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Monat: Januar 2014

Und los geht’s …. :) (2)

Und los geht’s …. :) (2)

Der Anfang war chillig – noch nie so viel Zeit am Abreisetag gehabt. Wir konnten den ganzen Morgen in Ruhe sortieren, räumen und packen. Sehr entspannt! Trotzdem alles auf die letzte Minute fertig. Eile mit Weile – wir haben ja noch Zeit – vlt. kommt es von unserer Erkältung und den diversen Medikamenten, dass wir etwas langsamer/ruhiger sind. Hm,… wenn wir unsere Klamotten so anschauen… minimalistisch ist anders 😀 Hahaaa

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Nun ehe wir gucken konnten, schnell verabschieden , dann saßen wir schon bei Papa im Auto Richtung Göttingen und jetzt im Zug zum Flughafen. Verrückt, da ist er -der Tag- wo wir uns das ganze Jahr drauf freuen! Woohoooo..
Allerdings erwartet uns heute am Check-In Schalter das erste Highlight – bzw Glück oder Pech.
Unsere Flugroute ist: Frankfurt-Abudabi-Bangkok – mit Ethihad. Dann Airlinewechsel
Bangkok- Yangon! Letzter Flug am Abend! Sollten wir Ihn nicht bekommen, (durch aus- und einchecken oder Verspätungen) heißt es für uns “ One Night in Bangkok“ 😉
Jetzt müsst ihr alle fest die Daumen drücken, dass sie unser Gepäck schon in Frankfurt
durchchecken! Ansonsten fängt das Abenteuer „Urlaub“ in Bangkok an.

Bis gleich….. Wir werden berichten 😉

Anreise Yangon (3)

Anreise Yangon (3)

Leider haben wir es nicht mehr rechtzeitig aus Frankfurt geschafft zu posten. Hier ein kleiner Nachtrag:
Am Check-In angekommen, kurzes bibbern, ob wir es schaffen das Gepäck bis nach Yangon durchzuchecken- die nette Dame ( etwas gestressten und machte einen strengen Eindruck) hat uns unsere Bordkarten überreicht mit den Worten: „jetzt haben sie es easy beesy – durchgecheckt!“ Wooohoooo!
Was ein Glück, dass es geklappt hat!
Kurz noch etwas essen und schon saßen wir im Flieger- Abu Dhabi – 6 Std. Beide erstaunlich viel geschlafen und schwups da – 1,5 Std Aufenthalt ( kurze Aufregung es kamen Gerüchte von 5-7 Std Verspätung auf- Gerüchte!), nun 5,5 Stunden gen Bangkok. Wieder essen und viel Schlafen. Mit überpünktlicher Landung erreichten wir Bangkok. Und die ersten Worte zur Begrüßung waren Swadee ka – Same Same ? Herrlich! Bei dieser Begrüßung könnten wir eigentlich gleich hier in Thailand bleiben. Hahaa 🙂
10 min laufen, kurze Kontrolle und schon sind wir an unserem Gate mit eingebauten Raucherpuff! Was hat die Dame vom Check-in in Fra gesagt? Easy beesy!
Wie recht sie hatte! Nun 2 Stunden chillig warten, frisch machen, lesen, rauchen… Quatschen…
Oh waren das unsere Namen auf Thai? Lautsprecher? Schock! Hm, gut mal fragen. Ab zur Gate Dame ja waren unsere Namen! Visa Kontrolle!
Alles gut. Und auch bitte gleich einchecken. 1 Std 40 min Flug in einer kleinen Propellermaschine – easy beesy 😉

Ankunft Yangon um 21:40 Ortszeit. Der Zeitunterschied beträgt 5,5 Std vor zu Deutschland.

Schnell zur Visa Kontrolle, sehr einfach- waren vlt höchstens 20 Personen im Flugzeug. Ruckzuck am Gepäckband….
Kaum angekommen,… Kommt mein Rucksack ( Jenny) und der kleine Frontrucksack von Sue’s großem Reiserucksack – ohje….. Wo ist der Große????
Beim zweiten Blick schon gesehen….. Der Gepäckaufkleber hängt am Kleinen! F…! Das war’s – Gepäckband leer….
Öhm…. Ehe wir uns versahen, waren schnell 5 Helfer vom Flughafenpersonal um uns…. Tja Rucksack weg. Aber wo?
Frankfurt, Abudabi, Bangkok ? Man weiß es nicht, da er quasi Herrenlos ohne Airline Beförderungskleber ist…. Öhm….
Okay,… Alle offiziellen Dinge geklärt…. Und ohne Sue’s Rucksack zum Hotel. Der Witz an der Geschichte, der kleine Leere
Frontrucksack ist hier…. Verrückt! Nun heißt es erstmal abwarten.
Aber wir hatten Glück im Unglück – die Medikamente und technischen Utensilien sind in Jenny’s Rucksack. Bei mir (Sue) waren im Wesentlichen Klamotten, Sonnencreme, Autan und unser Waschzeug drin. Also nix, was man nicht ersetzen könnte. Reisezahnbürsten haben wir im Handgepäck und Duschzeug gibts im Hotel. Am Reiserucksack ist ein Adress-Anhänger mit der deutschen Adresse drauf, zumindest dahin wird er seinen Weg finden. Aber vlt. Kommt er ja auch morgen schon in unser Hotel. Wir werden sehen 🙂 Halb so wild – alles easy beesy – nur wird’s halt doch minimalistisch 😀

Trinken jetzt erstmal ein burmesisches Bier – Prost!

