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Autor: Jen&Sue

Zyklon,Regen,Sturm,Regen,Relax

Zyklon,Regen,Sturm,Regen,Relax

Heute morgen wurden wir von trommelndem Regen und Wind geweckt.
Wir haben noch gar nicht richtig erwähnt,
das es eine Zyklon-Warnung gibt.
Er kreist ca 200km vor Mauritius rum und bringt jede Menge Regen und Wind mit sich. Bis gestern Abend war Warnstufe I und wurde heute morgen auf II gesetzt.
Aber kein Grund besorgt zu sein, bis auf jede Menge Regen wird hier wohl nichts ankommen.

Die blaue Linie zeigt den mutmaßlichen Verlauf an. Alle Einheimischen sind völlig relaxt und guter Dinge, dass heute Abend/Nacht der meiste Wind und Regen hinter uns liegt.
Dem Wetter geschuldet, sitzen wir nun bei Dauerregen völlig gechillt an unserem Lieblingsplatz , schreiben Blog, lesen und unterhalten uns mit Mitreisenden… alle recht entspannt und etwas planlos 🙂
Gut, dass der leckere Kaffee und Tee gratis ist 🙂
Wir tingeln den ganzen Tag zwischen Zimmer und Lieblingsplatz-
Kurz entschlossen dachten wir evtl noch eine Massage zu bekommen, aber natürlich sind wir viel zu spät und jegliche Spa’s sind ausgebucht… gut, dass es Bücher gibt und hier das Internet so gut ist, dass wir uns Homeland-Folgen laden konnten. Zwangsrelax 🙂 krass 🙂

17:00 Es regnet und regnet… und regnet und regnet

https://youtu.be/F2rlYLdHkQM
18:00 Eigentlich wollten wir heute Creolisch oder Indisch essen, aber irgendwie haben nicht alle Restaurants durch die Warnung geöffnet. Nun haben wir uns mit einem Taucherpärchen um 19:00 zum Essen verabredet…
Und die nette Guesthouse Besitzerin bringt uns persönlich zum Restaurant..

Zum Essen müssen wir nicht viel erzählen, leider ein Italiener – nichts besonderes, wir vier sind jedenfalls satt geworden 🙂

Im Restaurant ein Taxi rufen lassen und schwubs für ein Auto vor. Zuhause beim bezahlen wurde es unruhig- denn der Fahrer wollte mal gleich mehr als das doppelte Geld für die Fahrt. Im Auto kurz Diskussion- und ich war nicht bereit das zu zahlen. Er gehörte zu dem Restaurant und ist privat gefahren… die anderen 3 hatten schon fast nachgegeben – der Ruhe wegen… ich nicht! Mit Androhung der Touristenpolizei ( weiß gar nicht, ob es sie gibt) und schlechte Einträge bei TripAdvisor- war der Fahrer sauer- nahm das Geld welches wir ihm bezahlen wollten und verschwand ! Puh 😀
Hat er sich die falschen Touri’s ausgesucht 😛 Den Rest des Abends haben wir gemeinsam mit noch einem anderen Pärchen bei Kaffee, Rum und Wein ausklingen lassen.

Mittlerweile ist Carlos der Zyklon „nur“ noch ein tropischer Sturm und heute Nacht um 04:00 Uhr soll alles vorbei sein.
Wir sind gespannt. Im Moment regnet und stürmt es immer noch.

Bis morgen

Rollertour im Norden

Rollertour im Norden

Wir waren gegen 9h schon wach. Erstmal Kaffee und Internet im Lounge-Bereich. Frühstück ist überschaubar aber für uns ausreichend. Vlt. Holen wir uns vom Supermarkt bisschen Käse/Wurst, das haben ein paar andere auch so gemacht.
Super chillig und entspannt in den Tag gestartet – wir saßen bestimmt bis 12h mit anderen Gästen zusammen und haben uns ausgetauscht, wer was machen will, schon gemacht hat usw. Bis wir uns entschlossen haben mal wegen einem Roller nachzufragen und einfach mal drauf los den Norden abzufahren. Trotz Schlechtwetter-Ansage (es hatte den ganzen morgen höchstens mal getröpfelt) sind wir losgezogen. Werden schon ein Plätzchen zum unterstellen finden sollte es regnen.

