Tauchen auf Ko Lipe (16)

Tauchen auf Ko Lipe (16)

Was wir noch gar nicht erwähnt haben, ist,dass wir uns gestern zum Tauchen angemeldet haben. 9.00 Uhr Treffpunkt am Dive-Shop in der Walking Street.Vorher mussten wir allerdings nochmal packen, weil wir in unserer Anlage nochmal um 2 Nächte verlängert haben – allerdings den Raum tauschen müssen.
2 Tauchgänge mit Option – wenn wir möchten – auf einen 3. Tauchgang.Auf dem Plan Standen Big Rocks, Lancha und Tarue, welches mit die schönsten Tauchplätze sein sollen, was mit der Grund war, dass wir gebucht haben. Denn irgendwann die Tage hat uns ein Tauch-Guide unserer Schule eben verschiedene Tauchplätze besonders angepriesen und von 1-2 eher abgeraten, weil nicht so spannend und er sie selber nicht gerne mag. Explizit nannte er Ko Yang, wohin sie vor Kurzem ausgewichen sind – Planänderung wegen ungünstigen Wetterbedingungen.

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Als alle da waren ging es mit Equipment und Verpflegung erst auf ein Longtail, welches uns dann auf das Tauchboot brachte. Echt süß! Nicht so ein ganz typisches Tauchboot – Holzplanken, Sonnendeck mit chilligen Kissen und Teppichen ausgelegt und Schattendecks auf 2 Etagen.

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Erster Tauchgang steht an – wir in unsere Klamotten… Öhm,.. Jenny’s Anzug hatte seine besten Zeiten wohl schon hinter sich,.. Am Rücken aufgeribbelt und am Bauch so weit von diversen Vorgängern ausgeleiert, dass noch eine Zweite Person Platz drin gehabt hätte… – egal, geht schon. Flossen an! Oh, eine kaputt 🙁 hoffentlich haben Sie Ersatz in der passenden Größe !? Ja! Na dann ist ja gut. Erster Tauchgang wurde uns als Strömungstauchgang zwischen Felsen angepriesen. Wir sollten immer darauf achten wo man hinschwimmt und aufmerksam bleiben, dass man sich nicht verliert oder durch Strömungen an die Oberfläche befördert wird usw. – auf jeden Fall immer auf den Guide achten! Wir schon etwas Respekt bekommen – aber alles gut – haben ja jetzt schon etwas Erfahrung und sind ohnehin immer vorsichtig. Beim Tauchen selbst haben wir ins erst gefragt, ob wir etwas falsch verstanden haben – oder ob es eine Planänderung gab?!
Es stellte sich heraus, dass wir richtig waren, allerdings ohne die angekündigte Strömung und mit bescheidener Sicht. Hm,.. Ein Tauchplatz, der erst durch die Strömung und das Vorbeidriften an Felsen interessant wird,… Ist ohne Strömung bei schlechter Sicht relativ unspannend. Aber wir können uns zumindest vorstellen, dass es bei besserer Sicht und Strömung nett gewesen wäre. Aber was soll’s, sowas kommt vor und die beiden kommenden Tauchplätze sollen ja noch besser sein.

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Erstmal gab es Mittagessen – Reis mit Hühnchen und Gemüse – und das Boot fuhr den nächsten Tauchplatz an. Kurzes Briefing zum nächsten Tauchgang und unsere Frage – an welchem von den beiden ausstehenden Tauchplatz sind wir jetzt? Ko Yang! Hö?!? Ja – richtig Ko Yang, wovon uns eigentlich abgeraten wurde. Weil Wind und Wellen zu stark sind, gab es eine Planänderung und es werden 2 andere Plätze angefahren. Sehr Schade aber gut – die Beschreibung Korallengarten klang gar nicht schlecht.
Ab ins Wasser- abtauchen. hm,… unser Tauchguide ( Spanier) ist übrigens auch am Land alles andere als aufgeschlossen und witzig. Nun denn unter Wasser war eher… na was war er denn? Hm, schwer zu beschreiben. Als wir unseren 2 Tauchgang als umgekehrtes Profil tauchen ( ohne vorher beim Briefing daraufhin gewiesen zu werden) und auf knapp 26m abtauchten, an einem wirklich völlig unspannenden Platz kam mir das schon komisch vor. Der Typ der uns führt taucht mit uns so weit runter, um was zu sehen? Nix! Sand! Korallengärten befinden sich bei ca 10-15m. Dazu beträgt die Sichtweite max. 5m. Er versuchte auf 26m seine Bubbles zu fangen und klotze alle paar Sekunden auf seinen Computer! – da kam mir der Gedanke: Stop! Der Arsch verschwendet hier unten nur unsere Luft! Er geht mit uns extra so weit runter, hat wohl kein Bock – warum sonst gucken wir uns nicht die Korallengärten an und müssen mit zusehen wie langweilig ihm ist?! Boah! Zur Info für die Nichttaucher unter den lieben Mitlesenden- vereinfacht: Um so länger man in der Tief ist, um so mehr Luft verbraucht man, das bedeutet wiederum, dass es die Tauchzeit verkürzt. Der Tauchgang dauerte inkl. 3 Minuten Saftystopp ganze 39min. Grrrrr! Gesehen haben wir 2 Boxfische und einen total unmotivierten Tauchguide.
Ab aufs Boot – Rückfahrt. Kurz im Divecenter bezahlt und ins etwas bessere Resort am Strand um Wifi zu haben- Essen und Blog schreiben.

Innerlich war ich ( Jenny) seit langer langer Zeit nicht mehr so agro, enttäuscht und sauer.
Ey und schon mal gar nicht im Urlaub! Da ist immer alles easy Peasy und es gibt für alles auch eine positive Seite. Hier fand ich keine!
Das war der schlechteste Service aller Zeiten. Tauchplätze unangekündigt gewechselt, Equipment schrott, und dann dieser unmotivierte Mensch als Guide….. boah! Es ist ja nicht so, als wenn tauchen spotbillig wäre -grrrrr

Nach langen überlegen und hin und her, sind wir dann zur Basis am Strand – wo wir den netten Tauchlehrer einige Tage zuvor getroffen haben. Gleiche Kompanie…
Als er uns sah, freute er sich und fragte, ob wir nun doch tauchen wollen.
Wir haben ihm erzählt, dass wir im Headoffice gebucht hätten und heute mit tauchen waren.
Sein erster Kommentar- Oh shit!!! Er hatte schon gehört, dass das wohl weniger erfolgreich war und die Plätze gewechselt worden seien und das Boot tatsächlich Ko Jung ansteuerte.
Nachdem er so reagierte hatte, und ich gerade ansetzen wollte, ihm nur ansatzweise etwas zu erzählen -holte er seinen Basesleiter (saß hinter ihm) und sagte auf Deutsch zu uns- sagt es bitte Ihm- die müssen das endlich auch mal von Kunden hören! Da platze es aus mir heraus! und wie! Puuuh 5 min nonstop auf englisch habe ich nicht aufgehört zu schimpfen :/
Sue sagte im nach hinein, so hätte sie mich noch nie erlebt. Öhm!

