Neu Bagan – Alt Bagan – Nyaung U – Weiterreise (7)

Neu Bagan – Alt Bagan – Nyaung U – Weiterreise (7)

Da sind wir wieder. Nachdem wir wussten, dass wir morgen nochmal die Chance haben für „Ballons over Bagan“ waren wir ruhiger und machten uns startklar für den Tag. Erstmal wieder unseren fahrbaren Untersatz besorgen. So, einmal kurz zur Orientierung. Bagan ist eher Name der Region – und setzt sich zusammen aus mehreren Orten/Ortsteilen. Im Norden ( wo auch der Flughafen ist) befindet sich das wirtschaftliche Zentrum Bagans – Nyaung U. Hier haben wir unser Hotel. In ca. 5 km Entfernung in Richtung Süden, liegt Alt-Bagan – ehemaliges politisches Zentrum. Dort befinden sich auch die wichtigsten Tempelanlagen. 1990 wurden dessen Bewohner zwangsumgesiedelt – ins 4 Km südliche Neu-Bagan. Es gibt noch weitere kleine Ortschaften, die aber eng mit dem einen oder anderen Teil Bagans zusammengewachsen sind.
Die nähere Umgebung um unser Hotel haben wir ja gestern schon erkundet, ebenso Alt-Bagan. Also haben wir ja nun unfreiwillig Zeit uns Neu-Bagan anzuschauen.

Also los – die Richtung wissen wir – steht auch auf den Straßenschildern – Entfernung ca. 10 Km. Die Entfernungen sind schwer zu schätzen, wenn man nicht einmal weiß wie „schnell“ man fährt. Die Karte in unsrem Reiseführer gibt eine grobe Orientierung. Hier ein Flußbett/Brücke da eine Ortschaft oder besonders große Pagode… Also los – werden schon sehen, wenn wir da sind – ist ja der nächst größere Ort. Denkste Puppe 🙂 wir fahren und fahren und fragen uns wie weit 10 Km sein können… Zu Beginn sind uns ab und an Touristen entgegen gekommen – mittlerweile nicht mehr… Die Straßenschilder sind jetzt nur noch auf Burmesisch und in für uns nicht lesbaren Zeichen. Die Einheimischen freuen sich noch mehr über uns, lachen uns an und manchen Hupen sogar, wenn sie uns entgegenkommen,… es sieht nicht aus, als würde da vorne bald ein Ort kommen. Aber da war kein großer Ort, wo wir durchgefahren sind. Nur ein kleines Teilstück, wo mal rechts und links paar Häuser waren… Und tatsächlich! Als wir doch endlich nach dem Weg fragen, sind wir schon vorbei und sollten etwas 5 Km zurück fahren. Nun mussten auch wir lachen! Sich auf einer graden Strecke zu verfahren und die Orientierung zu verlieren muss man auch erstmal schaffen 😀

Ich glaube es ist nicht übertrieben, wenn wir sagen, dass der Weg nach Neu-Bagan spannender war als der Ort selbst. Laut Reiseführer gibt es am Fluss einen Aussichtspunkt – der war sehr schön! Ein paar Fischer, Frauen, die im Fluß Wäsche waschen und wir sitzen schön in einem Restaurant und trinken frischen Papayasaft.

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Anschließend sind wir ein bisschen im Ort rumgefahren. Er besteht im Wesentlichen aus einer geteerten Durchgangsstraße und 2-3 geteerten ( oder so ähnlich) Querstraßen. Ende! Der Rest ist eher Staub/Schotterpiste/Sandgrube mit Holzhütten. Also wieder zurück Richtung Alt-Bagan. Auf dem Weg sollte noch ein Viewpoint sein. Den nehmen wir noch mit.

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Nach einer kleinen Stärkung in einem Backpacker Hütte- siehe Bild

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ging es an die weitere Planung für die nächsten Tage. Gar nicht einfach. Richtung Mandalay soll es gehen, aber wie und wann… Schwer. Da wir morgen früh hoffentlich in die Lüfte steigen, verpassen wir jegliche öffentlichen Mittel. Alle Busse und Boote gehen auch früh morgens los… Also was machen? Es gibt noch 3 Optionen- Nachtbus, eine Nacht verlängern oder Privattour…
Hmmmmm, wirklich schwierig. Irgendwie wollen wir backpacken, günstig, alles sehen ( Land & Leute) in kürzester Zeit und alles geht nun mal nicht….. Hin und her…. Alles errechnen, Pro und Kontra… Hmpf… Also auf zum Travelagency Preise und Zeiten herausfinden … Okay,… Kaffee, Denkerpause, spontan noch kurz den Tempel von Nyaung U angefahren- und danach unseren Burner abgegeben- weiter gehts zu Fuß für heute Abend.

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Okay, hilft ja nix… Also kurz in ein einheimisches „Restaurant“ eingekehrt und überlegt-
Wir haben uns entschieden! Wir machen eine Privattour und bauen noch den Mount Popa ein.
Wird ein langer Tag. Die Gründe liegen bei:

Fahren wir mit dem Bus sehen wir Null von der Landschaft, da es schon dunkel ist.
Die Bootstour soll chillig aber eintönig sein, da das Landschaftsbild sich kaum verändert und dauert dazu zwischen 12-19 Std. & letztes Jahr in Laos war wirklich viel Fluss dabei, wobei dort die Landschaft atemberaubend war. Eine Nacht verlängern wollen wir ungern- immerhin haben wir hier wirklich alles abgefahren. Bagan wäre es sicherlich wert, wenn man mehr Zeit hätte als wir. Und schlussendlich werden wir ja auch noch hunderte von Kilometern im Bus fahren.

Zack, schnell ins Travelagentcy – gebucht. Höchstwahrscheinlich nen Jeep. Wir werden sehen 😉
Abendessen fiel heute flach. Kaputt und keinen Hunger.