Bain Boeuf public beach

Hauptziel war die Küste Lang an das Cap de Malheureux mit einer kleinen Kirche mit rotem Dach. Beliebter Fotostop insbesondere für asiatische Touristen 🙂

Red church cap de Malheureux

cap/bay de malheureux

Ein „vergessenen Strand“ den wir entdeckt haben war auch spannend – das Gebiet ist eigentlich eine kleine Insel nur durch einzelne kleine Brücken mit dem Festland verbunden.

Butte á l’Herbe Beach, Calodyne Island

Der nördliche Teil von Mauritius ist flach und neben den vielen schönen Stränden vom Zuckerrohranbau geprägt. Wir haben immer wieder gelesen, dass der Norden mehr touristisch erschlossen sei als der Rest der Insel,… also vielleicht lag das am Sonntag, aber davon haben wir heue nix gemerkt 😀 wir suchten den ganzen Nachmittag vergeblich eine Strandbar, Kneipe, Pinte, IRGENDWAS wo wir schön hätten einkehren können… Selbst in Grand Baie – der Hochburg des Tourismus – nix. Und der vermeintlich „starke Verkehr“ der nicht ganz ohne sein sollte… eher nicht vorhanden / harmlos 🙂
Ach, was auch absolut erwähnenswert ist sind die Bushaltestellen… es gibt verschiedene Varianten: seltenst die Luxusversion, geschützt aus Stein gemauert. In der Regel doch eher Blechverschläge… meistens aber einfach nur ein Schild „Bus Stopp“ irgendwo an der Mauer am nicht vorhandenen Strassenrand ;-p


Letzten Endes sind wir irgendwo an einer 4-5 Sterne Anlage angehalten und haben es uns hier gutgehen lassen. Ein bisschen Ibiza-Feeling mit chilliger Loungemusik, aufwendig angelegtem Pool, schicker Bar. Während dem Essen bekamen wir einen Vogel,… odere mehrere… 😀

https://youtu.be/7Yy6kfauU_E

Die nähere Umgebung

Die nähere Umgebung

nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, haben wir uns erstmal kurz gesammelt. Wir waren fit und neugierig die nähere Umgebung zu erkunden. Hier herrscht Linksverkehr – dem wollten wir uns so übernächtigt und unkundig nicht stellen, wodurch sämtliche unserer üblichen Fortbewegungsmittel Roller/Fahrrad ausfielen. Also machten wir uns zu Fuß auf den Weg – erstmal Strand /Meer sehen. Sollte nur 10 Minuten dauern nach Perebyere an den öffentlichen Strand. Einige Strand/Küstenabschnitte sind den dortigen Hotelanlagen vorbehalten. Nach bestimmt 20 Minuten … hmm falsche Richtung eingeschlagen. Mist. Mittlerweile waren wir in Grand Baie… dem grössten Ort / Touristenzentrum im Norden der Insel. Na gut, dann gucken wir uns hier den Strand zuerst an 🙂 muss doch irgendwann kommen? Jenny kurzerhand nen Taxifahrer gefragt – noch 300 Meter – ok – schaffen wir noch. Am la Cuvette, dem kleinen beliebten öffentlichen Strand angekommen, fanden wir einen kleinen aber feinen Strandabschnitt mit türkisfarbenem Wasser und ein paar Imbissbuden und hauptsächlich Einheimischen, die hier ihren freien Tag verbringen, vor. Kurz wirken lassen – eine frische Kokosnuss getrunken und den jungen Mauritiern beim Tanzen zugeschaut.

  

So – nun wollten wir aber doch noch gerne zu unserem eigentlichen Ziel… aber bestimmt nicht zu Fuß wieder alles zurück 😀 Taxi!

Na ein paar Minuten und ca. 5 km in entgegen gesetzter Richtung (so weit sind wir vorhin gelaufen?!?!) setzte uns der Taxifahrer am richtigen Strand ab. Er ist etwas länger und ein bisschen bevölkerter. Auch hier trafen sich viele Mauritier und machten zusammen Musik, machten Picknick und badeten im türkis farbenen Wasser. Da wir langsam echt Hunger bekamen, sind wir in ein nahes, beliebtes kleines Restaurant direkt am Strand. Süß, aber jetzt nix, wo wir uns hinlegen oder mehr aufhalten würden.