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Yangon (4)

Yangon (4)

Nach einer recht kurzen Nacht 2:00-8:00 haben wir uns Zeit gelassen und sind etwas langsam in die Gänge gekommen. Kurz zum frühstücken, dann versucht via Skype etwas über unseren Rucksack rauszubekommen – laut Office von Bangkok Airways in Bangkok ist der Rucksack immer noch verschwunden. Ein bisschen zerschmetterte das unsere Hoffnung, aber…es sind nicht einmal 12 Stunden vergangen und das über Nacht… Ist vlt. Ein bisschen viel verlangt. Okay, wir geben die Hoffnung nicht auf. Vlt melden Sie sich ja heute noch.
Da wir noch einiges zu erledigen haben, wird die Rucksacksuche erstmal auf heute nachmittag verschoben.
Was müssen wir machen? Auf Grund das die hiesige Airline Air Mandalay keine Kreditkarten akzeptiert, konnten wir unseren Weiterflug nur online reservieren. Das gleiche gilt für Ballons over Bagan, daher mussten diese noch vor Ort Cash bezahlt werden.
Beide Headoffices sind hier in Yangon. Also aufgeht’s …. In die größte Metropole Myanmars!
Erst zu Fuß 30 min (dachten es ist nur um die Ecke – auf der Karte sah es näher aus) zur ersten Office – Flug nach Bagan bezahlt. Check! Mit dem Taxi durch die ganze Stadt (ca € 2,50) zum Office Ballons over Bagan (im FMI Center, im Zentrum/Downtown von Yangon)…. Was eine Suche….einfach geht anders… Aber gefunden! Und auch hier sind wir unser Geld los geworden. Aber gerade so, da wir nur 20,10,5 Dollarscheine besitzen, wollten sie sie erst ablehnen. Nach kurzem hin und her, dann doch! Gott sei Dank.
So – what next?! Geld wechseln – Check.
Kurz darauf, fanden wir uns in einem der 100 Märkte wieder. Schmuck, Stoffe, Schrott…. 😉 Typisch asiatisch. Ich (Sue) wollte vorsorglich nach T-Shirts gucken, aber da war echt nix dabei und die Flip Flops, die mir gefielen gab es nur x-Nummern zu klein. Die haben hier einfach zu kleine Füße. Nach Std laufen, erstmal Pause. Cola und Kaffee…. Kleines Sandwich.
So what else…. Wir brauchen noch eine Simkarte für’s Handy… Einmal um eventuell für unseren Rucksack erreichbar zu sein und zum anderen wollen wir ja auch von unterwegs bloggen.Das Internet in Myanmar ist nur in großen Städten vorhanden und wenn wir morgen weiterfliegen, vielleicht war es das schon mit Internet. Also los – zum nächsten Mobile Shop … Nach ewigem Fußmarsch, ca. 15-20 Läden ( wo uns einer zum nächsten schickte), Taxifahrt zur Post-Office und ein Hotel später fanden wir endlich einen Laden bei dem man außer den Prepaidkarten zum Aufladen auch eine SIM-Karte bekommen konnte! Preis? Ca. 160 USD – BITTE?! Öhm,… Nein Danke, dann doch eher nicht 😀
Unser krönender Abschluss war der Besuch der Shwedagon-Pagode – Landes-Wahrzeichen und Pilgerstätte für Buddhisten aus aller Welt. Sie zu beschreiben fällt schwer,… Aber seht selbst… Knapp 10 Tonnen Gold und Tausende Diamanten zieren Sie…

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Am Fuße des Hügels liegen viele ältere und neuere Klöster. Vier überdachte Aufgänge (aus allen Himmelsrichtungen einer) führen auf die fast 60.000 m2 große, mit weißem Marmor gepflasterte Plattform. Der goldene Stupa ist umgeben von reich geschmückten, mit fantastischen Holzschnitzereien verzierten Schreinen. Der Klang der Gebete, Gesänge und Glocken war unglaublich faszinierend und schön! Was eine fesselnde Atmosphäre! Überall Gläubige in Meditaion und Gebet, andere bringen Blumen, Schirmchen und Wasser als Gaben dar, Mönche, Novizen und zum ersten Mal sogar weibliche Mönche! Wie kann ein so belebter Ort gleichzeitig eine solche Ruhe, Besinnung und Frieden ausstrahlen? Wieder geht drei mal die Glocke! Das soll Glück bringen und man macht es nach der Spende.

Sue hat eine der zwei größten klingen lassen… Und wir beide haben – nach Anleitung unserer Führerin bei bestimmten Statuen Wasser gespendet – Für ein friedliches Leben. Kurz zur Erklärung – Für jeden Wochentag gibt es ein Tier, das für verschiedene Dinge/Eigenschaften steht. Sue ist an einem Montag geboren, welches den Tiger als Symbol hat. Jenny an einem Donnerstag, der durch die Maus vertreten wird. Zu jedem Wochentag gibt es eine Stelle zum Wasser spenden und jeder gibt an dieser eine Spende, die ihm vom Geburtsdatum her entspricht.
Nachdem wir dann einmal die Plattform grob abgelaufen hatten machten wir uns wieder Ins Hotel. Pause machen,… Morgen geht es schon früh los..