Jetzt müssen wir leider erstmal aufhören zu schreiben, da es mittlerweile schon fast 23:00 Uhr ist und wir morgen ja wieder früher als der Hahn aufstehen 😀

Drückt uns die Daumen, das morgen früh das perfekte Ballon-Wetter ist! See ya guys

Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 1 (8)

Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 1 (8)

Hallo – es ist nach 21 Uhr und wir sind endlich in Mandalay angekommen. Nachdem unser Tag wieder um 5.00 Uhr begonnen hat und wir die meiste Zeit des Tages auf der Ladefläche/ Rückbank eines alten Jeep verbracht haben, sind wir überladen von den vielen Eindrücken des heutigen Tages, tut uns nun alles weh, sind staubig haben Hunger und sind todmüde. Daher nur eine Kurzfassung des Tages – wir bitten um Verständnis. Morgen früh dann etwas ausführlicher und ein paar Bilder.

Das Daumendrücken hat geholfen! Der Flug „Ballons over Bagan“ konnte bei besten Wetterbedingungen durchgeführt werden. Es war sagenhaft, emotional, unbeschreiblich schön, atemberaubend und verdient morgen einen eigenen Post. (allein schon wegen der Bilder)

Kurz nach 9 Uhr waren wir wieder im Hotel. Kurz Frühstücken gehen – danach wollten wir in Ruhe
Packen – um 10 Uhr werden wir von unserem privaten Wagen abgeholt. Das Frühstück ist etwas länger ausgefallen, da wir mit einem super netten deutschen Pärchen ins Gespräch gekommen sind. Die beiden planen die nächsten 5 Jahre Ihres Ruhestands mit monatelangem Reisen zu verbringen. Sie sind seit Ende letzten Jahres unterwegs, schon immer viel gereist und schreiben auch einen eigenen Blog – Morgen vlt. noch ein paar Worte mehr zu den beiden.

Um kurz nach 10:00 Uhr ging es dann mit nem alten Jeep Richtung Mount Popa, ein kleiner Berg mit einer Pilger- Tempelstätte.
Vom weiten sah es wirklich toll aus, wie diese kleine Anlage hoch oben auf dem Berg stand – doch nach 788 Treppen, 700 Höhenmeter, und 2 Attacken von frechen Affen auf Sue und Ihre Getränkeflaschen, waren wir oben etwas enttäuscht. Das heilige Flair war nicht zu spüren, keine gediegne Atmosphäre, eher für uns ein Tempel wie jeder andere auch. Nur, dass man von da oben ewig weit ringsumher gucken konnte.

Ca. eine Stunde später ging es weiter nach Myingyan, um einen Tempel mit mumifiziertem Mönch zu besuchen. Bilder folgen.
Von dort in ein einheimisches Restaurant, kurz etwas essen und dann den weiteren Weg nach Mandalay zurück zulegen.

Die Fahrt war unbequem, dennoch fühlten wir uns wohl, bis alle Knochen und der Hintern weh taten 😀
Für mehr Info und Bilder sind wir heute nicht mehr in der Lage- Schlag kaputt!
Gute Nacht erstmal!

Leider ging das Internet gestern Abend nicht,.. Daher konnten wir den Text jetzt erst hochladen.

Ballons over Bagan Teil 2 (9)

Ballons over Bagan Teil 2 (9)

So nun nochmal etwas ausführlicher. Abholung gegen 6.00 – zu einem anderen Abflugplatz als gestern – diesmal der örtliche Sportplatz 🙂 Als wir ankamen war es noch dunkel. Einige Taschenlampen und das Scheinwerferlicht der Busse ließen eine Art Stuhlkreis erkennen. Erstmal Kaffee/Tee und Gebäck für alle. Danach Sicherheitsunterweisung. Nach und nach wurde es heller und man konnte besser sehen, was hier so vor sich ging. Insgesamt 4 Heißluftballons lagen sorgfältig ausgebreitet auf dem Rasen. Traktoren positionierten die großen Körbe auf der Seite liegend. Riesenventilatoren standen bereit die den Ballon zuerst mit kalter Luft füllten. Später wurde dann mit heißer Luft der Ballon mitsamt Korb aufgerichtet. „Passangers on bord!“ Das war unser Stichwort. LOS GEHT’S!

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Nebenbei bemerkt flogen wir mit dem jüngsten Ballon-Piloten der Welt. (Aber mit enorm viel Erfahrung). Heute wurde sogar eine Dokumentation über ihn gedreht. Er ist Brite und erst 23! Hat im Alter von 12 mit dem Fliegen angefangen (sein Vater ist auch Ballon-Pilot). Hat mit 17 selbst den Pilotenschein gemacht und wurde mit 19 Berufs-Pilot. Krass!

Als unser Korb vom Boden abhob, ging ein jubeln durch unseren Korb – wir waren 16 Leute plus Gavin unser Pilot. Vor uns haben schon einige Ballons abgehoben – was für ein Bild – und wie aufregend! Der weiße Schleier, der über der Stadt lag war nicht nur Nebel sondern Rauch von den Feuern der Einheimischen. Nachts wird es nämlich noch recht kühl. Wir haben heute auch irgendwie 5 Lagen an, nachdem wir gestern früh beim Frühstück noch gefroren haben. Die Aussicht war der Wahnsinn! Auf der einen Seite die aufgehende Sonne, unter uns der langsam erwachende kleine Ort, auf der anderen Seite die Ebene mit den vielen Pagoden (2230 dokumentierte) am Ayeyarwady-Fluss. Wir hatten perfektes Wetter! Langsam schwebten wir so dahin – die Pagoden gut sichtbar – in warmer gelb/goldener Farbe angestrahlt von der aufgehenden Sonne. Wunderschön – was ein Bild mit den anderen Heißluftballons! Was in uns vorging lässt sich nicht in Worte fassen – fasziniert, ergriffen, überglücklich … Aber seht selbst:

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Nach ca. einer Stunde begannen wir den Landeanflug. Verrückt, wie präzise sie so ein Ding landen können , wo sie doch so windabhängig sind. Von weitem sahen wir, dass das Bodenpersonal schon parat stand. Kurze Aufregung ob wir im auch im Zielbereich runter kommen – und zack – die Erde hatte uns wieder. Kaum gelandet wurden wir mit Champagner, Croissant, Bananenkuchen und frischem Obst empfangen. Ganz großes Kino!