 

In unserem Guesthouse gibt es nur Frühstück, daher begaben wir uns nun auf die Suche nach dem nächsten Supermarkt für ein paar Getränke am Abend. In weiser Voraussicht, dass wir Abends zu müde sein würden um Essen zu gehen, schlug Jenny vor ein bisschen Käse mitzunehmen zum Abendessen. Gesagt, getan – frisches noch warmes Baguette, grüne Oliven und dreierlei Käse. Auf dem Weg noch im Tauchshop informiert – nächster Termin wahrscheinlich erst am Donnerstag, weil ein Zyklon in der Nähe ist. Da wäre das Wasser zu unruhig und bei schlechter Sicht bringt es auch nix. Jetzt erstmal „nach Hause“ bisschen entspannen – kurze „Abkühlung“ im warmen Pool und informieren, was wir die Tage noch so machen könnten – auch bei schlechtem Wetter. Wie vermutet sind wir nicht mehr essen gegangen 😀 haben es uns aber mit Südafrikanischem Merlot und unserem Einkauf richtig gut gehen lassen.
Nun war der Tag aber auch lang genug – ab ins Bett! … Denkste Puppe .. es wurde nochmal kurz aufregend – wir hatten ungebetenen Besuch im Badezimmer … von dem uns leider der Security befreien musste. Sorry, aber ne riesen Tarantulla so groß wie ein Handteller zu beseitigen… das war heute echt nicht mehr drin …
Jetzt aber – auf ein Neues – gute Nacht 😉

 

Auf gehts … in neue „Gefilde“ Mauritius wir kommen…

Auf gehts … in neue „Gefilde“ Mauritius wir kommen…

Zack Zack… jedes Jahr wird es zeitlich knapper mit dem „Koffer“ packen und uuuuund jaaaa das erste Mal seit Jahren tatsächlich diesmal Koffer! Eigentlich Monster-Koffer! Der geliehene vom Senior ist so groß, dass wir jemanden hätten mitnehmen können *augenroll* 😀

Wo wir gerade bei Neuerungen sind, alles ist dieses Mal anders. Anreise zum Flughafen mit dem Auto! Mega Parkgeschichte- dazu später mehr. Flughafen Köln-Bonn! Keine 3 Wochen Backpacking bzw Flashpacking und unsere Unterkunft haben wir auch schon vorgebucht. Bevor es jetzt laut wird, Unterkunft ist etwas abseits vom Strand (kein beachfront Bungalow), sondern familiäres Guesthouse statt Honeymoon-Suite um das Backpackerfeeling beizubehalten 😛

Vorweg haben wir um ehrlich zusein noch nicht viel von Mauritius erlesen. Es gehörte für uns zusammen in die Sparte Seychellen, Mauritius … Malediven … indischer Ozean halt 🙂 traumhaft???

Der Flug war vor knapp 2 Wochen so schnell gebucht, geiler Preis! Das wir uns erst im Nachhinein Grundkenntnisse erlesen mussten. Die erste Überschrift einer Online-Zeitschrift lautete: das Taucher-Paradies ist das ganze Jahr bereisbar ! Im Grunde genommen, reichte uns das vorerst- haha…noch ein Paar Highlights erlesen- hört sich alles Top an!

Kurze Ernüchterung eine Woche vor Abreise, Wetterberichte – oh nö nö nöööö! Nur Regen und Gewitter. Der Februar ist der Regen stärkste Monat mit durchschnittlich 10 Tagen .

Shit happends?! Aha – deshalb war der Flug günstig. Wir haben jedenfalls so lange gesucht, bis wir eine Seite mit positiven Wetterberichten gefunden haben – hihi. Freude 😉 wird schon.