Nachdem wir uns nun in alle Richtungen Luft gemacht hatten, hat sich der Basisleiter wegen der Änderung erklärt/entschuldigt und aber garantiert, dass es morgen keine Änderungen geben werde. Da morgen unser letzter Tag ist, wollten wir ihn ungern komplett dem Tauchen widmen und gaben dem ganzen für einen Nachmittagstauchgang noch eine Chance und buchten extra für uns ein Longtail zu DEM Superspot der hiesigen Tauchgebiete.

Letzter Tag auf Ko Lipe :( (17)

Letzter Tag auf Ko Lipe :( (17)

Da ist er also unser letzter Tag auf dieser schönen Insel *schnief*. Wir haben uns extra den Wecker gestellt, dass wir nochmal richtig viel von ihm haben.
Für die Rückreise nach Phuket hatten wir die verschiedensten Möglichkeiten. Ursprünglich hatten wir ja noch eventuell im Kopf auf dem Rückweg noch woanders einen Stop zu machen. z.B. Krabi am Railey Beach. Hatten das aber schon verworfen und uns für mehr Zeit hier auf Ko Lipe entschieden. Nun hieß es 1.)Mindestens 8 h (je Seegang) und erst Abends im Dunkeln in Phuket mit der Fähre ankommen. 2.) Speedboot in ca. 5,5 h – schon 14.30 Uhr ankommen und man hat noch was vom Tag 3.) 1 h nach Lankawi, Malaysia und dann nach Phuket mit dem Flugzeug, allerdings über Kualalumpur …. 4.) Mit der Fähre nach Pak Barak, mit Bus nach Trang und nach Phuket fliegen über Bangkok… Und die letzte Variante 6.) mit der Fähre nach Pak Barak, Bus nach Trang, Minibus nach Krabi und nach erneutem Umsteigen mit dem Bus nach Phuket…. Nach langem Abwägen von Preis, Komfort und Reisezeit haben wir uns dann letztendlich natürlich für das Speedboot entschieden.

Während unserem erstem, Kaffee auf dem Balkon – hielten wir unseren Dortigen Untermieter in ständiger Beobachtung. Einer handtellergroße, schwarze Spinne mit bunten Sprenkeln hatte dort ihr Netz. Jetzt erstmal an den Strand! Nochmal das am Strand Liegen, Lesen, Gucken und Zeit haben genossen.

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Bei diesem „verleben“ der Zeit ist auch dieses Bild entstanden,… Wir konnten es uns nicht verkneifen. War das ein Tumult und Diskutieren – schon am Pool – bis sich diese asiatische Familie zum gemeinschaftlichen Schnorcheln versammelt und in Montur geworfen hatte. Dieses lautstarke hin- und herlaufen, weil man den Schnorchel, die Brille oder sonstiges vergessen hatte und dass, das Kind noch die Schwimmhilfe braucht, war nicht zu ignorieren 🙂 Und dieses farbenfrohe Bild wenn die Familie Schnorcheln geht musste einfach festgehalten werden.

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Dann war es langsam soweit, dass wir uns Richtung Sunrise Beach machten. Dort sollten wir zum Tauchen abgeholt werden. Nach ca. 1 km Fußmarsch in brütender Hitze sind wir an der Tauchbasis angekommen. Allerdings schickten sie uns wieder zurück zum Pattaya Beach, weil die Wellen auf dieser Seite so hoch sind. Also das ganze wieder zurück. An der Tauchbasis warteten wir noch auf einen anderen Taucher und dann ging’s los zu den anderen auf’s Schiff. Wir waren gespannt ob es gleich wieder heißt Planänderung, aber das hatten sie sich wohl diesmal nicht getraut. Auf dem Tauchboot trafen wir auf die anderen Taucher, die schon den 1. Tauchgang am Morgen mitgemacht hatten. Die meisten meinten, wir hätten es richtig gemacht, dass wir morgens nicht dabei waren. Die Wellen wären so hoch gewesen und die Fahrt so unruhig, dass sich etwa die Hälfte der Taucher am Heck übergeben musste… Der Tauchgang selbst war wohl ok, Sicht war nicht überwältigend – aber sie konnten schon das ein oder andere sehen dennoch hätten wir nichts verpasst.

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Der Tauchgang der uns jetzt erwartete klang schon beim Briefing wieder aufregend. Die Vorfreude stieg. Sobald man im Wasser ist muss man sich sofort an einem Tau einer Boje festhalten, um von der Strömung nicht abgetrieben zu werden. Das Abtauchen erfolgt am Tau entlanghangelnd – und bloß nicht loslassen! Aber das sind Dinge, die uns eigentlich echt schon Spaß machen. STONEHENGE wurde uns als ganz toll angepriesen – und es wurde nicht zuviel versprochen. Sicht war ok und wir haben einen tollen Tauchgang gehabt und vieles gesehen – unser neu zugeteilter Guide war echt klasse, wir fühlten uns sehr gut aufgehoben bei ihm. Der Herausforderung mit der Strömung waren wir gewachsen, zumal unten in den meisten Bereichen keine mehr war. Hat echt Spaß gemacht. Haben 3 riesige STEINFISCHE gesehen, 3-4 Schnecken einer ganz speziellen/besonderen Art und verschiedene Shrimp-Sorten. Die Location war toll – Wie der Name schon sagt z.T. aufgetürmte Steine, bedeckt mit vielen Weichkorallen verschiedenster Farben und Formen! Auftauchen auch wieder über das Tau – wir waren begeistert. Abgesehen davon war unser Equipment diesmal top! Wir waren rundum glücklich und zufrieden. Was ein schöner Abschluss!