Mandalay (10)

Mandalay (10)

Mingalaba ( Guten Tag),

Mandalay! Was ein wunderschöner Name! Und dann auch noch eine ehemalige Königsstadt- hier residierten einst burmesische
Könige- doch leider ist heute davon noch wenig zu spüren. Dazu aber später mehr.

Erst einmal zu uns. Wir sind um 09:00 Uhr völlig zerknautscht aufgewacht und brauchten ein wenig um in die Gänge zu kommen.
Tagesplanung, Laundry, neu sortieren,…. Zu unserem Hotel gibt es nicht viel zu sagen, unser Zimmer ist preislich okay, sauber, klein und das Bad hat seine guten Zeiten hinter sich. Wir waren gestern zu kaputt um weiter zu suchen.

Diese anstrengende Tagestour und die 1000e von Eindrücken haben uns platt gemacht. Zurück zu heute… Nach langsamem Start in den Tag, Frühstück haben wir ausgelassen, sind wir zu Fuß zum westlichen Eingang des Königpalast’s ca. 2,5 km entfernt, um dann festzustellen – kein Einlass für Touristen. Hmmmpf….. 4 km2 ist der Palast durch eine Stadtmauer mit Wassergraben geschützt.
Es gibt 4 Eingänge und wir sind genau auf der gegenüberliegenden Seite vom Haupteingang.
Weitere 5 km zu Fuß? Öhm nö! Mopettaxi ab zum Haupteingang…

Natürlich wollten die Mopetboys uns gleich eine Tagestour andrehen, inkl. Palastbesichtigung … Nein Danke, wir laufen!
Jaaaahaaa ihr lest richtig…. Wir wollten laufen. Also zack…. Eintritt bezahlt und Abmarsch. Keine wirklich große Leistung, denn nach ca 15-20 Min waren wir schon in der Mitte angekommen. Großes Kino war ein „Posaunenchor“ vom Militär auf unserem Weg – Video folgt. Palast – heute wichtiger Militärstützpunkt der birmanischen Armee. Hmm… Kurz etwas zu der Geschichte.
Der Plast wurde 1857 von König Mindon erbaut und 1885 an die Briten übergeben, sie machten Ihn zu ihrem Haupt -Militärstützpunkt. Und im Weltkrieg 1945 ist er bis auf die Grundmauern abgebrannt. Mitte der 90er wurde alles wieder etwas aufgehübscht, ein kleiner Teil nachgebaut, allerdings unter Zwangsarbeit… Zitat aus dem Loose…. Man betritt das Gelände
mit gemischten Gefühlen. Und ähnlich war es. Allerdings gibt es einen ganz kleinen Einblick wie es einmal gewesen sein muss….
Königspalast und Gefolge … Kleine und große Häuschen…. Nett! Beeindruckend ruhig in Mitten einer Millionenstadt.
Wir sind von “ Häuschen zu Häuschen“ und auf den 1990 wieder erbauten Wachturm gestiegen- puh wieder Treppen!
Hatten wir erwähnt, dass wir immer noch Wadenauuuu von gestern haben? Nein? Wir haben Wadenauuuu von den 1000 Treppen hoch und wieder runter am Mount Popa! Okay, oben angenommen…. Nette Sicht…. Viel Grün.
5 min genießen und weitergeht’s. Hmm,…. Wohin? Wieder auf dem Berg gelegenen Viewpoint? Ans Wasser? Holzpagode?
Hmmmm….. Okay, wir entscheiden uns für den Viewpoint am Wasser, am besten zum Sonnenuntergang… Da der allerdings noch
2 Stunden hin ist, chillig dem Treiben auf dem Fluss zugucken. Der Weg zum Viewpoint war wieder per Mopettaxi und wirklich nett!
Vorbei an einheimischem Treiben, Kleinen Märkten, Pagoden und am Ufer entlang, wo Handel und Wandel statt findet. Nice!
Angekommen in einem kleinen Restaurant, welches auch der Reiseführer empfiehlt. Chillig.
Kleinigkeiten gegessen, Kaffee …. Oh guck mal… Deutscher Reiseführer in der Hand einer Dame.
10 min später ein Pärchen… Wieder gleiche Reiseführer…. Schnell wird dadurch klar wir sprechen alle deutsch 😉
Mit der Dame kommen wir schnell ins Gespräch- Miriam. Hey Miriam, sei gegrüßt an dieser Stelle 😉
Sehr lockerer Spätnachmittag, wir quatschen gefühlte Stunden über alles mögliche, natürlich überwiegend über Reiserouten und bereiste Länder. Sie ist ein halbes Jahr unterwegs! Viel Glück und Gesundheit auf deiner Weiterreise!
Zwischen drin spricht uns das Pärchen ( Tina und Yves aus der Schweiz) an,… Auch über wie wo und wann… Kurz entschlossen haben wir schnell Adressen ausgetauscht.
Tja und so haben wir den Nachmittag bis weit über den Sonnenuntergang dort gesessen und rumphilosophiert. Chillig 🙂
Gegen 19:45 Uhr sind wir gen Hotel… Erstmal zu Fuß. Weit und breit kein Taxi in Sicht…
Nach einer halben Stunde haben wir ein Pick up gefunden. Da sind wir wieder… -im Hotel.
Recht kurz entschlossen, haben wir noch nach Fahrrädern gefragt,um morgen in aller Früh zu der U-Bein Brücke zufahren. Sie ist ca 10 km entfernt und soll bei Sonnenaufgang sowie Untergang total schön sein. Bei dem Gespräch mit dem Touroffice im Hotel stellte sich raus, in Mandalay ist es erlaubt Roller zu mieten. Da ihr uns kennt, ist schnell klar was wir gemacht haben, oder?
Perfekt! Große Freude! Das fahren hier kennen wir ja schon durch Bagan und ob nun mit 35 km auf Schotterpisten und durch Städte mit dem E-Bike oder mit dem Roller…. Easy peasy!
Wichtig ist, die Hupe funzt!!! Ihr braucht keine Angst haben, das fahren hier ist wirklich easy (Rechtsverkehr).
Nicht so wie in anderen Städten Süd-Ost-Asiens.
Das war bis jetzt unser Tag. Nun versorgen wir noch unseren Blog mit den verschiedenen Artikeln
und chillen in die Nacht hinein.
Morgen früh geht’s gegen 5:30 Uhr Richtung U-Bein Brücke!