 

Zeitsprung… sitzen schon am Flughafen und trinken Cappuccino. Da wir mit dem Auto gefahren sind muss das ja auch irgendwo bleiben und im Idealfall kein Vermögen kosten. Hier haben wir uns informiert und vorgebucht 😉 Ein Parkplatz ca. 6 Minuten vom Flughafen – mit Shuttle-Service für echt schmales Geld. Eine witzige Geschäfsidee – man hat die freie Auswahl: außenstehender oder überdachter Stellplatz. Mit/ohne Schlüsselübergabe – man hätte sein Fahrzeug parken LASSEN können. Verschiedene Zusatzleistungen wie, Autowäsche, innen/außen, Inspektion etc, natürlich alles Aufpreis. Aussenstellplatz, eingezäunt, Video-überwacht und 24h besetzt reicht uns 🙂 vor Ort war alles spitze organisiert – quasi schon mit Namen begrüßt worden bei der Anmeldung- alles easy peasy , kurz Einweisung in den Parkplatz von dem Shuttelbusfahrer (vorgefahren zum Parkplatz) und direkt von unser Rennsemmel in den wartenden Shuttlebus zum Flughafen. Ey, läuft bei uns 😉 was ’nen Mega Service!

Am Flughafen wurden wir auch persönlich begrüßt – läuft 😛 Scherz 🙂

So wir verabschieden uns für die nächsten 12-13 Stunden. Bis morgen

Chillen

Chillen

Heute gibt es mal einen halben Tag tauchfrei – vormittags nochmal ganz gemütlich die Seele baumeln lassen, Frühstücksbüffet auskosten und mit Ela und André den Bungalow mit bester Lage und Sicht am Strand genießen. Kurze Abkühlung in der Türkisfarbenen Lagune, schön unter Palmen liegen, Sonnenbaden, Zeit genießen. Das Leben ist schön.

Als wir zum Mittagessen los sind, haben wir in weiser Voraussicht die Handtücher von den Liegen genommen,… Könnte ja nochmal Regnen… Und das tat es auch – in Strömen… Toll – langsam nervt es 🙁

Jetzt regnet es jeden Tag und es dauert immer länger bis es wieder aufklart – grummel. Und die Badesachen brauchen ewig zum Trocknen weil weniger Sonne und hohe Luftfeuchtigkeit 🙁

Am Nachmittag geht’s nochmal tauchen – Ela geht es besser und wir können das erste mal wieder zusammen die Unterwasserwelt erkunden. Freu. Regen stört hier nicht, weil wir ohnehin für ca. ne Stunde im Wasser sind. Es ist nur schade, dass die Lichtverhältnisse ohne Sonne unter Wasser deutlich schlechter sind und die Farben alle weniger strahlend und kräftig sind. Nichts desto trotz hatten wir einen schönen und entspannten Tauchgang mit den beiden.

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DCIM100GOPRO

image imageAbends wieder treffen zum Essen und an der Bar. Morgen geht’s wieder früh los – um 6:00 Uhr zur MANTAtour.

Walhai-Tour

Walhai-Tour

Walhai-Tour
Hoffentlich kein Turi-Napp… Bisher hatten wir noch kein Glück mit Walhai oder Manta. Also auf ein Neues.
Aufstehen 3.00 – Bootsabfahrt 3.45h Morgens bzw. NACHTS! Soviel zu Urlaub, Erholung und Entspannung 😉
Anfahrt zu den Tauch-Spots ca. 4h. Auf dem Schiff erstmal Equipment richten und nochmal kontrollieren. Danach sowas wie einen Schlafplatz für die nächsten Stunden suchen. Glück gehabt – gepolsterte Sitzbank ergattert – halbwegs bequem, sodass wir doch noch ne Mütze Schlaf bekommen haben. Sonnenaufgang – wow – sehr schön. Alle wieder mehr oder weniger wach – erstmal ne Runde frisch angerührten Nesscafe 🙂
Nochmal Briefing zum Tauchgang und Info, dass wir jetzt in die Walhai-Region kommen und wir uns fertig machen sollen – dass falls einer gesichtet wird – wir sofort ins Wasser könnten. Plötzlich kurze Aufregung, Boot dreht ab: Delfine!
Später im Wasser waren wir etwa 30 Minuten unterwegs – haben schon allerlei andere spannende Meereslebewesen gesehen (unter anderem mehrere Schildkröten) aber weit und breit kein Walhai …. Plötzlich ein Signal eines Tauchers, wir drehen uns um und da war er! Unser erster Walhai! Oh mein Gott! Nach Luft schnapp. Wie schön! Und groß! Noch nie einem so großen Wesen im Wasser begegnet. Wie aufregend! Wir saugen den Moment völlig auf. Als er an uns vorbei gezogen ist setzen wir den Tauchgang fort. Gegen Ende, kurz vor dem Auftauchen kommt tatsächlich ein zweiter in unser Sichtfeld und passiert uns nochmal! Wohoo!
Wieder an Bord haben wir alle erstmal gefeiert, Freudentänze und auf einmal hieß es von der Crew: Walhai! Mit dem Schnorchel ins Wasser!!!! Da drüben. Alle folgen der Aufforderung… Wo wo ist er? Oh mein Gott – da! Noch näher, größer, aufregender. Man sieht seine komplette Färbung – er ist so schön und beeindruckend!
Wir können unser Glück kaum fassen! Manche Taucher bekommen nach hunderten/ 1000-2000 Tauchgängen keine zu sehen und wir hatten heute das riesen Glück! Mission erfüllt. Tschakka !