Zurück auf der Insel haben wir den restlichen Nachmittag/Abend in Ruhe ausklingen lassen. Nochmal Curry und gebratene Nudeln gegessen und einfach – inzwischen wehmütig – nochmal den Strand, die Leute und die Atmosphäre genossen.

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Zurück nach Phuket – was ein Ritt (18)

Zurück nach Phuket – was ein Ritt (18)

Der Morgen war recht gediegen, früh genug aufgestanden, Kaffee, Packen und runter zum Restaurant noch schnell von Apple verabschieden und nochmal kurz nen Kaffee.

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Speedboot geht um 9.00 Uhr, heißt um 8.30 Uhr am Strand sein für Transfers mit dem Longtail.
Heutige Strecke: Ko Lipe nach Ko Lanta (mit kurzen Zwischenstopps auf Ko Kradan, Ko Muk, Ko Ngai) auf Ko Lanta Umsteigen nach Phuket.

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Soweit so gut. Aber kaum, dass wir aus der Bucht raus gefahren sind hat man den heftigen Wellengang gemerkt. Krass! Was ein Wind! Und ohne Übertreibung Meterhohe-Wellen! Bei so einem Geschaukel und mindestens 3h Fahrt – ist es nur eine Frage der Zeit bis jemand Seekrank wird. Normal sind wir ja Bootserprobt und hatten noch keine Probleme, aber wenn wir mitbekämen, dass sich jemand anderes übergibt,… wären wir unter Umständen doch anfällig. Jedenfalls waren wir ständig bemüht den Horizont zu fokussieren, Augen offen zu behalten, also nix mit schlafen und die anderen Mitfahrenden im Auge behalt, dass man ggf. Helfen oder in Deckung gehen kann. Zu Anfang war es irgendwie noch ganz witzig – fasziniert aufs Meer und die Hohen Wellen geschaut… Bis eine riesen Gischt-Welle die Passagiere, die im vorderen Bereich des Speedbootes saßen, regelrecht nach hinten durchgespült hat. Sie sind von den Sitzen gefallen und mussten sich auch wehgetan haben. Klatschnass verteilten sie sich auf einzelne freie Plätze oder kauerten auf dem Boden. Niemand verletzt – Gott sein Dank.

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(Auf den Bildern kommt es übrigens nicht wirklich rüber, wie hoch die Wellen waren und wie unruhig die See)

Jetzt bekamen wir allerdings schon etwas Respekt. Was für Schläge dieses Boot aushalten musste! HOFFENTLICH – schließlich waren wir mittlerweile auf hoher See. Erstmal Rettungswesen ausgespäht und gesichert. Und dann hieß es wohl Augen zu und durch. Wir saßen ganz gut, so konnten wir die heftigen Schläge zum Teil kommen sehen oder dann auch ganz gut abfedern – sind zwar immer mal wieder auch nass geworden aber sonst alles ok. Es dauerte nicht lange, dass auch die ersten Seekrank wurden. Das wünscht man wirklich keinem. Eine war allerdings auch echt unbelehrbar. Alle sagten ihr, die solle die Augen auf und den Kopf oben lassen – Horizont fokussieren. Sie machte das Gegenteil… Eine Tablette von uns gegen Übelkeit half dann auch nix mehr. Erst als wir Ko Lanta in Sichtweite hatten und den Pier durch einen Kanal anfuhren wurde die See ruhiger.

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Die Strecke nach Phuket verlief dann ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Am Pier angekommen, ab ins Taxi. wir werden übrigens wirklich alt. haha
Nach langem hin und her, haben wir gestern Abend schnell die letzte Nacht noch über das Internet gebucht. Ganz kleines Hotel in Phuket Patong (zum shoppen) und wirklich cheap cheap.
Nach gut einer halben Std mit dem Auto sind wir angekommen. Mitten an einer mächtig grossen Kreuzung und genau dort unser Hotel. Zack eingecheckt,.. Zimmer…. oh… öhm boah was stinkt das hier? Es sieht alles sauber aus, gibt sogar einen kleinen Pool… aber auch nachdem der Mensch der uns das Zimmer gezeigt hat, eine Dame mit Raumspray geschickt hat – nichts zu machen – es stinkt! Auf dem Flur haben wir 1 Schild gelesen:

Morgen früh wird ab 8:00 der Strom abgestellt

Da sassen se nun, völlig gestresst, mitten auf ner Kreuzung, billiges Zimmer, morgen kein Strom und das schlimmste es stank fürchterlich.
Nicht gerade die schönsten Vorraussetzungen für den allerletzten Urlaubstag 😀
Also das mit dem vorbuchen, lassen wir mal. Und dann auch noch am falschen Ende gespart… Hm,…. Hunger…
Also erstmal raus hier, ab in den Aufzug- neues Schild:

Wifi ist für die nächsten 5 Tage aus!

Na Bravo! Kein Blog… grml… auf dem Weg nach unten, haben wir schon überlegt wieder auszuchecken. Gedacht und getan. So kam es, dass wir ne viertel Std später mit unserem Refund (Zimmer war schon bezahlt – haben es erstattet bekommen) wieder mit unseren Rucksäcken auf der Strasse saßen. haha
Also dass wir das mal machen? Auch krass! Mussten kurz an Budapest denken ( Insider- und damit grüsse an die Reisegruppe Panoptikum 😀 ).

Was nun? Wir hatten gestern 2 Hotels zur Auswahl, das zweite war fast doppelt so teuer… Egal! Hauptsache den letzten Tag noch genießen und wohlfühlen! Und nicht am falschen Ende sparen.
Ab ins Taxi und an die Adresse!

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Was uns dort erwartete war einfach ein Traum. Nach kurzen Eincheck-Problemen sind wir im Restaurant Thai essen gewesen ( satay spiesse, tom ka gai und pad thai) mit den Tuk tuk in den Bungalow gefahren worden 😀

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Das Resort liegt am Hang und verfügt über einen kleinen Shuttle-service mit dem Tuk Tuk.
Was ein atemberaubender Blick vom Balkon. Zimmer ist super- angekommen!

Den restlichen Abend verbrachten wir in Patong mit Bummeln, Shoppen und das bunte Treiben zu bestaunen.

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Rückreise nach good old Germany (19)

Rückreise nach good old Germany (19)

Wir waren so glücklich über unser Zimmer, dass wir es bis zuletzt ausnutzen und genießen wollten. Daher haben wir uns früher den Wecker gestellt. Aufwachen und so einen Ausblick zu haben ist ja wohl auch traumhaft! Da fällt es nicht weiter schwer aufzustehen und erstmal schön nen Kaffee auf der zum Zimmer zugehörigen Terrasse zu trinken. Einfach schön!