Im Anhang noch ein paar Bilder vom Tag:

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Nachtrag: Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 2 (11)

Nachtrag: Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 2 (11)

Hey Hey, hier noch ein kurzer Nachtrag mit Bildern zu unserer Anreise nach Mandalay.

Wir haben unseren Stop in einem Palmen-Bauernladen(?!) völlig unterschlagen. Ähnlich den Gewürzgärten in Sri Lanka. Wirkte erst wie so ne typische Station, wo sie die Touris hinschleppen – aber war wirklich süß gemacht. Eine Ochsen-betriebene Erdnuss-Öl-Presse, Veranschaulichung der Ernte von Palmensaft und die Erläuterung/praktische Anschauung zu sämtlichen Erzeugnissen daraus: Palmzucker, als Grundlage verschiedener Süßigkeiten, Palmenwein, Palmenschnaps und ein bisschen Handwerkskunst drum rum. Klar wollten sie was verkaufen – für die Führung haben sie aber nichts verlangt und es war wirklich interessant und nett gemacht. (Siehe Bilder)

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Danach ging es zum Mount Popa. Wie bereits gesagt – haben es uns irgendwie Stimmungsvoller vorgestellt. Es war nett, aber uns hat der Ort nicht so sehr berührt, wie es andere Bergtempel schon gemacht haben. Von Weitem und im Nachinein auf den Bildern wirkt es spannender als wir es tatsächlich in dem Augenblick empfunden haben. Aber wir waren da 🙂 Oh! Und die Affen nicht zu vergessen! Es hieß sie tun nix aber man solle sie nicht streicheln – sie würden sonst ihre Babys verteidigen… auf die Idee wären wir ohnehin nicht gekommen… Also Sicherheitsabstand. Hat nur leider nicht geholfen… Auf den ersten 100 Stufen kam einer zu mir und hat sich an meiner Hose festgehalten – irgendetwas wollte er/fand er interessant – ich wusste nur nicht was. Händeklatschen hat ihn verscheucht – vorerst. Es hat nicht lange gedauert, da klettert so ein frecher Affe an mir hoch und reißt mir die Cola-Flache aus der Hand!? Was will er nur damit?! Nach dem ersten Schreck nochmal nachgeschaut – spielt er damit!? NEIN! Er hat sie ausgetrunken! Zack unten ein Loch reingebissen und nen halbe Liter Cola weggezogen! So geil. Also keine Cola mehr solange wir hier sind… Nur hatte ich in meiner Außentasche ne Leere Wasserflasche vergessen – die bin ich dann auch noch los geworden…

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Zu guter Letzt hier noch ein paar Eindrücke der Fahrt. Wir hatten wirklich unseren Spaß in dem Jeep – haben die Fahrt genossen – mit Wind in den Haaren und winkenden Einheimischen. Bis uns dann nach Stunden doch irgendwann der Popo und die Knochen zu dolle wehtaten.

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Mandalay mit dem Mopet – und Umgebung (12)

Mandalay mit dem Mopet – und Umgebung (12)

Mandalay per Mopet

Unser Plan um 5:00 Uhr aufzustehen hat …. Gar nicht geklappt 😀 mit Murren haben wir festgestellt, wir sind schließlich im Urlaub und uns wieder umgedreht… Das gleiche ging um 5:30 Uhr, um 6:00 Uhr und um 7:00. Hahaaa
Geklappt hat es gen 7:30 Uhr mit zerknautschen Gesichtern, etwas langsam, und kaputt spontan zum nicht eingeplanten Frühstück! Kaffeeee! Die Lebensgeister hatten uns wieder!
Schnell unser Mopet klar gemacht und ab geht’s… 4 Gang Halbautomatik, Fußbremse, kaputten Tacho,relativ neue Reifen und Tankanzeige- leer! Okay, erstmal tanken. Für rund 2 Liter haben wir 2000 Kyat bezahlt (€ 1,50) und weiter ging’s gen U-Bein-Brücke in Amarapura. Gar nicht so leicht, wenn keine Straßenschilder vorhanden sind…. Eigentlich hieß es, fast immer gerade aus… NaaaaJaaaa…. Öhm nach der dritten Wende haben wir es tatsächlich bis zur Brücke geschafft.
Wo sind die Touri’s ? Außer Einheimischen und Mönchen kaum zu sehen, ach ja… Da war doch was..Sonnenauf- und Untergang … Öhm… 9:00 Uhr weder das eine nochmal das andere. Also kurzes Fotoshooting der Brücke und dann über die Brücke latschen. Sie ist ca. 1,2 Km lang und irgendwie doch recht beeindruckend und stimmungsvoll. Auf der anderen Seite angekommen, kurzen Stop für einen Drink und wieder zurück. Auf dem Rückweg sprach uns ein Mönch an, er würde uns gern ein bisschen Begleiten und uns die nächste Pagode zeigen. Leider haben wir seinen Namen vergessen, aber diese knappe Stunde war wirklich interessant. Wir konnten ihn alles mögliche fragen über sein Mönch-sein, und wir hatten den Eindruck er wollte auch gern ein wenig erzählen. Er war 23, hat sich mit 20 dazu entschieden Mönch zu werden und „studiert.“ Desöfteren haben wir hier gehört, dass sich die Mönche gerne unterhalten. Einfach um auch Ihr Englisch zu verbessern. Jedenfalls sind wir mit Ihm umher
gelaufen und es war wirklich nett. Viel über Buddhisten und Mönche, Myanmar und über Religionen gesprochen.Interessant! Diese Religion ist einfach wirklich nur friedlich. Jeder sollte sich ein Beispiel nehmen. Übrigens, habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, was es mit den unterschiedlichen Farben der Roben von Mönchen auf sich hat?! Manchmal heißt es weil sie ein Schweigegelübte abgelegt hätten oder Meditation … Er meinte dass sie keine Bedeutung hätten – die Farbe könnte sich jeder Mönch selbst aussuchen. Außer es ist vom Kloster (wie in seinem) eine Farbe vorgegeben.
Nachdem wir uns verabschiedet haben, zack auf’s Mopet -Helmkamera ( Gopro) auf und ab zum Mandalay Hill. Einmal queer durch die Stadt. Leider sind die Videos für Internetverbindung fast alle zu lang… Aber wir gucken mal, ob etwas zum Hochladen dabei ist. Oben auf dem Mandalay Hill angekommen, wollten wir zum Viewpoint… Öhm…ja… Und da fing meine Lieblingsbeschäftigung der letzten Tag wieder an- Treppen zählen… Wir sind erstmal schön 169 Stufen in die falsche Richtung! Dann diese 169 wieder zurück und in die andere Richtung noch einmal 125 Stufen und zurück. Großes Kino! Alles zusammen 588 Stufen dafür, das auf dem Aussichtspunkt 1000 Kyat bezahlt werden sollten, wenn man von der Aussicht ein Foto macht. Halloo? – wie frech! Nöööö also schon aus Prinzip kein Foto. Die Sicht war eh etwas schlecht, da es etwas diesig war und unterhalb der Aussichtsplattform war es mindestens genauso chillig, wie oben drauf. Also wieder runter… Nice! Nicht spekakulär, aber nice. Da wir mit dem Roller unterwegs waren und wir nicht die knapp 934 Stufen oneway laufen mussten, sind wir über die 588 ziemlich glücklich. Hust! Im übrigen sind die Waden und das dazugehörige Auuuu immer noch nicht besser, mag gar nicht an morgen denken! 🙁 vielleicht sollte ich/wir Zuhause ein Trainingsprogramm kurz vor dem Urlaub starten. Hihi
Kurz überlegt was wir als nächstes machen und schnell war klar, der Viewpoint am Ayeyarwady hat uns gestern gut gefallen und das Essen war dort auch nicht schlecht- den Berg wieder runter und zum Fluss. Fast wie erwartet auch dieses Mal wieder ein deutsches Travellerpärchen getroffen – kurzen Schnack über die Routen und dann den Sonnenuntergang und das Essen genießen. Herrlich.
Es gab übriges ein Red Curry Chicken und einen burmesischen Tuna Burger. Lecker!
Gegen 19:00 Uhr Aufbruch zum Hotel. Gar nicht so einfach- aber der Weg ist das Ziel und somit sind wir auch hier wieder angekommen. Was wir noch nicht erwähnt haben, das 5 min Gespräch gestern mit dem Schweizer Pärchen. Sie haben uns gefragt, wie unsere Weiterreise aussieht und da wir in etwa die gleiche Route gehen wollen, haben wir Adressen getauscht. Gestern Abend noch, haben wir via Internet miteinander geschrieben und uns für morgen früh um 7:00 Uhr verabredet. Es geht zusammen über Pindaya zum Inle-See.
Gespannt sind wir, wie die Tour morgen wird. Jetzt kommen noch ein paar Bilder und dann geht’s ins Bett. Ach ja, vlt wird’s morgen nichts mit dem schreiben, immerhin gibts hier immer noch nicht überall Internet. Wir werden sehen…. Liebe Grüße nach G O D – means good old Germany 😉