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Im Hotel angekommen, etwas erschöpft vom vielen laufen, Eindrücken und der Hitze, hat Sue ein wenig gedöst und ich mich wieder auf die Suche nach unserem Gepäck via Internet und Skype gemacht! Ohne Erfolg-Wochenende, alle Office geschlossen! Super 🙁
Vielleicht erreicht unser Master-traveller Olli von Deutschland mehr. Muss erwähnen, dass hier starke Netzschwankungen sind 😀
Also mit Olli geschrieben, alle wichtigen Unterlagen ausgetauscht- dauert ja ein wenig… Waren uns ziemlich einig, das ein Rucksack ohne Beförderungsaufkleber überall sein kann… Gerade bei so vielen Flughäfen.. Naja…habe uns eigentlich schon neuen Rucksack kaufen gesehen… Als plötzlich das Zimmertelefon klingelte… Your luggage arrvied at the Airport . Öhm …. Hilfe welche Aufregung! Okay… Dann kommen wir ihn holen! Wie geht nicht? Morgen früh? Wir fliegen um 06:00 weiter nach Bagan. So früh ist das Office nicht besetzt? Hallooooo? Wir kommen jetzt! Sue noch leicht verpeilt- wie was wann??? Öhm jetzt! 1,5 Stunden ist noch ein Schalter auf. Okay,… Ab ins Taxi! Rushhour- oh nein! Was ne krasse Fahrt und was ein Verkehr. Ca 45 min später am Flughafen angekommen- ja wohin? Durchfragen bringt nichts, alles abgesperrt- nur mit Tickets kommt man zu den Schaltern und die netten Polizisten sprechen wenig englisch- bestechen? Nee lieber noch nicht… Irgendwann stehen wir vor der Police-Station und ich kriege fast nen Nervenkoller- weil sie kam englisch sprechen- was tun? Hm, spontane Idee unser Rezeptionist im Hotel hat alles mitbekommen und spricht englisch- also Anruf im Hotel er musst dolmetschen. Perfekt- jetzt darf nur ich ( Sue musste draußen bleiben) mit einem Wachmann in die Sicherheitszone.. 3 min später stand ich im Möchtegern Büro- quasi ein Kabuff bei einer netten Thai von Bangkok Airways, die mir erklärte, dass sie immer noch nicht wissen wo unser Rucksack ist?! Sie ihn in main Share Lost & Font eingetragen hat und er noch nicht aufgetaucht ist! *rastaus*
Haaaalllloooo? Nee nee nee, so nicht! Also mit etwas strengerem Ton noch einmal erklärt… Und dem Zusatz – ich bewege mich keinen Zentimeter bevor unser Gepäck nicht da ist, und wir im Hotel angerufen worden sind…. Fing Sie erneut an zu telefonieren… 5 min später… Lief ich mit Wachmann und BKK Air Dame über den ganzen Flughafen… In eine Ecke mit Desktop.. Ca 20 Gepäckstücke- kein Rucksack! Da holt einer vom Bodenpersonal etwas unter dem Schreibtisch her… Guck, guck nochmal dreh um- yeeeeeesssss! brüll! 15 Bedienstete um uns herum… Alles lachte! Nochmal:
Yes yes yeeeees!!!!!
Unglaublich! Mit kleinen Freudentränen bei allen herzlich bedankt! Ein Dankeschön Obolus wollte niemand annehmen…
Ab zu Sue! Wooohoooooo!
Was ein verdammtes Glück! Crazy!
Taxi- Hotel- Freude!
Kurz Kleinigkeit neben an im Restaurant gegessen, ausgecheckt, da die Nacht um 4:00 zu Ende ist- werden um 4:30 abgeholt! Nun geduscht, gepackt und Blog geschrieben -in 3,5 Std müssen wir wieder aufstehen! Gute Nacht Ihr Lieben! Morgen geht’s weiter….

Anreise Bagan (5)

Anreise Bagan (5)

Hallo zusammen, bevor wir euch von unseren heutigen Erlebnissen berichten erstmal ein paar allgemeine Worte zu unserer Rechtschreibung! Wir bitten eventuelle Wort-Neukreationen, Grammatik oder Rechtschreibfehltritte zu entschuldigen. Oft kommen wir erst nachts, übermüdet und kaputt zum schreiben,.. Da schleichen sich schon mal Fehler ein – und T9 tut dann sein Übriges…

Also nun zu unserem Tag
4.00 Uhr wake-up call, 4.30 Uhr Taxi Pick-up, pünktlichst ca. 4.50 Uhr am Flughafen. Um 5.00 Uhr sollten wir zum Check-in bereitstehen. Aber,.. Zeitangaben sind hier relativ. Unser Schalter war bis ca. 5.30 Uhr unbesetzt,.. Dann ging es irgendwann los mit ein-checken – wir waren die ersten. „When does Bording beginn?“ 6.10 Uhr – also wieder warten… Warum sind wir nochmal so früh aufgestanden?! Als es losging, wurde unser Flug übrigens nicht per Lautsprecheransage angekündigt sondern mit lautem Aufruf und hochgehaltenem Holz-Schild 🙂

Der Flug verlief recht normal – die kleine Propeller-Maschine sah ok aus (mal abgesehen von dem zum Teil wenig vorhandenen Profil mancher Reifen) Service im Flieger war gut und nett – Flugdauer ca. 1,5 Stunden.

Auf dem niedlichen kleinen Flughafen in Bagan angekommen, kamen wir in eine Halle,.. einfach mal der Menge folgen – oh! Zu weit da stehen schon die ganzen Abholer, Taxifahrer usw. Aber, wo ist das Gepäckband?! Gibt es nicht 🙂 jedes einzelne Gepäckstück wird händisch von einem Karren gehoben und reingetragen.

Noch bevor man den Flughafen verlässt muss eine Gebühr bezahlt werden zum Betreten der Region – wohl ähnlich wie Eintritt in einem Nationalpark oderso. Taxi! Und ab ins Hotel. Das haben wir übrigens vorgebucht – übers Internet, da wir eine Adresse für „Ballons over Bagan“ zur Abholung angeben mussten. Soweit echt schön, schick, allerdings noch in Fertigstellung. Teile der Aussenanlage und Innenausbau sind noch nicht überall fertig. Daher wohl der im Verhältnis günstige Preis 😉 Das Zimmer ist aber sauber und wirklich nett. Rezeption/Eingangsbereich, Wohnblock und Pool sind fertig – also es ist nicht so, als würde man auf einer Baustelle Baustelle wohnen.
Blick auf die Uhr – ca. 9.30 Uhr. Wenn wir uns nochmal hinlegen bekommen wir heute Nacht kein Auge zu und morgen ist doch endlich unser Heißluftballon-Flug! Heißt wieder vor Sonnenaufgang aufbrechen – Abholung diesmal aber „erst“ 5.30 Uhr 😉 Also Müdigkeit überwinden und mal umschauen. Entgegen dem, was wir gelesen haben (dass es keine Roller für Touristen zu mieten gibt, weil wohl mal ein Major mit seinem Auto in einen Unfall verwickelt war, an dem auch ein Rollerfahrer beteiligt war. Daher soll es wohl nur die Möglichkeit eines Fahradverleihs und Kutschfahrten geben) An der Rezeption haben wir aber Roller gesehen und uns wurde gesagt, die waren zu mieten. Tschaka! Das machen wir. Nein! – alle weg 🙁 aber es soll um die Ecke noch mehr geben. An der nächsten Querstraßen mussten wir dann langsam feststellen, dass das doch keine Roller sind…. Sondern Elektrofahrräder!! 😀 öhm,… Nicht was wir uns vorgestellt hatten – noch dazu, weil wir gerne gemeinsam auf einem Bike fahren wollten….Aber zu guter Letzt sind wir fündig geworden – es gibt welche für 2 Personen und das ist immernoch die bessere Alternative als Laufen oder selber strampeln 😉