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Gemütlich fertig machen, packen, Blog schreiben und Planung für die restliche Zeit. unser Flug nach Bangkok geht um 16.45 Uhr – 1,5h eher da sein, 1h Fahrt. Also gegen 13.30 – 14 Uhr haben wir noch Zeit. Sind nochmal nach Patong für die letzten Besorgungen und eine letzte Massage und Maniküre/Pediküre. Notiz an uns (!): sowas nicht mehr erst am letzten Tag machen! Ist nur stressig/anstrengend wenn man schon innerlich unruhig wegen dem Flug ist und man ständig die Uhrzeit im Auge hat. UND die Wahrscheinlichkeit, dass man enttäuscht ist ist irgendwie zu groß und man hat keine Möglichkeit es zu ändern. Jenny’s Maniküre war nämlich echt miserabel! Sie haben ihr Schweinchen-rosa Nagellack verpasst, obwohl sie sich einen anderen ausgesucht hat. Und Sue’s Thai-Massage im 2. Stock mit Klimaanlage war wohl die schmerzhafteste von allen. Gut, eine Thai-Massage ist keine Streichelmassage, das tut schon mal weh – aber das war schon hart. Es war so schön, als der Schmerz nachließ, dass sich tatsächlich so etwas wie Entspannung einstellte. Zwischendurch fragte sie sich aber ernsthaft, wie man wohl auf die Idee kommt sich solche Schmerzen zufügen und sich so verdrehen zu lassen und dafür auch noch Geld zu bezahlen. Hoffentlich weiß diese Masseurin war sie da tut! …

Nun gut – wir lernen daraus, dass Massagen am letzten Tag in der Stadt im geschlossenen, klimatisierten Raum nicht so entspannend sind, wie am Strand. Und dass die Maniküre nicht am letzten Tag erfolgen sollte, um eventuell noch Schadensbegrenzung leisten zu können 😀

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Mit der Fahrt zum Flughafen hat alles gut geklappt. Bis zur Sicherheitskontrolle beim Einchecken. Wir werden es nie lernen! Natürlich haben wir wie immer irgendwo im Rucksack eine Flasche Wasser und im Verbandszeug ne kleine Schere. Jeden Urlaub das gleiche! Unmöglich! Nachdem wir beides schmunzelnd abgegeben haben stehen nun 1 Std Flug nach BKK – 2 Std Aufenthalt- 7 Std nach Doha- 2 Std Aufenthalt- und noch mal knapp 7 Std nach FRA vor uns.
Das wars! Das war unser kleiner Reiseblog 2015. wir möchten uns noch mal bei allen die mitgelesen haben bedanken. Jedes Kommentar oder eine Nachfrage hat uns gefreut und wir sind immer ganz überrascht wer uns alles begleitet. Dieses Mal war es wohl nicht so spannend wie die Male zuvor, doch für uns etwas beschwerlich durch das wirklich oft schlechte Internet vor Ort. Bitte verzeiht daher, dass wir weniger auf Kommentare eingegangen sind. Vlt holen wir das ja noch nach.
Wir fliegen nun gleich los und hoffen auf nicht ganz so viele Zwischenfälle 🙂
Horidoo und so! Und immer dran denken:

If you smile to the World, the World will smile back to you!

P.S. sind zwischenzeitlich wieder gut Zuhause angekommen

Und los geht’s …. :) (2)

Und los geht’s …. :) (2)

Der Anfang war chillig – noch nie so viel Zeit am Abreisetag gehabt. Wir konnten den ganzen Morgen in Ruhe sortieren, räumen und packen. Sehr entspannt! Trotzdem alles auf die letzte Minute fertig. Eile mit Weile – wir haben ja noch Zeit – vlt. kommt es von unserer Erkältung und den diversen Medikamenten, dass wir etwas langsamer/ruhiger sind. Hm,… wenn wir unsere Klamotten so anschauen… minimalistisch ist anders 😀 Hahaaa

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Nun ehe wir gucken konnten, schnell verabschieden , dann saßen wir schon bei Papa im Auto Richtung Göttingen und jetzt im Zug zum Flughafen. Verrückt, da ist er -der Tag- wo wir uns das ganze Jahr drauf freuen! Woohoooo..
Allerdings erwartet uns heute am Check-In Schalter das erste Highlight – bzw Glück oder Pech.
Unsere Flugroute ist: Frankfurt-Abudabi-Bangkok – mit Ethihad. Dann Airlinewechsel
Bangkok- Yangon! Letzter Flug am Abend! Sollten wir Ihn nicht bekommen, (durch aus- und einchecken oder Verspätungen) heißt es für uns “ One Night in Bangkok“ 😉
Jetzt müsst ihr alle fest die Daumen drücken, dass sie unser Gepäck schon in Frankfurt
durchchecken! Ansonsten fängt das Abenteuer „Urlaub“ in Bangkok an.

Bis gleich….. Wir werden berichten 😉

Anreise Yangon (3)

Anreise Yangon (3)

Leider haben wir es nicht mehr rechtzeitig aus Frankfurt geschafft zu posten. Hier ein kleiner Nachtrag:
Am Check-In angekommen, kurzes bibbern, ob wir es schaffen das Gepäck bis nach Yangon durchzuchecken- die nette Dame ( etwas gestressten und machte einen strengen Eindruck) hat uns unsere Bordkarten überreicht mit den Worten: „jetzt haben sie es easy beesy – durchgecheckt!“ Wooohoooo!
Was ein Glück, dass es geklappt hat!
Kurz noch etwas essen und schon saßen wir im Flieger- Abu Dhabi – 6 Std. Beide erstaunlich viel geschlafen und schwups da – 1,5 Std Aufenthalt ( kurze Aufregung es kamen Gerüchte von 5-7 Std Verspätung auf- Gerüchte!), nun 5,5 Stunden gen Bangkok. Wieder essen und viel Schlafen. Mit überpünktlicher Landung erreichten wir Bangkok. Und die ersten Worte zur Begrüßung waren Swadee ka – Same Same ? Herrlich! Bei dieser Begrüßung könnten wir eigentlich gleich hier in Thailand bleiben. Hahaa 🙂
10 min laufen, kurze Kontrolle und schon sind wir an unserem Gate mit eingebauten Raucherpuff! Was hat die Dame vom Check-in in Fra gesagt? Easy beesy!
Wie recht sie hatte! Nun 2 Stunden chillig warten, frisch machen, lesen, rauchen… Quatschen…
Oh waren das unsere Namen auf Thai? Lautsprecher? Schock! Hm, gut mal fragen. Ab zur Gate Dame ja waren unsere Namen! Visa Kontrolle!
Alles gut. Und auch bitte gleich einchecken. 1 Std 40 min Flug in einer kleinen Propellermaschine – easy beesy 😉

Ankunft Yangon um 21:40 Ortszeit. Der Zeitunterschied beträgt 5,5 Std vor zu Deutschland.