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Mandalay-Meiktila-Pindaya-Nyaungshwe (Inle See) (13)

Mandalay-Meiktila-Pindaya-Nyaungshwe (Inle See) (13)

Nachtrag zum 24.01. (Bilder werden nachgereicht – Internet ist zu schlecht)
Heute morgen sind wir gegen 7:20 Uhr von den Schweizern Yves & Tina abgeholt worden. Da wir wirklich vorher kaum miteinander gesprochen haben, waren wir etwas gespannt, ob wir uns verstehen und wie die Fahrt sein wird (ca. 6-8 Std. im „Taxi“).

Also eingestiegen und los gehts. Was ein Start in den Tag – als wir das erste Mal wieder auf die Uhr geguckt haben war es 11:30 Uhr!! Hallo? Wo ist sind die letzten 4 Stunden hin? Öhm…. Verschnuddelt! Wir haben gequatscht, gequatscht, gequatscht…
Über Land, Leute, Touren, Jobs, Reisen, alles mögliche. Zwischendrin kurz Kaffeepause, Burmesisches Mittag essen, Toilette …. Und weiter geht’s….Sie sind wirklich beide ganz tolle Wegbegleiter- und wir haben sichtlich Spaß.

Sue und ich sind tiefenentspannt und durch immer mehr erzählen, wird uns klar wie
relaxt und planlos wir eigentlich sind. Tina und auch Yves sind gut organisiert, über jegliche
Ausflugsmöglichkeiten bestens informiert, und immer mit dem Ziel das Beste rauszuholen. So viel wie möglich sehens-/erlebenswertes in kürzester Zeit zum günstigsten Preis – TOP! Wir hingegen lassen uns wohl vom Tag & Situationen treiben und
werden uns heute von den beiden führen/leiten lassen 😀

Bei tollem Wetter ging es durch abwechslungsreiche Natur, erst savannen-artig, trocken und karg, dann grün bewachsene urwaldähnliche Berglandschaft und um Pindaya von Landwirtschaft geprägte bewirtschaftete Hügel.

Ein Traum! Toll, dass wir nicht den Nachtbus genommen haben- die Landschaft ist wirklich schön! Wir sind aus dem gucken nicht mehr herausgekommen. Gegen 15:00/15:30 Uhr erreichten wir Pindaya, das ein Hotspot sein soll.
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Pindaya liegt auf einer Höhe von 1200m an einem fast rechteckigen, künstlich angelegten See und macht einen verschlafenen, gemütlichen Eindruck – nett! Zu sehen gibt es hier eine Kalksteinhöhle voller Buddha-Statuen (ca. 8000). Der Ausblick vom Berg ist toll – runter auf den Ort und in die Ferne. Jenny’s erster Blick ging gen Treppen!
Ooooooh, Yves hat schnell den Loose aufgeschlagen und etwas von 100 Treppen erzählt- öhm kay…. Das schaffe ich! Meine Waden sind immer noch ein Graus-
selbst Voltarencreme verbessert es nicht…naja nur 100. okay,…
Da der Fahrtwind schon recht frisch war, alle schnell Jacken an und Abmarsch.
Oben angekommen, erwartete uns mal wieder eine Eintritts- und Fotogebühr… Schnell entschlossen, packten wir unsere Apparate ein…
Yves zahlte brav und versprach uns ein paar Bilder… 🙂

So – rein in die Buddhahöhle. Hmm, Stimmung war irgendwie strange, vergoldete Buddhas, klein & gross, völlig unstrukturiert angeordnet… es war recht laut, das Licht grell und überall Überwachungskameras – nicht gerade ein stimmungsvoller, entspannter Ort… Aber je weiter wir hineingingen, umso ruhiger wurde es. Hier wurde es netter, aber als heilige Stätte empfanden wir es trotzdem nicht.