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Wir würden Euch gern mehr Bilder zeigen, aber Internet hier ist eine Katastrophe:((

Vorab: wir hätten viel eher Blog geschrieben – aber das Internet war komplett down und wir hatten keine Möglichkeit uns zu melden !

Blog Dienstag -Mittwoch
Und so ging die Zeit langsam ins Land in unserem Sea-Bungalow.

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Chillen – Essen (bei All inclusive gibt es ständig und andauernd Essen und Snacks) verschiedene Bootstauchgänge, Schorcheln, Ela und André treffen / quatschen in der Bar. Leider geht es Ela nicht so besonders gut und die Beiden pausieren mit dem Tauchen. Übrigens hatten wir hier nun auch das erste Mal Regen – ab und an ein kurzer starker Schauer und dann klart es wieder auf. Bisschen schade, aber gibt schlimmeres.
Jedenfalls kam die Zeit wo wir unseren lieb gewonnenen Bungalow wieder verlassen sollten 🙁
Also Jenny nochmal zum Manager und nochmal die Bitte dass der neue Raum bitte bitte nicht müffeln soll… Wir kommen in unser Zimmer,.. geht.. frisch versprühter Raumduft überdeckt alles…frisch versprühter Raumduft-doseN ! Mehrzahl- hust! Aber wird schon gehen. Raum an sich ist süß eingerichtet. Aber 2te Reihe und dadurch extrem dunkel 🙁
Ende vom Lied – der Manager sucht uns später in der Bar auf und erzählt uns voller Stolz, dass wir, wenn wir wollen – und unsere Freunde auch – morgen für eine special rate nochmal in einen anderen Bungi umziehen könnten, mit direktem Zugang zu Strand, eigene Liegen und Lagune ohne Strand-Schutz-Mauer- ein Traum! Haben gleich zugesagt. Sehr geil in 8 Nächten 4 verschiedene Zimmer und Kategorien durch 😀
Also morgen erstmal Walhai-Tour und dann Wunschzimmer. Drückt uns die Daumen ?

„Sonn“tag

„Sonn“tag

Sonnige Grüße von der Insel 🙂
Um 9:00 Uhr zum Frühstück. Danach mehrmals zur Rezeption- wegen Muff. Nach ewigem hin und her und hin und her… Hartnäckigkeit, ohne Kohle, mit Kohle – Special Rate und Kompromissen ~ haben wir weil alle Bungalows unserer Kategorie voll sind, ein Upgrade bekommen – allerdings der Kompromiss mit 2x noch umziehen!Nun sitzen wir die nächsten 3 Tage im Wasserbungalow – beste Kategorie!!!! Tschakka 😀

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Am Mittwoch geht’s zurück in einen Superior Room mit Garden view neben Freunden mit denen wir zusammen gebucht haben. Wir haben die beiden auch mal beim Tauchen kennengelernt. Sie kommen allerdings erst Montag an.

Zu allererst mussten wir uns nun schnell in der Tauchschule einchecken – und Check-Dive am Hausriff für den Nachmittag vereinbaren. Die Vorfreude ist groß.

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Jetzt wo alles erledigt war konnten wir uns erstmal entspannt zurücklehnen und unseren Bungalow beziehen und genießen.

Wow! Wie groß und was ein Blick! So lässt sich’s aushalten 🙂 TANZ!