So lustig… Elektrofahrrad – sieht allerdings eher aus wie ne Mofa. Okay, aufgesattelt und los geht’s…diese Dinger sind der Burner!

Ca 30 km/h und echt unschlagbar komisch. So sind wir den ganzen Tag querbeet durch die Gegend von Bagan gedüst. Zwischen Tempel, kleinen Dörfern, am Fluß und durch die Pampa …hin und her. Zwischendrin immer mal kurz Foto oder Getränkepause und weiter ging es. Beeindruckend viele Pagoden gibt es hier. Ganz sicher wird das einmal UNESCO Weltkulturerbe!

Kurz bevor wir zurück zum Hotel wollten, viel Sue auf – Suki ist verschollen! Oh my god! Unsere Wanderschildkröte…..
Okay… Überlegen… Sie hat sich ca. 12-15 km entfernt fotografieren lassen- an einem Viewpoint direkt in einem Hotel….
Okay, keine Sekunde gezögert …. Trotz schon Popoweh vom vielen fahren – Suki muss wieder her….

Also auf unser “ Fahrrad“ Mission „Suki must back“ ! 35 Min später,… Man hatte sie einsam rumsitzen sehen und an der Rezeption
abgegeben. Puuuuh! Glück gehabt!
Gleiche Strecke wieder zurück- autsch’n! Diese Sitze müssen wirklich überarbeitet werden!
Essen? Bloggen? Schlafen? In dieser Reihenfolge. Also wieder nen Snack, Kaffee, Tee und ab ins Hotel…. Bissi schreiben- Mist, unser
“ Burner“ muss ja noch zurück gebracht werden…. Also wieder los, Das Teil abgeben, vor Ort schnell noch nen Banana Pancake und ab nach Hause!

Jetzt sind wir fix und foxi… Morgen gibts bestimmt mehr Bilder und Eindrücke… Aber uns fallen die Augen zu. Kurz zu den Video- und Fotoqualitäten… Bitte nicht wundern, wir müssen sie runterrechnen lassen, sonst würden wir sie nicht hochgeladen bekommen. Natürlich ist das Ausgangsmaterial hochauflösend und HD. Bis Morgen…Easy beesy 😀

Ballons over Bagan Teil 1 (6)

Ballons over Bagan Teil 1 (6)

Guten Morgen,

Es ist 07:40 Uhr und wir sind wieder zurück! Jesus!
Okay,… Also 04:45 aufgestanden – gähn…. Schnell noch nen Kaffee und ab zur Rezeption. Der Pickup sollte um 05:30 da sein. Fast überpünktlich wurden wir mit einer Hand voll Leuten in einen kleinen Bus gesteckt und nun ging es ca 25 min über Stock und Stein! Pampa!
Gerade angekommen, kam ein Brite in den Bus gehüpft, erklärte uns, das der Wind schlecht steht und er uns die die Flugzone vom Flughafen treiben würde, das wäre zu gefährlich. Und ansonsten wäre der Flug daher zu kurz und auf einen anderen Startplatz könne auch nicht ausgewichen werden – also wurde er gecancelt…. Es ging ein enttäuschtes Raunen durch den Bus. 🙁 🙁
That’s it! Wieder 25 min zurück- allerdings jetzt mehr Straße als Stock und Stein. Um 06:30 Uhr waren wir wieder im Hotel.
Tja, was sollen wir sagen, natürlich sehr schade, hatten uns soooo gefreut! Aber Sichheit ist das A & O – shit happends ! Morgen ist auch noch ein Tag. Natürlich werden wir versuchen, wenn irgendwie möglich morgen zu fliegen. Mal sehen, ob es klappt. Immerhin befördern die Ballons knapp 100 Leute am Tag und alle die heute nicht geflogen sind, wollen morgen fliegen. 🙁
Aber wir sind im Moment noch guter Dinge…. :/ 😀
Im Hotel ging es erstmal zum Frühstück auf die Dachterrasse. Puuuh kalt! Gefühlte 5 Grad!
Waaas nu?

Tagesplanung! Öhm! 06:35 Uhr! Wieder nen „Burner“ mieten?! Brrrr zu kalt!
6:50 Uhr Tagesausflug zum Mount Popa ? Öhm …. Mal schauen
6:55 Uhr Erstmal abwarten, was das Office von Ballons over Bagan sagt.
7:00 Uhr brrr immer noch kalt!
7:15 Uhr Der Kaffee schmeckt nicht
7:20 Uhr an die Rezeption – Taxi zum Office Ballons over Bagan bestellen?!
7:25 Uhr Überredet vom Rezeptionboy… Nicht zu fahren, da das Office erst um 9:30 Uhr
aufmacht und er für uns nachfragen kann
7:30 Uhr Leicht planlos im Zimmer – 7:30!!!!
7:35 Uhr Philosophieren über Land und Leute- lesen im Loose ( Reiseführer für Backpacker)

8:00 Uhr Okay, Tagesplanung steht so weit! Wir werden wieder ein E-Bike – für uns der „Burner“
für den Tag mieten! Die ein oder andere Pagode interessiert uns doch, allerdings erst,
wenn der Fahrtwind von 30 Km/h erträglich ist. Jetzt
gibt es noch einiges zu tun – rund um den Blog. Bilder sichten von Gestern, auf unseren
Tragbaren Server laden… vlt die ein oder andere Anekdote erzählen
Tagesplanung morgen… Kaffee!

