer noch nasse Teile vom Rafting) um dann hungrig wie die Bären auf Nahrungssuche zu gehen. Nach ca. 2 km sind wir fündig geworden: nicht wirklich ein Restaurant – eher eine Thai-Garküche mit Sitzmöglichkeit. Es gab lecker grünes Curry & Roasted Cashewnuts mit Gemüse und Reis! Sehr lecker! 

   
   
Nach dem Essen, etwas durch die Gassen geschlendert und ab zur Thai Massage – wow Hammer hart! Wo nicht alles Muskeln sind, die mächtig weh tun können – Jesus, gefühlt kurz vorm Schmerz-Tod !!!! Gerade so überlebt und schon die nächste Qual, durchschlagskräftig meldete sich unser zuvor gegessenes Essen- herrje – im Galopp zum Hotel! Nee nee…. Auch das überlebt ! Yeah! Kurz noch nebenan eine frische Kokosnuss & Cappuccino – als kleine Tages-Survival-Belohnung und Planung des morgigen Tages. Hatten wir erwähnt, dass wir morgen Nachmittag nach Phuket fliegen? Wir entfliehen der hiesigen Kälte. 

Chiang Mai hat uns bis jetzt gut gefallen und es gäbe die ein oder andere Tour, die wir wirklich gern machen würden- aber es ist uns einfach zu kalt. Vielleicht in einem anderen Urlaub nochmal. Doch bevor wir fliegen, gibt’s noch ein wenig Programm. Den Doi Suthep Tempel (auf’m Berg). Wir werden versuchen mit dem Sammeltaxi dorthin zu gelangen, mal sehen ob’s klappt. Unser Flug geht gegen 14:20 oder so. Also genug Zeit. 

Was wir in Phuket machen, wissen wir noch nicht. Vielleicht eine Nacht, vielleicht fahren wir aber direkt nach Ranong – es liegt 290km nördlich von Phuket und ist ein guter Ausgangspunkt um nach Koh Payam zukommen- oder aber evtl für eine Tauchsafari ins Mergui Archipel ( Myanmar ) – who knows… Das werden wir und Ihr dann morgen erfahren 😉 

Für Bilder reicht grade das Internet nicht – reichen Sie morgen nach.

Ein verregneter Tag in Chiang Mai

Ein verregneter Tag in Chiang Mai

Kalt! Einfach nur kalt. Im Moment ist es 21:01 Uhr und ich sitze in unserem Zimmer, Füße auf einer mit Heißwasser gefüllten Wasserflasche, Föhn auf kl. Stufe auf mich gerichtet und mag Euch von unserem heutigen Tag berichten. Sue ist kurz auf die Straße, unser ‚Abendbrot‘ holen (Banana Pancake und diverse Suppen + warme Sandwiches aus dem 7/11 😀 Warum wir nicht schön essen gehen?!? Weil es immernoch regnet – dieses nass-kalte Wetter geht einfach durch und durch. Wir haben ohnehin keinen großen Hunger und warm ist es hier auch in keinem der Café’s oder Restaurants. Die meisten sind ja offen – einfach nicht auf Kälte ausgelegt. In unserem Zimmer erscheint es uns grade noch am bequemsten und wärmsten. 

Nun denn – der Tag fing um 7:00 Uhr bei strömendem Regen an. Kurz entschlossen haben wir unsere geplante Trekking-Tour verschoben. Als uns die nette Damen am Telefon schon an der Stimme erkannte, wusste Sie, dass es viel zu kalt für diese Tour ist. Sie bat uns einfach im Laufe des Tages nochmal anzurufen und Bescheid zu geben, wann wir sie nachholen wollen. Sehr nett! 

Also haben wir uns einmal nochmal umgedreht, eingekuschelt und bis 11 Uhr geschlafen. Ausschlafen! Kommt ja auch nicht so oft vor im Urlaub – also irgendwie auch cool! Allerdings, das Bett verlassen ging nicht! Brrr war unser Zimmer kalt. Nach dem wir im Reiseführer gelesen & im Internet Recherche haben, fanden wir ein Ziel für den heutigen Tag. Der Tempel auf dem Doi Suthep Berg und die Altstadt waren aufgrund des Wetter raus. Unsere Alternativ: einen überdachter Markt für Thais. 😉 Also nachdem Zwiebelprinizp: 2 Hosen, 3 Oberteile + Jacke haben wir uns vor die Tür gewagt- es regnete übrigens immer noch-oder schon wieder. Gott sei dank gleich ein Sammeltaxi gefunden und sind die ca. 4 km für 40 Baht zu diesem Markt gefahren. 

Was ein treiben und was eine verrückte große bunte Welt. Es gibt alles, nur kein Touri-Schnickschnack. Frisch Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Stoffe, Klamotten, ganze Gänge nur Unterwäsche (Liebestöter), aber auch Spielwaren,Taschen, Gold…Es kommt uns fast so vor, als ob hier die Einheimischen Ihre Produkte kaufen um sie auf anderen Märkten wieder zuverkaufen. Auch die Preise sprechen dafür. Wir sind bestimmt 2 Stunden durch die engen Gassen gelaufen und haben das Wuseln und Treiben beobachtet. Gekauft haben wir nichts-dafür aber jede Mege Fotos gemacht. 

   
    
    
 

Da wir immer noch kein Frühstück zu uns genommen hatten, haben wir ein Restaurant, Café oder ähnliches gesucht und sind fündig geworden-total versteckt-in der 2 Etage über einem Laden – siehe Bild- herrlich und wer es glaubt, sogar free wifi mit Top Verbindung, so das wir noch schnell 2 Videos von gestern hochladen konnten. YEAH! 
Es gab frittiere Shrimps, CheeseHam Sandwich und Cappuccino aus -ACHTUNG- der Siebträgermaschine! Yeah auch hier in Thailand ist der italienische Kaffeegenuss angekommen! Ich finde es ja persönlich Hammer! Den alten Mukofuk kann man ja auch nur trinken, wenns gar nicht anders geht 😉 

     

 Von dort sind wir mit dem Sammeltaxi gen Altstadt. Es gab zwischendurch immer mal wieder Regenpausen, die wir genutzt haben um die alten Tempelanlagen zu besichtigen. In dem größten und wohl bedeuteten Tempel in der Altstadt, hatten wir das Glück eine Gebetsstunde der Mönche mitzubekommen. Irres Flair! Immerwieder faszinierend und fesselnd.

   
   

Nachdem es erneut anfing zu nieseln und wir komplett durchgefroren waren, macht wir einen Stop um etwas warmes zu uns zu nehmen. Was machen wir denn nun die nächsten Tage? Wie geht unsere Reise weiter? Wir beschlossen, der Einfachheit halber und um nicht nochmal umziehen und ein neues Hotel suchen zu müssen –  unser Zimmer trotz einiger Mängel (kalt kalt kalt und Baustelle-also-laut) für eine weitere Nacht zu buchen und den Rest des Tages wohl eher im Hotel zu verbringen. 

Reiseplanung, Blog schreiben und aufwärmen! Nur wie – aufwärmen?! Ohne Heizung, Heizlüfter oder Ähnliches? Ja, genau McGiver baute Wärmflaschen aus alten Plastikflaschen und heißes Wasser vom Wasserocher  – der Föhn musste auch her – wie oben schon geschrieben. 

Jetzt sagt ja nicht, zieht euch wärmer an- wer nimmt den mehr als 2 Pullis und ne Jacke mit nach Thailand-haha… 

Morgen soll es wieder etwas besser werden – also werden wir morgen unseren Ausflug antreten. Drückt‘ uns die Daumen.