14.30 Uhr Treffpunkt an der Tauchstation. Erstmal alles rund um die Station gezeigt und Abläufe erklärt bekommen. Danach Equipment fertig machen und los. Einstieg ins Wasser durch die Lagune – am Seil entlang. Mit starker Strömung am Hausriff entlang – zuerst daher nicht all zu viel gesehen… Und ohnehin noch stark mit uns selbst beschäftigt. Später von einem großen sog. Fledermausfisch begleitet worden. Und auf dem Weg zum Ausstieg begegnete uns noch ein Adlerrochen.
Zum wieder rein finden schon nett 🙂

Nach dem Tauchen für den nächsten Tag eingetragen und Equipment fertig gemacht. In den Bungalow – duschen/umziehen und ab in die Bar & Restaurant schön Abendessen. Bungalow genießen. Haben Getränke auf’s Zimmer „geschmuggelt“ – die all inclusive Getränke dürfen eig. nicht mitgenommen werden ;-p Minibar wäre angedacht 😀 öhm… Heute nicht!
Morgen müssen wir schon um 6.30 Uhr wieder aufstehen. Also habt euch wohl – Prost 😉

Abreise Hkt-Bkk-Auh-Fra-Gö

Abreise Hkt-Bkk-Auh-Fra-Gö

Der letzte Morgen begann entspannt um 7:00 Uhr , Kaffee, Kaffee,Kaffee, Rücksäcke sortieren, frühstücken und schon war es 12:00 Uhr und wir mussten auschecken. Transport zum Pier, mit dem Longtail nach Phuket und

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Taxi zum Flughafen. Da war es wieder unser „Daumendrücken“ !!!

Gepäck durchchecken oder nicht 🙂 Die Schlange bei Bangkok Air war gefühlt unendlich und mit etwas Glück sahen wir ein kleines Hinweisschild auf dem Stand, für codeshare Flüge Terminal 2. Öhm, das sind wir! Auf jeden Fall wir ! Schnell die Beine in die Hand genommen, Terminal gewechselt und siehe da- 2 besetzte Schalter- kein anderer Fluggast zu sehen. Kurz gefragt und tschakka – geklappt! Reeeelax ! Wieder müssen wir nicht erst in Bkk unser Gepäck  holen und neu einchecken, sondern haben aus unseren getrennt gebuchten Flügen einen Connecting fly gemacht! Wooohooo!

Das war auch schon unser letzte Aufregung. Die Flüge waren alle pünktlich – nur die nicht ganz 3 Stunden warten in Abu Dhabi waren etwas anstrengend. Aber auch das haben wir hinter uns. Nun sitzen wir im vollen Zug und freuen uns auf zu Hause.

Vielen lieben Dank an alle Begleiter, für alle Kommentare und auch Nachrichten die wir unterwegs bekommen haben. Auch wenn wir einige Berichte wirklich einfach gehalten haben und schnöde unseren Tagesablauf berichteten, gab es jede Menge Rückmeldungen! Euer Feedback ist immer beeindruckend 🙂

Riesen Danke dafür!

 

Edit: Wir sind gut zu Hause angekommen! Yeah!  Nun wird´s wieder 1 Jahr ruhig um den Blog 🙂

Liebe Grüße die Stickstoffjunkies 😀

Tagestour Chiang Mai / One Daytrip

Tagestour Chiang Mai / One Daytrip

Heute holten wir also unsren Tagesausflug nach. Dieser sollte folgende Dinge enthalten: Besuch eine Karen Bergdorfes und sogenannten ‚long-neck‘ Frauen. Bei Ihnen ist es Teil der Kultur, vom 5. – 25. Lebensjahr spiralförmigen  Hals-Schmuck anzulegen und diesen gemäß dem Wachstum alle 2-3 Jahre durch ein schwereres Exemplar mit mehr Windungen auszutauschen. Diese deformieren die Schultern und der Hals wirkt scheinbar verlängert. Weiter stand auf dem Programm Elefantenreiten, Rafting, Bambus-Rafting und ein Wasserfall.