Was ein Start in den Tag! Sue hat sich spontan noch einmal hingelegt ( vernünftig, weil krank), während ich versuche unsere Technik zu beherrschen. Ihre Erkältung wird zwar besser, aber der Husten/Schnupfen, Heiserkeit ist noch da.
Ich bin ausnahmsweise mal fast gesund! Ohren sind wieder okay… Erkältung ist weg -Vlt ein wenig Husten noch,das war es.
Ich mag noch ein bisschen über Land & Leute erzählen,was wir bisher erlebt haben, während das ein oder andere
Bild sich versucht hoch zu laden.

Wir sind beide positiv überrascht, über die Hilfsbereitschaft der Burmesen. Auch wenn das englisch wirklich Grotten schlecht ist, es wird immer einer heran gerufen, der vielleicht doch etwas
mehr versteht.
Dennoch merkt man, dass der Tourismus in den Kinderschuhen steckt.
Woran wir das festmachen, ist schwer zu definieren.
Auffällig ist, dass es in erster Linie geführte kleine Reisegruppen/Rundreisen gibt, mit vornehmlich älterem Publikum. Wir hätten mit wesentlich mehr Rucksackreisenden und jungen Leuten gerechnet. Die haben wir aber tatsächlich erst hier in Bagan und das auch nur vereinzelt gesehen. Ansonsten hatten wir bisher eher das Gefühl das Durchschnittsalter der Touristen hier drastisch zu reduzieren. Einen richtigen Hotspot, wo man mit anderen Reisenden ins Gespräch kommt, man sich über Reiserouten usw. austauscht hatten wir bisher noch nicht. Allerdings gibt es eine Straße hier, die die wenigen Rucksacktouristen schon für sich entdeckt haben. Wir sind offensichtlich immer wieder ein Highlight für alle Einheimischen. Kinder und Erwachsene gucken ganz fasziniert, Teenager fangen an zu Tuscheln/verlegen zu lachen und zücken die Handy-Kameras und wir wurden auch schon direkt gefragt, ob wir mit aufs Bild kommen. (Wir vermuten, dass das auch was mit Jenny’s blonden Haaren zu tun hat) Und es wird viel gebaut.
Flexibilität ist vielleicht noch ein Punkt.
Gestern wollten wir unseren “ Burner“ einen weiteren Tag mieten! Vergebens. Auch für
Mehr Geld…. No Way. Wir wollten Ihn tauschen gegen ein anderes mit vollem Akku, damit wir, –
( so kaputt wie wir waren) nicht den ganzen Weg zurück zum Hotel laufen müssen…
Kein Weg- kennen wir nicht- machen wir nicht. Klar sucht man nach Erklärungen,
Die ein oder andere mag es geben… Naja, jedenfalls mussten wir laufen Hahaaa 😀

Wurst! Easy beesy ;D schreibt man das eigentlich so?? Ach du Laden,… Hahaaaa
Okay… Verzeiht! Google sagte mir gerade, man schreibt es “ easy peasy“. Öhm,
Make sence. Okay,… Also ab heute easy peasy ! Fand aber beesy auch irgendwie witzig 😉
Na unsere Wortkreationen sind ja auch mal großes Kino- machmal kommen wir aus dem
Lachen nicht raus. Hier mal ein paar Beispiele: der Tieger – hahaaaa wo kommt bloß das
„e“ her…. 😀 Oder gestern war auch gut… Wollte „lach weg“ ( neue deutsche Teenie-sprache schreiben) und was hat der T9 geschrieben? Lackgeruch!
Auch witzig war (wir lernen gerade ein bisschen burmesisch):
Thank you in burmesischer Lautschrift : kyei (jyei) zu tin ba de
Eselsbrücke : Je (Jenny) su (Sue) di ba du (Werbung) öhm, „du“ wird in de umgewandelt…
Der Brüller! Aber funktioniert und die Leute müssen zwar lachen aber freuen sich riesig darüber.
So, genug Blödsinn geschrieben- jetzt könnt ihr alle Danke auf burmesisch 😀

Eben klingelt das. Telefon, der Rezeption-Boy wegen Ballons over Bagan! Herz rutscht in die Hose – hoffentlich waren noch Plätze frei! YES! Er hat für Morgen für uns reserviert – Abholung zw. 5.30/5.45 YES! Freude! Also morgen nächster Versuch. Dann werden wir jetzt mal in den Tag starten und uns ein E- Bike holen.

Halt! Wir haben euch ja noch gar keine Haustiere vorgestellt! Woran das liegt?
Außer X Mosquitos gab es keine. Höchstens Vorgarten-Tiere: wie nen fetter Hahn, der vor
unserem Fenster gastiert. Positiv hierbei- wir stehen vor Ihm auf! 😀

So, letzte Ziggi und für Euch mal schnell ein paar Bilder noch von gestern:

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Neu Bagan – Alt Bagan – Nyaung U – Weiterreise (7)

Neu Bagan – Alt Bagan – Nyaung U – Weiterreise (7)

Da sind wir wieder. Nachdem wir wussten, dass wir morgen nochmal die Chance haben für „Ballons over Bagan“ waren wir ruhiger und machten uns startklar für den Tag. Erstmal wieder unseren fahrbaren Untersatz besorgen. So, einmal kurz zur Orientierung. Bagan ist eher Name der Region – und setzt sich zusammen aus mehreren Orten/Ortsteilen. Im Norden ( wo auch der Flughafen ist) befindet sich das wirtschaftliche Zentrum Bagans – Nyaung U. Hier haben wir unser Hotel. In ca. 5 km Entfernung in Richtung Süden, liegt Alt-Bagan – ehemaliges politisches Zentrum. Dort befinden sich auch die wichtigsten Tempelanlagen. 1990 wurden dessen Bewohner zwangsumgesiedelt – ins 4 Km südliche Neu-Bagan. Es gibt noch weitere kleine Ortschaften, die aber eng mit dem einen oder anderen Teil Bagans zusammengewachsen sind.
Die nähere Umgebung um unser Hotel haben wir ja gestern schon erkundet, ebenso Alt-Bagan. Also haben wir ja nun unfreiwillig Zeit uns Neu-Bagan anzuschauen.