Okay, den ein oder anderen Scherz konnten wir uns nicht verkneifen, waren wir doch alle glücklich darüber, diesen Ort nicht als Tagesausflug vom Inle See aus besucht zu haben, sondern in unseren Weg eingebaut zu haben. Die Aussicht allerdings war wirklich schön.

Nach gut einer Dreiviertelstunde sind wir wieder runter, ich konnte mir nicht verkneifen
Treppen zu zählen :/ Hahaaa…. Und als wir unten ankamen waren es 622 Treppen insgesamt! Grrrrrrr…..

Unser Fazit war, dass man Pindaya selbst und die Höhle nicht unbedingt gesehen haben muss, allerdings gehörte die Anfahrt zu den schönsten Fahrerlebnissen unserer Reise. Der Ausblick auf die Felder, Hügel und Berge war einzigartig. Völlig fasziniert fuhren wir ca. 45 Min. fast schweigend durch die Landschaft. Gefesselt von der Szenerie der frühabendlichen Licht/Schattenspiele vor dieser Agrar-Landschaftlichen Kulisse. Die Berge und Hügel sind verschieden bewirtschaftet – viele Felder sind schon abgeerntet, andere blühen noch grün/gelblich, wieder andere sind schon umgepflügt. Uns kommen immer wieder mit Stroh/Getreide voll beladene Ochsenkarren entgegen, die Werkzeuge der vorbeiziehenden Bauern erinnern an längst vergangene Zeiten. Der dunkle Umriss eines Feldarbeiters mit Hut auf und Hacke in der Hand zeichnet sich auf einem stoppeligen Getreidefeld in der tiefstehenden Sonne ab. Ein tolles Farbenspiel die vereinzelten Bäume in den verschiedenen Feldern und die rötlichen Erdtöne dieser Region.
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Nach ca. 1,5 Stunden wurden wird dann langsam unruhig. Den ganzen Tag im Auto verbracht wollten wir nun endlich ankommen – doch es war weit und breit kein See zu sehen… Nachdem wir ein Flugzeug landen sahen wussten wir, dass wir in Heho sein mussten. Dann dauert es nicht all zu lange. Als wir Nyaungshwe näher kamen ging gerade die Sonne unter. Der Farbige Himmel und die Berge am Horizont – wow.

Wir fuhren mit Tina und Yves zu ihrer Unterkunft – genau dieses Hotel hatten wir uns auch schon im Internet ausgeguckt- allerdings nicht gebucht. Wollten wir doch eher mal vor Ort schauen. Doch dieses kleine Hotel ist ein absoluter Traum. Kaum in Worte zu beschreiben, so viel Liebe zum Detail. Auf Stelzen gebaut über Wasser, alles aus Holz, Naturtönen,… Zur Begrüßung gab es kein Saft, sondern wir konnten wählen. Für uns gab es Bier und Weißwein am geschnitzten Schachbrett! Okaaaay, also fragen wir mal nach einem freien Zimmer… Yes! Es gibt noch 2 freie in verschiedenen Kategorien. Kurz angeschaut – verliebt!
Preis verhandeln war leider nicht. Der Standard Bungalow ist ein Hammer- und unser!
Letztendlich ist es auch gar nicht teuer, nicht teurer als ein Zimmer im Anker 😉 allerdings für
die Region wohl schon top! Wir fühlen uns wie in der von uns geliebten Hotelkette ;D
Gerne zeigen wir euch später Bilder…. Also alles richtig gemacht! Pudelwohl-fühl-stellt-sich-ein!
Kurz frisch gemacht, sind wir noch die angrenzende Straße entlang gelaufen,… Burmesische Fried Noodle and Potatocurry in nem Backpackerschuppen gegessen und ab ins Bett! Einzig und allein gibt es hier wirklich ein einziges Manko- es ist sofort ar….kalt, wenn die Sonne weg ist. Selbst mit 2 Jacken frieren wir noch. Es ging mit Pulli und langer Hose ins Bett- brrrrrrr. So,..morgen mehr….

Am Inle Lake (14)

Am Inle Lake (14)

Heute sind wir gegen 8:30 Uhr aufgestanden, gegen 09:30 Uhr zu dem besten Frühstück unser bisherigen Reise und haben beschlossen, einen Gang runter zu schalten. Für heute!

Bisschen relaxen, Blog schreiben, vielleicht lesen und evtl. Massage oder Besuch eines deutschen Weingut’s. Hier hat es zwei – ein Deutsches und ein Französisches.
Morgen früh werden wir mit Yves & Tina eine überall empfohlene Ganztages-Bootstour mit verschiedenen Stops machen. Tina hat sich mit dem Manager ( Schweizer) des Hotels kurzgeschlossen und nach Absprache gleich für uns mit gebucht. Genial – Tina hat da sichtlich Spaß dran, Dinge auszukundschaften, zu vergleichen und das Optimum rauszuholen – und wir waren wirklich nicht böse drum, mussten uns um nix kümmern sehr entspannt. Easy peasy würd‘ ich sagen 🙂

