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Schlagwort: Mandalay

Mandalay (10)

Mandalay (10)

Mingalaba ( Guten Tag),

Mandalay! Was ein wunderschöner Name! Und dann auch noch eine ehemalige Königsstadt- hier residierten einst burmesische
Könige- doch leider ist heute davon noch wenig zu spüren. Dazu aber später mehr.

Erst einmal zu uns. Wir sind um 09:00 Uhr völlig zerknautscht aufgewacht und brauchten ein wenig um in die Gänge zu kommen.
Tagesplanung, Laundry, neu sortieren,…. Zu unserem Hotel gibt es nicht viel zu sagen, unser Zimmer ist preislich okay, sauber, klein und das Bad hat seine guten Zeiten hinter sich. Wir waren gestern zu kaputt um weiter zu suchen.

Diese anstrengende Tagestour und die 1000e von Eindrücken haben uns platt gemacht. Zurück zu heute… Nach langsamem Start in den Tag, Frühstück haben wir ausgelassen, sind wir zu Fuß zum westlichen Eingang des Königpalast’s ca. 2,5 km entfernt, um dann festzustellen – kein Einlass für Touristen. Hmmmpf….. 4 km2 ist der Palast durch eine Stadtmauer mit Wassergraben geschützt.
Es gibt 4 Eingänge und wir sind genau auf der gegenüberliegenden Seite vom Haupteingang.
Weitere 5 km zu Fuß? Öhm nö! Mopettaxi ab zum Haupteingang…

Natürlich wollten die Mopetboys uns gleich eine Tagestour andrehen, inkl. Palastbesichtigung … Nein Danke, wir laufen!
Jaaaahaaa ihr lest richtig…. Wir wollten laufen. Also zack…. Eintritt bezahlt und Abmarsch. Keine wirklich große Leistung, denn nach ca 15-20 Min waren wir schon in der Mitte angekommen. Großes Kino war ein „Posaunenchor“ vom Militär auf unserem Weg – Video folgt. Palast – heute wichtiger Militärstützpunkt der birmanischen Armee. Hmm… Kurz etwas zu der Geschichte.
Der Plast wurde 1857 von König Mindon erbaut und 1885 an die Briten übergeben, sie machten Ihn zu ihrem Haupt -Militärstützpunkt. Und im Weltkrieg 1945 ist er bis auf die Grundmauern abgebrannt. Mitte der 90er wurde alles wieder etwas aufgehübscht, ein kleiner Teil nachgebaut, allerdings unter Zwangsarbeit… Zitat aus dem Loose…. Man betritt das Gelände
mit gemischten Gefühlen. Und ähnlich war es. Allerdings gibt es einen ganz kleinen Einblick wie es einmal gewesen sein muss….
Königspalast und Gefolge … Kleine und große Häuschen…. Nett! Beeindruckend ruhig in Mitten einer Millionenstadt.
Wir sind von “ Häuschen zu Häuschen“ und auf den 1990 wieder erbauten Wachturm gestiegen- puh wieder Treppen!
Hatten wir erwähnt, dass wir immer noch Wadenauuuu von gestern haben? Nein? Wir haben Wadenauuuu von den 1000 Treppen hoch und wieder runter am Mount Popa! Okay, oben angenommen…. Nette Sicht…. Viel Grün.