Also los – die Richtung wissen wir – steht auch auf den Straßenschildern – Entfernung ca. 10 Km. Die Entfernungen sind schwer zu schätzen, wenn man nicht einmal weiß wie „schnell“ man fährt. Die Karte in unsrem Reiseführer gibt eine grobe Orientierung. Hier ein Flußbett/Brücke da eine Ortschaft oder besonders große Pagode… Also los – werden schon sehen, wenn wir da sind – ist ja der nächst größere Ort. Denkste Puppe 🙂 wir fahren und fahren und fragen uns wie weit 10 Km sein können… Zu Beginn sind uns ab und an Touristen entgegen gekommen – mittlerweile nicht mehr… Die Straßenschilder sind jetzt nur noch auf Burmesisch und in für uns nicht lesbaren Zeichen. Die Einheimischen freuen sich noch mehr über uns, lachen uns an und manchen Hupen sogar, wenn sie uns entgegenkommen,… es sieht nicht aus, als würde da vorne bald ein Ort kommen. Aber da war kein großer Ort, wo wir durchgefahren sind. Nur ein kleines Teilstück, wo mal rechts und links paar Häuser waren… Und tatsächlich! Als wir doch endlich nach dem Weg fragen, sind wir schon vorbei und sollten etwas 5 Km zurück fahren. Nun mussten auch wir lachen! Sich auf einer graden Strecke zu verfahren und die Orientierung zu verlieren muss man auch erstmal schaffen 😀

Ich glaube es ist nicht übertrieben, wenn wir sagen, dass der Weg nach Neu-Bagan spannender war als der Ort selbst. Laut Reiseführer gibt es am Fluss einen Aussichtspunkt – der war sehr schön! Ein paar Fischer, Frauen, die im Fluß Wäsche waschen und wir sitzen schön in einem Restaurant und trinken frischen Papayasaft.

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Anschließend sind wir ein bisschen im Ort rumgefahren. Er besteht im Wesentlichen aus einer geteerten Durchgangsstraße und 2-3 geteerten ( oder so ähnlich) Querstraßen. Ende! Der Rest ist eher Staub/Schotterpiste/Sandgrube mit Holzhütten. Also wieder zurück Richtung Alt-Bagan. Auf dem Weg sollte noch ein Viewpoint sein. Den nehmen wir noch mit.

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Nach einer kleinen Stärkung in einem Backpacker Hütte- siehe Bild

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ging es an die weitere Planung für die nächsten Tage. Gar nicht einfach. Richtung Mandalay soll es gehen, aber wie und wann… Schwer. Da wir morgen früh hoffentlich in die Lüfte steigen, verpassen wir jegliche öffentlichen Mittel. Alle Busse und Boote gehen auch früh morgens los… Also was machen? Es gibt noch 3 Optionen- Nachtbus, eine Nacht verlängern oder Privattour…
Hmmmmm, wirklich schwierig. Irgendwie wollen wir backpacken, günstig, alles sehen ( Land & Leute) in kürzester Zeit und alles geht nun mal nicht….. Hin und her…. Alles errechnen, Pro und Kontra… Hmpf… Also auf zum Travelagency Preise und Zeiten herausfinden … Okay,… Kaffee, Denkerpause, spontan noch kurz den Tempel von Nyaung U angefahren- und danach unseren Burner abgegeben- weiter gehts zu Fuß für heute Abend.

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Okay, hilft ja nix… Also kurz in ein einheimisches „Restaurant“ eingekehrt und überlegt-
Wir haben uns entschieden! Wir machen eine Privattour und bauen noch den Mount Popa ein.
Wird ein langer Tag. Die Gründe liegen bei:

Fahren wir mit dem Bus sehen wir Null von der Landschaft, da es schon dunkel ist.
Die Bootstour soll chillig aber eintönig sein, da das Landschaftsbild sich kaum verändert und dauert dazu zwischen 12-19 Std. & letztes Jahr in Laos war wirklich viel Fluss dabei, wobei dort die Landschaft atemberaubend war. Eine Nacht verlängern wollen wir ungern- immerhin haben wir hier wirklich alles abgefahren. Bagan wäre es sicherlich wert, wenn man mehr Zeit hätte als wir. Und schlussendlich werden wir ja auch noch hunderte von Kilometern im Bus fahren.

Zack, schnell ins Travelagentcy – gebucht. Höchstwahrscheinlich nen Jeep. Wir werden sehen 😉
Abendessen fiel heute flach. Kaputt und keinen Hunger.

Jetzt müssen wir leider erstmal aufhören zu schreiben, da es mittlerweile schon fast 23:00 Uhr ist und wir morgen ja wieder früher als der Hahn aufstehen 😀

Drückt uns die Daumen, das morgen früh das perfekte Ballon-Wetter ist! See ya guys

Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 1 (8)

Bagan – Mt. Popa – Myingyan – Mandalay Teil 1 (8)

Hallo – es ist nach 21 Uhr und wir sind endlich in Mandalay angekommen. Nachdem unser Tag wieder um 5.00 Uhr begonnen hat und wir die meiste Zeit des Tages auf der Ladefläche/ Rückbank eines alten Jeep verbracht haben, sind wir überladen von den vielen Eindrücken des heutigen Tages, tut uns nun alles weh, sind staubig haben Hunger und sind todmüde. Daher nur eine Kurzfassung des Tages – wir bitten um Verständnis. Morgen früh dann etwas ausführlicher und ein paar Bilder.