Schnell zur Visa Kontrolle, sehr einfach- waren vlt höchstens 20 Personen im Flugzeug. Ruckzuck am Gepäckband….
Kaum angekommen,… Kommt mein Rucksack ( Jenny) und der kleine Frontrucksack von Sue’s großem Reiserucksack – ohje….. Wo ist der Große????
Beim zweiten Blick schon gesehen….. Der Gepäckaufkleber hängt am Kleinen! F…! Das war’s – Gepäckband leer….
Öhm…. Ehe wir uns versahen, waren schnell 5 Helfer vom Flughafenpersonal um uns…. Tja Rucksack weg. Aber wo?
Frankfurt, Abudabi, Bangkok ? Man weiß es nicht, da er quasi Herrenlos ohne Airline Beförderungskleber ist…. Öhm….
Okay,… Alle offiziellen Dinge geklärt…. Und ohne Sue’s Rucksack zum Hotel. Der Witz an der Geschichte, der kleine Leere
Frontrucksack ist hier…. Verrückt! Nun heißt es erstmal abwarten.
Aber wir hatten Glück im Unglück – die Medikamente und technischen Utensilien sind in Jenny’s Rucksack. Bei mir (Sue) waren im Wesentlichen Klamotten, Sonnencreme, Autan und unser Waschzeug drin. Also nix, was man nicht ersetzen könnte. Reisezahnbürsten haben wir im Handgepäck und Duschzeug gibts im Hotel. Am Reiserucksack ist ein Adress-Anhänger mit der deutschen Adresse drauf, zumindest dahin wird er seinen Weg finden. Aber vlt. Kommt er ja auch morgen schon in unser Hotel. Wir werden sehen 🙂 Halb so wild – alles easy beesy – nur wird’s halt doch minimalistisch 😀

Trinken jetzt erstmal ein burmesisches Bier – Prost!

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Yangon (4)

Yangon (4)

Nach einer recht kurzen Nacht 2:00-8:00 haben wir uns Zeit gelassen und sind etwas langsam in die Gänge gekommen. Kurz zum frühstücken, dann versucht via Skype etwas über unseren Rucksack rauszubekommen – laut Office von Bangkok Airways in Bangkok ist der Rucksack immer noch verschwunden. Ein bisschen zerschmetterte das unsere Hoffnung, aber…es sind nicht einmal 12 Stunden vergangen und das über Nacht… Ist vlt. Ein bisschen viel verlangt. Okay, wir geben die Hoffnung nicht auf. Vlt melden Sie sich ja heute noch.
Da wir noch einiges zu erledigen haben, wird die Rucksacksuche erstmal auf heute nachmittag verschoben.
Was müssen wir machen? Auf Grund das die hiesige Airline Air Mandalay keine Kreditkarten akzeptiert, konnten wir unseren Weiterflug nur online reservieren. Das gleiche gilt für Ballons over Bagan, daher mussten diese noch vor Ort Cash bezahlt werden.
Beide Headoffices sind hier in Yangon. Also aufgeht’s …. In die größte Metropole Myanmars!
Erst zu Fuß 30 min (dachten es ist nur um die Ecke – auf der Karte sah es näher aus) zur ersten Office – Flug nach Bagan bezahlt. Check! Mit dem Taxi durch die ganze Stadt (ca € 2,50) zum Office Ballons over Bagan (im FMI Center, im Zentrum/Downtown von Yangon)…. Was eine Suche….einfach geht anders… Aber gefunden! Und auch hier sind wir unser Geld los geworden. Aber gerade so, da wir nur 20,10,5 Dollarscheine besitzen, wollten sie sie erst ablehnen. Nach kurzem hin und her, dann doch! Gott sei Dank.
So – what next?! Geld wechseln – Check.
Kurz darauf, fanden wir uns in einem der 100 Märkte wieder. Schmuck, Stoffe, Schrott…. 😉 Typisch asiatisch. Ich (Sue) wollte vorsorglich nach T-Shirts gucken, aber da war echt nix dabei und die Flip Flops, die mir gefielen gab es nur x-Nummern zu klein. Die haben hier einfach zu kleine Füße. Nach Std laufen, erstmal Pause. Cola und Kaffee…. Kleines Sandwich.
So what else…. Wir brauchen noch eine Simkarte für’s Handy… Einmal um eventuell für unseren Rucksack erreichbar zu sein und zum anderen wollen wir ja auch von unterwegs bloggen.Das Internet in Myanmar ist nur in großen Städten vorhanden und wenn wir morgen weiterfliegen, vielleicht war es das schon mit Internet. Also los – zum nächsten Mobile Shop … Nach ewigem Fußmarsch, ca. 15-20 Läden ( wo uns einer zum nächsten schickte), Taxifahrt zur Post-Office und ein Hotel später fanden wir endlich einen Laden bei dem man außer den Prepaidkarten zum Aufladen auch eine SIM-Karte bekommen konnte! Preis? Ca. 160 USD – BITTE?! Öhm,… Nein Danke, dann doch eher nicht 😀
Unser krönender Abschluss war der Besuch der Shwedagon-Pagode – Landes-Wahrzeichen und Pilgerstätte für Buddhisten aus aller Welt. Sie zu beschreiben fällt schwer,… Aber seht selbst… Knapp 10 Tonnen Gold und Tausende Diamanten zieren Sie…

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Am Fuße des Hügels liegen viele ältere und neuere Klöster. Vier überdachte Aufgänge (aus allen Himmelsrichtungen einer) führen auf die fast 60.000 m2 große, mit weißem Marmor gepflasterte Plattform. Der goldene Stupa ist umgeben von reich geschmückten, mit fantastischen Holzschnitzereien verzierten Schreinen. Der Klang der Gebete, Gesänge und Glocken war unglaublich faszinierend und schön! Was eine fesselnde Atmosphäre! Überall Gläubige in Meditaion und Gebet, andere bringen Blumen, Schirmchen und Wasser als Gaben dar, Mönche, Novizen und zum ersten Mal sogar weibliche Mönche! Wie kann ein so belebter Ort gleichzeitig eine solche Ruhe, Besinnung und Frieden ausstrahlen? Wieder geht drei mal die Glocke! Das soll Glück bringen und man macht es nach der Spende.