Wir waren von Beginn an heute Morgen etwas skeptisch – der Fahrer eines Pickups kam und fragte nach 3 Personen.. Und erzählte unter anderem etwas von einer Orchideen- und Schmetterlingsfarm,… Nach kurzer Rücksprache mit der Agency, bei der wir gebucht hatten stand fest, dass wir gemeint sind. Hm,.. Was uns da wohl erwarten wird? Wir wissen nicht einmal wie groß unsere Gruppe sein wird – das haben wir beim Buchen gar nicht gefragt! Oh Gott! Was, wenn wir den ganzen Tag in einem voll besetzten Reisebus mit 50 Leuten sitzen?!? Warum haben wir eigentlich nicht nach einer invividuellen Tour gefragt – oder das Ganze mit einem Fahrer direkt verhandelt, wie wir es sonst immer tun? Waren wohl zu abgelenkt von Regen und Kälte… Nun denn mal schauen was uns erwartet 😀

Nach ca 15 minütiger Fahrt wussten wir es – 4 jüngere Personen ( 2 Ami´s & 2 Kanadier) und es bleibt beim Pickup. Puuuuh 😀 Die erste Station hieß tatsächlich Orchideen/Schmetterlingsfarm – oh my god – nee nee nee das lassen wir mal aus. Während die 4 für ca 15min verschwunden waren, haben wir uns mit dem Fahrer unterhalten. Okay, der Rest der Tour besteht aus „fast“ dem gebuchten Ausflug. Haha… Als nächstes Waterfall – öhm, jeder der uns schon etwas im Blog begleitet, weiß, dass alle besuchten Wasserfälle bisher eher Pfützen waren und wir wirklich-ganz-doll-so-gar-keine-Fans sind, doch mit dem Gedanken, dass es jetzt 2 Tage geregnet hat, hoffen wir, es wird mehr als ein Rinnsaal.

Nun, um es Kurz zu machen nach ca. 10 Minuten Marsch sind wir bei dem Wasserfall angelangt… Doch ein Rinnsal – was soll’s. War trotzdem nett weil er über mehrere Plateaus ging und halt einfach ein netter Spaziergang. Auf dem Rückweg trafen wir die ersten Elefanten – das sind einfach wundervolle und faszinierende Tier. Ab zum Mittagessen.  

Nachdem Lunch ging es zum Rafting – Anweisung des Guides – bitte alle kurze Sachen anziehen und Schuhe aus. Am Ufer angekommen, mussten wir Helm und Schwimmweste anlegen und bald drauf saßen wir auch schon im Schlauchboot. In den ersten 5 Min haben wir 6 uns noch darüber lustig gemacht, was das für ein Rafting sein soll 😀 so paddelten wir auf einem ruhigen Fluss hinunter. Bis die ersten kleinen Schluchten kamen- ach du Laden- ein Jubelgekreische und schwups saßen wir das erste mal fest. Vor lauter Lachen ging erstmal nichts. Herrlich! Unser neuer Rafting Guide war der englischen Sprache nicht mächtig, mehr als Stop und Go Go Go – gab es keine weiteren Anweisungen. Was ein Spaß- kaum vom ersten Stein befreit hingen wir wieder fest, entweder zwischen Steinen, auf Steinen, im Gebüsch, einfach überall. Herrlich! Ständig schwappte das Wasser ins Boot, übers Boot, flog einer von uns durchs Boot oder ruderte in die falsche Richtung. Es war zum brüllen komisch! Als wenn das nicht schon reichen würde, wurden wir ständig von anderen Booten überholt- selbst von den Chinesen. Kaum zu glauben,denn in Prinzip waren wir eine wirklich sportliche Truppe – doch wir waren wohl trotzdem das ungeschickteste Team aller Zeiten! Schätzungsweise wird der Guide nach dieses Tour noch Jahre davon seinen Kindern erzählen 🙂 

Ehrlich wir waren wirklich grauenvoll und vor lauter Lachen ging einfach nix. Die Helden des Rivers ! Nach dieser völlig irren Fahrt ging es direkt vom Schlauchboot aufs Bambus Floss – welches erstmal ca. 30 Zentimeter im Fluss versank und wir bis an die Kniekehlen im Wasser standen. Kein Floss mehr in Sicht – und schon wieder war das Gelächter laut- damit können wir doch nicht weiterfahren- Ähm doch ! Mit nicht mehr sichtbaren Floss unter den Füssen, versuchte jeder von uns das Gleichgewicht zuhalten- was ein undenkbares Szenario. Es war so urkomisch – stehend auf dem nicht sichtbaren Floss den Fluss entlang zu fahren!! Gott sei Dank war nach 10 min diese Fahrt vorbei- sonst wäre noch jemand baden gegangen. 😀 