5 min genießen und weitergeht’s. Hmm,…. Wohin? Wieder auf dem Berg gelegenen Viewpoint? Ans Wasser? Holzpagode?
Hmmmm….. Okay, wir entscheiden uns für den Viewpoint am Wasser, am besten zum Sonnenuntergang… Da der allerdings noch
2 Stunden hin ist, chillig dem Treiben auf dem Fluss zugucken. Der Weg zum Viewpoint war wieder per Mopettaxi und wirklich nett!
Vorbei an einheimischem Treiben, Kleinen Märkten, Pagoden und am Ufer entlang, wo Handel und Wandel statt findet. Nice!
Angekommen in einem kleinen Restaurant, welches auch der Reiseführer empfiehlt. Chillig.
Kleinigkeiten gegessen, Kaffee …. Oh guck mal… Deutscher Reiseführer in der Hand einer Dame.
10 min später ein Pärchen… Wieder gleiche Reiseführer…. Schnell wird dadurch klar wir sprechen alle deutsch 😉
Mit der Dame kommen wir schnell ins Gespräch- Miriam. Hey Miriam, sei gegrüßt an dieser Stelle 😉
Sehr lockerer Spätnachmittag, wir quatschen gefühlte Stunden über alles mögliche, natürlich überwiegend über Reiserouten und bereiste Länder. Sie ist ein halbes Jahr unterwegs! Viel Glück und Gesundheit auf deiner Weiterreise!
Zwischen drin spricht uns das Pärchen ( Tina und Yves aus der Schweiz) an,… Auch über wie wo und wann… Kurz entschlossen haben wir schnell Adressen ausgetauscht.
Tja und so haben wir den Nachmittag bis weit über den Sonnenuntergang dort gesessen und rumphilosophiert. Chillig 🙂
Gegen 19:45 Uhr sind wir gen Hotel… Erstmal zu Fuß. Weit und breit kein Taxi in Sicht…
Nach einer halben Stunde haben wir ein Pick up gefunden. Da sind wir wieder… -im Hotel.
Recht kurz entschlossen, haben wir noch nach Fahrrädern gefragt,um morgen in aller Früh zu der U-Bein Brücke zufahren. Sie ist ca 10 km entfernt und soll bei Sonnenaufgang sowie Untergang total schön sein. Bei dem Gespräch mit dem Touroffice im Hotel stellte sich raus, in Mandalay ist es erlaubt Roller zu mieten. Da ihr uns kennt, ist schnell klar was wir gemacht haben, oder?
Perfekt! Große Freude! Das fahren hier kennen wir ja schon durch Bagan und ob nun mit 35 km auf Schotterpisten und durch Städte mit dem E-Bike oder mit dem Roller…. Easy peasy!
Wichtig ist, die Hupe funzt!!! Ihr braucht keine Angst haben, das fahren hier ist wirklich easy (Rechtsverkehr).
Nicht so wie in anderen Städten Süd-Ost-Asiens.
Das war bis jetzt unser Tag. Nun versorgen wir noch unseren Blog mit den verschiedenen Artikeln
und chillen in die Nacht hinein.
Morgen früh geht’s gegen 5:30 Uhr Richtung U-Bein Brücke!