Sue hat eine der zwei größten klingen lassen… Und wir beide haben – nach Anleitung unserer Führerin bei bestimmten Statuen Wasser gespendet – Für ein friedliches Leben. Kurz zur Erklärung – Für jeden Wochentag gibt es ein Tier, das für verschiedene Dinge/Eigenschaften steht. Sue ist an einem Montag geboren, welches den Tiger als Symbol hat. Jenny an einem Donnerstag, der durch die Maus vertreten wird. Zu jedem Wochentag gibt es eine Stelle zum Wasser spenden und jeder gibt an dieser eine Spende, die ihm vom Geburtsdatum her entspricht.
Nachdem wir dann einmal die Plattform grob abgelaufen hatten machten wir uns wieder Ins Hotel. Pause machen,… Morgen geht es schon früh los..

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Im Hotel angekommen, etwas erschöpft vom vielen laufen, Eindrücken und der Hitze, hat Sue ein wenig gedöst und ich mich wieder auf die Suche nach unserem Gepäck via Internet und Skype gemacht! Ohne Erfolg-Wochenende, alle Office geschlossen! Super 🙁
Vielleicht erreicht unser Master-traveller Olli von Deutschland mehr. Muss erwähnen, dass hier starke Netzschwankungen sind 😀
Also mit Olli geschrieben, alle wichtigen Unterlagen ausgetauscht- dauert ja ein wenig… Waren uns ziemlich einig, das ein Rucksack ohne Beförderungsaufkleber überall sein kann… Gerade bei so vielen Flughäfen.. Naja…habe uns eigentlich schon neuen Rucksack kaufen gesehen… Als plötzlich das Zimmertelefon klingelte… Your luggage arrvied at the Airport . Öhm …. Hilfe welche Aufregung! Okay… Dann kommen wir ihn holen! Wie geht nicht? Morgen früh? Wir fliegen um 06:00 weiter nach Bagan. So früh ist das Office nicht besetzt? Hallooooo? Wir kommen jetzt! Sue noch leicht verpeilt- wie was wann??? Öhm jetzt! 1,5 Stunden ist noch ein Schalter auf. Okay,… Ab ins Taxi! Rushhour- oh nein! Was ne krasse Fahrt und was ein Verkehr. Ca 45 min später am Flughafen angekommen- ja wohin? Durchfragen bringt nichts, alles abgesperrt- nur mit Tickets kommt man zu den Schaltern und die netten Polizisten sprechen wenig englisch- bestechen? Nee lieber noch nicht… Irgendwann stehen wir vor der Police-Station und ich kriege fast nen Nervenkoller- weil sie kam englisch sprechen- was tun? Hm, spontane Idee unser Rezeptionist im Hotel hat alles mitbekommen und spricht englisch- also Anruf im Hotel er musst dolmetschen. Perfekt- jetzt darf nur ich ( Sue musste draußen bleiben) mit einem Wachmann in die Sicherheitszone.. 3 min später stand ich im Möchtegern Büro- quasi ein Kabuff bei einer netten Thai von Bangkok Airways, die mir erklärte, dass sie immer noch nicht wissen wo unser Rucksack ist?! Sie ihn in main Share Lost & Font eingetragen hat und er noch nicht aufgetaucht ist! *rastaus*
Haaaalllloooo? Nee nee nee, so nicht! Also mit etwas strengerem Ton noch einmal erklärt… Und dem Zusatz – ich bewege mich keinen Zentimeter bevor unser Gepäck nicht da ist, und wir im Hotel angerufen worden sind…. Fing Sie erneut an zu telefonieren… 5 min später… Lief ich mit Wachmann und BKK Air Dame über den ganzen Flughafen… In eine Ecke mit Desktop.. Ca 20 Gepäckstücke- kein Rucksack! Da holt einer vom Bodenpersonal etwas unter dem Schreibtisch her… Guck, guck nochmal dreh um- yeeeeeesssss! brüll! 15 Bedienstete um uns herum… Alles lachte! Nochmal:
Yes yes yeeeees!!!!!
Unglaublich! Mit kleinen Freudentränen bei allen herzlich bedankt! Ein Dankeschön Obolus wollte niemand annehmen…
Ab zu Sue! Wooohoooooo!
Was ein verdammtes Glück! Crazy!
Taxi- Hotel- Freude!
Kurz Kleinigkeit neben an im Restaurant gegessen, ausgecheckt, da die Nacht um 4:00 zu Ende ist- werden um 4:30 abgeholt! Nun geduscht, gepackt und Blog geschrieben -in 3,5 Std müssen wir wieder aufstehen! Gute Nacht Ihr Lieben! Morgen geht’s weiter….

Anreise Bagan (5)

Anreise Bagan (5)

Hallo zusammen, bevor wir euch von unseren heutigen Erlebnissen berichten erstmal ein paar allgemeine Worte zu unserer Rechtschreibung! Wir bitten eventuelle Wort-Neukreationen, Grammatik oder Rechtschreibfehltritte zu entschuldigen. Oft kommen wir erst nachts, übermüdet und kaputt zum schreiben,.. Da schleichen sich schon mal Fehler ein – und T9 tut dann sein Übriges…

Also nun zu unserem Tag
4.00 Uhr wake-up call, 4.30 Uhr Taxi Pick-up, pünktlichst ca. 4.50 Uhr am Flughafen. Um 5.00 Uhr sollten wir zum Check-in bereitstehen. Aber,.. Zeitangaben sind hier relativ. Unser Schalter war bis ca. 5.30 Uhr unbesetzt,.. Dann ging es irgendwann los mit ein-checken – wir waren die ersten. „When does Bording beginn?“ 6.10 Uhr – also wieder warten… Warum sind wir nochmal so früh aufgestanden?! Als es losging, wurde unser Flug übrigens nicht per Lautsprecheransage angekündigt sondern mit lautem Aufruf und hochgehaltenem Holz-Schild 🙂

Der Flug verlief recht normal – die kleine Propeller-Maschine sah ok aus (mal abgesehen von dem zum Teil wenig vorhandenen Profil mancher Reifen) Service im Flieger war gut und nett – Flugdauer ca. 1,5 Stunden.