Das Daumendrücken hat geholfen! Der Flug „Ballons over Bagan“ konnte bei besten Wetterbedingungen durchgeführt werden. Es war sagenhaft, emotional, unbeschreiblich schön, atemberaubend und verdient morgen einen eigenen Post. (allein schon wegen der Bilder)

Kurz nach 9 Uhr waren wir wieder im Hotel. Kurz Frühstücken gehen – danach wollten wir in Ruhe
Packen – um 10 Uhr werden wir von unserem privaten Wagen abgeholt. Das Frühstück ist etwas länger ausgefallen, da wir mit einem super netten deutschen Pärchen ins Gespräch gekommen sind. Die beiden planen die nächsten 5 Jahre Ihres Ruhestands mit monatelangem Reisen zu verbringen. Sie sind seit Ende letzten Jahres unterwegs, schon immer viel gereist und schreiben auch einen eigenen Blog – Morgen vlt. noch ein paar Worte mehr zu den beiden.

Um kurz nach 10:00 Uhr ging es dann mit nem alten Jeep Richtung Mount Popa, ein kleiner Berg mit einer Pilger- Tempelstätte.
Vom weiten sah es wirklich toll aus, wie diese kleine Anlage hoch oben auf dem Berg stand – doch nach 788 Treppen, 700 Höhenmeter, und 2 Attacken von frechen Affen auf Sue und Ihre Getränkeflaschen, waren wir oben etwas enttäuscht. Das heilige Flair war nicht zu spüren, keine gediegne Atmosphäre, eher für uns ein Tempel wie jeder andere auch. Nur, dass man von da oben ewig weit ringsumher gucken konnte.

Ca. eine Stunde später ging es weiter nach Myingyan, um einen Tempel mit mumifiziertem Mönch zu besuchen. Bilder folgen.
Von dort in ein einheimisches Restaurant, kurz etwas essen und dann den weiteren Weg nach Mandalay zurück zulegen.

Die Fahrt war unbequem, dennoch fühlten wir uns wohl, bis alle Knochen und der Hintern weh taten 😀
Für mehr Info und Bilder sind wir heute nicht mehr in der Lage- Schlag kaputt!
Gute Nacht erstmal!

Leider ging das Internet gestern Abend nicht,.. Daher konnten wir den Text jetzt erst hochladen.

Ballons over Bagan Teil 2 (9)

Ballons over Bagan Teil 2 (9)

So nun nochmal etwas ausführlicher. Abholung gegen 6.00 – zu einem anderen Abflugplatz als gestern – diesmal der örtliche Sportplatz 🙂 Als wir ankamen war es noch dunkel. Einige Taschenlampen und das Scheinwerferlicht der Busse ließen eine Art Stuhlkreis erkennen. Erstmal Kaffee/Tee und Gebäck für alle. Danach Sicherheitsunterweisung. Nach und nach wurde es heller und man konnte besser sehen, was hier so vor sich ging. Insgesamt 4 Heißluftballons lagen sorgfältig ausgebreitet auf dem Rasen. Traktoren positionierten die großen Körbe auf der Seite liegend. Riesenventilatoren standen bereit die den Ballon zuerst mit kalter Luft füllten. Später wurde dann mit heißer Luft der Ballon mitsamt Korb aufgerichtet. „Passangers on bord!“ Das war unser Stichwort. LOS GEHT’S!

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Nebenbei bemerkt flogen wir mit dem jüngsten Ballon-Piloten der Welt. (Aber mit enorm viel Erfahrung). Heute wurde sogar eine Dokumentation über ihn gedreht. Er ist Brite und erst 23! Hat im Alter von 12 mit dem Fliegen angefangen (sein Vater ist auch Ballon-Pilot). Hat mit 17 selbst den Pilotenschein gemacht und wurde mit 19 Berufs-Pilot. Krass!

Als unser Korb vom Boden abhob, ging ein jubeln durch unseren Korb – wir waren 16 Leute plus Gavin unser Pilot. Vor uns haben schon einige Ballons abgehoben – was für ein Bild – und wie aufregend! Der weiße Schleier, der über der Stadt lag war nicht nur Nebel sondern Rauch von den Feuern der Einheimischen. Nachts wird es nämlich noch recht kühl. Wir haben heute auch irgendwie 5 Lagen an, nachdem wir gestern früh beim Frühstück noch gefroren haben. Die Aussicht war der Wahnsinn! Auf der einen Seite die aufgehende Sonne, unter uns der langsam erwachende kleine Ort, auf der anderen Seite die Ebene mit den vielen Pagoden (2230 dokumentierte) am Ayeyarwady-Fluss. Wir hatten perfektes Wetter! Langsam schwebten wir so dahin – die Pagoden gut sichtbar – in warmer gelb/goldener Farbe angestrahlt von der aufgehenden Sonne. Wunderschön – was ein Bild mit den anderen Heißluftballons! Was in uns vorging lässt sich nicht in Worte fassen – fasziniert, ergriffen, überglücklich … Aber seht selbst:

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Nach ca. einer Stunde begannen wir den Landeanflug. Verrückt, wie präzise sie so ein Ding landen können , wo sie doch so windabhängig sind. Von weitem sahen wir, dass das Bodenpersonal schon parat stand. Kurze Aufregung ob wir im auch im Zielbereich runter kommen – und zack – die Erde hatte uns wieder. Kaum gelandet wurden wir mit Champagner, Croissant, Bananenkuchen und frischem Obst empfangen. Ganz großes Kino!

Mandalay (10)

Mandalay (10)

Mingalaba ( Guten Tag),

Mandalay! Was ein wunderschöner Name! Und dann auch noch eine ehemalige Königsstadt- hier residierten einst burmesische
Könige- doch leider ist heute davon noch wenig zu spüren. Dazu aber später mehr.