Übrigens hat sich herausgestellt, dass unsere Unterkunft im neuen Myanmar Loose (2014) als DAS beste Hotel mit fantastischem Restaurant angepriesen wird. Also haben wir nach dem Frühstück nochmal die Vorzüge unseres schönen Zimmers und des kleinen privaten Balkons genutzt. Lange haben wir versucht Bilder hochzuladen. Leider ohne Erfolg – das Internet hier war heute wirklich Grotten-schlecht. Also wollten wir los – versuchen ein E-Bike aufzutreiben und vlt. ein nettes Plätzchen mit Internet zu finden. Beim Frühstück war es noch etwas frisch – aber mittlerweile war schon wieder so heiß, dass unser gemütlicher Spaziergang die Straße entlang schon anstrengend wurde. Kein E-Bike-Verleih weit und breit – aber wir dachten wir hätten schon eines gesehen!? Gibt es vlt. wie in Mandalay doch wieder Roller zu mieten? Kurz nachgefragt – nein, gibt es nicht 🙁 Hatten jetzt aber auch keine Lust mehr ewig in der Gegend rumzulaufen. Schließlich sind wir in einem netten kleinen Restaurant mit Free-Wifi am Kanal in der Nähe des Bootsanlegers eingekehrt. Bei einem kühlen Getränk das bunte Treiben beobachten – super schön. Nebenbei diskutierten wir die Weiterreise. Ziel? Bus? Zug? Oder doch fliegen?! Leider ging das Internet hier gar nicht…, nach dem Drink sind wir zurück auf unseren Balkon ins Hotel. Besser schlechtes als gar kein Internet. Nun suchten wir parallel im Loose und Internet nach verschiedenen Möglichkeiten, suchten nach Preisen und Wege. Hm,… also so wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben, erweist sich als wirklich schwierig. Von hier bis an die Küste gibt es 4 Möglichkeiten
-Bus, Bus, Yangon Übernachtung & Bus ca 30 Std !
Bus, Bus , 2x Übernachtung in M… & Bus ca 2 Tage.
Taxi, Flug, Bus 6 Std
Schwierige Entscheidung – wie wir jetzt weiter machen. Vlt gehen wir noch mal zurück nach Mandalay um von dort noch ein eine Zugstrecke gen Norden zu fahren. Es gibt ca 2 Std entfernt einen Ort, der noch sehr Kolonial sein soll- vlt gucken wir ihn uns an.
Wer weiß, wo wir noch landen. Nach all dem ausklüngeln von Wegen, verspürten wir leichten Hunger und sind zielstrebig zu den angeblich besten Pancake-Restaurant im Dorf. Zum Mittag zu spät, zum Abendessen zu früh… Also Pancake für zwischendurch. Sie waren wirklich lecker- mit Avocado- ungewöhnlich, aber sehr lecker. Während wir da so sitzen, lernten wir durch einen Zufall einen sehr gut englisch sprechenden Heinheimischen kennen.
Wir haben noch einmal über alle möglichen Wege gesprochen, über sein Land und die Einstellung der Burmesen. For they are Tourist Moneymaschines – na toll!
Er arbeitet für die in Myanmar veranstalten Seagame’s und gibt u.a. Computerkurse für
Einheimische. Sehr netter Mann! Interessante Gespräche.
Nachdem er leider los musste, sind wir wieder langsam zurück zum Hotel- kurz einkaufen und durch unser hin&her war irgendwie klar, wir brauchen noch eine Nacht länger hier am Inle See. Da die meisten Busse morgens gehen. Also zur Rezeption versuchen erneut eine Nacht zu verlängern. Öhm… Nee geht nicht? Nur noch ne Bungalow-Suite? Wirklich nichts mehrfach frei? Ähm,… Nee, die Suite ist dann doch zu teuer… Mist! Tja, was machen? Da wir morgen den ganzen Tag auf dem See sind, ist die Zimmersuche morgen Abend schon anstrengend,…. Grrr… Also heute Abend nochmal los…
Etwas schräg gegenüber befindet sich ein kleines Hotel/Pension… Und siehe da, genau noch 1 Zimmer für morgen Abend – kurz ein anders angeguckt, joa sehr rustikal aber augenscheinlich sauber…
Nehmen wir- das Verhandeln war etwas strange- es kam die Frage, wieviel wir bezahlen können ?! Naja nach hin und her, haben wir gebucht und gleich für morgen Nacht gezahlt! Strike! Gott sei Dank nicht durch den halben Ort und vernünftig scheint es auch zu sein…
Zurück im Hotel angekommen, kurz vor unserem kleinen Bungalow, kommt der wirklich niedliche Boy von der Rezeption hinter uns her und meinte, er habe mit dem Manager gesprochen und Ausnahmsweise bekommen wir das Upgrade für den gleichen Preis wie für unseren Standart Bungalow! aaaaaaaaaaaah!
Und nu???? Mit Bedauern haben wir ihm gesagt, dass wir jetzt schon gebucht haben…. Er völlig enttäuscht… Und fragte wo,… Und ob wir das Stornieren wollen ? Kurz im die Quittung
von der Bezahlung gezeigt… Oh… Hmpf…okay,… Er ruft da an! Hö? Ja er fragt, ob wir das stornieren können…. Öhm… Unser Geld? Müsst ihr dann holen… Hin her…Telefon! Irgendwann sind wir dann mit etwas Rötung im Gesicht, zurück zu dem anderen Hotel und haben unser Geld zurück bekommen. Freu…
Kostenloses Upgrade- wie geil ist das denn? Yes!
Somit brauchen wir nur unsere Rucksäcke morgen früh nur schließen und wenn wir wieder kommen morgen Abend, befindet sich alles in der Bungalow Suite – yes!
Tja, mehr gibt es auch nicht zu schreiben. Gehen jetzt ins Bett! Leider ist das I-net immer noch nicht besser und Fotos sind einfach unmöglich hochzuladen. Wir reichen sie nach…
Bis morgen

Ganztages-Bootstour auf dem Inle See Teil 1 (15)

Ganztages-Bootstour auf dem Inle See Teil 1 (15)