Im Anhang noch ein paar Bilder vom Tag:

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Mandalay mit dem Mopet – und Umgebung (12)

Mandalay mit dem Mopet – und Umgebung (12)

Mandalay per Mopet

Unser Plan um 5:00 Uhr aufzustehen hat …. Gar nicht geklappt 😀 mit Murren haben wir festgestellt, wir sind schließlich im Urlaub und uns wieder umgedreht… Das gleiche ging um 5:30 Uhr, um 6:00 Uhr und um 7:00. Hahaaa
Geklappt hat es gen 7:30 Uhr mit zerknautschen Gesichtern, etwas langsam, und kaputt spontan zum nicht eingeplanten Frühstück! Kaffeeee! Die Lebensgeister hatten uns wieder!
Schnell unser Mopet klar gemacht und ab geht’s… 4 Gang Halbautomatik, Fußbremse, kaputten Tacho,relativ neue Reifen und Tankanzeige- leer! Okay, erstmal tanken. Für rund 2 Liter haben wir 2000 Kyat bezahlt (€ 1,50) und weiter ging’s gen U-Bein-Brücke in Amarapura. Gar nicht so leicht, wenn keine Straßenschilder vorhanden sind…. Eigentlich hieß es, fast immer gerade aus… NaaaaJaaaa…. Öhm nach der dritten Wende haben wir es tatsächlich bis zur Brücke geschafft.
Wo sind die Touri’s ? Außer Einheimischen und Mönchen kaum zu sehen, ach ja… Da war doch was..Sonnenauf- und Untergang … Öhm… 9:00 Uhr weder das eine nochmal das andere. Also kurzes Fotoshooting der Brücke und dann über die Brücke latschen. Sie ist ca. 1,2 Km lang und irgendwie doch recht beeindruckend und stimmungsvoll. Auf der anderen Seite angekommen, kurzen Stop für einen Drink und wieder zurück. Auf dem Rückweg sprach uns ein Mönch an, er würde uns gern ein bisschen Begleiten und uns die nächste Pagode zeigen. Leider haben wir seinen Namen vergessen, aber diese knappe Stunde war wirklich interessant. Wir konnten ihn alles mögliche fragen über sein Mönch-sein, und wir hatten den Eindruck er wollte auch gern ein wenig erzählen. Er war 23, hat sich mit 20 dazu entschieden Mönch zu werden und „studiert.“ Desöfteren haben wir hier gehört, dass sich die Mönche gerne unterhalten. Einfach um auch Ihr Englisch zu verbessern. Jedenfalls sind wir mit Ihm umher
gelaufen und es war wirklich nett. Viel über Buddhisten und Mönche, Myanmar und über Religionen gesprochen.Interessant! Diese Religion ist einfach wirklich nur friedlich. Jeder sollte sich ein Beispiel nehmen. Übrigens, habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, was es mit den unterschiedlichen Farben der Roben von Mönchen auf sich hat?! Manchmal heißt es weil sie ein Schweigegelübte abgelegt hätten oder Meditation … Er meinte dass sie keine Bedeutung hätten – die Farbe könnte sich jeder Mönch selbst aussuchen. Außer es ist vom Kloster (wie in seinem) eine Farbe vorgegeben.
Nachdem wir uns verabschiedet haben, zack auf’s Mopet -Helmkamera ( Gopro) auf und ab zum Mandalay Hill. Einmal queer durch die Stadt. Leider sind die Videos für Internetverbindung fast alle zu lang… Aber wir gucken mal, ob etwas zum Hochladen dabei ist. Oben auf dem Mandalay Hill angekommen, wollten wir zum Viewpoint… Öhm…ja… Und da fing meine Lieblingsbeschäftigung der letzten Tag wieder an- Treppen zählen… Wir sind erstmal schön 169 Stufen in die falsche Richtung! Dann diese 169 wieder zurück und in die andere Richtung noch einmal 125 Stufen und zurück. Großes Kino! Alles zusammen 588 Stufen dafür, das auf dem Aussichtspunkt 1000 Kyat bezahlt werden sollten, wenn man von der Aussicht ein Foto macht. Halloo? – wie frech! Nöööö also schon aus Prinzip kein Foto. Die Sicht war eh etwas schlecht, da es etwas diesig war und unterhalb der Aussichtsplattform war es mindestens genauso chillig, wie oben drauf. Also wieder runter… Nice! Nicht spekakulär, aber nice. Da wir mit dem Roller unterwegs waren und wir nicht die knapp 934 Stufen oneway laufen mussten, sind wir über die 588 ziemlich glücklich. Hust! Im übrigen sind die Waden und das dazugehörige Auuuu immer noch nicht besser, mag gar nicht an morgen denken! 🙁 vielleicht sollte ich/wir Zuhause ein Trainingsprogramm kurz vor dem Urlaub starten. Hihi
Kurz überlegt was wir als nächstes machen und schnell war klar, der Viewpoint am Ayeyarwady hat uns gestern gut gefallen und das Essen war dort auch nicht schlecht- den Berg wieder runter und zum Fluss. Fast wie erwartet auch dieses Mal wieder ein deutsches Travellerpärchen getroffen – kurzen Schnack über die Routen und dann den Sonnenuntergang und das Essen genießen. Herrlich.
Es gab übriges ein Red Curry Chicken und einen burmesischen Tuna Burger. Lecker!
Gegen 19:00 Uhr Aufbruch zum Hotel. Gar nicht so einfach- aber der Weg ist das Ziel und somit sind wir auch hier wieder angekommen. Was wir noch nicht erwähnt haben, das 5 min Gespräch gestern mit dem Schweizer Pärchen. Sie haben uns gefragt, wie unsere Weiterreise aussieht und da wir in etwa die gleiche Route gehen wollen, haben wir Adressen getauscht. Gestern Abend noch, haben wir via Internet miteinander geschrieben und uns für morgen früh um 7:00 Uhr verabredet. Es geht zusammen über Pindaya zum Inle-See.
Gespannt sind wir, wie die Tour morgen wird. Jetzt kommen noch ein paar Bilder und dann geht’s ins Bett. Ach ja, vlt wird’s morgen nichts mit dem schreiben, immerhin gibts hier immer noch nicht überall Internet. Wir werden sehen…. Liebe Grüße nach G O D – means good old Germany 😉

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