Leider mussten wir unser komplettes Fotoequipment im Wagen lassen und konnten keine Bilder von diesen unvergesslichen Erlebnissen machen 🙁  
Nach dem Raften ging es zu den Elefanten. Das Camp war gleichzeitig das Bergdorf. Und es war wirklich schön. Beim vorbeifahren waren schon die ersten grauen Riesen zu sehen. Das Camp war auf einer Wiese am Fluss – im Hintergrund die Berge – ein tolles Bild. Eine schöne Umgebung für die Tiere, die übrigens sehr ausgeglichen wirkten – keine Gitter, Ställe, Betonbauten oder Ähnliches – eine natürliche Umgebung und ein typisches Dorf aus Holz, Bambus usw. Zum Reiten wurde hier auf einen Sitz-Aufsatz verzichtet. Man sitzt direkt auf Nacken und Rücken der Elefanten. Wir waren alle völlig verliebt – insbesondere in ein Jungtier von ca. 5 Jahren. Jeder war am Bilder machen, Füttern, Zugucken, das Camp auf sich wirken lassen, die wunderschöne Landschaft genießen,  und und und – das war schon alles beeindrucken. Und den Elefanten scheint es wirklich gut zu gehen. Und dann ging’s los – über eine Holzplattform nahmen wir Platz auf dem Rücken einer Elefanten-Kuh (Mama von dem Baby). Wir drehten eine Runde um/durch das Camp – es war toll und soooo aufregend. Fotografieren, fotografiert werden, genießen und realisieren auf einem so großen und sanften Tier zu sitzen und gleichzeitig zu versuchen das Gleichgewicht zu halten und nicht abzurutschen war dann schon eine Herausforderung 😀

   
    
    
    
   
Im Hotel angekommen mussten wir uns erstmal umziehen ( immer noch nasse Teile vom Rafting) um dann hungrig wie die Bären auf Nahrungssuche zu gehen. Nach ca. 2 km sind wir fündig geworden: nicht wirklich ein Restaurant – eher eine Thai-Garküche mit Sitzmöglichkeit. Es gab lecker grünes Curry & Roasted Cashewnuts mit Gemüse und Reis! Sehr lecker! 

   
   
Nach dem Essen, etwas durch die Gassen geschlendert und ab zur Thai Massage – wow Hammer hart! Wo nicht alles Muskeln sind, die mächtig weh tun können – Jesus, gefühlt kurz vorm Schmerz-Tod !!!! Gerade so überlebt und schon die nächste Qual, durchschlagskräftig meldete sich unser zuvor gegessenes Essen- herrje – im Galopp zum Hotel! Nee nee…. Auch das überlebt ! Yeah! Kurz noch nebenan eine frische Kokosnuss & Cappuccino – als kleine Tages-Survival-Belohnung und Planung des morgigen Tages. Hatten wir erwähnt, dass wir morgen Nachmittag nach Phuket fliegen? Wir entfliehen der hiesigen Kälte. 

Chiang Mai hat uns bis jetzt gut gefallen und es gäbe die ein oder andere Tour, die wir wirklich gern machen würden- aber es ist uns einfach zu kalt. Vielleicht in einem anderen Urlaub nochmal. Doch bevor wir fliegen, gibt’s noch ein wenig Programm. Den Doi Suthep Tempel (auf’m Berg). Wir werden versuchen mit dem Sammeltaxi dorthin zu gelangen, mal sehen ob’s klappt. Unser Flug geht gegen 14:20 oder so. Also genug Zeit. 

Was wir in Phuket machen, wissen wir noch nicht. Vielleicht eine Nacht, vielleicht fahren wir aber direkt nach Ranong – es liegt 290km nördlich von Phuket und ist ein guter Ausgangspunkt um nach Koh Payam zukommen- oder aber evtl für eine Tauchsafari ins Mergui Archipel ( Myanmar ) – who knows… Das werden wir und Ihr dann morgen erfahren 😉 

Für Bilder reicht grade das Internet nicht – reichen Sie morgen nach.