Unser Tag begann mal wieder um 6.00 Uhr – Rucksäcke packen für den Umzug in den anderen Bungalow und vor Treffpunkt um 7.30 Uhr noch schnell das tolle Frühstück genießen. Der Bootsanleger ist direkt bei uns vor der Tür – einsteigen bitte – und los geht’s!
Es war Schweine-kalt, zum Glück gab es Decken, mit denen wir uns gleich einwickelten – obwohl wir langärmlich und mit Jacke eigentlich gut vorbereitet waren. Erstmal führte uns unser Weg quer über den See – für die Einbein-Fischer waren wir etwas zu spät aber gesehen haben wir sie noch. Weiter durchquerten wir verschiedene schwimmende Dörfer. Wahnsinnig faszinierend, das Leben spielt sich auf Stelzen-Häusern und auf dem Boot ab. Baby’s mit 1,5 – 2 Jahren krabbeln wie selbstverständlich in den kleinen Holzbooten umher – außer Reichweite der Eltern, die mit Paddeln beschäftigt sind. Einige waschen Wäsche oder sind wohl noch am Frühstücken. Fischen, ernten auf den schwimmenden Felder, gießen ihre Blumen oder machen sich auf den Weg zum Markt.
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Der Inle See ist ein Highlight Myanmars. Er ist der zweitgrößte See des Landes. Um ihn herum erheben sich die bis zu 2000 m hohen Shan-Berge – ein tolles Bild! Die Menschen, die rund um den See leben nennen sich Intha „die Menschen vom See“. Sie sind auch als geschickte Handwerker bekannt, was wir später noch zu sehen bekommen werden. Zahlreiches Kunsthandwerk wird immer wieder angeboten: Perlmutt-, Keramik-, Silber-, Messing- und Lackarbeiten, Holzschnitzereien. Besonders beliebt in ganz Myanmar sind die hier handgewebte Stoffe.

Der Markt in Taung Tho Kyaung ist sehr authentisch. Natürlich fahren viel Touristenboote her – dennoch waren viele der Intha – am typischen Kopftuch zu erkennen, welches sie wie zu einem Turban wickeln unterwegs, kauften Lebensmittel, Textilien und Holz. wir waren völlig verzaubert von dem bunten Treiben. Man fühlte sich in eine andere Welt oder zumindest eine andere Zeit versetzt. An einem Stand verkauften Sie Feld-Werkzeuge, Messer, Zangen, Scheren – die noch geschmiedet werden! Richtig in der Glut mit Bambusrohren mit einer Art Zylinder darin, die im Wechsel betätigt als Blasebalg dienen.Wahnsinn!
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Ganztages-Bootstour auf dem Inle See Teil 2 (16)

Ganztages-Bootstour auf dem Inle See Teil 2 (16)

Nachdem wir uns nur schwer losreißen konnten, hielten wir als nächstes an der (Seiden)Weberei – sehr beeindruckend – wie eine Zeitreise. Mit Webstühlen aus Holz auf denen Baumwolle, Seide und Lotus verarbeitet werden. Die einzelnen feinen Fäden werden von Hand eingespannt. Wir sind tief beeindruckt wie sie hier arbeiten und selbst feinste Muster Weben können.

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Weitere Stationen waren kurz zusammengefasst (zwischendurch hatte das ganze etwas von einer Kaffeefahrt – aber war trotzdem sehr interessant):
Die Phaung Daw U Pagode mit 5 Buddhastatuen – die durch aufbringen von Blattgold heute eher Klumpen sind. Eigentlich waren wir uns alle einig, dass wir auf unserer Reise schon genug Pagoden gesehen hatten – aber eher aus Respekt und Höflichkeit schauten wir uns doch kurz um.
Nächster Stop bei einer Burmesische Katzenzucht. die ursprüngliche Burmesische Katze ist wohl fast ausgestorben und man versucht sie zurück zu züchten. Sie sind hübsch, war halt eine Art Katzenhaus. Höhepunkt wär als Yves sich gebückt hat um evtl. eine zu streicheln. Die hatte aber andere Pläne und ist im kurzerhand auf die Schultern gesprungen und hat sich ihm um den Hals/auf seinen Rucksack gelegt. Er bekam sie nicht mehr los – wir mussten so lachen! Es war herrlich 😀

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Next Stop – Ziggaren-Dreherei. War schon interessant zu sehen, wie sie die Zigarrenartigen Zigaretten drehen und konnte Sie auch probieren. Es gibt sogar verschiedene Geschmacksrichtungen! Sternanis, Ananas,… Nebenan hatten wir erstmal Lunch.

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Die Silber-Manufaktur hätte man sich schenken können – war zwar auch interessant aber wirklich nur Show und irgendwie unspektakulär.
Ganz anders der Markt von Indein – also bzw. den Markt selbst hatten wir zum einen verpasst und zum anderen wäre er wohl auch eher zweitrangig gewesen. Das eigentliche Highlight war die Anfahrt durch den Kanal – einfach wunderschön! Schwer zu beschrieben. Einfach schön, so mitten in der Natur, das vorbeiziehende Schilf und Bambusrohr, Bananenpflanzen und und und. Im Ort selbst hat uns am meisten das kleine Mädchen fasziniert und verzaubert, das mit einem Kescher kleine Fische als Leckerli für 2 gierig wartende Welpen und eine junge Katze fing.

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Den Sonnenuntergang haben wir uns geschenkt – wir hätten eine geschätzte halbe Stunde irgendwo mitten auf dem See gewartet, dass die Sonne unter geht…. Öhm,… In einem Restaurant oder Bar wäre das bestimmt toll gewesen, aber so?! Das Stelzenhaus, das nach Restaurant aussieht wurde gerade renoviert…. Also musste eine Alternative her! Kurzerhand steuerte unser Bootsführer die nächst größere Ansammlung von Wasserpflanzen/Schilf an und manövrierte uns mitten rein! Etwas perplex schauten wir tatsächlich eine Weile Richtung untergehende Sonne…. Hm,… Neeee… Das ist irgendwie nix mit den ganzen Fliegen/Mücken im Gesicht. Tina machte ihm auf charmante Art und Weise klar, dass das nicht so unser Fall ist und wir lieber weiterfahren würden. Auf dem Rückweg trafen wir doch nochmal auf die lang ersehnten Einbein-Fischer (sie haben eine spezielle Technik, das Rüder zu halten/zu bedienen, um die Hände zum Fischen frei zu haben) wir haben uns gefreut, wie nett sie waren und sich für uns in Pose gebracht haben,… bis wir verstanden, dass wir dafür nun auch zur Kasse gebeten würden… Zurück in der Stadt hatten wir noch einen gemeinsamen Absacker in Einer Bar. Ein sehr schöner Tag!! Auf jeden Fall ein Highlight.

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