Erst einmal zu uns. Wir sind um 09:00 Uhr völlig zerknautscht aufgewacht und brauchten ein wenig um in die Gänge zu kommen.
Tagesplanung, Laundry, neu sortieren,…. Zu unserem Hotel gibt es nicht viel zu sagen, unser Zimmer ist preislich okay, sauber, klein und das Bad hat seine guten Zeiten hinter sich. Wir waren gestern zu kaputt um weiter zu suchen.

Diese anstrengende Tagestour und die 1000e von Eindrücken haben uns platt gemacht. Zurück zu heute… Nach langsamem Start in den Tag, Frühstück haben wir ausgelassen, sind wir zu Fuß zum westlichen Eingang des Königpalast’s ca. 2,5 km entfernt, um dann festzustellen – kein Einlass für Touristen. Hmmmpf….. 4 km2 ist der Palast durch eine Stadtmauer mit Wassergraben geschützt.
Es gibt 4 Eingänge und wir sind genau auf der gegenüberliegenden Seite vom Haupteingang.
Weitere 5 km zu Fuß? Öhm nö! Mopettaxi ab zum Haupteingang…

Natürlich wollten die Mopetboys uns gleich eine Tagestour andrehen, inkl. Palastbesichtigung … Nein Danke, wir laufen!
Jaaaahaaa ihr lest richtig…. Wir wollten laufen. Also zack…. Eintritt bezahlt und Abmarsch. Keine wirklich große Leistung, denn nach ca 15-20 Min waren wir schon in der Mitte angekommen. Großes Kino war ein „Posaunenchor“ vom Militär auf unserem Weg – Video folgt. Palast – heute wichtiger Militärstützpunkt der birmanischen Armee. Hmm… Kurz etwas zu der Geschichte.
Der Plast wurde 1857 von König Mindon erbaut und 1885 an die Briten übergeben, sie machten Ihn zu ihrem Haupt -Militärstützpunkt. Und im Weltkrieg 1945 ist er bis auf die Grundmauern abgebrannt. Mitte der 90er wurde alles wieder etwas aufgehübscht, ein kleiner Teil nachgebaut, allerdings unter Zwangsarbeit… Zitat aus dem Loose…. Man betritt das Gelände
mit gemischten Gefühlen. Und ähnlich war es. Allerdings gibt es einen ganz kleinen Einblick wie es einmal gewesen sein muss….
Königspalast und Gefolge … Kleine und große Häuschen…. Nett! Beeindruckend ruhig in Mitten einer Millionenstadt.
Wir sind von “ Häuschen zu Häuschen“ und auf den 1990 wieder erbauten Wachturm gestiegen- puh wieder Treppen!
Hatten wir erwähnt, dass wir immer noch Wadenauuuu von gestern haben? Nein? Wir haben Wadenauuuu von den 1000 Treppen hoch und wieder runter am Mount Popa! Okay, oben angenommen…. Nette Sicht…. Viel Grün.
5 min genießen und weitergeht’s. Hmm,…. Wohin? Wieder auf dem Berg gelegenen Viewpoint? Ans Wasser? Holzpagode?
Hmmmm….. Okay, wir entscheiden uns für den Viewpoint am Wasser, am besten zum Sonnenuntergang… Da der allerdings noch
2 Stunden hin ist, chillig dem Treiben auf dem Fluss zugucken. Der Weg zum Viewpoint war wieder per Mopettaxi und wirklich nett!
Vorbei an einheimischem Treiben, Kleinen Märkten, Pagoden und am Ufer entlang, wo Handel und Wandel statt findet. Nice!
Angekommen in einem kleinen Restaurant, welches auch der Reiseführer empfiehlt. Chillig.
Kleinigkeiten gegessen, Kaffee …. Oh guck mal… Deutscher Reiseführer in der Hand einer Dame.
10 min später ein Pärchen… Wieder gleiche Reiseführer…. Schnell wird dadurch klar wir sprechen alle deutsch 😉
Mit der Dame kommen wir schnell ins Gespräch- Miriam. Hey Miriam, sei gegrüßt an dieser Stelle 😉
Sehr lockerer Spätnachmittag, wir quatschen gefühlte Stunden über alles mögliche, natürlich überwiegend über Reiserouten und bereiste Länder. Sie ist ein halbes Jahr unterwegs! Viel Glück und Gesundheit auf deiner Weiterreise!
Zwischen drin spricht uns das Pärchen ( Tina und Yves aus der Schweiz) an,… Auch über wie wo und wann… Kurz entschlossen haben wir schnell Adressen ausgetauscht.
Tja und so haben wir den Nachmittag bis weit über den Sonnenuntergang dort gesessen und rumphilosophiert. Chillig 🙂
Gegen 19:45 Uhr sind wir gen Hotel… Erstmal zu Fuß. Weit und breit kein Taxi in Sicht…
Nach einer halben Stunde haben wir ein Pick up gefunden. Da sind wir wieder… -im Hotel.
Recht kurz entschlossen, haben wir noch nach Fahrrädern gefragt,um morgen in aller Früh zu der U-Bein Brücke zufahren. Sie ist ca 10 km entfernt und soll bei Sonnenaufgang sowie Untergang total schön sein. Bei dem Gespräch mit dem Touroffice im Hotel stellte sich raus, in Mandalay ist es erlaubt Roller zu mieten. Da ihr uns kennt, ist schnell klar was wir gemacht haben, oder?
Perfekt! Große Freude! Das fahren hier kennen wir ja schon durch Bagan und ob nun mit 35 km auf Schotterpisten und durch Städte mit dem E-Bike oder mit dem Roller…. Easy peasy!
Wichtig ist, die Hupe funzt!!! Ihr braucht keine Angst haben, das fahren hier ist wirklich easy (Rechtsverkehr).
Nicht so wie in anderen Städten Süd-Ost-Asiens.
Das war bis jetzt unser Tag. Nun versorgen wir noch unseren Blog mit den verschiedenen Artikeln
und chillen in die Nacht hinein.
Morgen früh geht’s gegen 5:30 Uhr Richtung U-Bein Brücke!

Im Anhang noch ein paar Bilder vom Tag:

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