Auf dem niedlichen kleinen Flughafen in Bagan angekommen, kamen wir in eine Halle,.. einfach mal der Menge folgen – oh! Zu weit da stehen schon die ganzen Abholer, Taxifahrer usw. Aber, wo ist das Gepäckband?! Gibt es nicht 🙂 jedes einzelne Gepäckstück wird händisch von einem Karren gehoben und reingetragen.

Noch bevor man den Flughafen verlässt muss eine Gebühr bezahlt werden zum Betreten der Region – wohl ähnlich wie Eintritt in einem Nationalpark oderso. Taxi! Und ab ins Hotel. Das haben wir übrigens vorgebucht – übers Internet, da wir eine Adresse für „Ballons over Bagan“ zur Abholung angeben mussten. Soweit echt schön, schick, allerdings noch in Fertigstellung. Teile der Aussenanlage und Innenausbau sind noch nicht überall fertig. Daher wohl der im Verhältnis günstige Preis 😉 Das Zimmer ist aber sauber und wirklich nett. Rezeption/Eingangsbereich, Wohnblock und Pool sind fertig – also es ist nicht so, als würde man auf einer Baustelle Baustelle wohnen.
Blick auf die Uhr – ca. 9.30 Uhr. Wenn wir uns nochmal hinlegen bekommen wir heute Nacht kein Auge zu und morgen ist doch endlich unser Heißluftballon-Flug! Heißt wieder vor Sonnenaufgang aufbrechen – Abholung diesmal aber „erst“ 5.30 Uhr 😉 Also Müdigkeit überwinden und mal umschauen. Entgegen dem, was wir gelesen haben (dass es keine Roller für Touristen zu mieten gibt, weil wohl mal ein Major mit seinem Auto in einen Unfall verwickelt war, an dem auch ein Rollerfahrer beteiligt war. Daher soll es wohl nur die Möglichkeit eines Fahradverleihs und Kutschfahrten geben) An der Rezeption haben wir aber Roller gesehen und uns wurde gesagt, die waren zu mieten. Tschaka! Das machen wir. Nein! – alle weg 🙁 aber es soll um die Ecke noch mehr geben. An der nächsten Querstraßen mussten wir dann langsam feststellen, dass das doch keine Roller sind…. Sondern Elektrofahrräder!! 😀 öhm,… Nicht was wir uns vorgestellt hatten – noch dazu, weil wir gerne gemeinsam auf einem Bike fahren wollten….Aber zu guter Letzt sind wir fündig geworden – es gibt welche für 2 Personen und das ist immernoch die bessere Alternative als Laufen oder selber strampeln 😉

So lustig… Elektrofahrrad – sieht allerdings eher aus wie ne Mofa. Okay, aufgesattelt und los geht’s…diese Dinger sind der Burner!

Ca 30 km/h und echt unschlagbar komisch. So sind wir den ganzen Tag querbeet durch die Gegend von Bagan gedüst. Zwischen Tempel, kleinen Dörfern, am Fluß und durch die Pampa …hin und her. Zwischendrin immer mal kurz Foto oder Getränkepause und weiter ging es. Beeindruckend viele Pagoden gibt es hier. Ganz sicher wird das einmal UNESCO Weltkulturerbe!

Kurz bevor wir zurück zum Hotel wollten, viel Sue auf – Suki ist verschollen! Oh my god! Unsere Wanderschildkröte…..
Okay… Überlegen… Sie hat sich ca. 12-15 km entfernt fotografieren lassen- an einem Viewpoint direkt in einem Hotel….
Okay, keine Sekunde gezögert …. Trotz schon Popoweh vom vielen fahren – Suki muss wieder her….

Also auf unser “ Fahrrad“ Mission „Suki must back“ ! 35 Min später,… Man hatte sie einsam rumsitzen sehen und an der Rezeption
abgegeben. Puuuuh! Glück gehabt!
Gleiche Strecke wieder zurück- autsch’n! Diese Sitze müssen wirklich überarbeitet werden!
Essen? Bloggen? Schlafen? In dieser Reihenfolge. Also wieder nen Snack, Kaffee, Tee und ab ins Hotel…. Bissi schreiben- Mist, unser
“ Burner“ muss ja noch zurück gebracht werden…. Also wieder los, Das Teil abgeben, vor Ort schnell noch nen Banana Pancake und ab nach Hause!

Jetzt sind wir fix und foxi… Morgen gibts bestimmt mehr Bilder und Eindrücke… Aber uns fallen die Augen zu. Kurz zu den Video- und Fotoqualitäten… Bitte nicht wundern, wir müssen sie runterrechnen lassen, sonst würden wir sie nicht hochgeladen bekommen. Natürlich ist das Ausgangsmaterial hochauflösend und HD. Bis Morgen…Easy beesy 😀

Ballons over Bagan Teil 1 (6)

Ballons over Bagan Teil 1 (6)

Guten Morgen,

Es ist 07:40 Uhr und wir sind wieder zurück! Jesus!
Okay,… Also 04:45 aufgestanden – gähn…. Schnell noch nen Kaffee und ab zur Rezeption. Der Pickup sollte um 05:30 da sein. Fast überpünktlich wurden wir mit einer Hand voll Leuten in einen kleinen Bus gesteckt und nun ging es ca 25 min über Stock und Stein! Pampa!
Gerade angekommen, kam ein Brite in den Bus gehüpft, erklärte uns, das der Wind schlecht steht und er uns die die Flugzone vom Flughafen treiben würde, das wäre zu gefährlich. Und ansonsten wäre der Flug daher zu kurz und auf einen anderen Startplatz könne auch nicht ausgewichen werden – also wurde er gecancelt…. Es ging ein enttäuschtes Raunen durch den Bus. 🙁 🙁
That’s it! Wieder 25 min zurück- allerdings jetzt mehr Straße als Stock und Stein. Um 06:30 Uhr waren wir wieder im Hotel.
Tja, was sollen wir sagen, natürlich sehr schade, hatten uns soooo gefreut! Aber Sichheit ist das A & O – shit happends ! Morgen ist auch noch ein Tag. Natürlich werden wir versuchen, wenn irgendwie möglich morgen zu fliegen. Mal sehen, ob es klappt. Immerhin befördern die Ballons knapp 100 Leute am Tag und alle die heute nicht geflogen sind, wollen morgen fliegen. 🙁
Aber wir sind im Moment noch guter Dinge…. :/ 😀
Im Hotel ging es erstmal zum Frühstück auf die Dachterrasse. Puuuh kalt! Gefühlte 5 Grad!
Waaas nu?

Tagesplanung! Öhm! 06:35 Uhr! Wieder nen „Burner“ mieten?! Brrrr zu kalt!
6:50 Uhr Tagesausflug zum Mount Popa ? Öhm …. Mal schauen
6:55 Uhr Erstmal abwarten, was das Office von Ballons over Bagan sagt.
7:00 Uhr brrr immer noch kalt!
7:15 Uhr Der Kaffee schmeckt nicht
7:20 Uhr an die Rezeption – Taxi zum Office Ballons over Bagan bestellen?!
7:25 Uhr Überredet vom Rezeptionboy… Nicht zu fahren, da das Office erst um 9:30 Uhr
aufmacht und er für uns nachfragen kann
7:30 Uhr Leicht planlos im Zimmer – 7:30!!!!
7:35 Uhr Philosophieren über Land und Leute- lesen im Loose ( Reiseführer für Backpacker)

8:00 Uhr Okay, Tagesplanung steht so weit! Wir werden wieder ein E-Bike – für uns der „Burner“
für den Tag mieten! Die ein oder andere Pagode interessiert uns doch, allerdings erst,
wenn der Fahrtwind von 30 Km/h erträglich ist. Jetzt
gibt es noch einiges zu tun – rund um den Blog. Bilder sichten von Gestern, auf unseren
Tragbaren Server laden… vlt die ein oder andere Anekdote erzählen
Tagesplanung morgen… Kaffee!

Was ein Start in den Tag! Sue hat sich spontan noch einmal hingelegt ( vernünftig, weil krank), während ich versuche unsere Technik zu beherrschen. Ihre Erkältung wird zwar besser, aber der Husten/Schnupfen, Heiserkeit ist noch da.
Ich bin ausnahmsweise mal fast gesund! Ohren sind wieder okay… Erkältung ist weg -Vlt ein wenig Husten noch,das war es.
Ich mag noch ein bisschen über Land & Leute erzählen,was wir bisher erlebt haben, während das ein oder andere
Bild sich versucht hoch zu laden.

Wir sind beide positiv überrascht, über die Hilfsbereitschaft der Burmesen. Auch wenn das englisch wirklich Grotten schlecht ist, es wird immer einer heran gerufen, der vielleicht doch etwas
mehr versteht.
Dennoch merkt man, dass der Tourismus in den Kinderschuhen steckt.
Woran wir das festmachen, ist schwer zu definieren.
Auffällig ist, dass es in erster Linie geführte kleine Reisegruppen/Rundreisen gibt, mit vornehmlich älterem Publikum. Wir hätten mit wesentlich mehr Rucksackreisenden und jungen Leuten gerechnet. Die haben wir aber tatsächlich erst hier in Bagan und das auch nur vereinzelt gesehen. Ansonsten hatten wir bisher eher das Gefühl das Durchschnittsalter der Touristen hier drastisch zu reduzieren. Einen richtigen Hotspot, wo man mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt, man sich über Reiserouten usw. austauscht hatten wir bisher noch nicht. Allerdings gibt es eine Straße hier, die die wenigen Rucksacktouristen schon für sich entdeckt haben. Wir sind offensichtlich immer wieder ein Highlight für alle Einheimischen. Kinder und Erwachsene gucken ganz fasziniert, Teenager fangen an zu Tuscheln/verlegen zu lachen und zücken die Handy-Kameras und wir wurden auch schon direkt gefragt, ob wir mit aufs Bild kommen. (Wir vermuten, dass das auch was mit Jenny’s blonden Haaren zu tun hat) Und es wird viel gebaut.
Flexibilität ist vielleicht noch ein Punkt.
Gestern wollten wir unseren “ Burner“ einen weiteren Tag mieten! Vergebens. Auch für
Mehr Geld…. No Way. Wir wollten Ihn tauschen gegen ein anderes mit vollem Akku, damit wir, –
( so kaputt wie wir waren) nicht den ganzen Weg zurück zum Hotel laufen müssen…
Kein Weg- kennen wir nicht- machen wir nicht. Klar sucht man nach Erklärungen,
Die ein oder andere mag es geben… Naja, jedenfalls mussten wir laufen Hahaaa 😀

Wurst! Easy beesy ;D schreibt man das eigentlich so?? Ach du Laden,… Hahaaaa
Okay… Verzeiht! Google sagte mir gerade, man schreibt es “ easy peasy“. Öhm,
Make sence. Okay,… Also ab heute easy peasy ! Fand aber beesy auch irgendwie witzig 😉
Na unsere Wortkreationen sind ja auch mal großes Kino- machmal kommen wir aus dem
Lachen nicht raus. Hier mal ein paar Beispiele: der Tieger – hahaaaa wo kommt bloß das
„e“ her…. 😀 Oder gestern war auch gut… Wollte „lach weg“ ( neue deutsche Teenie-sprache schreiben) und was hat der T9 geschrieben? Lackgeruch!
Auch witzig war (wir lernen gerade ein bisschen burmesisch):
Thank you in burmesischer Lautschrift : kyei (jyei) zu tin ba de
Eselsbrücke : Je (Jenny) su (Sue) di ba du (Werbung) öhm, „du“ wird in de umgewandelt…
Der Brüller! Aber funktioniert und die Leute müssen zwar lachen aber freuen sich riesig darüber.
So, genug Blödsinn geschrieben- jetzt könnt ihr alle Danke auf burmesisch 😀

Eben klingelt das. Telefon, der Rezeption-Boy wegen Ballons over Bagan! Herz rutscht in die Hose – hoffentlich waren noch Plätze frei! YES! Er hat für Morgen für uns reserviert – Abholung zw. 5.30/5.45 YES! Freude! Also morgen nächster Versuch. Dann werden wir jetzt mal in den Tag starten und uns ein E- Bike holen.

Halt! Wir haben euch ja noch gar keine Haustiere vorgestellt! Woran das liegt?
Außer X Mosquitos gab es keine. Höchstens Vorgarten-Tiere: wie nen fetter Hahn, der vor
unserem Fenster gastiert. Positiv hierbei- wir stehen vor Ihm auf! 😀

So, letzte Ziggi und für Euch mal schnell ein paar Bilder noch von gestern:

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